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Dieses Buch ist eine Einführung in das Thema Sprachengebet. John Nimmo räumt dabei Missverständnisse bezüglich dieser Gabe auf und ermutigt seine Leser und Leserinnen, diese Gabe anzuwenden.
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Seitenzahl: 46
Veröffentlichungsjahr: 2019
Danke, Stephan, Bekki, Roland, Danyel, Jana, Cindy,
Martin, Sini, Sara und Daniel, dass ihr mir geholfen
habt.
#vomrichtsbergzumlichtberg
1. Einleitung
2. In Sprachen beten – wieso eigentlich?
3. Was ist das Sprachengebet?
4. Wie ich anfing, in Sprachen zu beten
5. Das Sprachengebet bei den ersten Christen
6. Das Sprachengebet in der Apostelgeschichte
7. Was sagt Paulus über das Sprachengebet?
8. Paulus, die Geistesgaben und die Korinther
9. Sprachengebet im Gottesdienst
10. Sprachengebet und die Gabe der Auslegung
11. Wie lege ich los?
12. Schluss
In diesem Buch räumt John Nimmo mit vielen Vorurteilen und Missverständnissen beim Thema Sprachengebet auf und zeigt zugleich, wie die Gabe des Heiligen Geistes in unserem Leben ganz praktisch werden kann. Biblisch begründet, nachvollziehbar und gut zu lesen!
Prof. Dr. Dr. Roland Werner,Zinzendorf-Institut Marburg. Christus-Treff Gründer, Autor, Verkündiger, Bibelübersetzer
Das Buch von John Nimmo ist eine feine Ermutigung zum Sprachengebet. John Nimmo berichtet sehr anschaulich über seine eigene Erfahrung. Mit praktischen Hinweisen hilft er dem interessierten Leser, Missverständnisse, Hindernisse und Blockaden zu überwinden und mit konkreten Schritten in den Fluss des Sprachengebets zu finden. Anschaulich beschreibt er die positive Auswirkung des Sprachengebets und macht damit Mut, sich nach dieser Gabe auszustrecken. Für all diejenigen, bei denen das Sprachengebet ein kümmerliches Dasein fristet, ist dieses Buch eine starke Ermutigung, ihm mehr Raum zu geben.
Gerhard Proß,Moderator von Miteinander für Europa, Leiter von TvV (Treffen von Verantwortlichen)
Und sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist es ihnen auszusprechen gab. (Apostelgeschichte 2,4 / Schlachter)
Sprache verbindet. Durch Sprache können Menschen miteinander kommunizieren und einander verstehen. Sprache kann Dinge, die nicht sichtbar sind, für den Zuhörer verständlich machen. Beispielsweise kann ich meinem Gegenüber sagen, was ich denke oder fühle, und ihm damit eine Vorstellung von dem geben, was es sonst nicht erkennen würde. Worte übertragen Informationen und Wissen. Worte sind schön. Überall auf der Welt gibt es wunderschöne Sprachen und durch Sprache entsteht Kunst. Sprache ist vielfältig und kreativ, sie verbindet Menschen miteinander und schafft Identifikation.
In diesem Buch schreibe ich über eine Sprache, die das Neue Testament der Bibel uns vorstellt. Eine Sprache, mit der wir auf tiefe Weise mit Gott in Verbindung treten können und die uns Worte für Dinge gibt, für die wir selbst keine Worte finden. Es geht um das Sprachengebet. Das Sprachengebet ist eine Gebetssprache und ein charisma (Geistesgabe, griechisch: Gnadengabe). Sie ist ein Geschenk, von Gott gegeben, aus Gottes Gnade zu uns.
Ein Geschenk zeichnet sich dadurch aus, dass es unverdient ist. In dem Moment, in dem man sich ein Geschenk verdienen muss, ist es kein Geschenk mehr, sondern ein Lohn. Ein Geschenk ist etwas Gutes. Es ist großzügig. Und es wird aus Liebe gegeben:
Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter... (Jakobus 1,17 / Schlachter)
Doch im Leben vieler Christen und Gemeinden steht dieses Geschenk abseits in einer Ecke: unentdeckt, unausgepackt und mit einer dicken Schicht Staub darauf. Viele ahnen noch nicht einmal, dass es in der Ecke steht und darauf wartet, endlich ausgepackt und gebraucht zu werden.
Ich selber habe dieses Geschenk entdeckt und ausgepackt. Ich möchte das Sprachengebet in meinem Leben nicht mehr missen. Je länger ich diese Gabe nutze, desto dankbarer werde ich für sie und erkenne die Kraft, die Gott durch sie in meinem Leben freisetzt. Wahrscheinlich vergeht kein Tag in meinem Leben, an dem ich nicht in Sprachen bete. Häufig bete ich lange Zeiten am Stück in Sprachen. In unserer Gemeinde, dem Central, die meine Frau Jana und ich zusammen mit einigen Freunden in Marburg aus dem Christus-Treff Marburg herausgegründet haben, singen wir in Lobpreiszeiten häufig gemeinsam in Sprachen. Ich kann mir diese Art zu beten gar nicht mehr aus meinem Leben wegdenken. Das Sprachengebet wertet meinen Alltag mit Gott spürbar auf. Leider wird in manchen christlichen Kreisen so gut wie gar nicht mehr darüber gesprochen oder gelehrt. Oder wenn doch, dann viel mehr darüber, was es nicht ist, als darüber, was es ist. In der christlichen Tradition, aus der ich komme, war man eher vorsichtig damit und hat viele Warnschilder aufgestellt – anstatt über den Segen dieser Gabe zu sprechen und darüber, wie sie unser Leben bereichert. Dabei war das Sprachengebet in der Vergangenheit häufig wesentlicher Bestandteil von Erweckungen und christlichen Aufbrüchen. Der Apostel Paulus sagte der Gemeinde in Korinth:
Über die Gaben des Geistes aber will ich euch, Brüder und Schwestern, nicht in Unwissenheit lassen. (1. Korinther 12,1 / Luther 2017)
Vor einigen Jahren dachten meine Geschwister und ich gemeinsam darüber nach, was wir unserer Mutter zum Geburtstag schenken könnten. Wir alle wussten, dass sie sich freut von uns zu hören: was wir gerade alle so machen, was uns beschäftigt, Fotos von den Enkelkindern usw. Also kamen wir auf die Idee, ihr ein Handy zu schenken. Dieses Handy sollte ihr dabei helfen, unkompliziert mit uns in Kontakt zu bleiben. Das Geschenk war damals und ist heute noch ein Volltreffer. Meine Mutter benutzt es jeden Tag. Obwohl wir in unterschiedlichen Städten wohnen, können wir dadurch viel miteinander teilen. So ähnlich ist es mit dem Sprachengebet: Gott macht uns ein wunderbares, nützliches Geschenk, das uns hilft, mit ihm im Kontakt zu bleiben. Ganz unkompliziert, ohne Vorbereitung, ohne in eine besondere geistliche Stimmung kommen zu müssen.
