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Gefangen im Labyrinth
Die Voyager entdeckt einen Planeten, auf dem sie ihre Nahrungsmittelvorräte auffüllen kann. Ein Landungsteam findet ein Tunnelsystem einer längst vergessenen Hochkultur. Als es angegriffen wird, flüchtet es sich in dieses unterirdische Labyrinth. Im Orbit werden an der Voyager gerade die nötigsten Repararturarbeiten durchgeführt, als das Schiff von den Kazon angegriffen wird. Captain Janeway muss fliehen und verliert den Kontakt zu ihrem Team. Das dringt unterdessen, verfolgt von den Kazon, immer tiefer in die Tunnel vor - und plötzlich erwachen die Wände des Labyrinths zum Leben ...
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Seitenzahl: 445
Veröffentlichungsjahr: 2014
In den unendlichen Weiten des Delta-Quadranten entdeckt die Voyager einen Planeten, auf dem sie ihre Nahrungsmittelvorräte ergänzen kann. Das Landeteam stößt aber auch auf Zeugnisse einer offensichtlich vor langer Zeit untergegangenen Hochkultur. Harry Kim findet den Eingang zu einem riesigen unterirdischen Tunnelsystem. Und als das Team angegriffen wird, kann es sich nur in dieses Labyrinth flüchten.
Während dessen werden auf der Voyager im Orbit die dringendsten Reparaturarbeiten durchgeführt. Doch dann taucht ein Kazon-Raumschiff auf und eröffnet das Feuer. Captain Janeway tritt den Rückzug an und verliert den Kontakt zu ihrem Landeteam. Sie muss warten, bis Waffensysteme und Schilde wieder voll einsatzfähig sind.
JERI TAYLOR
MOSAIK
Star Trek™
Voyager
Einige herrliche Sekunden lang glaubte Kathryn Janeway, wieder daheim in Indiana zu sein. Sie spürte warme, ein wenig feuchte Luft, und ein gewisser Duft erinnerte an frisch gemähtes Gras. Das leise Summen von Insekten wirkte beruhigend. Janeway konnte fast vergessen, dass sie sich auf einem unbekannten, namenlosen Planeten im fernen Delta-Quadranten befand. Sie gab sich der Vorstellung hin, durch die Hügellandschaft ihrer Heimat zu wandern.
Sie bemerkte mehrere große weiße Büsche, deren flauschige Wedel wie Kissen aussahen. Die Versuchung war groß, sich für einige Minuten hinzulegen, um den warmen Nachmittag zu genießen. Janeway streckte die Hand aus und berührte einen der dichten Wedel. Er gab ein wenig nach, wie ein weiches Kopfkissen.
Die Kommandantin der Voyager sah zu den übrigen Mitgliedern der Landegruppe, die nach verwendbaren Nahrungsmitteln suchten: Der dunkelhaarige Erste Offizier Chakotay begleitete einige junge Fähnriche, die sich ganz offensichtlich darüber freuten, zum ersten Mal seit einem guten Monat wieder den Boden eines Planeten unter den Füßen zu haben. Ihre fröhlichen Stimmen hallten durch das Tal, das sie untersuchten. Janeway wusste, dass Chakotay klug genug war, um den jungen Leuten etwas Spaß und Entspannung zu gönnen. Ein Ausflug auf einen grünen Planeten genau das richtige Mittel, um die Moral nach mehreren Wochen Isolation an Bord des Raumschiffs zu heben.
Einen halben Kilometer entfernt, unweit der Talöffnung, leitete der vulkanische Sicherheitsoffizier Tuvok die zweite Gruppe. Ihre Aufgabe bestand darin, die als bedenkenlos eingestuften Nahrungsmittel zu sammeln. Die Entscheidung darüber traf der Talaxianer Neelix, der als Koch, selbsternannter Moraloffizier und Faktotum zur Crew der Voyager gehörte. Janeway lächelte, als sie an die Interaktionen zwischen Neelix und Tuvok dachte. Der Talaxianer war ständig bestrebt, Freude in Tuvoks Leben zu bringen, doch der gesetzte Vulkanier reagierte mit einem ausgeprägten Mangel an Begeisterung auf diese Bemühungen. Neelix ließ sich davon nicht entmutigen und bestand darauf, Tuvok von etwas zu befreien, das er für Kummer und Niedergeschlagenheit hielt.
Janeway atmete tief durch. Alles wirkte so sehr wie zu Hause ein schwach modriger Geruch, der von dem feuchten Boden ausging, in der leichten Brise ein Hauch von Blumenduft , dass sie beschloss, der Versuchung nachzugeben. Sie sank auf die weichen, weißen Wedel, schloss die Augen und stellte sich vor, auf einem Heuhaufen zu liegen.
Der Schein einer gelben Sonne wärmte ihr Gesicht, und das Summen von Insekten hielt an es wäre leicht gewesen, einfach einzuschlafen. Doch Janeway wollte diese Sekunden ganz bewusst erleben, mit wachem Ich träumen und sich der Illusion hingeben, nicht achtundsechzigtausend Lichtjahre von der Erde entfernt zu sein. Sie verdrängte alle Gedanken an die schwer auf ihr lastende Verantwortung, an die Aufgabe, alle Besatzungsmitglieder sicher nach Hause zu bringen, an die Hoffnung darauf, dass sich die viele Jahrzehnte lange Reise vielleicht irgendwie abkürzen ließ. Janeway begnügte sich damit, einfach nur dazuliegen und sich vorzustellen, auf der Erde zu sein. Einige Minuten lang weilten ihr Denken und Empfinden in dieser Wunschwelt: Die Voyager hatte endlich die Erde erreicht, und alle Personen an Bord waren als Helden empfangen worden, um anschließend zu ihren Familien und Freunden zurückzukehren. Das galt auch für Janeway. Sie hatte sich nach Hause gebeamt und dort Mark wiedergesehen.
Es war ihr im Lauf ihrer Reise gelungen, mit den Gefühlen in Hinsicht auf Mark fertig zu werden. Mehr als ein Jahr war vergangen, bis ihre Gedanken nicht immer wieder in seine Richtung glitten und sie aufhörte, seine Stimme zu hören, sein Lachen. Die Bilder von ihm hatte sie verstaut, weil sie nur dazu führten, die Wunden offenzuhalten. Nach einem Jahr musste Mark zu dem Schluss gelangt sein, dass sie tot war, nie zu ihm zurückkehren würde. Bestimmt hatte er längst beschlossen, einen Schlussstrich unter diesen Teil seiner Vergangenheit zu ziehen und das Leben fortzusetzen. fuhr es Janeway durch den Sinn.
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