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Steck mal in meiner Haut! Das antidiskriminierende Aufklärungsbilderbuch für jedes Kind Rassistisches Gedankengut steckt noch immer tief in unserer Gesellschaft – und verändern können wir es nur, indem wir uns aktiv mit Themen wie Kolonialismus, Alltagsrassismus und struktureller Benachteiligung auseinandersetzen und dieses Wissen an unsere Kinder weitertragen. Dieses achtsam geschriebene Bilderbuch klärt kindgerecht über den Umgang mit Rassismus auf und schenkt vor allem Hoffnung auf eine Welt, in der Menschen nicht mehr aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert werden. achtsame und antidiskriminierende Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus im Kindesalter und Infotexte für Eltern, Erzieher*innen und Co. farbenfrohe Illustrationen mit starker Message von Emily Claire Völker, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistern zahlreiche Tipps für antirassistisches Verhalten und Kommunikation – kindgerecht erklärt von der Journalistin Saskia Hödl und KiKA-Moderatorin Pia Amofa-Antwi Wir sind alle gleich, aber wird sind verschieden – Schwarz zu sein bedeutet immer noch, diskriminiert zu werden, auch als Kind. Was es heißt, in einer Gesellschaft, die von Rassismus geprägt ist, nichtweiß zu sein, erklärt dieses Aufklärungsbilderbuch auf kindgerechte Weise. Hier findest du zahlreiches Hintergrundwissen über den Ursprung rassistischen Denkens und wie wir heute damit umgehen und dagegen ankämpfen können. Das Aufklärungsbilderbuch hilft Eltern und Erzieher*innen dabei, mit Kindern ins Gespräch zu kommen und frühzeitig und richtig aufzuklären. Ein Bilderbuch für jedes Kind – um einander und die Welt besser zu verstehen.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 32
Veröffentlichungsjahr: 2022
Wir sind alle gleich
Es gibt fast acht Milliarden Menschen auf der Erde. Das sind mehr, als du dir vorstellen kannst. Aber der Planet ist ja auch viel größer, als man sich vorstellen kann. Ganz egal, wo diese acht Milliarden Menschen leben, wie und mit wem sie leben: Für sie alle gelten die Menschenrechte. Auch für dich.
Rechte sollen vorgeben, was richtig und erlaubt ist. Die Menschenrechte besagen, dass alle Menschen von Geburt an frei und gleich sind. Alle sollen sich sicher fühlen können. Alle sollen sagen können, was sie denken, und fair behandelt werden.
Es ist also kein Mensch besser als der andere. Den Menschenrechten ist es ganz egal, ob du schneller laufen kannst, ob du höher springst oder ob deine Familie mehr oder weniger Geld hat als andere. Es ist egal, wie weit du zählen kannst oder was deine Lieblingsfarbe ist. Es ist egal, ob du mit den Händen sprichst oder mit dem Mund. Oder ob du morgens Hilfe brauchst, um aus dem Bett zu kommen. Du sollst die gleichen Rechte haben wie alle anderen auch. Und alle anderen sollen die gleichen Rechte haben wie du.
Wir sind alle verschieden
Wir sind zwar alle gleich, aber wir sehen unterschiedlich aus und erleben unterschiedliche Dinge. Menschen haben verschiedene Haarfarben, Augenfarben und Hautfarben. Diese Farben werden von Pigmenten bestimmt, das sind Farbstoffe in unseren Körpern.
Wer etwa viel von dem Pigment Melanin in der Haut hat, hat eine dunklere Hautfarbe, und wer wenig hat, eine hellere. Wer wenig Melanin hat, wird in der Sonne schnell rot. Aber ganz egal welche Hautfarbe man hat, wir alle müssen uns vor der Sonne schützen, denn einen Sonnenbrand kann jeder bekommen.
Manche Menschen sind groß, andere klein. Manche sind dick und manche dünn. Einige haben kurze Haare, andere lange Haare, und manche haben gar keine Haare. Viele Menschen haben zwei Beine, andere haben eines oder keine Beine. In den Gesichtern der Menschen, die du triffst, findest du einzigartige Kleinigkeiten: Sommersprossen, Falten, Haare, Narben, Flecken oder Muttermale.
Es ist nicht schlimm Unterschiede zwischen Menschen wahrzunehmen. Im Gegenteil, es hilft uns, umsichtiger miteinander umzugehen und anzuerkennen, dass wir unterschiedliche Lebenserfahrungen in derselben Gesellschaft machen.
Jede*r hat viele Seiten
Vielleicht hat dich schon mal jemand gefragt „Was bist du?“ oder „Woher kommst du?“ Darauf musst du nicht antworten, wenn du nicht möchtest. Du kannst auch sagen: „Ich bin ich“ oder „Ich bin von hier“. Du kannst sagen: „Darüber will ich nicht sprechen.“ Du musst auch nicht erklären, wieso du nicht darüber sprechen willst.
Manchmal ist es nicht so einfach, solche Fragen zu beantworten. Denn wir alle haben viele Seiten. Wie ein Würfel - den würde man doch auch nicht fragen: Welche Zahl bist du?
Was ist Rassismus?
Wenn Menschen wegen ihrer Hautfarbe, weil sieeine andere Religion haben oder woanders geboren wurden, schlecht behandelt werden, nennt man das Rassismus.
Rassist*innen denken, dass Menschen, die eine andere Hautfarbe, andere Gesichtszüge oder andere Haare haben, weniger wert sind. Sie behaupten, dass nur sie selbst normal sind und alle, die anders aussehen, es nicht sind. Das stimmt natürlich nicht. Denn wer bestimmt schon, was normal ist? Normal ist für jeden das, was er schon kennt.
Die Facetten der eigenen Identität zu erkennen, kann eine gute Übung sein. Vor allem für weiße Menschen, von denen seltener verlangt wird, sich mit ihrer Identität auseinanderzusetzen. Wichtig ist immer, Menschen nicht in „normal“ und „anders“ zu teilen, das nennt man Othering. Menschen zu fragen, wo sie herkommen, kann sich für die Gefragten anfühlen, als würde man sagen: „Du gehörst hier nicht her.“ Diese Frage kann deshalb belastend sein. Viele Menschen möchten ihre Familiengeschichte auch nicht mit jedem teilen.
Wie fühlt sich Rassismus an?
