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In einem Pariser Bus der Linie S beschimpft ein junger Mann mit Hut einen älteren Herrn, setzt sich dann auf einen freien Platz und taucht zwei Stunden später an der Gare Saint-Lazare wieder auf, wo einer ihm sagt, sein Überzieher habe einen Knopf zu wenig. Die Stilübungen bilden das Kunststück, diese Alltagsepisode in über hundert Varianten zu präsentieren – ob als Komödie, Sonett, Haiku, Traum, Amtsschreiben oder Verhör, in Alexandrinern oder Jugendstil, ob kulinarisch, mengenmathematisch, lautmalerisch, weiblich oder reaktionär. Raymond Queneaus populärer Klassiker ist ein fintenreiches erkenntnistheoretisches Sprachspiel und ein überbordendes Lesevergnügen. Ein geradezu diabolisch hintersinniges Buch.
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Seitenzahl: 130
Veröffentlichungsjahr: 2016
In einem Pariser Bus der Linie S beschimpft ein junger Mann mit Hut einen älteren Herrn, setzt sich dann auf einen freien Platz und taucht zwei Stunden später an der Gare Saint-Lazare wieder auf, wo einer ihm sagt, sein Überzieher habe einen Knopf zu wenig. Die Stilübungen bilden das Kunststück, diese Alltagsepisode in über hundert Varianten zu präsentieren – etwa als Komödie, Sonett, Haiku, Traum oder Verhör, in Alexandrinern, Anagrammen oder Permutationen, kulinarisch, bäurisch, mathematisch, lesbisch oder reaktionär.
Die Stilübungen sind ein fintenreiches erkenntnistheoretisches Sprachspiel und ein überbordendes Lesevergnügen. Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel haben Queneaus populären Klassiker – um manches auf Deutsch bisher Unveröffentlichtes ergänzt – mitreißend virtuos neu übersetzt.
Raymond Queneau, geboren 1903 in Le Havre, gestorben 1976 in Paris, hinterließ ein umfangreiches, vielgestaltiges Werk. Von 1924 bis 1929 gehörte er zur Gruppe der Surrealisten, ab 1961 zu der avantgardistischen Literatengruppe »Oulipo«. 1938 wurde er Lektor des Verlags Gallimard. 1948 veröffentlichte er den Roman Heiliger Bimbam (BS 951), 1958 Zazie in der Metro (suhrkamp taschenbuch 3474), den Roman, der ihn, spätestens mit der Verfilmung durch Louis Malle, berühmt machte.
Die mehrfach mit Preisen ausgezeichneten Übersetzer Frank Heibert (u. a. Don DeLillo, Richard Ford, William Faulkner, Boris Vian) und Hinrich Schmidt-Henkel (u. a. Jean Echenoz, Denis Diderot, Jon Fosse, Tomas Espedal) übersetzen gelegentlich gern gemeinsam.
Raymond QueneauStilübungen
Aus dem Französischen und mit einem Nachwort von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel
Die Originalausgabe erschien 1947 unter dem Titel Exercices de style bei Editions Gallimard, Paris.
eBook Suhrkamp Verlag Berlin 2016
Der vorliegende Text folgt der Erstausgabe, 2016.
© der deutschen Ausgabe Suhrkamp Verlag Berlin 2016
© Editions Gallimard, Paris, 1947, 1963, 1973, 1979, 2006 et 2012 pour la présente édition
Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das der Übersetzung, des öffentlichen Vortrags sowie der Übertragung durch Rundfunk und Fernsehen, auch einzelner Teile.
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Umschlag: Konzept von Willy Fleckhaus
Umschlagfotos: Succession Raymond Queneau/Verbreitung: Gallimard
Im S, zur Stoßzeit. Ein Typ, ungefähr sechsundzwanzig, weicher Hut mit Kordel statt Band, zu langer Hals, als hätte jemand dran gezogen. Leute steigen aus. Besagter Typ regt sich über einen der Nebenstehenden auf. Der remple ihn jedes Mal an, wenn einer vorbeiwolle, beschwert er sich. Weinerlicher Ton, der aggressiv klingen soll. Er sieht einen freien Platz, springt hin.
Um die Tagesmitte und mittags betrat und erstieg ich die Plattform und den hinteren Austritt eines vollen und nahezu restlos besetzten Autobusses und Fahrzeugs des Öffentlichen Nahverkehrs der Linie S und der Verbindung zwischen Contrescarpe und Champerret. Ich sah und bemerkte einen ziemlich lächerlichen und ganz schön grotesken jungen Mann und alten Jugendlichen: hagerer Hals und magere Gurgel, Schnur und Kordel um Hut und Kopfbedeckung. Nach einem Gedrängel und Durcheinander sagt und verkündet er mit larmoyanter und weinerlicher Stimme und Betonung, sein Nachbar und Mitreisender schubse und belästige ihn jedes Mal mit Absicht und Nachdruck, wenn jemand aussteige und den Bus verlasse. Als er dies geäußert und nachdem er den Mund aufgemacht hat, stürzt und begibt er sich auf einen leeren und freien Platz und Sitz.
Im Zenit des Tages predigte in einem Käfer mit weißlichem Unterleib, der als Dose für reisende Sardinen diente, ein Hähnchen mit gerupftem Langhals überfallartig einer friedlichen unter ihnen, und seine Worte entfalteten sich klagefeucht in den Lüften. Dann stürzte sich der Jungvogel in eine lockende Leere.
Was war das ein Gedränge auf dieser Autobus-Plattform! Und wie albern, ja lächerlich dieser junge Mann aussah! Und was macht er? Wird der doch im Ernst einen Streit anfangen wollen mit einem Mann, der – angeblich! fand dieser Geck! – ihn anrempelte! Und danach hat er nichts Besseres zu tun, als sich schleunigst auf einen frei gewordenen Platz zu setzen! Statt ihn einer Dame zu überlassen!
Und ahnt man, wen ich zwei Stunden später vor der Gare Saint-Lazare wiedersehe? Denselben Vogel! Der sich gerade in Kleidungsfragen beraten lässt! Von einem Freund!
Du glaubst es nicht!
Alles um mich her erschien mir dunstig und schimmernd, voll verschwommener Wesen, unter denen sich einzig die Gestalt eines jungen Mannes recht deutlich abzeichnete, mit einem allzu langen Hals, der schon für sich genommen seinen zugleich feigen und querulantischen Charakter erahnen ließ. Sein Hutband war durch eine geflochtene Schnur ersetzt. Im Weiteren legte er sich mit einer Person an, die ich nicht sehen konnte, dann stürzte er sich, wie in jäher Angst, ins Halbdunkel eines Ganges.
In einem anderen Teil des Traums geht er vor der Gare Saint-Lazare durch die pralle Sonne. Er wird von jemandem begleitet, der zu ihm sagt: »Du solltest dir noch einen Knopf an den Mantel nähen lassen.«
Gegen Mittag wirst du dich auf der hinteren Plattform eines Autobusses befinden, wo sich die Passagiere drängen, und unter ihnen wirst du einen lachhaften Jüngling bemerken: knochiger Hals und kein Band am weichen Filz. Er wird sich nicht wohl befinden, dieser Junge. Wird meinen, ein Herr schubse ihn absichtlich, jedes Mal, wenn jemand zum Ein- oder Aussteigen vorbeiwolle. Er wird es ihm sagen, aber der andere, verächtlich, wird ihn keiner Antwort würdigen. Und der lachhafte Jüngling, von Panik befallen, wird ihm vor der Nase wegflitzen, zu einem freien Platz.
Eines Tages stand ich auf der hinteren Plattform eines violetten Autobusses. Dort befand sich auch ein ziemlich lächerlicher junger Mann: indigoblauer Hals, Kordel am Hut. Auf einmal beschwert er sich bei einem blauen Herrn. Und zwar wirft er ihm vor, mit grüner Stimme, er rempele ihn jedes Mal an, wenn Leute ausstiegen. Dann aber springt er doch zu einem gelben Platz und setzt sich hin.
(Aussteuer, Bajonett, Feind, Kapelle, Atmosphäre, Bastille, Korrespondenzweg.)
Eines Tages befand ich mich auf der Plattform eines Autobusses, der wohl zur Aussteuer der Tochter von Monsieur Mariage gehörte, welcher die Geschicke der Pariser städtischen Verkehrsbetriebe lenkte. Dort befand sich auch ein ziemlich lachhafter junger Mann, lachhaft nicht, weil er kein Bajonett trug, sondern weil er aussah, als trüge er eines, obwohl dem nicht so war. Unvermittelt attackiert dieser junge Mann seinen Feind: einen hinter ihm stehenden Herrn. Er beschuldigt ihn namentlich, sich nicht so rücksichtsvoll zu verhalten wie in einer Kapelle. Nachdem er solcherart für eine gereizte Atmosphäre gesorgt hat, setzt sich dieser Hänfling hin.
Ich weiß nicht genau, wo es geschah … in einer Kirche, einem Mülleimer, einem Massengrab? Einem Autobus vielleicht? Da gab es … ja, was gab es denn da? Eier, Teppiche, Pfifferlinge? Skelette? Ja, genau, aber noch mit Fleisch dran und lebendig. Ich glaube, so war's. Leute in einem Autobus. Aber einer darunter fiel auf (oder zwei?), ich weiß nicht mehr so recht wodurch. Durch seinen Größenwahn? Seine Fettleibigkeit? Seine Melancholie? Besser gesagt … genauer … durch seine Jugend, die etwas Langes zierte … Nase? Kinn? Daumen? Nein: der Hals, und ein komischer, komischer, komischer Hut. Er geriet mit jemandem in Streit, richtig, wahrscheinlich mit einem anderen Fahrgast (Mann oder Frau? Kind oder Greis?). Das Ganze endete, es muss ja irgendwie geendet sein, vermutlich durch den Rückzug eines der beiden Kontrahenten.
Es war, das glaube ich schon, dieselbe Person, auf die ich später traf, aber wo? Vor einer Kirche? Vor einem Massengrab? Vor einem Mülleimer? Mit einem Freund, der ihm wohl etwas erzählte, aber was? Was? Was?
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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