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Dieses Buch ist eine Verbeugung vor den Frauen. Der Autor schildert in seiner erotischen Lebensbeichte die verschiedenen Facetten der Lust, die er mit dem schönen Geschlecht erleben durfte. Bestimmt finden sich viele Leser in mancher Geschichte wieder.
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Seitenzahl: 95
Veröffentlichungsjahr: 2022
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Prolog
Millenniumsakt
Verborgene Schätze
Heiße Verlockung
Busen der Natur
Sommermärchen
Liebe und Verlust
Engel in Jeans
Mehr davon!
Das süße Kleid
Feines Muskelspiel
Amor de Siesta
Blowing
Der sechste Sinn
Moral und Liebe
Sommer in Berlin
Lockere Muse
Lorena rettet die Welt
Geist ist geil
Wilder Kopf
Ode an den Po
Le petite mort
Carlas Segen
Bargeflüster
Stilles Wasser
Tapfere Frauen
Kulinarisches
Epilog
Dieses Buch ist eine Verbeugung vor den Frauen. Ich verneige mich vor ihrer Schönheit, vor ihrem Charme und ihrer Liebeskunst. Jede Vertreterin des schönen Geschlechts, der ich näherkommen durfte, war ein Geschenk. Frauen sind Gemälde, Männer bestaunen sie, denn sie sind rätselhaft. Die meisten haben ihre Geheimnisse. Daher sind sie für sehr viele Männer unbegreifliche Wesen. Einige, die ich traf, waren keine Engel. Wenn ich wissen möchte, was eine Frau meint, sehe ich sie an. In ihrem Gesicht lese ich wie in einem Buch.
Für manche Philosophen stellen die Frauen den Triumph der Materie über den Geist dar, so wie Männer den Triumph des Geistes über die Moral darstellen. Durch einige Frauen lernte ich auch die Liebe jenseits der gängigen Moral kennen. Bis heute interessiert mich daher genauso die dunkle Seite der Leidenschaft. Liebende Frauen können ein Lichtstrahl sein, der uns die Schwere des Lebens erleichtert. Es stimmt, dass eine Frau einen Mann auch ohne einen einzigen Cent reich machen kann. Etwas schwerer ist es umgekehrt.
Wir lieben die Frauen besonders wegen ihrer Anmut und Sinnlichkeit. Sie lieben uns Männer selbst dann, wenn wir nicht perfekt sind. Daher verzeihen Frauen uns auch mal einen Fehler. Gern schenken sie sich uns, wenn wir ihr Herz erreichen. Begehrt ein Mann eine Frau, dann sollte er es ihr sagen. Aber immer ist es natürlich wichtig, die Wünsche seiner Angebeteten zu respektieren. Auch ich musste es lernen, manche Männer schaffen es nie.
In meiner Lebensbeichte sind Liebeserlebnisse der verschiedensten Art zu finden. Ich schildere sie ungeniert. Der Weg zur Mannwerdung war eine Entdeckungsreise für mich und ein großes Abenteuer. Weil die Frauen von einem anderen Planeten zu sein scheinen, ist es äußerst reizvoll gewesen, sie zu erforschen. Anfangs geschah das etwas unbeholfen, aber im Laufe der Zeit mit größerer Sicherheit und mehr Genuss. Hilfreich für den Lustgewinn war nicht selten Humor. Es gab komische, aber auch traurige Momente.
Die Sexualität ist ein geheimnisvolles und sehr starkes Band. Wenn zwei Menschen miteinander verschmelzen, erweitern sie ihr eigenes Ich, sie werden eins. In keiner anderen Sphäre unseres Lebens ist dies möglich. Ich erzähle in dem Buch auch einige Geschichten von Freunden oder von Bekannten. Manche Affären sind Fiktion, doch sie passieren an jedem Tag unzählige Male in ganz ähnlicher Form. Ich wünsche Ihnen nun viel Freude beim Lesen und hoffe, dass Sie aus ihren eigenen Liebeserlebnissen viel Kraft schöpfen. Vielleicht finden Sie sich hier in der einen oder anderen Geschichte sogar wieder.
An einem Dezembertag verliebte ich mich. Es passierte unerwartet und ging ganz schnell. Ich sah Anna zum ersten Mal in ihrem Treppenhaus. Sie hatte eine grazile Figur, dunkle Haare und ein schmales Gesicht mit sehr hellen Augen. Obwohl es früher Nachmittag war, dämmerte es bereits. Deshalb fiel mein erster Blick auf sie wohl etwas zu intensiv aus, was die Frau leicht verwunderte. Sie kam mir aber unbefangen entgegen, denn wir waren verabredet. Weil es regnete, holte ich sie mit dem Auto ab. Wir fuhren zu einem Café und bekamen einen kleinen freien Tisch am Fenster. Mir fiel Annas anmutiger Gang auf, auch andere Augen schauten ihr hinterher. Es war so, als sei sie gerade vom Himmel gefallen, mit schönem Lächeln und eleganten Bewegungen. Von diesem Moment an wusste ich, dass ich sie begehrte.
Bevor wir uns persönlich begegneten, hatten wir nur einige Male telefoniert. Unsere Unterhaltung bei einem Cappuccino war jetzt offener und auch vertraulicher. Jeder fühlte sich im Beisein des anderen wohl. Im Regen brachte ich sie wieder nach Hause, musste aber auf der anderen Seite der Straße halten. Es war noch nicht spät, und ich fragte: „Was machen wir jetzt?“ Anna zögerte mit der Antwort, weil sie sich genierte, mir gleich am ersten Tag ihre nicht so attraktive Wohnung zu zeigen. Sie lebte in einem verlotterten Altbau. Schon wollte sie sich verabschieden und öffnete die Wagentür. Der starke Regen hielt Anna aber davon ab, sofort auszusteigen. Fragend sahen wir uns an, bis sie auf einmal vorschlug, zu mir zu fahren. Ich lebte nur ein paar Straßen weiter, meine Wohnung war warm und gemütlich. Anna schien sich dort wohlzufühlen. Ich schenkte uns Wein ein und hörte zu, was sie mir von ihrem Leben erzählte, in dem es nie längere Bindungen gab. Auch ich hatte wie sie ähnliche Erfahrungen gemacht. Jeder von uns wohnte allein. Würde an diesem Tag unser Dasein als Single enden? Wir waren in einer frohen Stimmung und dankten dem glücklichen Zufall, der uns nun zusammengeführt hatte.
Langsam tranken wir den Rotwein. Er hatte ein ganz eigenes Aroma, schmeckte fruchtig, erdig und war etwas schwer. Anna lächelte mir zu. Nur ganz kurz, nicht herausfordernd. Sie hielt den Blick meist schön gesenkt. Es wirkte artig und wohlerzogen, beinahe schüchtern. Ein stilles Wasser, könnte man meinen. Ich suchte ihre Nähe und rückte meinen Sessel an sie heran. In den Augen der Frau erkannte ich eine kleine Traurigkeit. Noch konnte ich mir nicht erklären, woher sie rührte. Das war in dem Moment auch nicht nötig. Nach zwei Gläsern bekam Anna rote Flecke im Gesicht. Ich stand auf, um mich etwas zu bewegen. Es schien mir auch angebracht, das Thema zu wechseln. Ich zeigte ihr einige meiner Wandbilder, darunter etliche Originale. Vor dem Ölgemälde einer Frau, in dem die Farbe Rot dominierte, blieben wir stehen. „Es gefällt mir“, sagte Anna leise.
Ich stand dicht hinter ihr und schaute auf ihren schmalen Nacken. Als mein Atem über ihren Hals strich, richteten sich die feinen Härchen auf. Ich umfasste Annas Hüften und strich zart darüber, während wir das Bild weiter betrachteten. Ganz leicht berührte ich jetzt von unten ihre Brust und spürte, wie ihr Herz klopfte. Langsam drehte sie sich zu mir herum. Unsere Augen trafen sich. Ein einziger Blick genügte, die Sinne noch mehr zu reizen. In uns stieg eine heiße Welle auf, und wir küssten uns. Die anderen Bilder konnten warten. Keiner hielt jetzt seine Lust mehr zurück.
Als Anna Pullover und Jeans abgestreift hatte, sah ich erst, wie anziehend und unverbraucht ihr Körper war. Zwei wunderbare Brüste prallten mir entgegen. Sie waren schön gerundet und kamen ohne Stütze aus. Für eine Frau von Mitte 40 hatte Anna eine selten jugendliche Figur. Diese war für die Liebe wie geschaffen. Beide gehörten wir zu den Leichtgewichten. Neugierig erforschten wir uns und hörten nicht mehr auf damit. Ich hatte ein paar Monate abstinent gelebt und war sehr hungrig. Anna ging großartig damit um. Sie liebte ohne Scham. Mit Freude erlebte ich, wie sie ihren feinen Rhythmus in meinem Bett durchsetzte. Viele Stunden vergingen, ehe ich sie heimbrachte. Dieses erste Mal mit ihr werde ich nie vergessen.
Anna schenkte mir in dieser Nacht sehr viel. Erobern konnte ich sie noch nicht. Sie hatte nicht gezögert, mit mir zu schlafen, doch wollte sich nicht gänzlich unterwerfen. Warum, verstand ich nicht sogleich. Es gab einen Teil in ihr, der sich wehrte, ohne dass ich es merkte. War da noch ein anderer Mann? Oder fand sie vielleicht den Altersunterschied zwischen uns zu groß? Erfahrung und Gelassenheit auf der einen Seite, mehr Jugendlichkeit und auch Widerspruch auf der anderen. Es begann ein reizvolles Spiel. Wie lange würde es dauern?
Wir sahen uns einige Male um Weihnachten und genossen lustvolle Stunden. Silvester rückte näher, diesmal ein ganz besonderes Datum. Es war eine Jahrhundertnacht. Ungeduldig lud ich Anna ein. Das historische neue Jahr mit einer neuen Frau zu beginnen, fand ich angemessen. Ich wollte nur mit ihr allein feiern und ihr an diesem Abend etwas Wichtiges sagen. Sie kam ganz elegant in weißer Bluse und schwarzer Hose. Wir machten uns einen Obstsalat, dann aßen wir französischen Käse und tranken das erste Glas Rotwein. Es war eine ganz besondere Sorte aus Spanien, die genau Annas Geschmack traf.
Schon bald spürte ich ein heftiges Verlangen und umarmte sie fest. Langsam zog Anna ihre feinen Sachen herunter. Alles an dieser Mädchenfrau war zart, doch beim Liebesspiel entwickelte sie eine ungeahnte Energie. Im geheizten Schlafzimmer küssten wir uns und kippten dabei fast um. Ich legte Anna auf das Bett und brachte sie schnell dazu, ihr Paradies zu öffnen. Die dunkle Spalte roch gut, auch dann noch, als sie anfing, unter meinen sanft streichelnden Händen zu schwitzen. Es erregte mich, wie ihre Säfte zu fließen begannen. Voller Hingabe ging ich daran, mit langsamen, tiefen Stößen die verstecktesten Orte ihrer schmalen Grotte auszuloten. Es war die Ouvertüre zu einer unikalen Nacht.
Nachdem wir uns geliebt hatten, lief Anna nur noch barfuß in ihrem heißen Höschen und einem T-Shirt von mir in der Wohnung herum. Ihre Leichtfüßigkeit entzückte mich. Jetzt schien mir der rechte Moment gekommen, eine Erklärung zu machen. Ich stellte mich auf dem Teppich vor sie hin und sagte: „Wir kennen uns jetzt zwei Wochen. Ich möchte Dir gern ein Jahr meines Lebens schenken.“ Der Satz hatte Gewicht, kam mir aber ganz leicht über die Lippen. Sie sah zu mir auf und lächelte. Mein Vorschlag gefiel ihr. Es war ein Angebot, das wunderbar zum Datum passte. Danach tranken wir wieder Wein, aßen russischen Kaviar und etwas Obst. Froher Dinge gingen wir noch einmal in das warme Bett und wälzten uns darin wie Kinder, ohne Anfang und ohne Ende. Draußen auf den Straßen Berlins hauchte das Jahrtausend sein altes Leben aus. Die Stadt brodelte von Menschen, die kollektiv durchdrehten. Wir beide hatten etwas anderes zu tun.
Kurz vor 24 Uhr vereinigten wir uns wieder. Geschickt ölte Anna uns an den richtigen Stellen ein und legte sich mit ihrer süßen Leichtigkeit auf mich. Dann begann über die Jahrhundertwende hinweg ein Liebesakt, wie wir ihn vorher noch nicht erlebt hatten. In ruhigem Gleichmaß bewegten sich unsere Glieder. Es geschah mit einer Ausdauer, die wir bislang nicht kannten. Haut an Haut zelebrierten wir unsere eigene Millenniumsnacht. Mein Begehren traf auf Annas Kraft, die ganz tief aus ihrem Inneren kam. Das Verlangen nahm kein Ende und trieb uns zu immer neuen Wonnen. Wir waren willenlos und in einem rauschhaften Zustand.
Das Liebesspiel dauerte ungewöhnlich lange. Der Uhrzeiger hatte schon die erste Stunde des neuen Jahres umrundet, da flüsterte ich ihr noch immer zärtliche Worte ins Ohr. Es schien ihr gut zu tun, was ich sagte. Sie lag wieder auf mir und ritt mich, wie nur sie es konnte. Mit zarter Hand streichelte Anna mein Gesicht, murmelte etwas und suchte meinen Mund. Eine kleine Schweißperle rann von ihrem Hals herunter und bahnte sich den Weg durch ihren herrlichen Busen. Ehe die Perle aber den Bauchnabel erreichte, tropfte sie auf mich herab. Ich genoss es sehr, wie offen Anna sich mir schenkte. Sie liebte göttlich. Venus hätte es nicht besser gekonnt.
