Soldatenleben - Dominik Diebold - E-Book

Soldatenleben E-Book

Dominik Diebold

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Beschreibung

Eine erfundene Geschichte über einen niederländischen Soldaten, welcher in den Krieg ziehen muss. Auf seiner Reise trifft er auf Freund und Feind und muss sich mit seinen Gedanken und Gefühlen zurechtfinden, während um ihm herum die Gefahren des Krieges lauern. "Soldatenleben" zeigt den Krieg von einer neuen Seite.

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EPUB
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Seitenzahl: 63

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Dominik Diebold

Soldatenleben

Aus dem Leben eines Soldaten

© 2017 Dominik Diebold

Verlag: tredition GmbH, Hamburg

ISBN

Paperback:

978-3-7439-2478-9

Hardcover:

978-3-7439-2479-6

e-Book:

978-3-7439-2480-2

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Inhaltsverzeichnis

Idee und Sinn des Buches

Häufig gestellte Fragen

Warum weisst du so viel über den 2. Weltkrieg?

Bist du ein Kriegsfan?

Wie kamst du auf die Idee der Handlung?

Wie schreibt man ein Buch?

Wann und Wo schreibst du dein Buch? Gibt es spezielle Orte?

Kapitel 1. Die Ruhe vor dem Sturm

Kapitel 2. Das Unheil beginnt

Kapitel 3. An die Front

Kapitel 4. Gefahr!

Kapitel 5. In Gefangenschaft

Kapitel 6. Flucht!

Kapitel 7. In der eigenen, doch fremden Heimat

Kapitel 8. Endkampf!

Gedicht

Danksagungen

Schlusswort

Idee und Sinn des Buches

Den Entschluss ein Buch zu schreiben habe ich erst gefasst als wir unser Projekt starten sollten. Ich schreibe gerne Geschichten welche jedoch von der Länge her nie an das Niveau eines Buches herangekommen wären. Ich schreibe nicht über den 2.Weltkrieg um diese grausame Zeit und ihre hinterlassenen Wunden aufzureissen, es ist der unbesiegbare Wille welcher mich in den Bann zog. Ein solch dunkles Kapitel das die gesamte Menschheit betrifft darf und kann nicht einfach so vergessen werden. Heutzutage denke ich wie dumm die Menschen von damals sein gewesen mussten um sich auf ein solches Massaker einzulassen, obwohl etwa 20 Jahre zuvor dieses Menschenschlachten schon einmal uns allen klar vor Augen geführt hat wie unnötig zerstörerisch ein Krieg ist. Heute blicke ich in diese Welt und sehe, dass wir als gesamte Menschheit zusammen auf eine neue Katastrophe zugehen wenn sich ab sofort nichts verändert. Meine Geschichte hat mit genauen Fakten wenig am Hut uns so ist es einfach, dass Geschehnisse in meinem Buch anders oder überhaupt nicht passiert sind. Dies hat spezielle Gründe: 1. Ich schreibe kein Sachbuch 2. Es wird die Sicht EINES einzelnen Soldaten gezeigt und wie er den Krieg miterlebt. Mein Ziel ist es einerseits meinen Mitmenschen zu zeigen das jetzt die Zeit gekommen ist in der ein Krieg unmittelbar bevorstehen könnte, andererseits möchte ich den Menschen die sich die Mühe machen mein Buch zu lesen spannende Momente liefern. Mit diesem Buch sollen keine Vorurteile geschnürt oder die Vergangenheit respektlos behandelt werden.

Häufig gestellte Fragen

Warum weisst du so viel über den 2. Weltkrieg?

Ich denke das kommt daher, dass ich mich gerne mit dem Thema Geschichte befasse und die Weltkriege zu den wichtigsten Kapiteln der Menschheitsgeschichte zählen.

Bist du ein Kriegsfan?

Die Tatsache, dass ich viel über den Krieg weiss kommt nicht von daher, dass ich denn Krieg verherrliche sondern das ich finde man sollte diese Gräueltaten nicht vergessen. Der Holocaust, die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, das alles ist schlimm aber gehört doch leider zu der Geschichte von uns allen.

Wie kamst du auf die Idee der Handlung?

Ich versuche immer das gleiche wenn ich schreibe. Das erste was ich brauche ist ein Zeitalter, dann eine Hauptfigur und erst zum Schluss benötige ich eine Handlung. Wir behandelten den Weltkrieg in der Schule und ich las das Tagebuch der Anne Frank. Der Projektunterricht startete und ich fand die Idee ein Buch zu schreiben passt zu mir.

Wie schreibt man ein Buch?

Um ein Buch zu schreiben braucht man meiner Meinung nach einen ordentlichen Wortschatz, eine gute Idee und viel Geduld und Fleiss. Von nichts kommt nicht und das sollte man sich von Anfang an eintrichtern. Suche nicht zwingend nach Handlungssträngen sondern warte bis die Ideen zu dir kommen.

Wann und Wo schreibst du dein Buch? Gibt es spezielle Orte?

Ich schreibe dann wenn ich Zeit und Lust habe. Ich muss mich nicht auf das schreiben vorbereiten, sondern schreibe einfach drauf los. Egal ob im Auto, auf dem Bett oder in der Schule denn solange ich konzentriert bin und ich es bequem habe ist es mir egal wo und wann ich schreibe.

Kapitel 1. Die Ruhe vor dem Sturm

In meinen jungen Jahren schon wurde ich durch Vaters Geschichten mit der rauen Realität des Krieges vertraut gemacht. Er kämpfte als britischer Soldat im ersten Weltkrieg und wurde stark verwundet. Er war zeitgleich auch Spion und In Amsterdam hat er meine Mutter kennen und lieben gelernt und heiratete sie im Jahre 1920. Nur zwei Jahre später wurde ich in der Niederländischen Hauptstadt geboren.

Als ich ungefähr sechs Jahre alt war fing mein Vater an mir seine Kriegserlebnisse zu schildern. Ich war wie gebannt von seinen Erzählungen, wie er einerseits seine Geschwister durch den Krieg verloren hatte oder wie er von den deutschen damals inmitten einer seiner Missionen als Spion entdeckt und gejagt wurde. Als sie ihn gerade als Gefangenen mit dem Auto abtransportieren lassen wollten konnte er fliehen und sich verstecken. Nachdem er sich über zwei Tage alleine durch die feindlichen Linien durschlagen musste, konnte er von einem Rettungstrupp in einem kleinen Wald geborgen werden.

Die müden Augen und sein starrer Blick lassen mich auch heute nicht mehr los und bei seinen Erzählungen hatte ich vielmals das Gefühl selbst im Krieg dabei gewesen zu sein. Mit etwa zehn Jahren kamen mir etliche Fragen an meinen Vater in den Sinn dessen Antworten mir immer sehr wichtig waren. Die Sache war nur, dass mein Vater zu diesem Zeitpunkt schon seit zwei Jahren verstorben war. Die Spätfolgen des Krieges und seine Wunden waren einfach doch zu stark. In einer Amsterdamer Schule freundete ich mich mit meinem besten Freund Willem an, mit welchem ich von Anfang an auf gleicher Wellenlänge schien. Ich war ihm letzten Jahr meines Studiums und mein Ziel war es eigentlich Schriftsteller zu werden, doch der Krieg begrub meine Hoffnungen etwas Anständiges auszuüben. Stattdessen musste ich trotz Einwände meinerseits mit einer Waffe herumhantieren und gegen Menschen kämpfen, denen vielleicht haargenau dasselbe widerfahren ist.

Ich war der Typ von Kind, mit einer blühenden Fantasie und einem Flair für Bücher. In all den Jahren meiner Kindheit in denen ich nie das Gefühl verspürt hatte mit jemanden gleichgesinnten zusammen zu sein, traf ich Willem, der sich schnell von einem besten Freund zu einem Bruder„ hochgearbeitet„ hatte. Versteht mich nicht falsch, ich liebe meine Mutter, aber intellektuell waren wir uns nie nahe. Das liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass ich unterbewusst schon immer zu hohe Anforderungen an meine Mitmenschen gestellt hatte.

Da die Niederlande 1939 vom Weltkrieg verschont blieben, führte ich mein recht ruhiges Leben weiter und bekam nicht viel vom Krieg mit, ausser wenn ich wie jeden Abend um sechs Uhr das Radio aufdrehte um dem Nachrichtendienst zu lauschen. Ich übernahm diese„ Tradition„ von meinem Vater. In dieser Viertelstunde war es in den Amsterdamer Strassen mucksmäuschenstill, da alle dem Sprecher der Niederländischen Nachrichten zuhörten. Abgesehen davon, dass ich gerne mit Willem in Bibliotheken ging, versuchte ich so viel wie möglich über den ersten Weltkrieg herauszufinden, doch abgesehen von den Dingen die ich bereits selber wusste konnte mir keiner helfen. Nachforschungen in der eigenen Familie zu betreiben war ein hoffnungsloses Unterfangen, da meine Mutter sich alles andere als Auskennt und meine Grosseltern schon vor meinem Vater aus dem Leben geschieden sind.