5,99 €
Songs (Texte und Noten) aus 15 Jahren, unter anderem auch aus einem vom Autor verfassten Theaterstück, das 1982 in der Kölner Studiobühne aufgeführt wurde.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 40
Veröffentlichungsjahr: 2025
Herzlichen Dank an Andi Reisner, der die Melodien aus meinem Kopf in spielbare Noten verwandelte.
Inhalt
Songs 1976-1981
Texte
Noten
Songs aus „Romy & Julian“ (1981/1982)
Texte
Noten
Lieder ohne Texte (1983-1990)
Lieder ohne Noten (1975)
Text
Noten
Im Labyrinth
→
→
Totschlag-Blues
→
→
Liebeslied
→
→
Lebenshilfe
→
→
Stillleben
→
→
Jahrmarkt
→
→
Auch ein Lied
→
→
Kunstgeschichte
→
→
Meine Gefährten
→
→
Lebenslauf
→
→
Empfindsames Lied
→
→
Lied an Lena
→
→
Lied von der Inbrunst
→
→
Kleines Lied
→
→
Einige Irrtümer
→
→
Judas
→
→
Kehraus
→
→
Vielversprechender Beginn
→
→
Ein Überlebender
→
→
Der Traum vom Prinzen Vogelfrei
→
→
Und Mariella
→
→
Die Freiheit des Christenmenschen
→
→
Heiß und …
→
→
… kalt
→
→
Heldengesang
→
→
Hand an dich legen?
→
→
Love-Song
→
→
Nachtlied
→
→
Genossen der Zeit
→
→
Tanz
→
→
Der alte Schöpfungskronen-Blues
→
→
Lied vom Tiefsinn
→
→
Steppenwolflied
→
→
Lass dich lieben
→
→
Aus und vorbei
→
→
Empfehlung
→
→
Ich hab das Suchen satt
in diesen Gängen
ich bleib jetzt stehn anstatt
mich weiter ziellos vorzudrängen
Ich bin das Warten leid
auf große Wunder
mir wächst kein neues Kleid
wenn ich nur wühl in altem Plunder
Mir hängt zum Hals hervor
das bunte Träumen
es führt kein Himmelstor
aus diesen finstren, kalten Räumen
Ich will nicht immer nur
nach oben sehen
wo ich doch meine Spur
nur unten sehn kann und verstehen
Uns wird noch so mancherlei blühn
zwar ist meine Hoffnung noch grün
doch deine ist gelb schon vor Neid
so bringt sies nicht weit
Wir stecken in allem noch drin
man hält bloß die Fragenden hin
du willst eine Antwort von mir?
Mensch such sie bei dir
Uns kann noch fast alles passiern
ich sah dich im Dunkeln marschiern
und als du dann tratst in das Licht
da sahst du mich nicht
Noch ist hier so garnichts geschafft
auch wenn du zufrieden hergaffst
du sagst: Komm, jetzt stütze ich dich
doch du stützt dich auf mich
Wir sind noch nicht im Paradies
oder glaubst du, da wär es so mies
dass einer so bleibt wie du bist
und andere frisst?
Noch hört man die Teufel laut brülln
die wolln wohl auch mich so braun grilln
wie dich – doch mein Blut ist noch rot
drum schlag ich dich ...
Du bist das Meer
ich bin eine Insel
die dein Wasser umspült
mit blassen Tränen
Tosend und rauh
tanzt du deinen Tanz
der mir vom Leben erzählt
in Lust und Bitternis
Zeichen im Sand
ausgebleichtes Strandgut
wie ein Tagebuch
kann ich dich lesen
Manchmal dein Schrei
stößt mit weißer Brandung
in mein Herz aus Stein
ich zähl die Wunden
Heut bist du hier
morgen steht dein Fuß
auf einem anderen Strand
du wirst bald müde sein
Ich warte stumm
einmal wird mein Staub
in deinen Händen ruhn
du sollst mich tragen
Einer meint: Träum nicht zu viel
denn so kommst du nie ans Ziel
lass die Füße hier im Dreck
erfüll deinen Zweck, erfüll deinen Zweck
Einer sagt: Lauf nicht zu sehr
einer Wahrheit hinterher
lass dich lieber mal verkohlen
und schon deine Sohlen, und schon deine Sohlen
Fass in dieser Welt doch Fuß
und zwar mit Genuss
denn sehr bald ist Schluss
Kriech der Welt ruhig hinten rein
das muss wohl so sein
richt dich darin ein
Einer rät: Bescheide dich
mit dem, was man dir auftischt
ist dein Hunger noch so groß
beherrsche dich bloß, beherrsche dich bloß
Einer warnt: Denk nicht zu tief
sonst erstickst du in dem Mief
lass nur Luft in den Ballon
sonst rollt er davon, rollt sehr rasch davon
Fass in dieser Welt doch Fuß
und zwar mit Genuss
denn sehr bald ist Schluss
Leg die Hände auf den Bauch
das ist hier so Brauch
die andern tuns auch
Einer sagt: Fall nicht herein
auf Gefühlsduhuselein
hat dein Herz auch keine Knochen
es ist schnell gebrochen, sehr schnell gebrochen
Einer meint: Halt dich nicht auf
bei den Schwachen in dem Lauf
denn du kannst nur aufrecht siegen
wenn andere liegen, wenn andere liegen
Wieder ein Stück vorbei
wieder die Hände voll Luft
das was gewesen ist
schimmelt schon in seiner Gruft
Dort mein Bett ist leer und kalt
die Hälfte reicht für mich
in der andern schläft
wie die Nacht so alt
