Spuren im Sein - Manuela Wintersteiger - E-Book

Spuren im Sein E-Book

Manuela Wintersteiger

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Beschreibung

Themen der Vergangenheit wahrnehmen und erlauben. Verständnis für Emotionen schaffen. Geheimnisse von hemmenden Lebensstrategien erkennen, diese hingebungsvoll, mit Gefühl betrachten, um sie dann im Bewusstsein, dass es vorbei ist, abzugeben. Ideen für neue Lebensperspektiven entwickeln, auch mit dem Wissen, dass manche Spuren des Lebens Wunden, und daraus folgend Narben, hinterlassen haben. Freiraum gebend, um neben alten belastenden Verstrickungen neue gute Erfahrungen des Lebens zu stellen, um ausreichend Wahl zu haben für liebevolle Entscheidungen und heilsame Absichten. Spuren achtsam beäugen, aus der Weisheit von heute, um nun selbst entscheiden zu können, welchen Spuren ich weiter folge oder welche ich selbst hinterlasse.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 30

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Dieses Werk widme ich allen Menschen,

die auf unterschiedlichen Ebenen

Spuren in mir hinterlassen haben.

Dieses Buch darf dazu beitragen,

auf eigene Spuren aufmerksam zu werden,

um neue Pfade zu beschreiten.

Ich danke dem Universum

für mein Geführt-sein.

Ich würdige alle Geschöpfe,

die mich auf verschiedenste Art und Weise

herausforderten, mich den eigenen

Schmerzpunkten zu stellen.

Ein inniger Dank gilt auch all jenen Personen,

die mit Fotos, Ideen, Worten und Gedanken,

mit jeglicher Kraft zur Gestaltung dieses Buches

beigetragen haben.

Mitmenschen schenken

schlechtes Gewissen.

Ohne Worte, mit viel Gefühl.

Um unabhängiger zu sein

macht es Sinn,

sich selbst zu vergeben

für das eigene Zutun,

anstatt

auf Vergebung zu warten

oder darum zu betteln.

Tröstend

lege ich meine Hand

in meine Hand

und spüre mich in Verbindung

mit mir selbst.

Jede Zelle und Pore

meines Körpers soll erfahren,

dass Verletzung geendet hat,

ansonsten bleiben

Reste des Schmerzes

aktiv

und erinnern mich

ununterbrochen im Alltag

mit Alarmsignalen daran,

dass etwas als Qual

interpretiert werden könnte.

Es kann passieren,

dass sich Fehlalarme

automatisieren.

Weshalb ist Streben

nach Perfektionismus so häufig,

wenn es letzten Endes

kein Bild dazu gibt,

wie wir dann zu sein hätten.

Und wir somit zu keiner Zeit wüssten,

wenn wir es erreicht hätten

und wie es sich anfühlt,

wenn wir dort sind.

Die Traurigkeit

war mir so sehr vertraut,

dass ich in ihrem Bann

keinen Weg

zur Eigenliebe fand,

die abwartend liebevoll

mich musterte,

wann ich denn

auf sie zugehen würde.

Der Blick der Selbstliebe

ängstigte mich

und machte mich

wiederum trübsinnig,

sodass ich ihr keinesfalls

begegnen konnte

und ich mich erneut

für Trostlosigkeit entschied.

Friedenslicht sein

als unsere Aufgabe,

jede Sekunde neu,

egal wer oder was uns begegnet,

einfach Licht sein,

und durch unser Sein

neuen Glanz entfachen.

Mit der Gewissheit,

dass Gott oder Göttin

die all-eine Seele,

all jene Kräfte,

die unfassbar scheinen

für unser Gehirn,

uns erschaffen haben,

dass wir Teil

ihres Gleichklangs sind,

und in diesem Sinne

in unserem möglichen Ressort

mitwirken.

Achtsam, erhaben, in sich,

frei von Haben-wollen,

mehr im Sein wirken.

Geführt durch die

Leibhaftigkeit der Göttlichkeit.

Wiederkehrend

tue ich, was ich kann,

und trotzdem

vermitteln mir andere,

dass es nicht reicht.

Minderwertigkeit und Ratlosigkeit,

Herabsetzung und Demütigung,

Versagen und Schuld

waren mir lebenslang

sehr vertraut,

beginnend durch andere

weiterführend

durch mich persönlich,

diese Freundinnen der Kindheit

arrangierten sich

über eine lange Zeit

meines Lebens.

Soeben Freundinnen:

Stolz und Eigenermächtigung,

Mitgefühl und Toleranz,

Mut und Zutrauen.

Dadurch machen sich

die starken Gefühle

der Vorgeschichte

etwas weniger wichtig

und eröffnen Platz

für neue Fülle

im Sein.

So wie ich denke,

so fühle ich!

Verändere ich

meine Gedanken,

verändert sich mein Gefühl.

So wie ich fühle,

so denke ich!

Verändere ich mein Gefühl,

verändert sich mein Denken.

Neuer Weg,

neue Perspektiven,

sich Platz nehmen,

das zu erfüllen,

was noch unerfüllt;

um neuen Zielen

Chance zu geben,

um Liebe, Fülle und Frieden

zu vervollständigen.

Leben ist Wandel

ohne Anfang und Ende

im Kreislauf von Momenten.

Jeden Augenblick

gestalte ich pausenlos neu,

mit meiner Ermächtigung

und Erlaubnis,

diese Kraft zu leben.

Verständnis hilft

Situationen anzunehmen,

die sind, wie sie sind;

und dort etwas zu verändern,

wo es in meiner Macht liegt.

TäterInnen im Außen,

womöglich schon Kontaktende,

vielleicht bereits leblos.

Aber die Laute und Worte

dieser Individuen

sind leider inhaliert,

eingeträufelt und eingehämmert.

Sie laufen somit als mich

verlangsamendes,

kräfteraubendes

Hintergrundprogramm

in mir weiter,

bis ich sie deinstalliere

und die Viren beseitige.

Fühl ich mich gut genug

für mich und andere?

Auch wenn ich das lebe,

was ich eigentlich möchte

und damit nicht dem entspreche,

was wichtige Menschen

in meinem Umfeld erwarten?

Wofür entscheide ich mich dann?

So bin ich,

meint die Erschaffung