Star Trek - Das offizielle Wörterbuch - Marc Okrand - E-Book

Star Trek - Das offizielle Wörterbuch E-Book

Marc Okrand

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Beschreibung

"Trekkies" aufgepasst: Die überarbeitete Neuauflage ist endlich da! Klingonischkenntnisse können wieder neu erlernt oder aufgefrischt werden. Um die faszinierende Sprache des stolzen, kriegerischen Volkes in ihren Grundzügen zu lernen und zu verstehen, empfiehlt sich dieses praktische Wörterbuch. Grammatik und korrekte Aussprache sind ebenso Bestandteil wie ein alphabetisches Wörterbuch mit den wichtigsten Vokabeln. Doch der Leser sei gewarnt: Einfach ist die klingonische Sprache nicht! Für Folgeschäden wie Heiserkeit oder verknotete Zungen trägt jeder Sprachstudent selbst die Verantwortung. Das finden Sie u.a. im "Klingonischen Wörterbuch": - Regeln zur exakten Aussprache - Kommandos in abgekürztem Klingonisch - Anleitungen zum korrekten Gebrauch von Affixen und Suffixen - Konjunktionen, Ausrufe und Superlative - einfache und komplexe Satzstrukturen Für alle, die sich auf ihren Sternenreisen sicher auf dem interstellaren diplomatischen Parkett bewegen möchten. Der Autor Marc Okrand entwickelte die klingonische Sprache und Kultur für die Star-Trek-Filme und für Raumschriff Enterprise: Das nächste Jahrhundert. Überarbeitet vom Klingonisch-Experten Lieven L. Litaer.

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Seitenzahl: 168

Veröffentlichungsjahr: 2013

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Sprechen Sie Klingonischwie ein Einheimischer!Lernen Sie die Sprache mithilfevon einfachen Sätzen:

Was willst du?(Begrüßung)

– nuqneH(Aussprache: nuck-NECH)

Das ist ungünstig.

– Do’Ha’(Aussprache: do-CHA)

Ich verstehe nicht.

– jIyajbe’(Aussprache: dschi-JADSCH-bä)

Das ist nicht mein Fehler.

– pIch vIghajbe’(Aussprache: pitsch vi-chadsch-BÄ)

Beam mich an Bord!

– HIjol(Aussprache: chi-DSCHOHL)

Das offizielleWörterbuch

Klingonisch/Deutsch

Deutsch/Klingonisch

von Marc Okrand

Übersetzung: Jens HelmigÜberarbeitet von: Lieven L. Litaer

HEEL

HEEL Verlag GmbH

Gut Pottscheidt

53639 Königswinter

Tel.: 02223 9230-0

Fax: 02223 9230-13

[email protected]

www.heel-verlag.de

© 2013 der deutschen Ausgabe: HEEL Verlag GmbH

Originalausgabe © 1985 by CBS Studios Inc.

Addendum © 1992 by CBS Studios Inc.

Originaltitel: STAR TREK®. The Klingon Dictionary

Original-ISBN: 978-0-6717-4559-2

STAR TREK® and related marks are trademarks of CBS Studios Inc.

CBS and CBS Eye logo are trademarks of CBS Broadcasting Inc.

All rights reserved including the right of reproduction in whole or in part in any form.

This book is published by arrangement with Pocket Books, a division of Simon & Schuster, Inc., pursuant to an exclusive license from CBS Studios Inc.

Autor: Marc Okrand

Übersetzung: Jens Helmig

Überarbeitung: Lieven L. Litaer

Alle Rechte, auch die des Nachdrucks, der Wiedergabe in jeder Form und der Übersetzung in andere Sprachen, behält sich der Herausgeber vor. Es ist ohne schriftliche Genehmigung des Verlags nicht erlaubt, das Buch und Teile daraus auf fotomechanischem Weg zu vervielfältigen oder unter Verwendung elektronischer bzw. mechanischer Systeme zu speichern, systematisch auszuwerten oder zu verbreiten.

– Alle Rechte vorbehalten –

978-3-86852-688-2ISBN: 978-3-86852-832-9 (ePub)

INHALTSVERZEICHNIS

Einführung

1. Die Lautlehre des Klingonischen

1.1 Die Konsonanten

1.2 Die Vokale

1.3 Die Betonung

2. Grammatikalischer Überblick – Einführung

3. Nomen

3.1 Einfache Nomen

3.2 Komplexe Nomen

3.2.1 Zusammengesetzte Nomen

3.2.2 Verben auf -wI’

3.2.3 Andere komplexe Nomen

3.3 Suffixe

3.3.1 Typ 1: Augmentative/Diminutive

3.3.2 Typ 2: Numerale

3.3.3 Typ 3: Qualifikation

3.3.4 Typ 4: Possessivsuffixe/Spezifikation

3.3.5 Typ 5: Syntaktische Markierungen

3.3.6 Relative Ordnung der Suffixe

3.4 Nomen-Nomen-Verbindungen

4. Verblehre

4.1 Pronominale Präfixe

4.1.1 Normative Präfixe

4.1.2 Imperativpräfixe

4.1.3 Notationskonventionen

4.2 Verbsuffixe

4.2.1 Typ 1: Reflexivkonstruktionen: sich selbst/sich gegenseitig

4.2.2 Typ 2: Bedarf/Willen

4.2.3 Typ 3: Wechsel

4.2.4 Typ 4: Kausalität

4.2.5 Typ 5: Indefinite Subjekte/Fähigkeit

4.2.6 Typ 6: Qualifikation

4.2.7 Typ 7: Aspekt

4.2.8 Typ 8: Ehrbezeugung

4.2.9 Typ 9: Syntaktische Markierungen

4.2.10 Relative Ordnung der Suffixe

4.3 Wanderer

4.4 Adjektive

5. Andere Wortarten

5.1 Pronomen

5.2 Numerale

5.3 Konjunktionen

5.4 Adverbiale

5.5 Exklamationen

5.6 Namen und Anreden

6. Syntax

6.1 Einfache Sätze/Hauptsätze

6.2 Komplexe Sätze

6.2.1 Zusammengesetzte Sätze

6.2.2 Nebensätze

6.2.3 Relativsätze

6.2.4 Finalsätze

6.2.5 Sätze als Objekte

6.3 Das Verb „sein“

6.4 Fragen

6.5 Befehle/Aufforderungen

6.6 Komparative und Superlative

7. Kurz-Klingonisch

7.1 Befehle/Aufforderungen

7.2 Erwiderungen

7.3 Erregung/Zwang

Wörterverzeichnis

Vorbemerkung

Klingonisch – Deutsch

Deutsch – Klingonisch

Klingonische Affixe

Deutscher Index zu klingonischen Affixen

Anhang: Liste nützlicher klingonischer Phrasen

Addendum

EINFÜHRUNG

Das Klingonische ist die Amtssprache des klingonischen Imperiums. Bis vor kurzer Zeit waren nur einige wenige Nicht-Klingonen in der Lage, genug Klingonisch zu lernen, um mit einem Muttersprachler eine fruchtbare Kommunikation beginnen zu können. Mittlerweile sind unter der Organisation des Föderalen Ministeriums für Wissenschaftliche Forschung erste Studien mit dem Zweck der Aufzeichnung und Analyse der klingonischen Sprache und Kultur unternommen worden, deren Endziel, nebst diversem Unterrichtsmaterial, die Erstellung einer umfassenden Enzyklopädie alles Klingonischen ist. Das vorliegende Wörterbuch vereint in sich die ersten Erfolge dieser Unternehmungen.

Das Wörterbuch ist in zwei Hauptteile untergliedert: einen grammatikalischen Überblick und ein Wörterverzeichnis.

Der grammatikalische Teil vermittelt dem Leser einen Überblick der klingonischen Grammatik, ohne jedoch Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben; trotzdem wird er dem Leser nach seinem Studium ermöglichen, einzelne klingonische Wörter zu sinnvollen Sätzen gruppieren zu können. Obwohl der größere Teil der aufgeführten grammatikalischen Regeln von klingonischen Linguisten zusammengestellt worden ist, bleibt Folgendes anzumerken. Grammatikalische Regeln, die mit den Worten „immer“ oder „niemals“ in ihrer Gültigkeit beschrieben werden, beziehen sich auf ein reines Klingonisch. Im tatsächlichen Sprachgebrauch werden diese Regeln jedoch gebrochen oder ignoriert. Der grammatikalische Überblick dieses Buches beschreibt also, sogar in den Augen der meisten klingonischen Linguisten, ein „reines“ bzw. „Hoch“-Klingonisch.

Da die Untersuchungen bei Weitem noch nicht abgeschlossen sind, ist auch das sich anschließende Wörterverzeichnis in seinem Umfang stark eingeschränkt. Es existieren selbstverständlich weit mehr klingonische Ausdrücke als die hier verzeichneten. Drei Gruppen von Wörtern sind in unserem Rahmen in jedem Fall unterrepräsentiert. Nebst wissenschaftlichen Ausdrücken sind dieses nahezu alle Wörter, mit denen einheimische Werkzeuge, wirtschaftliche Angelegenheiten sowie Begriffe aus heimischer Flora und Fauna ausgedrückt werden sowie zu guter Letzt alle Begriffe, die mit klingonischem Nahrungsgebrauch – oder Erwerb zusammenhängen. Die Analyse wissenschaftlicher Ausdrücke ist Untersuchungsgegenstand einer detaillierteren Studie, die gerade für eine Veröffentlichung vorbereitet wird. Die Wörter, mit denen im Klingonischen Werkzeuge beschrieben oder deren Gebrauch ausgedrückt werden, sind für eine Übertragung ins Deutsche noch nicht genug erfasst. Dieses gilt ebenso für die Begriffe des wirtschaftlichen Handelns. Einheimische Tiere und Pflanzen sind noch zu wenig erforscht, um diese semantisch hinreichend erfassen zu können. Dem Leser sei jedoch versichert, dass die angesprochenen Auslassungen in der projektierten klingonischen Enzyklopädie gebührende Beachtung finden werden. Das Fehlen von Ausdrücken aus dem Bereich Nahrung und Ernährung erklärt sich leider durch fehlende Forschungskapazitäten. Es gab Probleme, ein Forschungsteam zu diesem semantischen Bereich zusammenzustellen. Solange dieser Wortschatz nur oberflächlich dargestellt werden kann, haben die Verfasser auf eine Veröffentlichung ihrer Ergebnisse verzichtet.

Das Wörterverzeichnis wird ohne jeden Zweifel in Zukunft an Umfang zunehmen, zumindest in dem Maße, wie dem Institut Möglichkeiten der Erforschung zur Verfügung stehen. Trotzdem können bereits zu diesem frühen Zeitpunkt einige Muster klingonischer Kommunikation erfasst werden. Ein Beispiel ist das offensichtliche Fehlen von Ausdrücken, die in unserer Sprache durch Grußworte wie Hallo!, Wie geht es dir? oder Guten Morgen! performiert werden. Eine nähere Betrachtung dieses Phänomens ergab, dass derartige Formeln im Klingonischen nicht existieren. Bei der Begegnung zweier Klingonen wird zu diesem Zweck ein Ausdruck verwendet, der bestenfalls mit: Was willst du? übersetzt werden kann, wobei hiervon militärische Begegnungen ausgenommen sind. Im Gegensatz zu den meisten Sprechern der deutschen Sprache, die eine Konversation mit neutralen Bemerkungen zur Gesundheit des Gegenübers oder bezüglich des Wetters einleiten, scheinen Klingonen dahin zu tendieren, mit dem Wesentlichen zu beginnen.

Obwohl Klingonen stolz auf ihre Sprache sind und sich gelegentlich in breiten Diskussionen über deren Ausdruckskraft und Schönheit ergehen, haben sie das Klingonische als für den Gebrauch außerhalb der eigenen Domäne ungeeignet erkannt. Aus diesem Grund hat die klingonische Regierung gemeinsam mit vielen anderen Regierungen das Englische als lingua franca aller intra- und intergalaktischen Kommunikation anerkannt. Im Allgemeinen wird das Englische nur von Angehörigen der oberen Klassen, einschließlich der militärischen und politischen Führung, erlernt. Hieraus ergeben sich für den Gebrauch des Englischen zwei Funktionen in der klingonischen Gesellschaft. Zum einen wird es als Statussymbol oder Rangabzeichen gebraucht: Diejenigen Klingonen, die die englische Sprache beherrschen, verwenden es untereinander, um ihre außergewöhnliche Position zu verdeutlichen und beweisen ihren gesellschaftlichen Status hierdurch auch unfreiwilligen Zuhörern ihrer Gespräche. Zum anderen wird das Englische dann verwendet, wenn es darum geht, Diener, Soldaten oder auch die allgemeine Öffentlichkeit von einer Kommunikation auszuschließen. So wird der Kommandierende eines klingonischen Schiffes seine Befehle in der Muttersprache erteilen, sich mit seinen Offizieren jedoch vermutlich auf Englisch verständigen. Umgekehrt wird sich ein klingonischer Offizier in Gegenwart von Nicht-Klingonen natürlich stets der Muttersprache bedienen. Ein derartiger Gebrauch des Klingonischen scheint sich als effektiv erwiesen zu haben und wird demzufolge vermutlich auch weiterhin gepflegt werden.

Das Klingonische kennt ein Vielzahl von Dialekten. Von diesen führt das vorliegende Buch nur einen, denjenigen des momentanen klingonischen Herrschers, auf. Wenn es zur Ersetzung eines klingonischen Herrschers, aus welchen Gründen auch immer, kommt, war es bisher immer der Fall, dass der neue Herrscher stets auch Sprecher eines, bezüglich seines Vorgängers, anderen Dialekts gewesen ist, der daraufhin in den Rang des offiziellen oder herrschenden Dialekts erhoben wurde. Diejenigen Klingonen, die nach einem Machtwechsel keine Sprecher des herrschenden Dialekts waren, wurden für gewöhnlich als zumindest dumm oder sogar subversiv verurteilt und bekamen dementsprechend in Zukunft nur noch untergeordnete oder unbeliebte Aufgaben zugewiesen. Die meisten Klingonen sind bemüht, sich in verschiedenen Dialekten des Klingonischen fließend auszudrücken.

Manche Dialekte unterscheiden sich nur unwesentlich von dem hier vorgestellten. Unterschiede sind hauptsächlich auf der Ebene des Vokabulars (es existiert nahezu in allen Dialekten ein eigener Ausdruck für die Stirn) und in der Artikulation bestimmter Phoneme anzutreffen. Andererseits differieren manche Dialekte so stark, dass die jeweiligen Sprecher signifikante Verständnis-probleme gegenüber dem offiziellen klingonischen Dialekt vorweisen, wodurch die Kommunikation z. T. erheblich gestört wird. Für denjenigen, der im Begriff ist, sich des Klingonischen zu bemächtigen, sei bemerkt, dass er zunächst die jeweilige politische Situation auskundschaften sollte, bevor er die ersten Verständigungsversuche unternimmt.

Das Klingonische verfügt über ein ursprüngliches Notations-system, genannt pIqaD, welches sich als brauchbar für die Darstellung der verschiedensten Dialekte erwiesen zu haben scheint. Diese Schriftsprache ist bis heute jedoch noch nicht vollständig ausgewertet worden und findet daher im vorliegenden Wörterbuch keine Verwendung. Stattdessen wird im Folgenden ein Schriftsystem vorgestellt und verwendet, das auf dem lateinischen Alphabet basiert. Ein Artikel für die klingonische Enzyklopädie, der sich den Details von pIqaD widmet, ist in Vorbereitung.

Als Notationskonvention wurde für den grammatikalischen Teil des Wörterbuches eine Darstellung des Klingonischen in fett gesetzten und für das Deutsche in kursiv gesetzten Typen festgelegt: tlhInganKlingonisch.

Der Autor möchte an dieser Stelle dem Institut für Wissenschaftliche Forschung seinen Dank für die Bereitstellung der Mittel -aussprechen, die das Wörterbuch in der vorliegenden Form erst ermöglicht haben. Weiteren Dank soll allen Mitgliedern des Föderalen Institutes für Interlingualität gezollt werden, die sich durch ihre konstruktive Kritik bei der Durchsicht früherer Fassungen des Buches unentbehrlich gemacht haben.

Zu guter Letzt soll dem klingonischen Informanten der gebührende Dank für die Bereitstellung der Daten ausgesprochen werden, auf denen das Wörterbuch im Wesentlichen basiert. Obwohl ein Gefangener der Föderation, arbeitete er viele Stunden daran, dass sein Wissen den Mitgliedern der Föderation nun zur Verfügung gestellt werden kann. Maltz, wir danken Dir!

1. DIE LAUTLEHRE DES -KLINGONISCHEN

Die einzelnen Laute des Klingonischen, Konsonanten wie Vokale, sind ohne komplexe phonologische und anatomische Terminologien nur schwierig zu beschreiben. Im Folgenden soll also nur eine Einführung in die Betonung und Betonungsschwierigkeiten des Klingonischen gegeben werden. Der beste Weg zu einer korrekten Aussprache ohne jeden terranischen oder anderweitigen Akzent, ist der, sich einer Gruppe von Klingonen freundschaftlich zu nähern und eine längere Zeit mit ihnen zu verbringen. Nur wenige Nicht-Klingonen sprechen das Klingonische akzentfrei.

Das Notationssystem für das Klingonische wurde so gewählt, dass Sprecher des Deutschen mit entsprechenden alphabetischen Kenntnissen keine Probleme haben sollten, sich der Aussprache des so aufnotierten Klingonischen zu bemächtigen.

1.1 Die Konsonanten

b auszusprechen wie Bronchitis oder Bauer. Einige Klingonen betonen diesen Laut, als würde man m und b simultan aussprechen. Sprecher des Deutschen können sich dieser Betonungsweise nähern, indem sie das Wort Ambulanz ohne den einleitenden a-Laut auszusprechen üben. Wenige Klingonen sprechen das b stets wie ein m.

ch auszusprechen wie der c-Laut im italienischen Wort Ciao.

D ähnelt dem d-Laut in Dame oder Adrenalin, doch der Lautwert ist nicht ganz derselbe. Der d-Laut wird im Deutschen erzeugt, indem die Zungenspitze an den Teil des Gaumens gelegt wird, der unmittelbar den oberen Schneidezähnen folgt. Dem klingonischen D kann sich ein Sprecher des Deutschen nähern, indem er die Zungenspitze an den Gaumen zwischen dem weichen Palatal und der Zahnreihe legt, also dort, wo der Gaumen relativ hart ist. Ähnlich dem klingonischen b wird es von manchen Sprechern wie nd und von einer kleinen Minderheit nur als n betont, natürlich mit derselben Zungenstellung wie ein D.

gh keine lautliche Entsprechung. Es kann erzeugt werden, indem man die Zunge in dieselbe Position setzt, als wollte man im Deutschen Gauner sagen, doch bleibt die Zunge entspannt und der Laut wird von einem Summ- oder Brummton begleitet. Es ähnelt dem klingonischen H (siehe unten), doch wird begleitet von einer -Vibration der Stimmbänder.

H auszusprechen wie der Rachenlaut in Bach, aber viel rauer. Im Gegensatz zu gh vibrieren die Stimmbänder nicht.

j auszusprechen wie der Anlaut in Jamaika, niemals wie im französischen jour.

l auszusprechen wie der Anlaut in Lunge oder der l-Laut in Alchemie.

m auszusprechen wie in Mutter oder Ambulanz. Die wenigen Klingonen, die b wie m aussprechen, würden klingonisch baHFeuere (einen Torpedo) und maHwir gesprochen nur durch den Kontext der Äußerung unterscheiden können.

n auszusprechen wie der entsprechende Laut in Nabel oder Sonne. Diejenigen Klingonen, die das D ähnlich dem n betonen, können diesen Laut leicht und für sich verständlich artikulieren. Selbst wenn das D dem n ähnlich ist, wird es mit der klingonischen Zungenposition für D und nicht der deutschen Position für den d-Laut ausgesprochen. Das klingonische n wird in der Zungenstellung artikuliert wie das d im Deutschen.

ng auszusprechen wie der letzte Laut in Vorhang oder Ding, niemals getrennt wie in Tango. Dieser Laut wird niemals zu Anfang eines deutschen Wortes artikuliert, jedoch kann es bei einer Reihe von klingonischen Ausdrücken erscheinen. Sprecher des Deutschen können den Gebrauch dieses Lautes trainieren, indem sie das Wort Bangemann ohne den Anlaut ba auszusprechen versuchen.

p auszusprechen wie in Panther oder Operation. Der plosive Laut wird immer kräftig, niemals weich betont. Sprecher des Deutschen möchten die Aussprache vielleicht ohne den Austritt von Speichel trainieren, angemerkt sei jedoch, dass die Klingonen sich über diesen physischen Nebeneffekt im Allgemeinen wenig Gedanken machen.

q ähnlich dem deutschen k in Katastrophe, doch ist der Lautwert nicht ganz derselbe. Die Zungenposition des deutschen Lautes k ähnelt in Klingonisch gh und H. Um ein klingonisches q auszusprechen, muss der Mittelteil der Zunge den Gaumen weiter zum Rachenraum hin berühren als für ein gh oder H. Tatsächlich reicht die Zunge in der korrekten Aussprache beinahe zurück bis zur Uvula (dem Gaumenzäpfchen), wodurch die Aussprache des q eher einem Würgen oder Röcheln ähnelt. Der Laut wird für gewöhnlich von einem leichten plosiven Aushauchen begleitet. Sprecher des Deutschen seien daran erinnert, dass q in einer Kombination mit u nicht wie in Quitte gesprochen wird.

Q besitzt keine lautliche Entsprechung. Seine Aussprache ist dem q ähnlich, doch wird der Auslaut stark übertrieben und weist eine gutturale Färbung auf, wodurch es einer Mischung aus Klingonisch q und H darstellt.

r entspricht einem stark gerollten r-Laut. Im deutschen Sprachraum ist er vor allem in Norddeutschland, im englischen Sprachraum in Schottland anzutreffen.

S entspricht einer Mischung aus s und sch. Die Zungenspitze wird dabei in dieselbe Stellung gebracht wie beim klingonischen D.

t entspricht dem t-Laut in Trampolin oder Achtung. Vom klingonischen D unterscheidet es sich zweifach: Erstens wird es ähnlich dem klingonischen p von einem plosiven Aushauchen begleitet, zweitens entspricht die Zungenstellung derjenigen, um das D zu artikulieren, die Zungenspitze befindet sich jedoch wesentlich weiter vorn.

tlh findet keine Entsprechung im Deutschen, ähnelt jedoch sehr stark dem Auslaut in dem aztekischen Wort tetl mit der Bedeutung Ei, natürlich nur, wenn dieses richtig artikuliert wird.

Um tlh richtig auszusprechen, wird die Zungenspitze in dieselbe Position gebracht, als ob ein t artikuliert werden soll, doch die Zungenränder werden auf beiden Seiten nach unten gezogen und die Luft durch die entstandene Öffnung zwischen Zunge und Zähnen gepresst. Der Laut wird mit großer Reibung produziert, sodass die Warnung, die bei der Beschreibung der Artikulation von p ausgesprochen worden ist, nur noch einmal wiederholt werden kann.

v auszusprechen wie das englische stimmhafte v in living. Es klingt nicht wie das deutsche v in dem Wort Vogel.

w im Normalfall auszusprechen wie in Warnung. In manchen Fällen, besonders wenn der Sprecher nachdenklich ist oder besonnen formuliert, wird es stärker betont und ähnelt dann dem Hw oder dem Huw.

y auszusprechen wie der j-Laut in Jugend oder Jodeln.

’ der Apostroph bezeichnet einen Laut, der zwar auch im Deutschen vorkommt, jedoch nicht notiert wird. Es ist dies der sogenannte Stimmritzenverschluss bzw. das Stimmritzenknacken. Man kann sich den Laut verdeutlichen, wenn man zwei Silben, z. B. oh-oh, mit viel Luft oftmals wiederholt. Wenn ein Klingone an das Ende eines Wortes gelangt, so wiederholt er häufig den Vokal, der vor dem ’ gelegen ist wie ein leises Echo. In korrekter klingonischer Aussprache würde also das Wort je’füttern wie je’e ausgesprochen, wobei das zweite e nur als ein leises Wispern zu hören ist. Wenn ’ dem w oder y am Ende eines Wortes folgt, erscheint oftmals ein u oder I als gewispertes Echo. Manchmal ist dieses Echo recht deutlich zu vernehmen, insbesondere in Verbindung mit einem gutturalen Laut wie ein gh. So kann zum Beispiel der Ausdruck yIlI’Übertragung! oftmals eher wie yIlI’ghI klingen. Dieses besonders starke Echo tritt vor allem dann auf, wenn der Sprecher aufgeregt oder wütend ist.

1.2 Die Vokale

Im Klingonischen werden fünf Vokale artikuliert.

a auszusprechen wie in Ampel oder Lama.

e auszusprechen als kurzes e wie der erste Vokal in Treppe.

I auszusprechen wie ein kurzes i in Ritter oder Klinge. Manchmal wird das I lang ausgesprochen, vergleichbar zu Zucchini oder Igel, diese Verwendung ist selten und die Gründe für ihr Auftreten sind bislang noch nicht geklärt.

o auszusprechen wie in Ofen oder Mode, niemals wie in Otto oder Mops.

u stets lang auszusprechen, wie in Untergrund oder Bruno, niemals wie im Englischen but oder cute.

In Kombination mit w oder y verändert sich die Klangfarbe der Vokale.

Klingonisch

Lautwert

Beispiel

aw

au

kauen, Miau

ay

ei

Meister, weinen

ey

äi

wie in engl. pay

Iy

i (lang)

Igel, widerlich

oy

eu

Teufel

Die Verbindung uy erinnert an den ui-Laut wie in Pfui oder frz. Louis. ew entspricht keinem Laut im Deutschen, kann jedoch artikuliert werden, wenn man das klingonische e und u gemeinsam auszusprechen versucht, Ähnliches gilt für Iw, dem man sich am besten nähert, indem I und u zusammen ausgesprochen werden. Es gibt keine klingonischen Wörter, welche die Verbindung ow oder uw aufweisen, gäbe es sie, wären diese Verbindungen von Wörtern, die auf o oder u enden, nicht zu unterscheiden.

1.3 Die Betonung

Jedes klingonische Wort, das aus mehr als einer Silbe aufgebaut ist, enthält im Normalfall eine betonte Silbe. Die Betonung wird erreicht durch eine leichte Steigerung der Tonhöhe des Leitvokals und etwas mehr Kraft bei der Aussprache der Silbe.

In einem Verb ist diese betonte Silbe normalerweise das Verb selbst, worin sich eine Abgrenzung zu Präfixen und Suffixen auszudrücken scheint. Wenn allerdings ein Suffix auf ’ endet und durch mindestens eine Silbe vom Verb selbst getrennt ist, wird sowohl das Suffix auf ’ als auch das Verb betont. Dazu kommt, dass wenn die semantische Betonung im Kontext auf einer Suffixbedeutung liegt, diese anstatt des Verbs betont wird. Suffixe der Emphase (Abschnitt 4.3) oder Verneinung werden oftmals betont, ebenso wie die Suffixe des Fragens (Abschnitt 4.2.9).

In einem Substantiv steht die betonte Silbe für gewöhnlich vor dem ersten Substantivsuffix oder an letzter Stelle, wenn kein Suffix angehängt wird. Wenn jedoch eine Silbe auf ’ endet, wird diese stattdessen betont. Wenn zwei gleichwertige Silben auf ’ enden, werden beide gleichermaßen betont.

Zum Schluss muss noch bemerkt werden, dass es einige Wörter im Klingonischen gibt, in denen es zu Varianten in der Silbenbetonung kommt, das heißt, die betonte Silbe scheint von Situation zu Situation oder von Sprecher zu Sprecher zu wechseln. Dieses Phänomen konnte bis heute nicht ergründet werden, sodass es von den oben angegebenen Regeln nicht erfasst werden kann. Nichtsdesto-weniger garantiert ein Einhalten der oben genannten Regeln im Allgemeinen die richtige Silbenbetonung und Verständlichkeit.

Die Betonung wird in dem im Wörterbuch verwendeten Notationssystem für das Klingonische nicht berücksichtigt.

2. GRAMMATIKALISCHER ÜBERBLICK – EINFÜHRUNG

Es ist im Rahmen eines Buches wie diesem nicht möglich, eine vollständige Übersicht der Grammatik des Klingonischen zu geben. Das Folgende ist nichts anderes als eine Skizze der wesentlichen grammatikalischen Eigenheiten der klingonischen Sprache. Obwohl viele Feinheiten der Sprache keine Berücksichtigung finden, versetzt das Studium der grammatikalischen Einführung den Studenten der Sprache in die Lage, die Äußerungen eines Klingonen zu verstehen und verständliche, wenn auch manchmal etwas ungeschliffene Antworten zu geben. Die meisten Klingonen werden diesen Unterschied jedoch ohnehin nicht bemerken.

Im Klingonischen werden drei Wortarten unterschieden: Nomen, Verben und alles andere.

3. NOMEN

Das Klingonische kennt verschiedene Typen von Nomen oder Substantiven.

3.1 Einfache Nomen

Einfache Nomen sind, ähnlich wie im Deutschen einfache Wörter, z. B. DoSZiel oder QIHZerstörung.

3.2 Komplexe Nomen

Zusammengesetzte Nomen bestehen, wie der Name bereits sagt, aus mehr als einem Wortelement.

3.2.1 Zusammengesetzte Nomen

Nominal-Komposita sind Wörter, die aus zwei oder drei eigenständigen Nomen zusammengesetzt sind. Das Klingonische ist dem Deutschen in dieser Hinsicht ähnlich, da beide Sprachen sehr reich an solchen Kompositionen sind. Ein Beispiel im Deutschen ist die berühmte Donau-Dampf-Schiff-s-Kapitän-s-Mütze. Ein klingonisches Beispiel wäre jolpa’Transporterraum. Das Wort besteht aus den beiden Nomen jolTransporterstrahl und pa’Raum, Zimmer.

3.2.2 Verben auf -wI’

Der zweite Typ zusammengesetzter Nomen besteht in einem Verb mit einem angehängten Suffix, welches die Bedeutung jemand/ein Ding, welches etwas tut/bewirkt hat. Im Deutschen lautet das entsprechende Suffix -, wie in , jemand der arbeitet oder , etwas, das bohrt. Das entsprechende klingonische Suffix erscheint zum Beispiel in , welches aus dem Verb und (z. B. einen Torpedo) besteht. So bedeutet also . kommt von dem Verb und . ist also, in diesem Fall, ein Ding, welches verhüllt oder tarnt.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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