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Ein Kulturtempel! Was für ein Theater! Ein Staatstheater! Des einen Freud des anderen Leid! Kommen sie mit und schauen sie hinter die Kulissen ...
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Seitenzahl: 20
Veröffentlichungsjahr: 2017
„Welch Schauspiel!
aber ach! ein Schauspiel nur!"
(J.W. Goethe Faust I, Vers 454 / Faust)
Im großen Eingangsmonolog des ersten Teils von Goethes Faust (Nacht) markiert dieser Ausruf Fausts einen Haltepunkt, ein Innehalten im Fluss der Gedanken und Vorstellungen, die Fausts Erkenntnisstreben aufzeigen. Zunächst beseelt von dem Hochgefühl, im Zeichen des Makrokosmos das gesamte Weltgeschehen erfassen zu können, bemerkt Faust mit einem Mal, dass er in seinem Streben nach der wahren Erkenntnis hier keinen wirklichen Ansatzpunktfinden kann. Die grandiose Weltvorstellung erkennt er plötzlich als ein bloßes Schauspiel, an dem er nicht beteiligt ist.
Er wendet sich ab und glaubt nun im Zeichen des Erdgeistes einen neuen Weg, einen wahren Zugang zur höheren Erkenntnis gefunden zu haben.“
(Universal-Lexikon. 2012.)
DEM WAHREN, SCHÖNEN, GUTEN
Für A.M.K
Prolog
Es war einmal…ein
Ach ja und noch etwas… oder so etwas wie ein Epilog!
Notiz: Mai 2010
Nachtrag 14.12.2016
Der Autor: Christopher Diehl
Sie wollen also die ganze Geschichte?
Wie es so war? Was dort genau
passierte? Nun wahrscheinlich haben sie
Recht. Das diese Geschichte erzählt
werden muss. Allerdings ist das ein
Kapitel für sich, eine Novelle für sich.
Eine kurze Novelle…mit starkem Inhalt.
Ich war zu dieser Zeit viel unterwegs,
unterwegs auf der Suche nach einer
kreativen Tätigkeit. Ich hatte einige
Vorstellungsgespräche, u.a. in München
Dresden und Berlin. In München bekam
ich einen Anruf, an einem eisigen Tag im
März. Am anderen Ende war der
künstlerische Betriebsdirektor eines
großen Staatstheaters.
Ich hätte mich beworben und die
Theaterleitung wolle mit mir sprechen.
Ich fuhr natürlich hin.
Staatstheater, das ist ganz große Liga,
1. Bundesliga sozusagen.
Ich bekam eine Stelle im szenischen
Dienst mit Abendspielleitung.
Vertragszeit 2 Jahre, mit
Verlängerungsoption, an dem großen
Theater in der großen Stadt.
Ironischer weise war es nicht irgendein
Staatstheater, sondern ein mir sehr
bekanntes Haus in einer mir sehr
bekannten Landeshauptstadt.
Nun war ich wieder da. Sozusagen im
meinem Revier. Im Theater, der Bühne.
Es sollte einiges dort passieren, und dies
war nur der Anfang eines weiten Weges.
Doch wie immer ahnte ich nichts, als das
Schicksal mich auf die nächste Reise
schickte.
Information!
Staatstheaterwerden viele bedeutsame
Theaterhäuser bezeichnet, die in
öffentlicher Hand liegen, insbesondere
Theater, meist Mehr-Sparten-Häuser,
der Bundesländer. Die Länder sind der
im Namen gemeinte „Staat“, oft als
Nachfolger von Königreichen und
anderen Herrschaften. (Wikipedia)
STAATSTHEATER!
I
