Sind Männer irre? - Götz Lang - E-Book

Sind Männer irre? E-Book

Götz Lang

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Beschreibung

Was ist los mit den Männern dieser Welt? Alle irre, oder was? Hand aufs Herz, wer hat nicht schon mal daran gedacht, dass daran etwas wahr sein könnte? Aber es ist wohl eher die große Verunsicherung, die die 'Herren der Schöpfung' heutzutage sogar zum Wahnsinn treiben kann. Sie tappen - manchmal übereifrig - in viele Fettnäpfchen, und der verliebte 'irre' Mann offenbart sogar auf sonderbare Weise seine Gefühle. Und die Frauen tun das Ihre dazu. Ein Buch, das Lesern vom Schmunzeln übers Grinsen auch Lachtränen in die Augen treibt. Viel Spaß …

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Seitenzahl: 78

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Götz Lang

Sind

Männer

irre?

© 2019: Götz Lang

Lektorat: Angelika Fleckenstein, Spotsrock

Taschenbuch

978-3-7482-4357-1

Hardcover:

978-3-7482-4358-8

e-Book

978-3-7482-4359-5

Verlag und Druck:

tredition GmbH

Halenreie 40–44

22359 Hamburg

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung.

Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie, detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http: // dnb.d-nb.de abrufbar.

SIND MÄNNER IRRE?

Haben wir einen Neubeginn in der Männerwelt?

Fortschrittlich, positiv sich weiterentwickelnd – oder hängen Männer auf der Couch rum, sind depressiv und weinen? Manche Mutter hat mit ihm geschimpft: „Junge putz dir die Nase“, das kränkt schon ziemlich. Oder sind manche Männer auf Angriff getrimmt, sie wollen die Welt erobern, andere könnten gleich mit drei Frauen verheiratet sein. Oder befinden sich die Männer auf dem falschen Weg und rennen direkt in ihr Verderben – und werden irre?

Vor Tausenden von Jahren rannten die Männer irgendwelchen großen Tieren hinterher, sie konnten einen Speer fast 100 Meter weit werfen. Zu Hause wartete die Frau mit den lieben Kinderlein. Damals waren Männer eigentlich Einzelgänger. Immer auf der Jagd nach Tieren oder nach Frauen. Aber die Natur oder der liebe Gott – vielleicht auch beide – hatten ein Einsehen mit den Frauen. Sie gaben den Frauen das Talent, Männer zu verführen; salopp gesprochen könnte man auch sagen: sie in die Knie zu zwingen. Die Männer erkennen das nicht. Männer glauben, sie führen, und Frauen lachen, man müsste sie mal fragen, warum.

Ja, der Jäger wurde verführt.

Wenn seine Frau ihn nicht verführt hätte, gäbe es wahrscheinlich auch keine Kinderlein. Schon ein erster Beweis: Männer waren damals wohl schon verrückt oder irre. Eine offene Bluse genügte, und er vergaß alle Vorsicht und verfiel in einen sexuellen Rausch.

Männer kamen früher zu Tode, z. B. durch einen Sturz in eine Schlucht, weil sie einer schönen Frau nachgelaufen sind, andere hatten sich in der Nacht verlaufen, ganz Verrückte rannten jungen Damen hinterher. Sie konnten dann drei Tage nicht auf die Jagd, wegen Muskelschmerzen. Klar, früher gab es auch schon einen Mini, in diesem Fall, einen sehr kurzen Fell-Rock. Männer mussten aufpassen. Ob es zu dieser Zeit schon ein Nudelholz gab, ist allerdings nicht bekannt. Sowas gehört bei Frauen ja zum Pflichtgerät im Haushalt. Und Männer kennen diese Gefahr.

Vielleicht hatte der Jäger seinen Speer daheim in die Ecke gestellt. Seine Frau setzte ihre weiblichen Waffen ein. Sie brauchte dringend einen neuen Fellmantel. Der alte war zwar erst sechs Monate in Gebrauch, doch Frauen waren sicher auch damals schon sehr modebewusst.

Er hatte dafür kein Verständnis.

Das Resultat: Im folgenden Winter hatte sie dafür zwei schöne neue Fellmäntel, und ihm war während der Jagd ein Zeh erfroren. Seine Frau gab ihm einen dicken Kuss und freute sich. So schön waren die Zeiten. Dafür waren die Frauen schon damals zuständig.

Haben sich Männer geändert?

Gott war ein weiser Mann. Der Mann war ihm sehr gelungen.

ER war sehr zufrieden mit SEINEM Werk und lächelte. Ja, so muss der Welteroberer sein, dachte ER.

Auch Gott kann sich irren. Wenn ihm der Mann schon so gut gelungen war, dann sollte er auch ein bisschen verrückt und irre sein. Bei den Frauen hatte er Schwierigkeiten bei der Gestaltung. Frauen sind deshalb vermutlich selten mit ihrem Äußeren zufrieden. Der liebe Gott muss wirklich Ahnung gehabt haben. Sehr weise eben. Hätte er jedoch gewusst, was er mit der Schöpfung der Frau anrichtet …

Denn schon folgte die Rache der Frau. Männer versuchten meist erfolglos zu flüchten. Mit den Waffen der Frau werden Schlachten gewonnen. Männer beschwerten sich bei dem lieben Gott. Die Antwort lautete: „Ich habe einen Fehler gemacht. Seht zu, wie ihr zurechtkommt.“

Das ist ein Grund, warum Männer irre werden können.

Hier sind die Waffen der Frau: ein großer Schminkkoffer, mehrere Lippenstifte, ein kurzer Rock, eine Bluse mit einem sehr großen Einblick, vielleicht Strapse, eine Perücke zur Abwechslung der eigenen Darstellung.

Die Männer sind bei solch weiblichen Angriffen verloren, ganz egal ob Straßenkehrer oder Direktor.

Die meisten Männer sind verrückt oder irre, sie glauben, sie würden was verstehen, verstehen aber nichts. Spielen sich auf und wollen andere Menschen – in diesem Fall Frauen – beeinflussen und beeindrucken. Verrückte sind an der Macht.

Das Resultat? Elend, Hunger und Kriege.

Und so müssen Männer jetzt warten. Manche sagen leiden. Welche Freude für die Frau.

Lachfalten stören Frauen nicht. Nein, sie freuen sich diebisch.

Er möchte mit seiner Frau ausgehen. Die Frau dazu: „Schatz warte, ich muss mich noch schminken“, und das führt bei Männern zu unruhigem Zucken des Augenlides oder einem stillen Fluch. Das Warten schlägt auf des Mannes Gemüt.

Gut, es stimmt Frauen wollen immer hübsch aussehen, geht aber ohne Schminke selten. Die meisten Männer kennen ihre Frauen nur geschminkt. Aus diesem Grunde sagen viele Frauen auch im Schlafzimmer: „Schatz, lass bitte das Licht aus, mir tun die Augen weh.“ Gegebenenfalls wäre es eine große Enttäuschung für den Mann, und er würde – falls er das Licht anmachte – erschrocken sagen: „Oh mein Gott, bist du es, Mutter?“

Zweifellos ein weiterer Grund, um als Mann irre zu werden. Aber sie lacht, und der Mann braucht eine Beratung beim Hausarzt.

Meine Damen, sind das faire Methoden?

Man kann die Männer hier nicht verstehen. Wie können Männer solche Beziehungen mit Frauen eingehen? Kaum zu glauben, oder sind diese Beziehungen lediglich eine Bestätigung dafür, dass Männer verrückt sind. Vielleicht sind sie geblendet? Entweder haben sie in der Schule sehr oft gefehlt, oder sie haben von klein auf eine Sehschwäche.

Der Mann wiegt 130 Kilo bei einer Größe von knapp 2 Meter und seine Partnerin wiegt 48 Kilo bei einer komfortablen Größe von 1,50 Meter. Frage: Wie passt das denn? Stellen Sie sich einmal Folgendes vor: In einer stürmischen Liebesnacht passierte das Unglück. Der Notarzt musste kommen. Die Frau war kurz vor dem Erstickungstod. Das Paar wollte einen Stellungswechsel probieren, und zwar Sie unten und er oben. Sie haben es nie wieder probiert.

Schön ist das nicht. Der Mann sollte dringend zu einem Arzt und abnehmen.

Vollkommen irre.

Andere Beispiele:

Die Frau ist knapp 2 Meter groß und ihr Freund ist nur kleine 1,60. Er braucht eine Leiter, um sie zu küssen. Er muss schon mächtig verliebt sein, oder vielleicht betrunken. Oder seine Frau braucht ihn zum Einkaufen, weil sie keinen Führerschein hat.

Seine Freundin ist leidenschaftliche Köchin und er ist Veganer. Passt auch nicht.

Er ist Klavierlehrer und sie ist taub. Vielleicht ist das ein Glücksfall … er kann viel zu Hause spielen. Man muss dazu sagen, dass seine beiden früheren Frauen ihm davongelaufen sind. Die neue Beziehung könnte passen.

Er singt im Kirchenchor und seine Frau ist deutsche Meisterin im Gewichtheben in der Klasse über 90 Kilo. Er hat daheim nichts zu lachen, denn sie ist vorbestraft wegen Körperverletzung. Der Mann muss krank sein, oder er leidet an akuter Sehschwäche. Vielleicht hat er generell ein gestörtes Verhältnis zu Frauen.

Er ist Boxer und sie Feministin und leitet Fachkurse unter dem Titel „Man lebt besser ohne Mann“. Da hat er viel zu kämpfen, um sich in solch eine Beziehung einzulassen. Vielleicht ist seine Birne aber auch bloß weichgeschlagen?

Männer verlieren den Überblick in einer Beziehung. Ich habe gesagt, dass Frauen sich rächen, weil sie sich immer schön machen sollen oder müssen für die Männer und damit Männer ihre Freude an ihnen haben. Wie man solche Waffen einsetzen kann, könnte das folgende Beispiel zeigen: Ein schöner Abend hätte es sein können, ja wenn … Die Frau setzte ihr verführerisches Lächeln ein – sowas können Frauen ohne Probe vor dem Spiegel. Sie müsste sich morgen einen neuen Schminkkasten kaufen. Sie sah einfach toll aus. Und ihre Kleidung? Der Mann war vor lauter Faszination völlig neben der Kappe. Er wurde gierig, er steckte sich drei Zigaretten auf einmal in den Mund, verschüttete in der Erregung seinen Whisky und fing an zu lallen. Das sind die typischen Anzeichen eines Aussetzers bei einem Mann. Und schon hat die Frau ihn in der Hand. Wenn sie dann auch noch ihre Beine spreizt, wird der Mann ihr vollkommen erlegen. Und dann werden all ihre Wünsche erfüllt. Ein Pelzmantel würde ihr gutstehen oder ein schöner Ring. Ja. Und er verspricht alles. Er befindet sich in einem Rausch. Hat vergessen, dass Alkohol sich schlecht auf die Potenz auswirkt, obwohl doch bekannt ist, dass sein kleiner Freund in alkoholisiertem Zustand keinen Bock mehr hat. Und so rutscht er an diesem Abend von der Couch und hat am nächsten Morgen einen dicken Kopf. „Ich trinke keinen Alkohol mehr.“

Meine Damen: Das sind meist leere Versprechungen.

Aber so kann es verrückten Männern ergehen.

Mann ruft den lieben Gott an. „Lieber Gott. Ich glaube, ich habe zu wenig Hirn.“

Der liebe Gott antwortet: „Kein Problem. Tröste dich. Da bist du nicht der Einzige.“

Ohne Worte.

Bei jüngeren Damen kommt es sogar vor, dass Männer gegen einen Tisch laufen. Nennen wir sie Marianne, sie ist 21 Jahre. Diese junge Dame saß auf einem Barhocker, Modell „Scheidung“. Sie trug einen Mini, bei dem Männer anfangen zu schielen oder die jeweilige Gattin laut ruft: „Bitte zahlen!“