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Sonja, die Araberprinzessin ist ein Märchen für Jung und Alt über einen stattlichen Prinzen, der auf dem Rücken seines feurigen Araberhengstes auszieht, eine Medizin für sein einsames Herz zu suchen. Dank seiner Tapferkeit findet er sein Glück, welches aber erneut durch Räuber bedroht wird. Sonja, die Araberprinzessin ist ein Märchen um eine königliche Familie und deren schnelle Araberpferde und läßt den Leser sowohl an romantischen Ausritten teilhaben, als auch an spannenden Verfolgungsjagden zu Pferde. J. Schottenhammel schrieb dieses Märchen ursprünglich für die kleine Tochter von Jugendfreunden. Vorbild für die "goldene Stute" war der Haflinger der Jugendfreundin.
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Seitenzahl: 78
Veröffentlichungsjahr: 2017
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J. Schottenhammel
Sonja, die Araberprinzessin
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Die Autorin
Impressum
Vorwort / Klappentext
Kapitel 1 - Abschied
Kapitel 2 - Nachtlager
Kapitel 3 - Gefahr
Kapitel 4 - Auf in den Kampf
Kapitel 5 - Suche
Kapitel 6 - Die Maid mit dem goldenen Pferd
Kapitel 7 - Ein gewagter Wunsch
Kapitel 8 - König Michael
Kapitel 9 - Bewährungsprobe
Kapitel 10 - Drei Tage, drei Nächte und drei Schurken
Kapitel 11 - Rückkehr
Kapitel 12 - Verlobung
Kapitel 13 - Der weiße Hengst Mohammed und die goldene Stute Camilla
Kapitel 14 - Ankunft der Braut
Kapitel 15 - Hochzeit
Kapitel 16 - Das Prinzesschen und die schwarze Stute Comtesse
Kapitel 17 - 3. Geburtstag
Kapitel 18 - Geburtstagausritt
Kapitel 19 - Die Untertanen
Kapitel 20 - Bauer Heiner und sein Sohn
Kapitel 21 - Warnung
Kapitel 22 - Ausbildung
Kapitel 23 - Morgenausritt in den Hinterhalt
Kapitel 24 - Auf Leben und Tod
Kapitel 25 - Ein Junge wird zum Helden
Kapitel 26 - In die Falle
Kapitel 27 - Dem König zu Hilfe
Kapitel 28 - Jedem, wie er es verdient
Impressum neobooks
J. Schottenhammel
Sonja, die Araberprinzessin
J. Schottenhammel ist eine noch unbekannte Hobby-Autorin aus der schönen Oberpfalz in Bayern/Deutschland.
J. Schottenhammel schrieb dieses Märchen 1997 ursprünglich lediglich als kleines Geschenk anläßlich des Geburtstages von Sonja, der Tochter ihrer Jugendfreunde Christina und Rainer. Vorbild für die goldene Stute Camilla der Königin Christina war der Haflingerwallach Bobby ihrer Jugendfreundin.
Im Jahre 2012 hat die Autorin das ursprüngliche Märchen dann noch um einige Kapitel erweitert.
J. Schottenhammel auf facebook
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J. Schottenhammel auf epubli
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"Sonja, die Araberprinzessin" ist auch als Taschenbuch erhältlich bei epubli
ISBN: 978-3-7450-4956-5
"Die Bewerbung der Kunigunde Rös'chen"
als e-book bei neobooks ISBN: 978-3-8476-3256-6
als Taschenbuch bei epubli ISBN: 978-3-7418-7709-4
Bitte informieren Sie sich gelegentlich über weitere, neuere Werke der Autorin.
Vielen Dank für Ihr Interesse!
Texte:
© Copyright by
J. Schottenhammel
Lektorat und
Korrektorat:
J. Schottenhammel
Layout und Satz:
J. Schottenhammel
Coverfoto und Bilder:
© Copyright by
J. Schottenhammel
Covergestaltung:
J. Schottenhammel
Verlag:
J. Schottenhammel
Erstausgabe April 2017
Alle Rechte vorbehalten.
Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung des Herausgebers J. Schottenhammel reproduziert oder vervielfältigt werden.
ISBN 978-3-7427-9245-7
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
Es war einmal ein stattlicher, mutiger Prinz, welcher auf dem Rücken seines feurigen, weißen Araberhengstes auszieht, eine Medizin für sein einsames Herz zu suchen. Während eines Nachtlagers an einem kristallklaren See in einem fremden Königreich läßt die märchenhafte Erscheinung einer wunderschönen Maid mit einem goldenen Pferd des Prinzen Herz höher schlagen. Ein paar Räuber und ein sehr gestrenger König erschweren ihm seinen Weg zum Glück. Die Geburt einer kleinen Prinzessin macht dieses Glück vollkommen. Eine wunderschöne Araberstute mit glänzendem, schwarzen Fell wird der kleinen Araberprinzessin beste Freundin. Aber dann ist das Leben der königlichen Familie in Gefahr. Vermögen die Schnelligkeit der klugen Rappstute, die Tapferkeit des Königs und der Mut seiner Gemahlin am Ende des kleinen Prinzesschens Leben zu retten?
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"Sonja, die Araberprinzessin" von J. Schottenhammel ist auch als Taschenbuch erhältlich. Bitte informieren Sie sich gelegentlich über weitere, neuere Werke der Autorin.Vielen Dank für Ihr Interesse!
Auf einem herrlichen Schloß, umgeben von fruchtbaren Ländereien, lebte einst ein stattlicher, äußerst adretter Prinz. Der junge Herrscher sorgte in seinem Reich unermüdlich für Ordnung und Gerechtigkeit, und sein Name "Rainer" klang in aller Ohren weit über die Grenzen seines Landes hinaus wohlbekannt. Seine fleißigen und strebsamen Untertanen führten das anspruchslose Dasein einfacher und ehrlicher Menschen, voll Harmonie und Zufriedenheit.
Der Kampf des Prinzen gegen Haß und Neid in den Herzen seines Volkes war so gut wie beendet und sein Sieg praktisch sicher, sein Ziel von Frieden und Freiheit damit erreicht.
Aber trotzdem all seine Untertanen Prinz Rainer sehr verehrten und liebten, so fühlte dieser sich zunehmend einsamer. Immer öfter ertappte er sich dabei, wie er in Gedanken versunken am Flußufer saß, auf die unermüdlich tanzenden Wellen starrte und über sein Leben nachgrübelte. Aber so sehr er sich auch über eine neue Aufgabe den Kopf zerbrach und nach dem Grund für die tiefe Einsamkeit und Trauer in seinem Herzen suchte, er fand keine Antwort.
Prinz Rainer mußte erkennen, daß die Lösung keinesfalls in seinem Schloß oder auf seinen Ländereien zu finden war, und verzweifelt beschloß er denn, in die Fremde zu ziehen und nicht eher heimzukehren, bis er die richtige Medizin für sein einsames Herz gefunden hatte. So packte er das Nötigste für seine wohl bislang längste Reise in seine Satteltaschen und den Mantelsack, rollte Schlafsack und Decken zusammen und verabschiedete sich schweren Herzens für unbestimmte Zeit von Dienerschaft und Landsleuten, welche alle gekommen waren, um ihrem geliebten Prinzen mit Tränen in den Augen eine gute Reise zu wünschen.
Alsdann schritt Prinz Rainer durch die königlichen Stallungen und strich zum Abschied jedem seiner wertvollen Zuchtpferde ein letztes Mal mit seiner Hand über Hals und Nüstern, bevor er den Groom anwies, ihm sein feurigstes, schnellstes und zugleich ausdauerndstes Roß zu satteln. Entschlossen stieg Prinz Rainer schließlich in den Sattel seines besten Pferdes, einem schneeweißen Araberhengst, welcher den Namen Mohammed trug.
Noch einmal blickte Prinz Rainer zurück, um sich jede noch so unbedeutende Kleinigkeit unvergeßlich einzuprägen, ein letztes Winken, und dann gab er seinem feurigen Roß die Sporen. Mohammed stieg voll Erwartung und ungebändigter Kraft steil auf die Hinterhand, und kaum gab sein Reiter ihm die Zügel, stob der stolze Schimmel in gestrecktem Galopp von dannen, fernen Abenteuern entgegen.
Unermüdlich durchstreifte Prinz Rainer auf Mohammeds Rücken fremde Länder und Regionen, erkundete Berge und Täler und überquerte auf diesem Wege die Grenzen vieler Königreiche.
Eines schönen Tages, spät am Nachmittag, trug Mohammed, der Wasser natürlich schon von weitem wittern konnte, seinen Herrn an einen wundervollen See, um beider Durst zu stillen. Die Wasseroberfläche glitzerte im Schein der Sonne silbern, und das kühle Naß war so kristallklar, daß man bis auf den Grund hinab sehen und die Fische darin beobachten konnte. Prinz Rainer war von diesem Anblick dermaßen fasziniert, daß er beschloß, an dieser Stelle sein Nachtlager aufzuschlagen. Er bereitete sich ein Abendessen, und Mohammed sättigte sich am saftigen, grünen Gras der Uferwiesen. Bereits sehr zeitig, die Sonne war kaum hinter dem Horizont verschwunden, legte sich der Prinz schlafen, beabsichtigte er doch am nächsten Morgen noch vor Sonnenaufgang weiterzuziehen. Mohammed graste noch eine Weile und ließ sich dann neben seinem Herrn nieder, um sich ebenfalls auszuruhen. Wenngleich der Hengst zwar nun den Anschein bot, als würde er tief und fest schlafen, so lauschte er insgeheim aufmerksam auf die Geräusche der Nacht, um beim leisesten Anzeichen von Gefahr unversehens hochzuspringen und das Leben seines Herrn und sein eigenes mutig zu beschützen.
Die Grillen zirpten, die Frösche quakten und die Sterne am glasklaren Firmament funkelten wie ein Heer Diamanten. Ganz langsam schob sich auch der Vollmond über die Wipfel der Bäume hinaus und tauchte die sonst so dunkle Nacht in ein beinahe taghelles Licht. Obwohl Prinz Rainer seit dem frühen Morgen unterwegs gewesen und äußerst erschöpft war, fand er keine Ruhe. So sehr der junge Herrscher sich auch bemühte, endlich seinen verdienten Schlaf zu finden, so oft er sich auch von einer Seite auf die andere wälzte, er wartete vergeblich auf den Sandmann. Erst gegen Mitternacht gelang es ihm schließlich, ins Land der Träume vorzudringen.
Und dann, ganz plötzlich, glaubte er Hufschlag zu vernehmen, und der Anblick, der sich ihm daraufhin bot, raubte ihm beinahe den Atem. Am Ufer des Sees, nur wenige Meter von seinem Lager entfernt, erhob sich mit einem Mal die Silhouette einer wunderschönen, jungen Frau und eines golden glänzenden Pferdes, welches die Maid am Zügel führte. Sowohl Mähne, als auch Schweif des edlen Tieres schimmerten silbern und reichten nahezu bis zur Erde hinab. Die Haare der Amazone und ihres vierbeinigen Gefährten waren so seidig, daß ein leichter Wind, der sich darin verfing, mühelos und ganz sanft damit zu spielen vermochte.
Als Prinz Rainer am nächsten Morgen erwachte, bereitete ihm seine Erinnerung an die märchenhafte Erscheinung lautes Herzklopfen vor Freude und Glück. Aber so sehr er auch grübelte, er fand auf die Frage, ob diese wundervollen Geschöpfe nun Wirklichkeit, Wesen aus Fleisch und Blut oder lediglich ein Trugbild seiner Phantasie, Figuren eines himmlischen Traumes waren, keine Antwort.
