Star Trek: Der Film - Gene Roddenberry - E-Book

Star Trek: Der Film E-Book

Gene Roddenberry

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Beschreibung

Der Roman zum Film!

Ein mit tödlicher Energie ausgestattetes riesenhaftes Gebilde rast auf die Erde zu. Diese "Energiewolke" entzieht sich jeder Sondierung, zerstört alles, was sich ihr in den Weg stellt und scheint mit Hilfe einer Technologie erschaffen worden zu sein, die jeder menschlichen Vorstellungskraft spottet. So bedrohlich die Lage für die Erde auch ist - für Admiral James T. Kirk ist sie ein willkommener Anlass, sich "degradieren" zu lassen, um in dieser dramatischen Situation die Enterprise befehligen zu können. Doch das Potenzial des Sternenflotten-Flaggschiffs kann nichts gegen die geballte Zerstörungskraft des Eindringlings ausrichten.

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Seitenzahl: 268

Veröffentlichungsjahr: 2014

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Ein mit tödlicher Energie ausgestattetes riesenhaftes Gebilde rast durch den Weltraum – direkt auf die Erde zu. Diese »Energiewolke« entzieht sich jeder Sondierung, zerstört alles, was sich ihr in den Weg stellt. Und es scheint sich um ein künstliches Gebilde zu handeln, geschaffen mit Hilfe einer Technologie, die jeder menschlichen Vorstellungskraft spottet.

So bedrohlich die Situation für die Menschheit auch sein mag – für Admiral James T. Kirk ist sie ein willkommener Anlass, sich »degradieren« zu lassen, um in dieser dramatischen Situation die Enterprise befehligen zu können. Doch das Potenzial des Starfleet-Raumschiffes kann nichts gegen die geballte Zerstörungskraft des Eindringlings ausrichten.

STAR TREK – DER FILM

GENE RODDENBERRY

STAR TREK – DER FILM (I)

Star Trek™

Classic

Vorwort von Admiral Kirk

Ich heiße James Tiberius Kirk. Kirk, weil mein Vater und seine männlichen Vorfahren die alte Tradition fortsetzten, den Familiennamen weiterzugeben. Man nannte mich James, da der Lieblingsbruder meines Vaters und der Jugendfreund meiner Mutter diesen Namen trugen. Tiberius … Ich habe es allmählich satt, immer wieder darauf hinzuweisen: So hieß der römische Kaiser, dessen Leben aus irgendeinem seltsamen Grund meinen Großvater Samuel fasziniert hat.

Dies sind keine banalen Angaben. Der Umstand, dass ich einen altmodischen männlichen Namen benutze, sagt viel über mich selbst und meine Arbeit aus. Andere Menschen halten nicht mehr an der Sitte des männlichen Vornamens fest, doch bei uns in Starfleet ist das noch immer der Fall. Nun, wir sind eine sehr konservative und überaus individualistische Truppe. Die alten Bräuche sterben bei uns nur langsam aus. Wir unterwerfen uns der Raumschiffdisziplin, weil wir wissen, dass die harten Realitäten der Erforschung des Alls so etwas erfordern. Jeder von uns beugt sich freiwillig dieser Disziplin, und darauf sind wir stolz. Mit noch mehr Stolz erfüllt uns die Tatsache, dass weder Entbehrungen noch physische Gefahr unsere Treue zu dem freiwillig geleisteten Eid erschüttern.

Einige Kritiker bezeichnen die Angehörigen von Starfleet als ›Primitive‹ – vielleicht nicht ganz ohne Grund. Eigentlich haben wir mehr Ähnlichkeit mit unseren Ahnen, die vor zweihundert Jahren lebten, als mit den meisten Menschen von heute. Wir gehören nicht zu der immer größer werdenden Anzahl von Menschen, die offenbar bereit sind, ihre eigene Identität bestimmten Gruppen unterzuordnen. Zugegeben, möglicherweise stellen die sogenannten neuen Menschen eine höherentwickelte Spezies dar, deren Selbstverwirklichung ein Gruppenbewusstsein benötigt, doch derartige Bedürfnisse bleiben uns ›primitiven‹ Individuen fremd. Eins steht fest: Derzeit eignen sich die neuen Menschen nicht als Raumfahrer, und bei der Erforschung des Weltraums ist Starfleet auf die ›Primitiven‹ angewiesen.

Es mag absurd erscheinen, dass wir viel bessere Raumfahrer sind als die hochentwickelten, überaus intelligenten und außerordentlich anpassungsfähigen neuen Menschen. Der Grund für dieses Paradox wird nirgends besser erklärt als in einer vulkanischen Studie über die fast katastrophalen ersten Jahre von Starfleet: Damals geschah es immer wieder, dass Raumschiffe verschwanden und Besatzungen meuterten, wodurch das Explorationsprogramm kaum Fortschritte erzielte. Der einst sehr umstrittene Bericht führte jene sonderbaren Zwischenfälle direkt auf die zu hohen Rekrutierungsmaßstäbe Starfleets zurück. Damals galt bei der Auswahl von Akademiekadetten der Grundsatz, dass in allen Kategorien von Intelligenz und Anpassungsfähigkeit die bestmöglichen Noten erreicht werden mussten. Man ging von der Annahme aus, solche Eigenschaften seien unabdingbare Voraussetzungen für Kontakt und Kommunikation mit fremden Lebensformen in den Tiefen des Alls.

Wie sich herausstellte, war praktisch das Gegenteil der Fall. Schon bald wurde ein Problem deutlich: Früher oder später begegneten die Besatzungen der Raumschiffe extraterrestrischem Leben, das sich durch höhere Intelligenz auszeichnete. Die von Starfleet ausgesuchten Personen mochten intelligent und flexibel sein, aber häufig erlagen sie den höheren Bewusstseinsebenen und Philosophien, denen sie im Weltraum begegneten.

Mir erschien es immer wie eine Ironie des Schicksals, dass gerade meine Akademieklasse wegen ›eingeschränkter intellektueller Beweglichkeit‹ als erste Gruppe ausgewählt wurde{1}. In diesem Zusammenhang ist es gleich doppelt amüsant, dass unsere fünfjährige Mission so sorgfältig dokumentiert wurde – bei Starfleet hatte man die eigentümliche Vorstellung, dass die Rückkehr der U.S.S. Enterprise das Interesse der Öffentlichkeit verdiente. Leider steckte die Begeisterung der Flotte selbst diejenigen an, die unsere Abenteuer aufzeichneten, und deshalb stellte man uns alle als Helden dar, insbesondere mich.

Es dauerte nicht lange, bis ich herausfand, dass man mich zu einem ›modernen Odysseus‹ hochstilisiert hatte. Meine Kommandoentscheidungen jener Jahre wurden vorbehaltlos akzeptiert, und das war mir eher peinlich: Immerhin starben während der Mission insgesamt vierundneunzig Mitglieder meiner Crew eines gewaltsamen Todes, und viele von ihnen wären sicher noch am Leben, wenn ich rascher oder klüger gehandelt hätte. Außerdem bin ich nie so tollkühn gewesen, wie es oft heißt. Niemals habe ich aus reiner Abenteuerlust Verletzungen riskiert, und ich fand zu keinem Zeitpunkt Gefallen daran, mein Leben aufs Spiel zu setzen, wenn die Pflicht es von mir verlangte. Manche Berichterstatter halten es anscheinend für notwendig, ständig zu übertreiben, und deshalb traf ich folgende Entscheidung: Wenn ich noch einmal in Ereignisse verwickelt werde, die das Interesse der Öffentlichkeit wecken, so muss jeder, der darüber berichten will, seinen Text von mir prüfen und genehmigen lassen.

Einige von Ihnen wissen sicher, dass ich an einem Zwischenfall beteiligt gewesen bin, der eine erhebliche Gefahr für die Erde heraufbeschwor. Unglücklicherweise bin ich dadurch erneut ins Rampenlicht geraten. Ganz gleich, auf welche Weise und in wie vielen Versionen davon erzählt wird: Ich bestehe darauf, dass die entsprechenden Berichte als Manuskript niedergeschrieben und mir zur Prüfung vorgelegt werden. Ein solches Manuskript halten Sie nun in Händen, in der Form eines gedruckten Buches. Zwar kann ich nicht gewährleisten, dass andere Darstellungen der betreffenden Ereignisse – Holo-Filme mit eindrucksvoller Tricktechnik, Sensi-Module und dergleichen – voll und ganz der Wahrheit genügen. Doch ich versichere Ihnen, dass alle Beschreibungen, Ideen und Worte auf diesen Seiten die wahre Geschichte von Vejur und der Erde wiedergeben, so wie sie gesehen, gehört und gefühlt wurde von

James T. Kirk

Vorwort des Verfassers

Wenn man Admiral Kirks Bemerkungen in seinem Vorwort berücksichtigt, hält es der Leser vielleicht für seltsam, dass man mich bestimmt hat, dieses Buch zu schreiben.

Immerhin gehöre ich zu den wichtigsten Chronisten, die Kirks fünfjährige Mission auf eine Weise geschildert haben, die der Admiral für falsch und maßlos übertrieben hält.

Vielleicht hat er sich letztendlich für mich entschieden, weil ich Bücher immer so geschätzt habe wie er. Oder er glaubte, dass ich im Umgang mit Worten zuverlässiger bin als in Bezug auf visuelle Medien. Wie dem auch sei: Bestimmt wusste er, dass er die Authentizität der Geschichte garantieren konnte, indem er darauf bestand, das Manuskript von allen beteiligen Personen lesen und nötigenfalls korrigieren zu lassen.

Spock, Dr. McCoy, Großadmiral Nogura, Commander Scott, die Brückencrew der Enterprise und fast alle anderen, die im folgenden namentlich erwähnt werden, hatten Gelegenheit, die Genauigkeit der Schilderungen zu überprüfen. Die gedruckten Worte auf den nächsten Seiten spiegeln ihre Kommentare ebenso wider wie auch Admiral Kirks Wunsch, nur die Wahrheit zu erzählen und auf Ausschmückungen jeder Art zu verzichten.

An dieser Stelle erlaube ich mir eine persönliche Anmerkung: Warum befasse ich mich überhaupt noch einmal mit der Enterprise und ihrer Besatzung? In dieser Hinsicht kann ich schon auf einige große publizistische Erfolge zurückblicken – weshalb verwende ich die Mühe nicht auf neue herausfordernde Themen?

Für ein zivilisiertes Individuum, ob Schriftsteller oder nicht (das eine ist kaum eine zwingende Vorbedingung für das andere), herrscht gewiss kein Mangel an Ereignissen und Personen, die Beachtung sowohl verlangen als auch verdienen.

Warum noch einmal Star Trek? Eine Erklärung lautet vermutlich: Die Enterprise und ihre Besatzung kamen für mich immer einem Mikrokosmos gleich, einem ganz persönlichen Gleichnis von Erde und Menschheit. Das Raumschiff und seine Crew bieten ein Beispiel, vielleicht nicht für das, was wir sind – aber bestimmt für das, was wir sein sollten.

Während ihrer Reisen durchs All wurde die Enterprise nicht nur von Respekt und Toleranz anderen Lebensformen und Konzepten gegenüber begleitet: Sie führte eine viel stärkere Kraft mit sich – Liebe für die Mannigfaltigkeit in unserem Universum. In der Fähigkeit, Liebe für alles zu empfinden, habe ich immer ein erstes Anzeichen dafür gesehen, dass sich ein Individuum oder ein Volk der Reife nähert.

Für die Menschheit liegen sicher noch viele Jahre zwischen dem Jetzt und der Reife, doch inzwischen rückt eine wichtige Erkenntnis in Reichweite: Uns erwarten ganz neue Dimensionen von Aufgaben und Freuden.

Es fällt der Menschheit noch immer schwer, die Wahrheit zu verstehen oder richtig damit umzugehen, aber ich glaube, uns wird allmählich klar, dass Liebe ein wesentlicher Bestandteil von Wahrheit ist. Möglicherweise zeigt sie uns den Weg dorthin. Meine Freude an Kirk, Spock, McCoy, Uhura, Scotty, Chekov, Chapel und Rand stand mit solchen Überlegungen in einem direkten Zusammenhang. Ich habe immer Hoffnung in der Tatsache gesehen, dass die Besatzung der Enterprise so menschlich

Kapitel 1

Irgend etwas prickelte in Kirks Kopf, und hinter seiner Stirn formte sich ein seltsames Muster, aus dem eine Erinnerung wurde: Er empfing ein Signal von Starfleet. Ein unangenehmes Gefühl ging damit einher, und es schien noch viel unangenehmer zu werden, als er sich an die Ursache dieses Empfindens entsann: Der Mikroempfänger tief in seinem Gehirn reagierte auf eine Mitteilung. Starfleet-Ärzte hatten ihn mit einem sogenannten Senceiver ausgestattet, als er sein erstes Kommando antrat. Es handelt sich um einen speziellen Kommunikator, der nur im Notfall benutzt werden durfte – und jetzt geschah es zum zweiten Mal, dass sich Starfleet Command auf diese Weise mit ihm in Verbindung setzte.{2}

»Stimmt was nicht, Admiral?«

Die Frage stammte von einem der libyschen Gelehrten, die traditionsgemäß das ägyptisch-israelische Museum in Alexandria verwalteten. Kirk hatte seinen Urlaub bereits genutzt, um einige der reizenden alten Städte Afrikas zu besuchen, aber die historischen Kunstschätze in diesem berühmtesten Museum auf der Erde faszinierten ihn mehr als alles andere. Es war, gelinde gesagt, ein ungewöhnlicher und sogar ungebührlicher Ort, um ein Notsignal von Starfleet zu empfangen. Eine unwillkürliche Reaktion hatte ihn veranlasst, mit einem plötzlichen Ruck aufzustehen, und vermutlich trug sein Gesicht einen recht erschrockenen Ausdruck. Der Libyer sah ihn fragend an, und Kirk schüttelte stumm den Kopf, nahm wieder an der Konsole Platz.

Einige Sekunden verstrichen, bevor es ihm gelang, sich zu entspannen. Er gehorchte seiner Ausbildung, als er sich auf den Rhythmus der vom Gehirn erzeugten Alphawellen konzentrierte, um sein Denken von allem Ballast zu befreien. Eigentlich gab es gar keinen besseren Ort, um eine vom Senceiver-Implantat übermittelte Nachricht entgegenzunehmen.

Während er den Anschein erweckte, von den Datenkolonnen auf dem Bildschirm der Konsole gefesselt zu sein, öffnete er sein Selbst diffusen Bildern.

Ihre Konturen wurden schärfer, und zuerst manifestierten sie sich wie ein sehr intensiver ›Tagtraum‹. Kirk nahm ein verwirrendes Durcheinander aus Mustern wahr, noch beeinflusst von seinen Gedanken an die Reise, ans Museum und das Studium der Geschichte, an den libyschen Gelehrten. Doch dann glitten Symbole in den Fokus seines Bewusstseins, Zeichen, die ihm vertraut erschienen, und plötzlich wusste er, was er vor seinem inneren Auge betrachtete: Jene Symbole schimmerten an den Außenhüllen von Kriegsschiffen.

Klingonen!

Der Admiral beobachtete drei klingonische Kreuzer, die mit Warpgeschwindigkeit und in Gefechtsformation durchs All rasten. Die Bilder wurden noch deutlicher und detaillierter; er konnte ihnen jetzt bewusste Aufmerksamkeit schenken. Die klingonischen Schiffe wirkten riesig und gefährlich – wahrscheinlich Einheiten der neuen K't'inga-Klasse. Einige Taktiker der Admiralität befürchteten, dass sie schneller waren als die Starfleet-Schiffe der Constitution-Klasse, vielleicht sogar ein größeres offensiv-defensives Potenzial hatten.

Ist das der Grund für den Senceiver-Alarm? Informationen über das neue Waffensystem eines alten Feindes? Kirk verwarf diese Möglichkeit sofort. Die Existenz von drei neuen Feindschiffen rechtfertigte es wohl kaum, den implantierten Mikro-Kommunikator durch ein Notsignal zu aktivieren. Und eine Flotte, die nur aus drei klingonischen Kreuzern bestand, stellte sicher keine nennenswerte Gefahr für die Föderation dar. Woraus folgte: Es gab einen anderen Grund für den Alarm.

Die mentalen Bilder stabilisierten sich, und daraufhin begann der Senceiver damit, ihnen Erläuterungen hinzuzufügen. Die Aufnahmen stammten von einem Starfleet-Außenposten an der Grenze des klingonischen Imperiums. Die vorgeschobene Beobachtungsstation Epsilon Neun hatte die Kreuzer rechtzeitig genug entdeckt, um automatische Sonden auszuschicken. Kirk stellte voller Genugtuung fest, dass die Klingonen offenbar nicht imstande waren, die kleinen Robot-Späher zu orten.

Die Sonden sollten Daten über die neuen Kreuzer sammeln, doch an ihrem Einsatzort wartete eine viel wichtigere Entdeckung auf sie: Etwas war ins stellare Territorium des Imperiums vorgedrungen, und die Klingonen reagierten in der für sie typischen Art – ihre Kampfschiffe flogen in Angriffsformation.

Ein Kurswechsel der drei Schiffe, und weit voraus sah Kirk ein … Objekt. Mehrere Sekunden lang glaubte er, falsche oder unvollständige Bilder zu empfangen: Das Gebilde sah aus wie eine Wolke. Sie leuchtete in vielen Farben, und ein derartiges Phänomen hatte der Admiral noch nie zuvor im All beobachtet. Aber warum sollten die Klingonen eine Wolke angreifen? Als die raubvogelartigen Kampfschiffe näher herankamen, wurden ihm nach und nach die Ausmaße des fremden Objekts klar: Es musste gewaltig sein. Die Informationen des Implantats bestätigten diesen Eindruck: Das Gebilde durchmaß mehrere Milliarden Kilometer. Es hatte den klingonischen Raumbereich so schnell durchflogen, dass nur diese drei Kreuzer Gelegenheit fanden, ein Abfangmanöver einzuleiten.

Innerhalb verblüffend kurzer Zeit war alles vorbei. Das erste Kampfschiff feuerte einige Photonentorpedos ab, die dem Zentrum der gigantischen Wolke entgegenrasten – und einfach verschwanden. Kirk hatte dabei das Gefühl, als entfalte sich eine ›göttliche‹ Macht, die den Geschossen einfach ihre Existenz nahm. Dann schien etwas zornig zu werden: Ein grüner Punkt jagte dem Kreuzer entgegen, von dem die Photonentorpedos stammten. Smaragdfarbene Energie waberte und wogte, hielt das Schiff in einer fatalen Umklammerung. Energetische Ranken tasteten über den Rumpf, rissen ihn auf, zerfetzten dickes Metall … Und dann implodierte der Raumer. Auch die beiden anderen setzten Torpedos ein, doch sie wurden ebenso schnell und mühelos vernichtet. Nichts blieb von ihnen übrig.

Der ›Tagtraum‹ fand ein jähes Ende, und Kirk spürte den fragenden Blick des libyschen Gelehrten auf sich ruhen. Warum starrt er mich an? Und eine imaginäre Stimme in ihm flüsterte: Weil du wie Espenlaub zitterst, Jim.

Er schauderte noch einmal, als er sich an die Bilder erinnerte. Die Klingonen und ihre Schiffe sind zu Ausstellungsstücken in der Hölle geworden, dachte er – und fragte sich, woher diese Worte stammten, was sie bedeuteten.

Die ›Wolke‹ hatte das Imperium nur durchflogen; sein Interesse galt weder den Klingonen noch ihrem Sternenreich. Und die Reaktion auf den Angriff … Kirk verglich sie mit einem Menschen, der achtlos ein lästiges Insekt zertrat.

Er erstarrte innerlich, als er begriff, was ihn so sehr erschreckt hatte. Die Senceiver-Mitteilung enthielt auch noch eine andere Nachricht: Das riesige Wolkengebilde setzte den Flug fort – mit Kurs auf das Solsystem und einen Planeten namens Erde.

Kapitel 2

Spock kniete an einer uralten Mauer, über deren Ursprung nicht einmal die vulkanischen Legenden Auskunft gaben. Sein langer Umhang trug die gleichen zierenden Muster, die ins alte Gestein gemeißelt waren. Nur die Meister von Gol, die auf diesem Hochplateau lebten, wussten jene Symbole zu deuten. Spock hatte an der fünfjährigen Mission der Enterprise teilgenommen und diesen Ort unmittelbar nach ihrem Ende aufgesucht.

Ihm war gar keine andere Wahl geblieben das glaubte er jedenfalls.

Nur mit Hilfe der Meister von Gol konnte man das Kolinahr erlangen. Und nur das Kolinahr gab ihm die Möglichkeit, die Bürde der menschlichen Hälfte seiner Herkunft abzustreifen ihr schrieb er den Schmerz zu, der ihn plagte.

»Spock, Sohn Sareks von Vulkan und Amandas von der Erde bist du bereit, deinen Geist für uns zu öffnen?«

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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