Star Trek - The Next Generation: Ketten der Gewalt - Bill McCay - E-Book

Star Trek - The Next Generation: Ketten der Gewalt E-Book

Bill McCay

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Beschreibung

Eine Sklavenrevolte zwingt Picard zu drastischen Maßnahmen

Eigentlich hat die Enterprise den eher langweiligen Auftrag, einen unerforschten Sektor am Rande des Föderationsgebiets zu kartographieren. Auf dem Planeten Koorn entdecken Captain Picard und seine Crew jedoch versprengte terranische Kolonisten aus der Frühzeit der Raumfahrt. Sie müssen für die vogelähnlichen Tseeks Sklavenarbeit in Minen verrichten. Die Ankunft der Enterprise löst eine Revolte in den Bergwerken aus. Zunächst sympathisieren die Offiziere der Sternenflotte mit den Aufständischen. Jean-Luc Picard bietet ihnen Hilfe bei den Verhandlungen mit ihren Unterdrückern an. Doch die Rebellen kennen nur die Sprache der Gewalt.

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Seitenzahl: 344

Veröffentlichungsjahr: 2014

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Eigentlich hat die Enterprise den eher langweiligen Auftrag, einen unerforschten Sektor am Rande des Föderationsgebietes zu kartographieren. Auf dem Planeten Koorn entdecken Captain Picard und seine Crew jedoch versprengte terranische Kolonisten aus der Frühzeit der Raumfahrt. Diese Menschen müssen für die Tseetsks, eine geheimnisvolle vogelähnliche Rasse, Sklavenarbeit verrichten.

Die Ankunft der Enterprise löst eine Revolte in den Bergwerken des Eisplaneten aus. Zunächst sympathisieren die Starfleet-Offiziere mit den Aufständischen. Jean-Luc Picard bietet ihnen Hilfe bei den Verhandlungen mit ihren Unterdrückern an. Aber die Rebellen kennen nur die Sprache der Gewalt …

BILL McCAY & ELOISE FLOOD

KETTEN DER GEWALT

Star Trek™

The Next Generation

Kapitel 1

Als die Landegruppe auf der Planetenoberfläche materialisierte, durchsäuselte ringsum leichter Wind das üppige Unterholz. Commander William Riker sah das Laub in der Brise zittern, konnte diese aber durch den Schutzanzug nicht spüren.

Er schaute rundum. Nirgends in der urtümlichen Landschaft gab es ein Anzeichen für tierisches Leben. »Keine Mücken«, murmelte er. »Das reinste Paradies für ein Picknick.«

Gelächter hallte ihm ins Ohr. Riker drehte sich um und winkte den anderen Mitgliedern der Landegruppe ungeduldig zu. »Nehmen Sie lieber die Messungen vor und sammeln Sie Proben, statt sich zu amüsieren.« Er fühlte sich recht unbehaglich in dem Schutzanzug. »Beeilen Sie sich! Sonst müssen wir noch während des ganzen Aufenthalts in diesen verdammten Dingern stecken.«

Eilig entfalteten die jungen Besatzungsmitglieder lebhafte Aktivitäten. Niemand wollte vor dem Commander als Schlafmütze dastehen.

»Die Tricorder zeigen fünfundsechzig Prozent Stickstoff, dreißig Prozent Sauerstoff und Spuren verschiedener sonstiger Gase an. Also kaum anders als an Bord der Enterprise.« Unteroffizier Janet Kinsolving, eine Biologiepraktikantin, plapperte begeistert ihre Feststellungen herunter. Dabei hätte sie wissen können, dass die Bordscanner diese Beobachtungen längst getroffen hatten.

»Anscheinend ist die Luft atembar, Sir«, sagte sie schließlich voller Eifer. »Ich glaube, wir können es ruhig versuchen.«

»Das widerspricht der ordnungsgemäßen Starfleet-Prozedur, Unteroffizier«, rief Riker ihr in Erinnerung. »Wir verfahren ganz nach Vorschrift.« Er deaktivierte seinen Helmkommunikator und seufzte. Wieder so ein Routineeinsatz, dachte er. Genau das, was ich brauche. Eine Verabredung musste ich wegen einer Schulungssitzung mit dieser Gruppe schon absagen. Jetzt ist die zweite Verabredung geplatzt. Und Maria ist nicht die Art von Frau, die jemandem eine dritte Chance lässt. Hätte Riker sein Gesicht sehen können, er hätte darin halb Verdruss, halb Belustigung erblickt. Wissen diese Grünschnäbel eigentlich nicht, welchen Schaden sie meinem Liebesleben zufügen?

Unter seinen Missmut wegen des unerwarteten, lästigen Auftrags mischte sich Ärger über sich selbst. Ihm war völlig klar, dass seine Anwesenheit auf Amon 4, wie sie diesen Planeten benannt hatten, durchaus ihre Wichtigkeit hatte. Riker übte sein Kommando vielleicht etwas lockerer als Captain Picard aus; trotzdem zählte er zu den entschiedenen Befürwortern der Regel des Captains, dass keine Landegruppe je ohne Teilnahme eines erfahrenen höheren Offiziers von Bord gehen sollte.

Es blieb egal, wie viele Holodeck-Simulationen planetarer Forschungsaktionen die Crewmitglieder schon hinter sich hatten. Sobald sie den wirklichen Einsatz antraten, bestand stets die Möglichkeit einer gefährlichen Variablen, eines unvorhergesehenen Faktors, den nicht einmal die umfangreichen Prozessoren des Enterprise-Bordcomputers einkalkulieren konnten.

Wäre diese Mission bloß nicht gerade heute erforderlich geworden, dachte Riker.

Er spürte ein Jucken an der Oberlippe und hob gedankenlos die Hand, um sich zu kratzen. Erst in letzter Sekunde hielt er inne, als ihm einfiel, dass er einen Helm trug. Amon war ein G-Typ-Stern, und sein vierter Planet hatte eine erdähnliche Lufthülle. Die Landegruppe hatte die Schutzanzüge nur als zusätzliche Sicherheitsvorkehrung angelegt. Nach Rikers Ansicht war das eine übertriebene Maßnahme. Jedes Mal wenn er die Helmscheibe eines Schutzanzugs schloss, fing sein Bart ebenso unerklärlich wie heftig zu jucken an.

Das Kribbeln verstärkte sich, aber er konnte auf keine Abhilfe hoffen. Er wusste genau, dass sich auf der anderen Seite der Klarplastik-Scheibe atembare Luft befand. Aber als leitender Offizier der Expedition konnte er unmöglich die eigene Anweisung missachten und den Helm öffnen.

»Commander?«, ertönte erneut die helle, aufgeregte Stimme. »Hier Kinsolving.« Riker war, als ob er eine gewisse Zögerlichkeit hörte. »Ich habe etwas entdeckt, das Sie sich vielleicht anschauen möchten. Einen Einzeller. Er ist das erste Exemplar tierischen Lebens, das wir hier gefunden haben.«

Auf Amon 4 existierte keine gefährliche Fauna. Tatsächlich hatte es sogar den Anschein, als gäbe es überhaupt keine Fauna; zumindest keine, die so groß gewesen wäre, dass die Bordscanner sie erfasst hätten. Also konnte es sich bei der Entdeckung des Unteroffiziers kaum um etwas Bedeutsames handeln. Trotzdem …

»Gute Arbeit, Unteroffizier.« Riker gab sich einige Mühe, um seiner Stimme einen aufmunternden Klang zu verleihen. »Bin schon unterwegs.«

Er machte sich in Kinsolvings Richtung auf. Die reichhaltige heimische Flora wiegte sich im Wind. Sie hatte eine zu deutlich violette Färbung, um mit terrestrischer Vegetation verwechselt werden zu können. Laub teilte sich, enthüllte eine Blüte in knalligem Orange. Die Blütenblätter säumten den Kelch in augenfälliger Pracht. Riker blieb stehen, um die Pflanze zu betrachten. Hmm. Vielleicht könnten ein, zwei exotische Blumen die Verstimmung der hübschen Maria beschwichtigen …

In diesem Moment hörte er die Schreie. Sie drangen nicht aus dem Kommunikator. Darum wurde ihm im ersten Augenblick nicht klar, woher sie ertönten. Dann begriff er, dass das grässliche Gegurgel ihn durch die planetare Atmosphäre erreichte. Sein Helm dämpfte die Laute. Dennoch erkannte Riker Unteroffizier Kinsolvings Stimme.

Er lief über die kleine Anhöhe, hinter der sie verschwunden war; auf der anderen Seite sah er Kinsolving, die ihm den Rücken zukehrte. Sie umklammerte mit beiden Händen den Helm. Gleich darauf sackte sie vor Rikers Augen auf die Knie. Riker rannte hin und beugte sich über sie. Er fasste sie an den zuckenden Schultern. Ihr Kopf sank in den Nacken, so dass er ihr ins Gesicht sehen konnte.

»Guter Gott!«, entfuhr es Riker. Nur mit äußerster Willensanstrengung schaffte er es, das Mädchen nicht von sich zu stoßen.

Offenbar hatte Kinsolving nach der Untersuchung der Atmosphäre die Helmscheibe einen Spalt weit geöffnet, um die fremde Luft zu schnuppern.

Bei ihrer anfänglichen Begegnung hatte Riker die junge Frau als nichtssagendes Blondchen eingestuft: breite Stirn, Stupsnase, unzweifelhaft schlichte Gesichtszüge. Jetzt starrte er ratlos auf sie hinab, während ihr die Haut buchstäblich vom Gesicht floss. Ihre Schreie verstummten, sobald ein Blutschwall aus dem Mund hervorbrach. Schon ließen sich die Schädelknochen erkennen.

Riker bettete Kinsolving vorsichtig auf den Untergrund. Er sah auf den ersten Blick, dass ihr nicht mehr geholfen werden konnte. Sie war schon tot. Und auf gewisse Weise war es ein Glück, dass der Tod sie so schnell ereilt hatte.

Doch um was es sich auch handeln mochte, das sie verzehrte, es war noch nicht mit ihr fertig. In einer grotesken Parodie echten Lebens bewegte sich Kinsolvings Schutzanzug auf dem Boden. Muskeln, Bänder, ja sogar die Knochen lösten sich auf.

Riker hob den Blick und sah die restlichen Mitglieder der Landegruppe. Ihnen waren die Fragen im Hals erstickt, als sie Kinsolvings rasch zerfallende Gestalt sahen. Wütend richtete der Commander sich auf, aktivierte seinen Kommunikator. »Zurück hinter den Hügel«, befahl er, »und zwar sofort!«

Er kontaktierte die Enterprise. »Wir haben Schwierigkeiten. Beamen Sie uns zur Dekontamination in eine Quarantäneabteilung. Informieren Sie auch die Krankenstation.«

»Fünf Rückkehrer?«, erkundigte sich die technische Abteilung.

Riker besah sich die inzwischen reglosen Umrisse des Schutzanzugs zu seinen Füßen. Der Anzug war schauderhaft flach geworden; er war leer.

»Vier Überlebende. Kinsolvings Schutzanzug in Transferfokus einbeziehen.«

Wir können nicht einmal ihren Leichnam zwecks Bestattung mitbringen, dachte er freudlos. Es ist nichts von ihr übrig.

Es kostete das wissenschaftliche und medizinische Personal drei Tage, Unteroffizier Kinsolvings Todesursache zu ermitteln. Endlich lag der Bericht vor. Die von ihr eingeatmete Luft unterschied sich auf fatale Weise von der Bordatmosphäre der Enterprise. Sie enthielt etwas, das die Tricorder nicht angezeigt hatten. Dieses Etwas hatte die unglückliche Kinsolving innerhalb von Sekunden dahingerafft.

Auf schaurige Art lieferte der Tod des Unteroffiziers eine Erklärung für das Fehlen jeder Fauna auf Amon 4. Als Dr. Beverly Crusher endlich den Killerfaktor isoliert hatte, erwies er sich als subviraler Mikroorganismus. Die Tricorder hatten ihn gar nicht als Lebensform identifiziert. Er fraß tierisches Eiweiß, reduzierte es mit rasanter Schnelligkeit auf Nährstoffe und Kohlensäure. Die Tierwelt Amons 4 beschränkte sich auf einzellige Geschöpfe. Ihre Winzigkeit verhinderte, dass sie den Subvirus anlockten. Folglich hatte er im Ruhezustand verharrt, bis Kinsolving ihren Helm geöffnet hatte.

Die Mitglieder der Landegruppe mussten für die Dauer der Untersuchungen in Quarantäne ausharren, wenn sie nicht das gleiche Schicksal wie Kinsolving erleiden wollten. Sie saßen in ihren Schutzanzügen gefangen. Drei Tage im Schutzanzug, mit begrenztem Wasservorrat, notdürftiger Sanitäreinheit, ohne Gelegenheit zum Waschen oder Essen …

Während der Quarantänefrist sah Riker die vorher so strahlend jungen Gesichter seiner Landegruppe blass und verhärmt werden. Er machte sich wegen der Tragödie auf Amon 4 Vorwürfe. Hätte er bloß die Vorschriften gründlicher erläutert. Hätte er auf dem Weg zu Kinsolving, nachdem sie ihn gerufen hatte, nicht gezögert. Hätte er dies und jenes nicht …

Doch alle Selbstvorwürfe der Welt konnten nicht mehr ändern, was sich ereignet hatte. Mit einem Aufstöhnen lehnte Riker sich an die Wand und schloss die Lider. Er versuchte den bitteren Geruch seines ungewaschenen Körpers und das schreckliche Jucken seines Barts zu ignorieren.

Rings um den Rumpf der U.S.S. Enterprise erstreckte sich die mit den verstreuten Pünktchen einiger Sterne und Planeten durchsetzte Leere des Alls. Das Raumschiff bot dem menschlichen Auge einen riesenhaften Anblick. Gewaltige Energien durchpulsten die Maschinen. Doch in Wahrheit blieb es nur eine unendlich winzige Blase voller Leben, die lautlos durchs öde Vakuum raste.

Mit so philosophischen Grübeleien beschäftigte der Erste Offizier der Enterprise sich normalerweise nur selten. Allerdings fühlte Riker sich gegenwärtig weniger optimistisch als sonst. Infolge der Strapazen von Quarantäne und Dekontaminierung hatte er noch eingesunkene Wangen. Und das Universum lieferte immer wieder kleine Erinnerungen an seine Leere. Gedächtnisstützen wie die Welt, die Riker vor sich auf dem Wandschirm sah.

Eine Anhäufung von Kratern zernarbte die bratenbraune Kruste des Planeten. Aber welche Kraft hatte die Oberfläche dieser Welt so zerschunden?

»Bericht, Mr. Data«, ordnete Riker an, beugte sich im Kommandosessel vor.

»Wir haben hier einen terrestrischen Planeten vor uns, Sir, der in Masse und Dichte Ähnlichkeiten mit anderen terrestrischen Planeten aufweist, die in diesem Sektor schon von uns entdeckt worden sind«, teilte Data ihm mit. Der Androide besaß eine Tenorstimme von vollkommener Modulation, deren Tonfall nichts als höfliches Interesse zum Ausdruck brachte. Er neigte den schmalen Kopf über die Displays der Operatorkonsole. Dann straffte er seine Haltung, ehe er weitere Auskünfte gab. »Keine Lebensindikatoren. Die Analyse der Bodenzusammensetzung legt jedoch nahe, dass der Planet in der Vergangenheit eine Stickstoff-Sauerstoff-Atmosphäre gehabt hat.«

»Und was ist daraus geworden?«, fragte Riker.

Data blinzelte; seine goldenen Augen blickten so harmlos, als wäre er ein Kind. »Sie hat sich verflüchtigt, Sir.«

Riker reagierte auf Datas sachlich korrekte Antwort mit einem Aufseufzen. »Data, ich habe gemeint: Was hat nach Ihrer Ansicht die Verflüchtigung der Atmosphäre verursacht?«

»Das ist unbekannt, Sir.«

»Hat jemand irgendwelche Vermutungen?«

Die einzige Antwort der Brückencrew bestand aus Schweigen. Es zog sich hin, bis sich an Rikers hellblauen Augen Fältchen des Missmuts zeigten. Während der Kartografierung dieses leblosen Sektors waren sie in ebenso vielen Sonnensystemen auf sechs erdartige Planeten gestoßen. Und alle waren tote Welten, obschon bestimmte Anzeichen verdeutlichten, dass es sich nicht immer so verhalten hatte. Was mochte auf diesen Planeten geschehen sein?

Vier der Planeten waren zerkraterte Einöden, so wie die Welt, die Riker momentan auf dem Wandschirm sah. Auf dem fünften … Riker versuchte, die Erinnerung an Kinsolvings zerfließendes Gesicht aus seinen Gedanken zu verdrängen.

Mit einem Zischen öffneten sich die Doppeltüren des Turbolifts. Geschmeidig trat Counselor Deanna Troi ein und nahm neben Riker Platz. Weder sprach sie ein Wort, noch schaute sie ihn an. Trotzdem spürte Riker ihre Nähe mit aller Deutlichkeit. Behält sie mich etwa im Auge?, fragte er sich.

Am Vorabend hatte er im Gesellschaftsraum des zehnten Vorderdecks seine Entlassung aus der Quarantäne begossen. Dabei hatte er an einem Ecktisch Deanna und Beverly Crusher die Köpfe zusammenstecken gesehen. Als er zu ihnen ging, hatten sie ihre Unterhaltung sofort eingestellt. Daraufhin riss Riker einen Scherz über die Vertrautheit zwischen Counselor und Bordärztin. Sein Eindruck war jedoch gewesen, die beiden bei einem Gespräch gestört zu haben, dessen Inhalt er nicht erfahren sollte. Und er war unwillkürlich auf die Frage verfallen, ob sie wohl über ihn geredet haben könnten.

Dass solche Einfälle zum Paranoiden tendierten, wusste er. Eine Ärztin und eine Psychologin führten zwangsläufig des Öfteren vertrauliche Erörterungen über eine ganze Reihe von Angelegenheiten. Aber seit seiner Rückkehr von dem Amon 4-Fiasko hatte Riker ständig das Empfinden, dass Dr. Crusher ihm besondere Aufmerksamkeit widmete. Nun plagte ihn die Frage, ob sie möglicherweise Deanna gebeten haben könnte, das gleiche zu tun.

Troi warf ihm aus ihren dunklen Betazoidenaugen einen Blick der Verblüffung zu. Das erinnerte ihn daran, dass seine Gefühle für die Counselor genauso offenlagen, als hätte er sie laut ausgesprochen. Riker seufzte und schob die nutzlosen Gedanken beiseite.

»Schauen Sie sich mal das da an.« Er nickte in die Richtung des Wandschirms. »Was glauben Sie, was dort unten passiert ist?«

Trois zierliche Brauen zogen sich zu einem Stirnrunzeln zusammen. »Vielleicht eine Kollision mit einem Asteroiden«, vermutete sie.

»Das steht zu bezweifeln«, gab Data sofort seinen Kommentar ab. Er drehte sich mit seinem Sessel Riker und Troi zu. »Ein Asteroid wäre auf den Planeten gestürzt, weil er eine zu geringe Geschwindigkeit gehabt hätte, um der planetaren Schwerkraft zu entkommen. Sein Aufprall hätte einen einzelnen, größeren Krater hinterlassen, keine so langgedehnte Ansammlung von Kratern, wie sie in diesem Fall zu sehen sind. Und zudem ist diese Region bemerkenswert frei von kosmischen Trümmern.«

Riker nickte. Die Argumente, die Data nannte, waren auch ihm durch den Kopf gegangen.

Der Androide neigte den Kopf zur Seite. »Theoretisch ist es denkbar, dass ein Körper mit erheblicher Masse und extrem hoher Geschwindigkeit sich dem Planeten aus tangentialem Winkel genähert hat, in der Atmosphäre zerbrochen ist und dadurch diese Anordnung von Kratern erzeugt wurde.«

»Bei tangentialem Kurs könnte dieser Körper auf seiner Bahn durchaus die Atmosphäre des Planeten durchquert haben«, sagte Riker nachdenklich. »Welche Folgen wären dabei aufgetreten?«

Data überlegte. »Der in der Atmosphäre unvermeidbare Reibungseffekt hätte das Äußere des Objekts bis auf Temperaturen von über achtzehntausend Grad Celsius erhitzt.«

»Puh …!« An der technischen Station meldete sich Geordi LaForge zu Wort. »Das ist eine mehr als dreimal so hohe Temperatur, wie ein durchschnittlicher Typ-G-Stern sie hat. Der Planet muss ja regelrecht verschmort sein.«

»Geordi hat recht, Sir«, stimmte Data zu. »Für etwaige Lebensformen des Planeten muss sich daraus eine katastrophale Wirkung ergeben haben.«

Riker schnitt eine düstere Miene. Er betrachtete den quer über einen ganzen Kontinent verlaufenden Streifen von Kratern. Einer davon musste gut einhundert Kilometer durchmessen. »Wie groß müsste der Körper gewesen sein, von dem wir reden? Und welche Geschwindigkeit dürfte er gehabt haben, Mr. Data?«

»Ohne Kenntnis der betreffenden Masse kann ich lediglich Mutmaßungen anstellen, Sir«, antwortete der Androide bedächtig. »Anhand des Ausmaßes der Verwüstung würde ich einen Körper mit einem schätzungsweisen Durchmesser von zehn Komma sieben Kilometern annehmen, also in der ungefähren Größe des Marsmondes Phobos. Was die Geschwindigkeit angeht, wäre ein beträchtlicher Prozentsatz der Lichtgeschwindigkeit erforderlich.«

»Ein kosmisches Geschoss, das ein Zerstieben der Atmosphäre bewirkt und die gesamte planetare Oberfläche pulverisiert hat«, fasste Geordi halblaut zusammen. »Dem würde ich ungern in die Quere kommen.«

»Dafür ist die Wahrscheinlichkeit in der Tat minimal«, erklärte Data. »Den Messungen zufolge hat die Kollision vor mindestens zehntausend Jahren stattgefunden.«

»Krieg.« Lieutenant Worfs Stimme glich einem dumpfen Knurren.

Riker und Troi wandten sich vom Bildschirm ab und schauten zu der hoch aufragenden Gestalt des klingonischen Sicherheitsoffiziers. Worf hatte die durch wuchtige Brauenhöcker gekennzeichneten Gesichtszüge zu einer grimmigen Miene verkniffen. Er stand vollkommen aufrecht da, den Blick fest auf einen etwa einen Meter von seiner Nase entfernten Punkt gerichtet. »Sir, das ist ein Krieg gewesen. Keine natürlichen Kräfte können diese Krater geschaffen haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein gewöhnlicher Asteroid den Planeten in so einem Winkel mit derartig hoher Geschwindigkeit getroffen hat, dürfte nahezu unendlich gering sein. Offensichtlich sind hier intelligente Lebewesen mit unbekannter, aber jedenfalls fortgeschrittener Technik am Werk gewesen. Und eine Maßnahme mit so verheerender Wirkung ist nur durch eine Kriegshandlung erklärlich.«

Troi schüttelte den Kopf. »Ich bin anderer Meinung. Sehen Sie sich doch einmal die Messergebnisse an. Auf diesem Planeten gibt es nichts, überhaupt nichts. Es sind nicht einmal Ruinen zu erkennen. Das würde bedeuten, der Krieg hätte nicht nur sämtliches Leben ausgelöscht, sondern auch alle Bauten völlig zertrümmert.«

»Ein solcher Aufprall muss die gesamte Planetenkruste erschüttert haben«, sagte LaForge. »Darauf folgen Erdbeben, Flutwellen …«

»Und die Kraterlandschaft erstreckt sich über die hauptsächliche Landmasse, direkt in der gemäßigten Zone.« Riker betrachtete, die Stirn gerunzelt, die quasi pockennarbige Planetenoberfläche. »Vermutlich lag dort das Gebiet mit der größten Bevölkerungsdichte.«

Riker stemmte sich aus dem Kommandosessel hoch, schlenderte auf den Wandschirm zu. Er besah sich für einen langen Moment das Bild aus geringerem Abstand. »Und was ist mit Amon 4?« Ruckartig drehte er sich der Brückencrew zu. »Lässt sich die dortige Situation auch als Kriegsfolge erklären? Durch eine biologische Waffe mit dem Zweck, die Bewohner auszurotten? Nehmen wir einmal an, es ist ein Doppelschlag geführt worden. Erstens mit einem Virus, das alles tötete, das tierisches Eiweiß enthielt. Zweitens einer gentechnisch erzeugten Lebensform. So etwas wie den Naniten, um die technische Infrastruktur zu eliminieren.«

»Dazu kann man wenig sagen«, äußerte Data freundlich. »Bei den gegebenen Informationen ist diese Vermutung genauso wahrscheinlich wie jede andere Theorie.«

»Aber wir haben keine Anzeichen dafür bemerkt«, wandte Troi ein, »dass auf Amon 4 überhaupt je irgendeine Zivilisation existiert hat.«

»Andererseits bringt die Natur keine derartigen Verhältnisse hervor, wie wir sie auf Amon 4 vorgefunden haben«, entgegnete Riker. »Nichts von allem, was wir je gesehen haben, nichts in sämtlichen wissenschaftlichen oder historischen Datenbanken, kann sie uns erklären. Wieso weist ein Klasse-M-Planet dieses Alters eine Wasserstoff-Sauerstoff-Atmosphäre und üppige Vegetation auf, aber keinerlei höheres tierisches Leben?«

»Von biologischer Kriegführung verstehe ich wenig«, brummte Worf. »Klingonen kämpfen mit richtigen Waffen. Trotzdem, Commander Riker, ich bleibe bei meiner Ansicht. Im hiesigen Quadranten muss ein größerer Krieg ausgefochten worden sein.«

»Aber sicherlich kann man doch ebenso gut von der Möglichkeit ausgehen«, erwiderte Troi, »dass sich eine schwere Naturkatastrophe ereignet hat.«

Worf blähte die weiten Nasenflügel. »Zum Beispiel …?«, fragte er skeptisch.

»Keine Ahnung. Vielleicht eine Supernova in einem benachbarten Sonnensystem.« Troi verklammerte die Finger ineinander. »Eine Nova hätte starke Strahlung freigesetzt und im Umkreis von Lichtjahren beträchtliche Schäden angerichtet. Das könnte für diese toten Planeten eine Erklärung sein.«

»Wäre vor einem so kurzen Zeitraum wie zehntausend Jahren eine Supernova ausgebrochen, hätten unsere Sensoren dafür Anzeichen gemessen«, hielt Worf ihr entgegen. »Nein, Counselor …« Er deutete mit dem Finger auf den Wandschirm. »Das sind die Hinterlassenschaften eines Krieges.«

Troi seufzte und strich sich mit der Hand durch ihr dichtes, schwarzes Haar. »Ich hoffe, dass Sie sich irren, Lieutenant«, sagte sie leise. »Die Vorstellung, es könnte eine Spezies geben, die Zerstörungen in solchen Größenordnungen verursachen kann, ist wirklich schrecklich.«

In seinem Quartier schrak Jean-Luc Picard aus unruhigem Schlaf, während die Enterprise die Triebwerksleistung verminderte. Der Unterschied machte sich im Geräuschpegel nur als ein geringfügiges Abschwellen des ständigen gedämpften Summens der Bordsysteme bemerkbar. Aber auf Picard wirkte es wie ein Wecksignal.

Er setzte sich im Bett auf; seine hagere Miene widerspiegelte Achtsamkeit. Wir sind in einen Orbit eingeschwenkt, dachte er. Unwillkürlich langte er mit der Hand nach dem Insignienkommunikator am Brustteil seiner Uniform, die neben dem Bett auf einem Stuhl hing. Aber er beendete die Bewegung nicht. Es war überflüssig, die Brücke zu rufen. Riker wusste, was er tat. Und Picard war von der Bordärztin Erholung verordnet worden.

Picard ließ sich zurücksinken, schloss die Augen und versuchte wieder einzuschlafen. Was hatte Dr. Crusher ihm geraten? Schäfchen zu zählen? Was soll denn das eigentlich für eine blödsinnige Art von Therapie sein?, fragte er sich missgestimmt.

Nach zehn Minuten gab er es auf. »Ich bin kein bisschen müde«, brummelte er, während er Uniform und Stiefel anzog. Er betrachtete seine Erscheinung in dem Wandspiegel über der altmodischen Eichenkommode, in der er seine Kleidung aufbewahrte.

Das Gesicht, das seinen Blick leidenschaftslos erwiderte, glich einer Studie der Konturen menschlicher Physiognomie. Über seine hohe Asketenstirn verliefen zwei parallele, tiefe Furchen. Zwei weitere Falten dreiteilten die Stelle zwischen seinen Brauen. Der Mund bildete die Basis eines Dreiecks, dessen Seiten aus langen Kerben bestanden, die sich über den Nasenflügeln vereinten. Die scharfen Augen beiderseits der keilförmigen Nase wirkten wie schmale Intarsien aus Obsidian.

Er ging zum Fenster und drückte eine Taste, die die Blende öffnete. Der Planet, auf den nun sein Blick fiel, war wieder so ein lebloser Felsklotz. Versonnen besah Picard ihn sich. Zerstreut glättete er den bescheidenen silbernen Haarkranz seines Hinterkopfs.

Falls die Crew nicht bald irgend etwas Bemerkenswertes entdeckte, würde Starfleet die Enterprise von diesem Kartografierungsflug zurückrufen. Es verdutzte ihn, dass dieser Gedanke ihm auf unbestimmte Weise gefiel. Wegen der wachsenden Zahl von Sternenvölkern, die Mitglied der Föderation wurden, schrumpfte immer mehr die Zeit, die Starfleet zur normalen Erforschung genehmigte. Picard fand sich mit dem Erfordernis der diplomatischen Missionen und Kurierflüge ab, auf die man die Enterprise zusehends häufiger schickte. Aber in erster Linie hatte seine Vorliebe stets der Erkundung unbekannter Regionen des Weltraums gegolten. Die Grenzen des Wissens zu erweitern, die unvorstellbare Riesenhaftigkeit des Universums zu durchschweifen – das waren die Abenteuer, die Jean-Luc Picard zu den Sternen gelockt hatten.

Aber diese traurige Schneise verwüsteter Planetensysteme deprimierte sogar ihn. Eine nahezu spürbare Verlassenheit ging davon aus. »›Mein Name ist Ozymandias, König der Könige‹«, zitierte er leise. »›Schaut meine Werke, ihr Mächtigen, und verzweifelt! Sonst bleibt nichts. Rings um die Trümmerstätten dieser unermesslich gewaltigen, so öden Ruinen erstreckt sich weithin nur einsamer, ebener Sand.‹«

In einer Anwandlung von Melancholie kehrte er dem dunklen Fenster den Rücken zu. Er schüttelte den Kopf, als wollte er lästige Gedanken abschütteln. Dann tippte er auf den Insignienkommunikator. »Picard an Brücke. Ich komme.«

Als er einige Augenblicke später die Brücke betrat, stand Riker auf, machte ihm den Kommandosessel frei. Der Erste Offizier wies auf den vorderen Wandschirm. »Haben Sie's gesehen, Sir?«, fragte er.

Der Captain nickte. »Ich wüsste keinen Grund, weshalb wir eine Landegruppe hinunterschicken sollten, Nummer Eins. Oder sind Sie anderer Auffassung?«

»Nein, Sir«, antwortete Riker. »Ich bezweifle, dass es dort unten irgend etwas zu finden gibt.«

»Fähnrich, neuen Kurs eingeben. Kurs: Drei Komma sieben Strich vier.« Picard nahm in seinem Sessel Platz.

»Kurs programmiert.« Der Fähnrich am Navigationspult schaute zu ihm herüber und wartete auf den nächsten Befehl.

Einen Moment lang verweilte der Blick des Captains noch auf dem toten Planeten, der seinen endlosen kosmischen Reigen tanzte. »Steuern Sie uns aus dem Orbit«, ordnete er schließlich an. »Warp sechs.«

Der nächste G-Typ-Stern war lediglich sechs Lichtjahre entfernt, also praktisch ein stellarer Nachbar. Die Enterprise erreichte ihn noch im Laufe desselben Tages. Sie hielt mit gemächlichen 25 Prozent ihrer Schubkraft auf den einzigen Trabanten zu, einen Planeten der Klasse M.

»Externe Fernbereichssondierung, Lieutenant Worf«, befahl Picard.

»Eine Eiswelt, Sir«, meldete Worf, indem er die Darstellungen seiner Sensorinstrumente ablas. »Keine Anzeichen von Zivilisation. Allerdings sind auch hier Spuren eines schweren Zusammenpralls ersichtlich, wie wir sie ähnlich schon auf dem zuletzt angeflogenen Planeten entdeckt haben.«

Der Planet erschien auf dem Wandschirm als glitzrige Kugel mit enormen weißen Eiskappen. Sie bedeckten einen Großteil der Gebiete, die normalerweise gemäßigte Zonen gewesen wären. Über einen der Kontinente zog sich eine riesenhafte Schramme und endete in den Eismassen.

»Anscheinend erlebt dieser Planet gegenwärtig eine Periode weitgehender Vereisung«, konstatierte Data. »Eine Eiszeit.«

»Diesmal ist es statt vieler kleinerer Trichter nur eine, dafür aber eine größere Beeinträchtigung«, sagte Riker. »Das sieht aus, als hätte diese Welt einen direkteren Treffer erhalten. Dadurch dürften fürchterliche vulkanische Aktivitäten aufgetreten sein. Es sind dann wohl genügend Schutt- und Staubpartikel in die Atmosphäre emporgewirbelt worden, um die durchschnittliche Temperatur des Planeten zu senken. So ist das Entstehen von Gletschern herbeigeführt worden. Die Vereisung muss schon seit Jahrtausenden in Gang sein.«

»Sir!« Aus Überraschung dröhnte Worfs Stimme noch klangvoller als sonst. Der Ausruf hallte wie ein Paukenschlag durch die Brücke. »Jemand auf dem Planeten funkt uns an.«

»Visuelle Übertragung einschalten«, befahl Picard augenblicklich.

Die Stimme des Anrufers – er sprach in unterwürfigem, gleichzeitig aber beharrlichem Tonfall –, ertönte eher, als das Bild eintraf. »Welches Raumschiff ist das bitte? Wir haben Regentin Drraagh benachrichtigt. Das nächste Schiff wird erst in drei Jahren erwartet. Bitte, welches Schiff kommt da?« Die Worte waren, wenngleich sie einen starken Akzent hatten, verständliches Englisch.

»Welches Raumschiff ist das?«, wiederholte die Stimme. Für einige Sekunden blieb sie aus, dann kam plötzlich das Bild. Es zeigte ein pausbäckiges Gesicht mit blässlicher Haut.

»Ein Mensch«, rief Troi.

»Vielleicht eine vergessene Kolonie?«, überlegte Riker laut. »Aber wie könnten die Leute hierhergelangt sein? Diese Region liegt etliche Parsec außerhalb der Reichweite der früheren irdischen Raumfahrttechnik.«

Einen Augenblick lang behielt das Gesicht des stämmigen Mannes seinen ängstlichen, kriecherischen Ausdruck. Doch dann sah er Picard im Kommandosessel sitzen. Er riss die kalten, kleinen Äuglein weit auf.

»Was …« Er suchte nach Worten. »Eine menschliche Crew!«, platzte es zuletzt aus ihm hervor. »Welche Brigade seid ihr? Wo sind eure Herren?«

»Was meinen Sie damit?«, fragte Picard. »Hier ist die U.S.S. Enterprise von der Vereinten Föderation der Planeten. Wer sind Sie? Und wer sind diese Herren, von denen Sie reden?«

Hinter dem Mondgesicht auf dem Wandschirm brach mit einem Mal die Hölle los. »Keine Herren?«, gellte eine andere Stimme. »Es sind freie Menschen! Helft uns! Helft uns, Brüder!«

»Sei still, Faulenzer!«, schnauzte die Speckbacke eine Anweisung über die Schulter. Das mörderisch aussehende, klobige Instrument, das auf seinen Rücken gerichtet wurde, sah der Mann nicht. Doch die Brückencrew sah es.

Im ersten Moment dachte Riker daran, ihn zu warnen. Aber schon war die Gelegenheit verpasst. Ein Blitz schoss aus der Waffe. Als letztes zeigte der Wandschirm den Tod des Dicken. Ein blendend greller Strahl durchbohrte ihn und das von ihm benutzte Kommunikationsgerät. Alle auf der Brücke Anwesenden zuckten vor dem unerträglich hellen Aufflammen zurück.

Danach zeigte der Wandschirm nichts mehr.

Kapitel 2

»Mr. Worf, können Sie den Kontakt wiederherstellen?« Captain Picard rief die Frage in energischem Ton.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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