Songbook - Ralph Henry Fischer - E-Book

Songbook E-Book

Ralph Henry Fischer

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Beschreibung

Songs (Texte und Noten) aus 15 Jahren, unter anderem auch aus einem vom Autor verfassten Theaterstück, das 1982 in der Kölner Studiobühne aufgeführt wurde.

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Seitenzahl: 40

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Herzlichen Dank an Andi Reisner, der die Melodien aus meinem Kopf in spielbare Noten verwandelte.

Inhalt

Songs 1976-1981

Texte

Noten

Songs aus „Romy & Julian“ (1981/1982)

Texte

Noten

Lieder ohne Texte (1983-1990)

Lieder ohne Noten (1975)

Text

Noten

Im Labyrinth

Totschlag-Blues

Liebeslied

Lebenshilfe

Stillleben

Jahrmarkt

Auch ein Lied

Kunstgeschichte

Meine Gefährten

Lebenslauf

Empfindsames Lied

Lied an Lena

Lied von der Inbrunst

Kleines Lied

Einige Irrtümer

Judas

Kehraus

Vielversprechender Beginn

Ein Überlebender

Der Traum vom Prinzen Vogelfrei

Und Mariella

Die Freiheit des Christenmenschen

Heiß und …

… kalt

Heldengesang

Hand an dich legen?

Love-Song

Nachtlied

Genossen der Zeit

Tanz

Der alte Schöpfungskronen-Blues

Lied vom Tiefsinn

Steppenwolflied

Lass dich lieben

Aus und vorbei

Empfehlung

Im Labyrinth

Ich hab das Suchen satt

in diesen Gängen

ich bleib jetzt stehn anstatt

mich weiter ziellos vorzudrängen

Ich bin das Warten leid

auf große Wunder

mir wächst kein neues Kleid

wenn ich nur wühl in altem Plunder

Mir hängt zum Hals hervor

das bunte Träumen

es führt kein Himmelstor

aus diesen finstren, kalten Räumen

Ich will nicht immer nur

nach oben sehen

wo ich doch meine Spur

nur unten sehn kann und verstehen

Totschlag-Blues

Uns wird noch so mancherlei blühn

zwar ist meine Hoffnung noch grün

doch deine ist gelb schon vor Neid

so bringt sies nicht weit

Wir stecken in allem noch drin

man hält bloß die Fragenden hin

du willst eine Antwort von mir?

Mensch such sie bei dir

Uns kann noch fast alles passiern

ich sah dich im Dunkeln marschiern

und als du dann tratst in das Licht

da sahst du mich nicht

Noch ist hier so garnichts geschafft

auch wenn du zufrieden hergaffst

du sagst: Komm, jetzt stütze ich dich

doch du stützt dich auf mich

Wir sind noch nicht im Paradies

oder glaubst du, da wär es so mies

dass einer so bleibt wie du bist

und andere frisst?

Noch hört man die Teufel laut brülln

die wolln wohl auch mich so braun grilln

wie dich – doch mein Blut ist noch rot

drum schlag ich dich ...

Liebeslied

Du bist das Meer

ich bin eine Insel

die dein Wasser umspült

mit blassen Tränen

Tosend und rauh

tanzt du deinen Tanz

der mir vom Leben erzählt

in Lust und Bitternis

Zeichen im Sand

ausgebleichtes Strandgut

wie ein Tagebuch

kann ich dich lesen

Manchmal dein Schrei

stößt mit weißer Brandung

in mein Herz aus Stein

ich zähl die Wunden

Heut bist du hier

morgen steht dein Fuß

auf einem anderen Strand

du wirst bald müde sein

Ich warte stumm

einmal wird mein Staub

in deinen Händen ruhn

du sollst mich tragen

Lebenshilfe

Einer meint: Träum nicht zu viel

denn so kommst du nie ans Ziel

lass die Füße hier im Dreck

erfüll deinen Zweck, erfüll deinen Zweck

Einer sagt: Lauf nicht zu sehr

einer Wahrheit hinterher

lass dich lieber mal verkohlen

und schon deine Sohlen, und schon deine Sohlen

Fass in dieser Welt doch Fuß

und zwar mit Genuss

denn sehr bald ist Schluss

Kriech der Welt ruhig hinten rein

das muss wohl so sein

richt dich darin ein

Einer rät: Bescheide dich

mit dem, was man dir auftischt

ist dein Hunger noch so groß

beherrsche dich bloß, beherrsche dich bloß

Einer warnt: Denk nicht zu tief

sonst erstickst du in dem Mief

lass nur Luft in den Ballon

sonst rollt er davon, rollt sehr rasch davon

Fass in dieser Welt doch Fuß

und zwar mit Genuss

denn sehr bald ist Schluss

Leg die Hände auf den Bauch

das ist hier so Brauch

die andern tuns auch

Einer sagt: Fall nicht herein

auf Gefühlsduhuselein

hat dein Herz auch keine Knochen

es ist schnell gebrochen, sehr schnell gebrochen

Einer meint: Halt dich nicht auf

bei den Schwachen in dem Lauf

denn du kannst nur aufrecht siegen

wenn andere liegen, wenn andere liegen

Stillleben

Wieder ein Stück vorbei

wieder die Hände voll Luft

das was gewesen ist

schimmelt schon in seiner Gruft

Dort mein Bett ist leer und kalt

die Hälfte reicht für mich

in der andern schläft

wie die Nacht so alt