Shakahari - Kerstin Wiedemann - E-Book

Shakahari E-Book

Kerstin Wiedemann

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Beschreibung

Wurst oder Liebe! Sara, eine junge Fleischhandelsfachverkäuferin, lernt Micha kennen und ist sofort hin und weg von ihm. Doch Micha, der blonde Fremde mit den faszinierenden grünen Augen, trägt ein Geheimnis mit sich herum. Je näher Sara ihrem Micha kommt, desto stärker wächst ein schlimmer Verdacht in ihr heran – könnte dies die junge Liebe im Keim ersticken? Eine einfühlsame Geschichte über Liebe mit Hindernissen! »Shakahari« stammt aus der Anthologie »Stadt, Land, Lust«, in der Du neun weitere romantische Geschichten quer durch die Republik findest! feelings-Skala (1=wenig, 3=viel): Gefühlvoll: 2, Witzig: 3, Erotisch: 0 Begeisterte Leserstimmen: »Ein schöner Stimmungsaufheller für Zwischendurch! « »Eine schöne Liebesgeschichte, absolut was fürs Herz.« »Liest sich leicht und flott und ist ein Schmankerl für Zwischendurch. Absolut empfehlenswert.« »Habe mich köstlich amüsiert, bitte mehr davon!« »Shakahari« ist ein eBook von feelings*emotional eBooks. Mehr von uns ausgewählte romantische, prickelnde, herzbeglückende eBooks findest Du auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.de/feelings.ebooks Genieße jede Woche eine neue Liebesgeschichte - wir freuen uns auf Dich!

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 32

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Kerstin Wiedemann

Shakahari

Eine romantische Geschichte aus dem bayrischen Oberland

Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG.

Über dieses Buch

Wurst oder Liebe! Sara, eine junge Fleischhandelsfachverkäuferin, lernt Micha kennen und ist sofort hin und weg von ihm. Doch Micha, der blonde Fremde mit den faszinierenden grünen Augen, trägt ein Geheimnis mit sich herum. Je näher Sara ihrem Micha kommt, desto stärker wächst ein schlimmer Verdacht in ihr heran – könnte dies die junge Liebe im Keim ersticken?

Eine einfühlsame Geschichte über Liebe mit Hindernissen.

 

Begeisterte Leserstimmen:

»Witzig und überraschend!«

»Ein schöner Stimmungsaufheller für Zwischendurch!«

»Absolut lesenswert!«

 

Diese Geschichte stammt aus der Anthologie »Stadt, Land, Lust«, die ebenfalls bei feelings – emotional eBooks* erschienen ist. »Shakahari« ist ein eBook von feelings – emotional eBooks*.

 

Mehr von uns ausgewählte romantische, prickelnde, herzbeglückende eBooks findest Du auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.de/feelings.ebooks Genieße jede Woche eine neue Liebesgeschichte - wir freuen uns auf Dich!

Inhaltsübersicht

Shakahari

Gefühlvolle Geschichten bei feelings – emotional eBooks. Die ganz großen Gefühle für Deinen eReader!

Shakahari

Freitagabend, etwas langweilig

 

Spielen wir unser Spiel?« Resi schaut mich erwartungsvoll an. Ich nehme einen großen Schluck von meinem Radler und seufze. »Unser Spiel« ist einfach nur dämlich, aber Resi liebt es. Die Regeln sind einfach: Man nennt eine Zahl zwischen eins und fünf. Dann heißt es warten, bis sich die Tür der Kneipe öffnet. Hat man zum Beispiel »drei« gesagt, muss der dritte Mann, der allein das Lokal betritt, angequatscht werden. Bestenfalls schlägt man einen Schnaps für jede Mitspielerin heraus. Schlimmstenfalls erscheint wenig später eine wütende Freundin, Ehefrau oder Geliebte auf der Bildfläche. Wir haben das »Spiel« vor ein paar Jahren an Isabels Junggesellinnenabschied erfunden. Resi findet es ganz großartig, und jedes Mal, wenn wir ausgehen, fängt sie wieder damit an. Ich finde es schrecklich albern, sage aber dennoch oft ja. Viel ist in unserem Dorf eh nicht geboten, und ich muss zugeben, dass wir dadurch schon ziemlich witzige Abende hatten.

»Okay, fang an«, fordere ich sie auf.

Resi grinst. »Klasse! Ich sag zwei!«

Der erste Mann ist Alois Sedlmair, ein Bauer aus der näheren Umgebung. Er ist mindestens schon hundert Jahre alt. »Glück gehabt!« Resi atmet auf. »Wart‘s ab, der Nächste ist ein Schuss. Ein geheimnisvoller Fremder, der eine Autopanne hatte und hier bei uns gestrandet ist …!«

Wir warten gespannt, dass sich die Türe zum zweiten Mal öffnet. Endlich, nur einige Minuten später, ist es so weit, und Resis Gesicht wird immer länger. Ich muss lachen. Ein geheimnisvoller Fremder ist er tatsächlich, aber ob ihn Resi sich so vorgestellt hatte?

»Auf, auf, worauf wartest du, Schnaps her!« Ich freue mich sehr über ihren Fang. Der Mann ist fast zwei Meter groß und mindestens zweihundert Kilo schwer. Er steckt in einem zerknautschten Leinenanzug von senfähnlicher Farbe, und ganz besonders mag ich seine Frisur: drei speckige Strähnen, die er sich über seine Glatze gekämmt hat. Ich bin mir sicher, dass er begeistert sein wird, wenn die hübsche Resi ihn anquatscht. Er wird ihr zu Füßen liegen, ein Schnaps ist uns sicher.

Lässig schlendert sie zu ihm hinüber, und wie ich es mir gedacht habe, beginnt er zu strahlen, als ihn Resi anspricht. Er blickt auf seine Armbanduhr. Nicht sehr originell, nach der Uhrzeit zu fragen, aber es funktioniert. Resi redet weiter, und ich finde, dass er sie ziemlich lüstern anstarrt. Seine Blicke wandern von ihren blonden Locken und blauen Augen weiter hinunter und bleiben förmlich an ihrem großzügigen Ausschnitt kleben. Igitt. Endlich dreht er sich in Richtung Theke und hebt zwei Finger. Der Wirt nickt und greift zu einer Flasche Mirabellenschnaps. Dann schaut er zu mir herüber und grinst. Ich hebe dezent einen Daumen und lächle zurück, er kennt unser Spiel. Endlich kehrt Resi an unseren Tisch zurück, zwei Schnäpse in der Hand. Sie setzt sich hin und verdreht die Augen.

»Na, hat er angebissen?«