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Themen der Vergangenheit wahrnehmen und erlauben. Verständnis für Emotionen schaffen. Geheimnisse von hemmenden Lebensstrategien erkennen, diese hingebungsvoll, mit Gefühl betrachten, um sie dann im Bewusstsein, dass es vorbei ist, abzugeben. Ideen für neue Lebensperspektiven entwickeln, auch mit dem Wissen, dass manche Spuren des Lebens Wunden, und daraus folgend Narben, hinterlassen haben. Freiraum gebend, um neben alten belastenden Verstrickungen neue gute Erfahrungen des Lebens zu stellen, um ausreichend Wahl zu haben für liebevolle Entscheidungen und heilsame Absichten. Spuren achtsam beäugen, aus der Weisheit von heute, um nun selbst entscheiden zu können, welchen Spuren ich weiter folge oder welche ich selbst hinterlasse.
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Seitenzahl: 30
Veröffentlichungsjahr: 2015
Dieses Werk widme ich allen Menschen,
die auf unterschiedlichen Ebenen
Spuren in mir hinterlassen haben.
Dieses Buch darf dazu beitragen,
auf eigene Spuren aufmerksam zu werden,
um neue Pfade zu beschreiten.
Ich danke dem Universum
für mein Geführt-sein.
Ich würdige alle Geschöpfe,
die mich auf verschiedenste Art und Weise
herausforderten, mich den eigenen
Schmerzpunkten zu stellen.
Ein inniger Dank gilt auch all jenen Personen,
die mit Fotos, Ideen, Worten und Gedanken,
mit jeglicher Kraft zur Gestaltung dieses Buches
beigetragen haben.
Mitmenschen schenken
schlechtes Gewissen.
Ohne Worte, mit viel Gefühl.
Um unabhängiger zu sein
macht es Sinn,
sich selbst zu vergeben
für das eigene Zutun,
anstatt
auf Vergebung zu warten
oder darum zu betteln.
Tröstend
lege ich meine Hand
in meine Hand
und spüre mich in Verbindung
mit mir selbst.
Jede Zelle und Pore
meines Körpers soll erfahren,
dass Verletzung geendet hat,
ansonsten bleiben
Reste des Schmerzes
aktiv
und erinnern mich
ununterbrochen im Alltag
mit Alarmsignalen daran,
dass etwas als Qual
interpretiert werden könnte.
Es kann passieren,
dass sich Fehlalarme
automatisieren.
Weshalb ist Streben
nach Perfektionismus so häufig,
wenn es letzten Endes
kein Bild dazu gibt,
wie wir dann zu sein hätten.
Und wir somit zu keiner Zeit wüssten,
wenn wir es erreicht hätten
und wie es sich anfühlt,
wenn wir dort sind.
Die Traurigkeit
war mir so sehr vertraut,
dass ich in ihrem Bann
keinen Weg
zur Eigenliebe fand,
die abwartend liebevoll
mich musterte,
wann ich denn
auf sie zugehen würde.
Der Blick der Selbstliebe
ängstigte mich
und machte mich
wiederum trübsinnig,
sodass ich ihr keinesfalls
begegnen konnte
und ich mich erneut
für Trostlosigkeit entschied.
Friedenslicht sein
als unsere Aufgabe,
jede Sekunde neu,
egal wer oder was uns begegnet,
einfach Licht sein,
und durch unser Sein
neuen Glanz entfachen.
Mit der Gewissheit,
dass Gott oder Göttin
die all-eine Seele,
all jene Kräfte,
die unfassbar scheinen
für unser Gehirn,
uns erschaffen haben,
dass wir Teil
ihres Gleichklangs sind,
und in diesem Sinne
in unserem möglichen Ressort
mitwirken.
Achtsam, erhaben, in sich,
frei von Haben-wollen,
mehr im Sein wirken.
Geführt durch die
Leibhaftigkeit der Göttlichkeit.
Wiederkehrend
tue ich, was ich kann,
und trotzdem
vermitteln mir andere,
dass es nicht reicht.
Minderwertigkeit und Ratlosigkeit,
Herabsetzung und Demütigung,
Versagen und Schuld
waren mir lebenslang
sehr vertraut,
beginnend durch andere
weiterführend
durch mich persönlich,
diese Freundinnen der Kindheit
arrangierten sich
über eine lange Zeit
meines Lebens.
Soeben Freundinnen:
Stolz und Eigenermächtigung,
Mitgefühl und Toleranz,
Mut und Zutrauen.
Dadurch machen sich
die starken Gefühle
der Vorgeschichte
etwas weniger wichtig
und eröffnen Platz
für neue Fülle
im Sein.
So wie ich denke,
so fühle ich!
Verändere ich
meine Gedanken,
verändert sich mein Gefühl.
So wie ich fühle,
so denke ich!
Verändere ich mein Gefühl,
verändert sich mein Denken.
Neuer Weg,
neue Perspektiven,
sich Platz nehmen,
das zu erfüllen,
was noch unerfüllt;
um neuen Zielen
Chance zu geben,
um Liebe, Fülle und Frieden
zu vervollständigen.
Leben ist Wandel
ohne Anfang und Ende
im Kreislauf von Momenten.
Jeden Augenblick
gestalte ich pausenlos neu,
mit meiner Ermächtigung
und Erlaubnis,
diese Kraft zu leben.
Verständnis hilft
Situationen anzunehmen,
die sind, wie sie sind;
und dort etwas zu verändern,
wo es in meiner Macht liegt.
TäterInnen im Außen,
womöglich schon Kontaktende,
vielleicht bereits leblos.
Aber die Laute und Worte
dieser Individuen
sind leider inhaliert,
eingeträufelt und eingehämmert.
Sie laufen somit als mich
verlangsamendes,
kräfteraubendes
Hintergrundprogramm
in mir weiter,
bis ich sie deinstalliere
und die Viren beseitige.
Fühl ich mich gut genug
für mich und andere?
Auch wenn ich das lebe,
was ich eigentlich möchte
und damit nicht dem entspreche,
was wichtige Menschen
in meinem Umfeld erwarten?
Wofür entscheide ich mich dann?
So bin ich,
meint die Erschaffung
