Tax Compliance - Gülperi Atalay - E-Book

Tax Compliance E-Book

Gülperi Atalay

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Beschreibung

Das Handbuch behandelt die steuerlichen Verfahrensabläufe, Fragestellungen und Probleme mit In- und/oder Auslandsbezug umfassend und abschließend. So können Mitarbeiter in Unternehmen und ihre externen Berater in den steuerlich, regulatorisch und strafrechtlich haftungsrelevanten Bereichen Risiken für das Unternehmen und seine Organe und Mitarbeiter präventiv vermeiden oder bestehende Risikolagen erkennen und beseitigen. In einem Allgemeinen Teil wird der Zusammenhang von Tax Compliance und allgemeinen Compliance-Maßnahmen, der Compliance-Organisation und dem Compliance Management System schlüssig aufbereitet. Im folgenden Besonderen Teil werden die besonders risikobehafteten steuerlichen Themengebiete aus sich heraus verständlich knapp dargestellt und die Ausführungen zur Compliance in spezifischer Weise angeschlossen. Themen sind z.B. Verrechnungspreise, Umsatzsteuerkarusselle, Tax Due Diligence, Geldwäsche, etc. Im dritten Teil wird ein Überblick über wesentliche Tax Compliance-Erfordernisse von bedeutenden Nachbarländern und wichtigen Handelspartnern (USA, GB, F, I, CH, A) gegeben, teilweise in englischer Sprache.

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Veröffentlichungsjahr: 2018

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Tax Compliance

Prävention – Investigation – Remediation – Unternehmensverteidigung

 

Herausgegeben von

Dr. Markus Rübenstahl, Mag. iur.Rechtsanwalt

Dipl.-Kfm. Jesco IdlerWirtschaftsprüfer, Steuerberater

 

C.F. Müller

www.cfmueller.de

© 2018 Müller GmbH, Waldhofer Straße 100, 69123 Heidelberg

Impressum

Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über <http://dnb.d-nb.de> abrufbar.

 

ISBN 978-3-8114-4701-1

 

E-Mail: [email protected]

Telefon: +49 89 2183 7923Telefax: +49 89 2183 7620

 

www.cfmueller.de

 

© 2018 C.F. Müller GmbH, Waldhofer Straße 100, 69123 Heidelberg

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Vorwort

Ausgelöst durch eine Reihe von Unternehmenskrisen und -skandalen (u.a. Konkurse der Bremer Vulkan AG und der Balsam AG sowie die Krise der Metallgesellschaft) begann in den neunzehnhundertneunziger Jahren in Deutschland die Diskussion über Defizite in der Entscheidungs- bzw. Leitungs- und Überwachungsorganisation von Unternehmen. Erste Gesetzesreformen, insbesondere im Bereich des Gesellschaftsrechtes, waren das Ergebnis. Weitere spektakuläre Bilanzskandale und Unternehmenszusammenbrüche um die Jahrtausendwende (u.a. Enron, WorldCom, Parmalat, in Deutschland insbesondere FlowTex und Comroad) führten weltweit zu einer Intensivierung der Diskussion über Corporate Governance und Corporate Compliance und einer Welle an Gesetzesänderungen/-initiativen durch nationale wie supranationale Gesetzgeber. Seitdem ist das Gebiet der Corporate Governance förmlich explodiert.

In dieser Entwicklung wurde einem Teilaspekt lange Zeit allenfalls geringe Beachtung geschenkt: Der Bedeutung von Tax Compliance, eingebettet in ein steuerliches Risikomanagementsystem. Die sich aus den gestiegenen regulatorischen Anforderungen ergebenden (steuerlichen) Compliance-Risiken stehen nunmehr jedoch im Fokus der Betrachtungen, sowohl bei den Unternehmensverantwortlichen, als auch innerhalb der Steuerabteilungen. Haben die Gesetzesänderungen der letzten Jahre auf dem Gebiet der Corporate Governance bzw. Corporate Compliance ganz allgemein zu einem massiven Anstieg der Anforderungen an die Unternehmen geführt, so gilt dies aufgrund der nach wie vor zunehmenden Komplexität des Steuerrechts, der Verschärfung der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs in Steuerstrafsachen sowie den gestiegenen Anforderungen an eine strafbefreiende Selbstanzeige in besonderer Weise für die Steuerberatung im Unternehmen. Es ist erkannt worden, dass der systematische Umgang mit diesen Risiken als eine eigenständige Aufgabe innerhalb der Steuerabteilung wahrgenommen werden muss. Zu den klassischen Aufgaben dieser Abteilung ist die Umsetzung von Corporate Governance-Regelungen und der Aufbau eines Tax Compliance Management Systems als weitere Aufgabe hinzugekommen.

Zur Verbreitung dieser Erkenntnis hat nicht zuletzt auch die Ergänzung des Anwendungserlasses der Abgabenordnung durch das Bundesministerium der Finanzen (BMF) beigetragen: Mit Schreiben vom 23.5.2016 (BStBl I 2016, 490) hat das BMF nicht nur zu der Abgrenzung der Anzeige-/Berichtigungspflicht nach § 153 AO von einer Selbstanzeige nach §§ 371, 378 Abs. 3 AO Stellung genommen, sondern erstmals auch die Bedeutung eines innerbetrieblichen Kontrollsystems, dass der Erfüllung der steuerlichen Pflichten dient, herausgehoben. Hat der Steuerpflichtige ein solches System eingerichtet, dann kann dies ggf. ein Indiz darstellen, das gegen das Vorliegen eines Vorsatzes oder der Leichtfertigkeit spricht. Mit diesem Erlass wurde erstmals ein normativer Anknüpfungspunkt für die Bedeutung eines Tax Compliance Management Systems bei der Beurteilung der strafrechtlichen Vorwerfbarkeit im Falle einer objektiven Verletzung von steuerlichen Pflichten gesetzt. Seitens des BMF wurde jedoch offen gelassen, wie ein solches Tax Compliance Management System auszugestalten ist.

Es besteht daher Anlass, sich mit Fragen der Reichweite und konkreten Ausgestaltung eines solchen Systems unter besonderer Berücksichtigung ausgewählter Tax Compliance-Risiken zu befassen: Welche regulatorischen Anforderungen sind inzwischen speziell zur Tax Compliance zu beachten? Welche Pflichten lassen sich daraus – auch unter Berücksichtigung aktueller Rechtsprechung zur Führungs- und Organisationsverantwortung der Unternehmensleitung – für die verantwortlichen Personen ableiten? Welche Risiken sind in diesem Zusammenhang zu beachten? Welche Maßnahmen sind zur Erfüllung der abzuleitenden Pflichten und zur Behandlung der Risiken konkret zu ergreifen? Wie sollte die institutionelle bzw. organisatorische Umsetzung dieser Maßnahmen erfolgen? Und wie lässt sich die Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen überprüfen und ihre nachhaltige Befolgung überwachen?

Allen diesen Fragen geht in dem vorliegenden Handbuch ein Autorenteam von 49 Expertinnen und Experten aus führenden Rechtsanwaltskanzleien und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, der Wissenschaft, der Gerichtsbarkeit und Strafverfolgungsbehörden nach. Im ersten Teil des vorliegenden Buches erfolgt insbesondere eine Analyse der allgemeinen Rechtsgrundlagen zur Tax Compliance sowie eine Verortung dieses Themas in den Gesamtzusammenhang von allgemeinen Compliance-Maßnahmen, einem Risikomanagement und Risikofrüherkennungssystem. Daneben erfolgt im ersten Teil des Buches eine übergeordnete Auseinandersetzung mit dem Thema über alle Abschnitte des Besteuerungsverfahrens hinweg. Zudem stellen Unternehmensvertreter ihre Vorgehensweise beim Aufbau und bei der Ausgestaltung ihres Tax Compliance Management Systems vor. Im zweiten Teil wird anhand ausgewählter, steuerlicher Risikofelder eine vertiefende Analyse vorgenommen und dargelegt, welche unterschiedlichen Anforderungen im Einzelanfall an die Erfüllung steuerlicher Pflichten bestehen und wie diesen Anforderungen sinnvoll begegnet werden kann. Im dritten Teil wird ein Überblick über wichtige Tax Compliance-Erfordernisse in bedeutenden Nachbarländern und wichtigen Handelspartnern von Deutschland gegeben, teilweise in englischer Sprache.

Das Buch soll den Unternehmensverantwortlichen, den für die steuerlichen Belange eines Unternehmens zuständigen Mitarbeitern, aber auch externen Beratern eine Hilfestellung bei der Bewältigung der Herausforderung sein, in den steuerlich, regulatorisch und strafrechtlich haftungsrelevantesten Bereichen die Risiken für das Unternehmen, seine Organe und Mitarbeiter organisatorisch-strukturell zu vermeiden bzw. zu minimieren.

Wir bedanken uns bei allen Bearbeiterinnen und Bearbeitern für ihr Engagement und den fachlichen Austausch sowie die wertvollen Einblicke in ihre Erfahrungen. Darüber hinaus danken wir dem Verlag, insbesondere Frau Annette Steffenkock und Frau Andrea Markutzyk, für die unermüdlichen Bemühungen zur Koordinierung der Arbeiten in dem sehr großen Autorenteam und die wertvolle Unterstützung bei der Umsetzung des vorliegenden Handbuchs.

Frankfurt/Bonn, im Dezember 2017

Markus RübenstahlJesco Idler

Bearbeiterverzeichnis

Gülperi Atalay

Rechtsanwältin, Steuerberaterin,

Vierhaus Steuerberatungsgesellschaft mbH, Berlin

23. Kapitel

Dipl.-Finanzwirt Michael Beisheim

Leiter der Steuerabteilung, Bertelsmann SE & Co. KGaA, Gütersloh

5. Kapitel(zusammen mit Nicolas)

Markus Brinkmann, CFE

Leiter Forensic, Risk & Compliance, BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg

7. Kapitel(zusammen mit Fischer)

Martina Butenschön

Rechtsanwältin, Fachanwältin für Steuerrecht, W&R Weigell Rechtsanwälte, München

10. Kapitel(zusammen mit Weigell und Görlich)

Marco Cerrato

Avvocato, LL.M., PhD, Maisto e Associati, Mailand

38. Kapitel

Romain Daguzan

Avocat à la Cour, Arsene Taxand, Paris

37. Kapitel(zusammen mit Vergniolle)

Kenneth Dettman

Senior Director, Alvarez & Marsal Taxand US, Miami

35. Kapitel(zusammen mit Ferrucho)

Dr. Holger Dietrich

Rechtsanwalt, Steuerberater, Flick Gocke Schaumburg, Bonn

19. Kapitel

Verena Erl, Mag. Jur.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Flick Gocke Schaumburg, Bonn

1. Kapitel(zusammen mit Idler)

Juan Carlos Ferrucho

Managing Director, Alvarez & Marsal Taxand US, Miami

35. Kapitel(zusammen mit Dettman)

Dipl.-Kfm. (FH) Torben Fischer, LL.M., CIA

Senior Manager, Forensic, Risk & Compliance, BDO AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg

7. Kapitel(zusammen mit Brinkmann)

Dr. Henning Frase, LL.M.

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Steuerberater, c·k·s·s Carlé Korn Stahl Strahl Partnerschaft mbB, Köln

30. Kapitel

Michael Görlich

Rechtsanwalt, W&R Weigell Rechtsanwälte, München

10. Kapitel(zusammen mit Weigell und Butenschön)

Dr. Markus Gotzens

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht und für Strafrecht, Wannemacher & Partner, München

11. Kapitel

Dr. Sonja Heine, MJur

Oberstaatsanwältin beim BGH

12. Kapitel(zusammen mit Radtke)

Klaus Herrmann

Regierungsdirektor, Hochschule Worms

8. Kapitel

Kevin Hindley

Managing Director, Alvarez & Marsal Taxand UK LLP, London

36. Kapitel(zusammen mit Nicolaou)

Fridtjof Hinz

Rechtsanwalt, Tsambikakis & Partner Rechtsanwälte mbB, Köln

26. Kapitel(zusammen mit Rübenstahl)

Dr. Carsten Höink

Rechtsanwalt, Steuerberater, Dipl.-Finanzwirt, AWB Steuerberatungsgesellschaft mbH, Münster

27. Kapitel(zusammen mit Kurt)

Daniel Holenstein

Rechtsanwalt, Flick Gocke Schaumburg, Zürich

39. Kapitel

Dr. Andreas Höpfner

Rechtsanwalt, Steuerberater, Fachanwalt für Steuerrecht, Flick Gocke Schaumburg, Bonn

2. Kapitel(zusammen mit Idler)

Dipl.-Kfm. Jesco Idler

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Flick Gocke Schaumburg, Bonn

1. Kapitel (zusammen mit Erl), 2. Kapitel (zusammen mit Höpfner), 16. Kapitel (zusammen mit J.-N. Meyer)

Dr. Daniel Kaiser

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Strafrecht und für Steuerrecht, CMS Hasche Sigle, Partnerschaft von Rechtsanwälten und Steuerberatern mbB, Stuttgart

25. Kapitel

Dipl.-Kfm. Florian Kaiser

Steuerberater, Rödl & Partner, Nürnberg

31. Kapitel

Dr. Susann Karnath

Steuerberaterin, Flick Gocke Schaumburg, München

21. Kapitel

Gabriel Kurt

Rechtsanwalt, Steuerberater, AWB Steuerberatungsgesellschaft mbH, Hamburg

27. Kapitel(zusammen mit Höink)

Dipl.-Kffr. Anna Luce

Steuerberaterin, Rödl & Partner, Nürnberg

32. Kapitel(zusammen mit Weiß)

Dr. Marko Matthes, LL.M. oec.

Richter am Finanzgericht, Köln

17. Kapitel

Johann-Nikolaus Meyer

Rechtsanwalt, Flick Gocke Schaumburg, Bonn

16. Kapitel(zusammen mit Idler)

Dr. Marco Meyer

Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Flick Gocke Schaumburg, Bonn

22. Kapitel

Marcus Nicolaou

Senior Director, Alvarez & Marsal Taxand UK LLP, London

36. Kapitel(zusammen mit Hindley)

Johanna Nicolas

Senior Vice President, Bertelsmann SE & Co. KGaA, Gütersloh

5. Kapitel(zusammen mit Beisheim)

Dr. Christian Pelz

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Strafrecht und für Steuerrecht, Noerr LLP, München

18. Kapitel

Dirk Petri

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Strafrecht und für Steuerrecht, verte|rechtsanwälte, Köln

24. Kapitel

Dr. Reimar Pinkernell, LL.M.

Rechtsanwalt, Steuerberater, Flick Gocke Schaumburg, Bonn

28. Kapitel(zusammen mit Schlotter)

Prof. Dr. Henning Radtke

Richter am BGH, Karlsruhe

12. Kapitel(zusammen mit Heine)

Dr. Roman Reiß

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Stuttgart

3. Kapitel

Dr. Markus Rübenstahl, Mag. iur.

Rechtsanwalt, Rübenstahl Rechtsanwälte, Frankfurt/Main

14. Kapitel, 26. Kapitel(zusammen mit Hinz)

Dr. Felix Ruhmannseder

Rechtsanwalt, Zirngibl Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, Wien

40. Kapitel

Dr. Carsten Schlotter

Rechtsanwalt, Steuerberater, Flick Gocke Schaumburg, Bonn

28. Kapitel(zusammen mit Pinkernell)

Priv.-Doz. Dr. Dirk Schmidtmann

Dipl.-Kfm., Steuerberater, FIDES Treuhand GmbH & Co. KG, Bremen

6. Kapitel

Dr. Alexander Sommer

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Kullen Müller Zinser Partnerschaftsgesellschaft mbH, Sindelfingen

9. Kapitel

Dr. Thomas Stein

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Steuerberater, Stein & Partner mbB, Ulm

15. Kapitel, 29. Kapitel

Dr. Sabine Stetter

Rechtsanwältin, Fachanwältin für Strafrecht und für Steuerrecht, Stetter Rechtsanwälte, München

33. Kapitel

Dr. André-M. Szesny, LL.M.,

Rechtsanwalt, Heuking Kühn Lüer Wojtek, Düsseldorf

34. Kapitel

Prof. Dr. Vassil Tcherveniachki

Steuerberater, Flick Gocke Schaumburg, Bonn

20. Kapitel

Dipl.-Volkswirt Daniel Ternes

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Flick Gocke Schaumburg, Bonn

4. Kapitel

Olivier Vergniolle

Avocat Associé, Arsene Taxand, Paris

37. Kapitel(zusammen mit Daguzan)

Dr. Jörg Weigell

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, W & R Weigell Rechtsanwälte Partnerschaft mbH, München

10. Kapitel(zusammen mit Butenschön und Görlich)

Martin Weiß

Rechtsanwalt, Steuerberater, Rödl & Partner, Nürnberg

32. Kapitel(zusammen mit Luce)

Thomas Wenzler

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Köln

15. Kapitel

 

Zitierhinweis:Rübenstahl/Idler/Reiß 3. Kap. Rn. 1

Inhaltsübersicht

 Vorwort

 Bearbeiterverzeichnis

 Inhaltsverzeichnis

 Abkürzungsverzeichnis

 Literaturverzeichnis

Teil 1Tax Compliance und Unternehmen

 1. KapitelDefinition und Zwecksetzung

 2. KapitelAllgemeine Rechtsgrundlagen der Tax Compliance

 3. KapitelVerantwortliche für Tax Compliance

 4. KapitelEinbettung von Tax Compliance in CMS, IKS, RMS, RFS und Compliance-Organisation

 5. KapitelUmsetzung der Tax Compliance in einem internationalen Konzern

 6. KapitelTax Planning und Gestaltungsmissbrauch

 7. KapitelTax Investigation

 8. KapitelErmittlungsmethoden und -kompetenzen von Steuerfahndung und Betriebsprüfung und daraus resultierende Risiken

 9. KapitelUnternehmensvertretung im Besteuerungsverfahren und in steuerlichen Prüfungen

 10. KapitelUnternehmensvertretung und Compliance-Risiken im Erhebungs- und Beitreibungsverfahren

 11. KapitelUnternehmensvertretung- und verteidigung in Steuerstrafsachen und bei Vermögensabschöpfung

 12. KapitelVorsatz und Schuld bei der Steuerhinterziehung (§ 370 AO) vor dem Hintergrund von Tax Compliance-Management und Tax IKS

 13. KapitelPflicht zur Abgabe von Anzeigen und Erklärung und zur Berichtigung von Erklärungen

 14. KapitelSelbstanzeige im Unternehmen

 15. KapitelSteuerliche Haftungsrisiken und Tax Compliance

 16. Kapitel„Remediation“ – (Re-)Organisation innerbetrieblicher Kontrollsysteme

 17. KapitelÜberblick über die Regelungen zur internationalen Amtshilfe in Steuersachen

 

Teil 2Besondere Themen- und Problemfelder der Tax Compliance

 18. KapitelErtragsteuerliche (Nicht)Abzugsfähigkeit von Betriebsausgaben, insbesondere Aufwand für korruptive Handlungen

 19. KapitelKörperschaftsteuer – insbesondere verdeckte Gewinnausschüttung

 20. KapitelVerrechnungspreise

 21. KapitelFunktionsverlagerung

 22. KapitelTax Accounting

 23. KapitelLohnsteuer – rechtliche und praktische Aspekte der „Lohnsteuer-Compliance“

 24. KapitelArbeitsstrafrecht: Lohnsteuer, Schwarzarbeit, illegale Arbeitnehmerüberlassung und Sozialversicherungsverkürzung

 25. KapitelUmsatzsteuer – innergemeinschaftliche Lieferungen, Strohmanngeschäfte und Umsatzsteuerkarusselle

 26. KapitelTax Compliance für Anbieter von Sportwetten

 27. KapitelZölle, Einfuhrumsatzsteuer und Verbrauchsteuern

 28. KapitelSteuerabzug bei beschränkt Steuerpflichtigen (§ 50a EStG)

 29. KapitelErbschaft- und Schenkungsteuer

 30. KapitelSteuerspezifische Compliance bei steuerbegünstigten Körperschaften und juristischen Personen des öffentlichen Rechts

 31. KapitelTax Compliance im Rahmen der Unternehmensakquisition (Tax Due Diligence)

 32. KapitelTax Compliance im Rahmen von Unternehmensumstrukturierungen (insbesondere Grunderwerbsteuer, Umwandlungsteuer)

 33. KapitelRisiko der Unterstützung von Steuerstraftaten von Geschäftspartnern – Fallgruppenspezifische Analyse der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs

 34. KapitelTypische Begleit- und Folgedelikte der Steuerhinterziehung

 

Teil 3Essentials of Tax Compliance in Important Foreign Jurisdictions

 35. KapitelUnited States of America

 36. KapitelUnited Kingdom

 37. KapitelFrankreich

 38. KapitelItalien

 39. KapitelSchweiz

 40. KapitelÖsterreich

 

 Stichwortverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

 Vorwort

 Bearbeiterverzeichnis

 Inhaltsübersicht

 Abkürzungsverzeichnis

 Literaturverzeichnis

Teil 1Tax Compliance und Unternehmen

 1. KapitelDefinition und Zwecksetzung

  I.Tax Compliance: Definition und Begriffserklärung

   1.Der Begriff Compliance

    a)Übersetzung

    b)Ursprung und Einordnung des Compliance-Begriffs

    c)Corporate Compliance

   2.Der Begriff Tax

    a)Übersetzung

    b)Der Steuerbegriff nach der Abgabenordnung und seine Erweiterung

    c)Einordnung in die Corporate Compliance

   3.Weitere Abgrenzungsfragen

    a)Tax Compliance und Steuerdeklaration

    b)Das Begriffsverständnis der Finanzverwaltung

    c)Tax Compliance und steuerliches Risikomanagement

  II.Zwecksetzung der Tax Compliance

   1.Ziel der Tax Compliance

   2.Funktion der Tax Compliance

   3.Anforderungen an die Tax Compliance

  III.Ausblick

 2. KapitelAllgemeine Rechtsgrundlagen der Tax Compliance

  I.Einleitung

  II.Steuerlicher Pflichtenkatalog

   1.Steuererklärungspflichten

    a)Abgabe von Steuererklärungen

    b)Abgabefristen für Steuererklärungen

    c)Wahrheits- und Berichtigungspflicht

   2.Steuerentrichtungspflichten

   3.Mitwirkungspflichten

   4.Anzeigepflichten

   5.Buchführungs-, Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten

  III.Straf- und bußgeldrechtlicher „Sanktionenkatalog“ bei Verstößen gegen steuerliche Pflichten

   1.Sanktionen gegen Unternehmensverantwortliche

    a)Strafbarkeit wegen Steuerhinterziehung, § 370 AO

    b)Ordnungswidrige leichtfertige Steuerverkürzung, § 378 AO

    c)Weitere Ordnungswidrigkeitentatbestände

    d)Aufsichtspflichtverletzung, § 130 OWiG

   2.Sanktionen gegen Unternehmen

    a)Verbandsgeldbuße, § 30 OWiG

    b)Vermögensabschöpfung, § 29a OWiG

    c)Nebenfolgen

   3.Konsequenzen für Tax Compliance

  IV.Allgemeine Rechtsgrundlagen der Tax Compliance

   1.Gesellschaftsrechtliche Rechtsgrundlage für ein Tax CMS

    a)Legalitätspflicht und Leitungssorgfaltspflicht des Vorstandes

    b)Business Judgement Rule

    c)Risikofrüherkennungssystem

    d)Zusammenfassung

   2.Handelsrechtliche Anknüpfungspunkte für ein Tax CMS

    a)Wechselwirkungen zwischen handels- und steuerrechtlichen Pflichten

    b)Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem

    c)Konsequenzen für ein Tax Compliance Management System

   3.Rechtsgrundlagen aus dem Aufsichtsrecht

    a)Organisationspflichten gem. § 33 WpHG

    b)Ordnungsgemäße Geschäftsorganisation gem. § 25a KWG

    c)Internes Kontrollsystem nebst Compliance-Funktion nach § 29 VAG

    d)Ergebnis

  V.Fazit

 3. KapitelVerantwortliche für Tax Compliance

  I.Unterschiedliche Arten von Compliance-Pflichten

  II.Die materielle Compliance-Pflicht

   1.Verpflichtung als Unternehmen/Unternehmer

   2.Verpflichtung als Unternehmensorgan

  III.Die delegierte Compliance-Pflicht

   1.Allgemeines

   2.Innenverhältnis

   3.Außenverhältnis

   4.Voraussetzungen wirksamer Delegation

  IV.Die prozessuale Compliance-Pflicht

   1.Allgemeines

   2.Die Pflichten des Delegierenden

   3.Die Pflichten der Geschäftsleitung

 4. KapitelEinbettung von Tax Compliance in CMS, IKS, RMS, RFS und Compliance-Organisation

  A.Einbettung von Tax Compliance in die Management- und Kontrollsysteme von Unternehmen – Einführung

  B.Überblick über verschiedene Management- und Kontrollsysteme von Unternehmen

   I.Vorbemerkung

   II.Internes Kontrollsystem (IKS)

    1.Vorbemerkung und Begriffsbestimmung

    2.Sollkonzept gem. COSO I: Internal Control – Integrated Framework

     a)Hintergrund

     b)Grundlagen und Prinzipien

     c)Komponenten eines internen Kontrollsystems

    3.Sollkonzept gem. IDW Prüfungsstandard: Feststellung und Beurteilung von Fehlerrisiken und Reaktionen des Abschlussprüfers auf die beurteilten Fehlerrisiken (IDW PS 261 n.F.)

     a)Hintergrund

     b)Grundlagen und Prinzipien

     c)Komponenten eines internen Kontrollsystems

    4.Fazit

   III.Risikomanagementsystem (RMS)

    1.Vorbemerkung und Begriffsbestimmung

    2.Sollkonzept gem. COSO II: Enterprise Risk Management – Integrated Framework

     a)Hintergrund

     b)Grundlagen und Prinzipien

     c)Komponenten eines Risikomanagementsystems

    3.Sollkonzept gem. ISO 31000: Risk management – Principles and guidelines

     a)Hintergrund

     b)Grundlagen und Prinzipien

     c)Risikomanagementprozess

    4.Fazit

   IV.Risikofrüherkennungssystem (RFS)

    1.Vorbemerkung und Begriffsbestimmung

    2.Mindestanforderungen an ein Risikofrüherkennungssystem gem. IDW Prüfungsstandard 340

     a)Hintergrund

     b)Elemente eines Risikofrüherkennungssystems

    3.Fazit

   V.Compliance Management System (CMS)

    1.Vorbemerkung und Begriffsbestimmung

    2.Sollkonzept CMS gem. IDW Prüfungsstandard 980

     a)Hintergrund

     b)Grundelemente eines CMS

     c)CMS-Beschreibung

    3.Sollkonzept CMS gem. ISO 19600: Compliance management systems – Guidelines

     a)Hintergrund

     b)Grundlagen bei der Implementierung eines Compliance Management Systems

     c)Handlungsschritte für die Ersteinführung sowie die Aufrechterhaltung eines bestehenden CMS

   VI.Tax Compliance Management System (Tax CMS)

    1.Vorbemerkung

    2.Sollkonzept eines Tax Compliance Management Systems gem. IDW PH 1/2016

     a)Grundelemente eines Tax CMS

     b)Tax CMS-Beschreibung

   VII.Hierarchie der verschiedenen Management- und Kontrollsysteme und Verortung des Tax Compliance Managements

    1.Beziehungsgeflecht der Management- und Kontrollsysteme

    2.Einbettung des Tax Compliance Management Systems

  C.Compliance-Organisation

   I.Einordnung

   II.Aufbau und Struktur einer Compliance-Organisation

    1.Compliance-Funktion – Verantwortlichkeiten im Rahmen des Beauftragten-Systems innerhalb eines Unternehmens

     a)Unternehmensleitung

     b)Zentraler Compliance-Beauftragter

     c)Dezentrale Compliance-Beauftragte

    2.Compliance-Funktion – Besonderheiten des Beauftragten-Systems im Konzern

     a)Compliance-Verantwortlichkeiten im Konzern

     b)Struktur des Beauftragten-Systems im Konzern

    3.Organisatorische Eingliederung der Compliance-Funktion bzw. Compliance-Abteilung im Unternehmen

     a)Vorbemerkung

     b)Compliance-Funktion als Stabsstelle

     c)Compliance-Funktion als Teil des Risikomanagements

     d)Compliance-Funktion als Teil der Rechtsabteilung

     e)Sonstige organisatorische Einordnung der Compliance-Funktion

     f)Fazit

   III.Verankerung der Tax Compliance-Funktion innerhalb der Compliance-Organisation

  D.Instrumente des Compliance Managements und ihre Anwendbarkeit für das Tax Compliance Management

   I.Vorbemerkung

   II.Compliance-Kultur, Code of Conduct, Richtlinien und Verhaltensanweisungen

   III.Hinweisgebersystem

   IV.Compliance-Schulungen

   V.Compliance Reporting

    1.Vorbemerkung

    2.Planmäßiges Compliance Reporting

    3.Außerplanmäßiges Compliance Reporting (Ad-hoc-Berichterstattung)

 5. KapitelUmsetzung der Tax Compliance in einem internationalen Konzern

  I.Stellenwert der Tax Compliance in einem internationalen Konzern am Beispiel der Bertelsmann SE & Co. KGaA

   1.Kurzvorstellung der Unternehmensgruppe

   2.Tax Compliance bei Bertelsmann

    a)Begriffsverständnis

    b)Rechtspflichten der Tax Compliance-Organisation im Bertelsmann-Konzern

   3.Steuer- und Rahmenbedingungen im internationalen Kontext

    a)Rahmenbedingungen der deutschen Finanzverwaltung

    b)Internationale Rahmenbedingungen

  II.Ausgestaltung der Tax Compliance am Beispiel der Konzernsteuerabteilung der Bertelsmann SE & Co. KGaA

   1.Strategische Analyse der Aufbauorganisation

    a)Tax Compliance-Kultur

    b)Tax Governance Konzept

    c)Steuerstrategie und wesentliche Zielprinzipien für die Steuerarbeit

    d)Rollen und Verantwortlichkeiten bei der Ausgestaltung der Tax Compliance

    e)Zusammenarbeit mit externen Steuerberatern

   2.Strategische Analyse der Ablauforganisation

    a)Kernprozesse im Steuerbereich

    b)Ablauforganisation am Beispiel des Group Tax Reporting

    c)Ablauforganisation am Beispiel grenzüberschreitender Geschäftsbeziehungen

 6. KapitelTax Planning und Gestaltungsmissbrauch

  I.Einführung

  II.Wirtschaftliche Substanz und Nachweis für EU-/EWR-Gesellschaften gem. § 8 Abs. 2 AStG

   1.EuGH-Urteil in der Rs. Cadbury Schweppes

   2.Tatsächliche wirtschaftliche Tätigkeit i.S.d. § 8 Abs. 2 AStG

    a)Stabile und kontinuierliche Teilnahme am Wirtschaftsleben eines anderen Mitgliedstaats

    b)Ausübung einer wirtschaftlichen Tätigkeit mittels einer festen Einrichtung in diesem Staat auf unbestimmte Zeit

    c)Greifbares Vorhandensein der beherrschten ausländischen Gesellschaft (Geschäftsräume, Personal, Ausrüstungsgegenstände)

    d)Auskunftsaustausch

  III.Nachweis für EU-/EWR-Gesellschaften gem. BMF-Schreiben vom 8.1.2007

  IV.Ort der Geschäftsleitung

   1.Definition „Ort der Geschäftsleitung“

   2.Sachliches Kriterium: Prozess der Entscheidungsfindung

    a)Relevanz der Willensbildung, nicht aber der Willenserklärung

    b)Relevanz der Tagesgeschäfte

   3.Örtliches Kriterium: Ort der Entscheidungsfindung

   4.Persönliches Kriterium: Personal für die Entscheidungsfindung

  V.Schlussbetrachtung

 7. KapitelTax Investigation

  A.Begriff der Tax Investigation im Sinne einer internen Ermittlung

  B.Gründe für die Durchführung einer Tax Investigation

   I.Tax Investigation als Grundlage für eine Selbstanzeige

   II.Mitwirkung(-spflichten) bei der Sachverhaltsaufklärung und deren Beauftragung

  C.Tax Investigation als Teil des Tax Compliance Management Systems

  D.Tax Investigation

   I.Grundsätzliche Verfahrensweisen

    1.Überblick

    2.Hintergrundrecherchen

    3.Prozessanalysen

    4.Datenanalysen

    5.Interviews

    6.Sichtung kritischer Dokumente

    7.Computerforensische Auswertung

   II.Tax Investigation Berichterstattung

  E.Fallstudien von Tax Investigation

   I.Aufklärung von Umsatzsteuerkarussellen

    1.Hintergrund

    2.Bedeutung der internen Sachverhaltsaufklärung bei Umsatzsteuerkarussellen

    3.Beispiel

   II.Aufklärung von Briefkastenfirmen und Steueroasen

    1.Hintergrund

    2.Bedeutung der internen Sachverhaltsaufklärung bei Briefkastenfirmen und Steueroasen

    3.Beispiel

   III.Aufklärung von manipulierten Zöllen und Verbrauchssteuern

    1.Hintergrund

    2.Bedeutung der internen Sachverhaltsaufklärung bei Zöllen und Verbrauchssteuern

    3.Beispiel

   IV.Aufklärung der steuerlichen Auswirkungen von Bestechung/ Vorteilsgewährung

    1.Hintergrund

    2.Bedeutung der internen Sachverhaltsaufklärung

    3.Beispiel

   V.Aufklärung der steuerlichen Auswirkungen von Bilanzmanipulation

    1.Hintergrund

    2.Bedeutung der internen Sachverhaltsaufklärung steuerlicher Auswirkungen von Bilanzmanipulation

    3.Beispiel

 8. KapitelErmittlungsmethoden und -kompetenzen von Steuerfahndung und Betriebsprüfung und daraus resultierende Risiken

  I.Aufgaben und Befugnisse der Prüfungsdienste

   1.Betriebsprüfung

    a)Aufgaben der steuerlichen Betriebsprüfung aus der Abgabenordnung

    b)Aufgabenzuweisung aufgrund weiterer Kontrollbereiche

    c)Kompetenzen der steuerlichen Betriebsprüfung aus der Abgabenordnung

   2.Steuerfahndung

    a)Aufgaben der Steuerfahndung nach der Abgabenordnung

    b)Kompetenzen der Steuerfahndung

  II.Ermittlungsanlässe und -umfang

   1.Prüfungspläne der Betriebsprüfung

    a)Fallmeldungen aus dem Innendienst der Finanzverwaltung

    b)Risikokontrollsysteme und Zufallsauswahl

    c)Risikofaktoren

    d)Umfang der Betriebsprüfung und Sonderfälle

   2.Ermittlungsanlässe der Steuerfahndung

    a)Fallherkunftsfelder

    b)Risikofaktoren

    c)Reichweite der Steuerfahndungs – Ermittlungen

  III.Erkenntnisquellen der Steuerfahndung

   1.Nationale Erkenntnisquellen

    a)Ermittlungen im Besteuerungsverfahren

    b)Ermittlungen im Steuerstrafverfahren

   2.Grenzüberschreitende Informationen

    a)Internationale Amtshilfe

    b)Amtshilfe innerhalb der EU

    c)Amtshilfe nach DBA, insbesondere Gruppenanfragen

    d)Amtshilfe aufgrund bilateraler Abkommen außerhalb von DBA (TIEA)

    e)Amtshilfe im vertragslosen Bereich

    f)Rechtshilfe im Einzelfall

    g)Polizeiliche Rechtshilfe nach der Schwedischen Initiative

    h)Automatischer Auskunftsverkehr

  IV.Arbeitsweise der Steuerfahndung

   1.Legalitätsprinzip und Kapazitätsprinzip

   2.Steuerliche Ermittlungsmethodik im Strafverfahren

    a)Vorfeld-, Vorermittlungen und Verfahrenseinleitung

    b)Ermittlungen in sozialen Netzwerken und im Internet

    c)Schätzungsmethoden und deren Reichweite

    d)Empfängerbenennung, § 160 AO

   3.Strafprozessuale Eingriffe

    a)Ermittlungen auf niederer Schwelle

    b)Durchsuchung und Beschlagnahme

    c)Datenforensik

    d)Risiko von Untersuchungshaft

  V.Fallabschluss

   1.Fallabschluss auf der Ebene der Finanzverwaltung

    a)Steuerlicher Abschlussbericht

    b)Tatsächliche Verständigung als „Deal“ im Ermittlungsverfahren

    c)Strafrechtlicher Abschlussbericht

    d)Taktik beim Verfahrensabschluss

   2.Abgabe an die Staatsanwaltschaft

   3.Gerichtliches Verfahren

   4.Äußere Faktoren mit Auswirkung auf den Fallabschluss

 9. KapitelUnternehmensvertretung im Besteuerungsverfahren und in steuerlichen Prüfungen

  A.Einleitung

   I.Eingrenzung der Thematik

    1.Allgemeines

    2.Sinn und Zweck einer Tax Compliance-Regelung im Besteuerungsverfahren/Reichweite

    3.Konkrete Ziele einer Tax Compliance-Regelung im Besteuerungsverfahren im engeren Sinne in Kurzform

   II.Gesetzliche Adressaten der steuerlichen Pflichten im Unternehmen (§§ 33–36 AO)

  B.Steuerliche Hauptpflichten im Rahmen des Ermittlungsverfahrens

   I.Die allgemeinen Mitwirkungspflichten gem. § 90 Abs. 1 AO

    1.Inhalte der allgemeinen Pflicht zur Mitwirkung im Besteuerungsverfahren

    2.Überblick über wesentliche weitere und spezielle Mitwirkungspflichten des Unternehmens im Ermittlungsverfahren

    3.Korrespondierende Mitwirkungsrechte des Unternehmens im Besteuerungsverfahren

    4.Keine Mitwirkungsverweigerungsrechte für Beteiligte

    5.Mögliche Konsequenzen einer Verletzung der allgemeinen Mitwirkungspflichten/Risiken

     a)Natürliche Folge: Weitere Ermittlungen der Finanzbehörde

     b)Zweckmäßigkeitserwägungen der Finanzbehörde gestattet

     c)Grenzen der Sachaufklärungspflicht der Finanzverwaltung

     d)Die hauptsächlichen Rechtsfolgen einer Verletzung der Mitwirkungspflicht im Überblick

    6.Die Vermeidung einer Verletzung von Mitwirkungspflichten durch eine Tax Compliance-Struktur

     a)Gemeinsamkeiten einer Tax Compliance-Struktur im Unternehmen

     b)Die fünf Kernelemente einer Tax Compliance-Struktur im Unternehmen

   II.Besondere Mitwirkungspflichten im Ermittlungsverfahren sowie daraus resultierende Risiken

    1.Melde- und Anzeigepflichten zur Erfassung von Steuerpflichtigen bzw. Betrieben (§§ 134 ff. AO)

     a)Durchführung einer Personenstands- und Betriebsaufnahme sowie Vergabe der Steuer-ID-Nummer

     b)Anzeigepflichten gem. §§ 137–139 AO

     c)Mögliche Konsequenzen aus der Verletzung von Anzeigepflichten

     d)Vermeidung steuerlicher und steuerstrafrechtlicher Konsequenzen über eine Tax Compliance-Struktur

    2.Besondere Mitwirkungspflichten im Bereich der Führung von Büchern und Aufzeichnungen sowie Aufbewahrungspflichten (§§ 140–148 AO)

     a)Ziel und Zweck der Mitwirkungspflichten zur Führung von Büchern/Aufzeichnungen

     b)Adressaten der Buchführungs-, Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten

     c)Zum Inhalt der Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten gem. §§ 140–146 AO

     d)Mögliche Risiken und Konsequenzen bei Verstößen gegen die Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten der §§ 140–146 AO

     e)Vermeidung von Nachteilen für das Unternehmen durch eine Tax Compliance-Struktur im Bereich der Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten

     f)Mitwirkungspflichten zur Aufbewahrung von Aufzeichnungen und Unterlagen (§§ 147–148 AO)

    3.Die Mitwirkungspflichten zur Abgabe von Steuererklärungen durch das Unternehmen (§§ 149 ff. AO)

     a)Inhalt der Mitwirkungspflicht zur vollständigen, wahrheitsgemäßen und rechtzeitigen Abgabe von Steuererklärungen (§§ 149 Abs. 1, 150 Abs. 2 AO)

     b)Mögliche Risiken und Konsequenzen aus einer Verletzung der Steuererklärungspflichten

     c)Vermeidung von möglichen steuerlichen/steuerstrafrechtlichen Konsequenzen bei Fehlern in der Erklärungsabgabe durch eine Compliance-Struktur

    4.Die Mitwirkungspflicht zur Berichtigung von im Nachhinein als unrichtig erkannten Steuererklärungen gem. § 153 AO

     a)Inhalt der Berichtigungspflicht gem. § 153 AO

     b)Adressaten der Berichtigungspflicht gem. § 153 Abs. 1 AO

     c)Mögliche Konsequenzen aus einer Verletzung der Anzeige- und Berichtigungspflichten gem. § 153 AO

     d)Vermeidung möglicher steuerlicher/steuerstrafrechtlicher Konsequenzen durch eine Compliance-Regelung

   III.Gesteigerte Mitwirkungspflichten im Ermittlungsverfahren und ihre Einhaltung bei internationalen Sachverhalten

    1.Zum Inhalt der erhöhten Mitwirkungspflichten

     a)Zur gesteigerten Mitwirkungspflicht bei allgemeinen Auslandssachverhalten (§ 90 Abs. 2 S. 1, 2 AO), ggf. i.V.m. § 17 AStG

     b)Zur gesteigerten Mitwirkungspflicht bei Geschäftsbeziehungen zu Steueroasen (§ 90 Abs. 2 S. 3 AO)

     c)Gesteigerte Mitwirkungspflichten in Form besonderer Aufzeichnungspflichten bei Verrechnungspreisen (§ 90 Abs. 3 AO)

    2.Zu den Risiken erhöhter Mitwirkungspflichten bei Auslandssachverhalten und ihrer Vermeidung

   IV.Besondere Arten des Ermittlungsverfahrens, ihre mögliche Vorbereitung und Durchführung unter Betrachtung ausgewählter Risiken

    1.Zur Außenprüfung beim Unternehmen (§§ 193 ff. AO)

     a)Zulässigkeit einer Außenprüfung (§ 193 AO) – Wer wird geprüft?

     b)Prüfungsfelder (§ 194 AO) – Was wird geprüft?

     c)Zur Zulässigkeit von Kontrollmitteilungen über die steuerlichen Verhältnisse Dritter (§ 194 Abs. 3 AO)

     d)Zur Prüfungsanordnung und ihrer Bekanntgabe (§§ 196, 197 AO)

     e)Zu den besonderen Mitwirkungspflichten vor und während der Außenprüfung (§§ 90 Abs. 1, 200, 147 Abs. 4, 147 Abs. 6 AO)

     f)Vorbereitung und Durchführung der Außenprüfung im Rahmen der Vorgaben eines Tax Compliance-Systems

    2.Die Umsatzsteuer-Nachschau (§ 27b UStG) und die Umsatzsteuer-Sonderprüfung (§§ 193 ff. AO)

     a)Zur Umsatzsteuer-Nachschau (§ 27b UStG, Abschn. 27b. 1 Abs. 2 UStAE)

     b)Zur Umsatzsteuer-Sonderprüfung

    3.Die Lohnsteuer-Außenprüfung (§§ 193 Abs. 1, 193 Abs. 2 Nr. 1 AO) und die Lohnsteuer-Nachschau (§ 42g EStG)

     a)Zur Lohnsteuer-Außenprüfung (§ 42f EStG)

     b)Zur Lohnsteuer-Nachschau gem. § 42g EStG

    4.Die Steuerfahndungsprüfung (§§ 208, 385 ff. AO)

  C.Zum Steuerfestsetzungsverfahren (§§ 155–192 AO)

   I.Die Festsetzung von Steuerbescheiden und ihre Bestandskraft (§§ 155, 157, 169 ff. AO)

    1.Zum allgemeinen Ablauf des Festsetzungsverfahrens beim Unternehmen

     a)Die Bekanntgabe des Steuerbescheides als Steuerfestsetzung

     b)Ausnahmeregelungen bei Fälligkeitssteuern

    2.Weitere Sonderregelungen im Festsetzungsverfahren

   II.Zur Festsetzungsverjährung gem. §§ 169 ff. AO

    1.Die Dauer der gesetzlichen Festsetzungsfristen (§ 169 Abs. 2 AO)

    2.Zum Beginn der Festsetzungsverjährung/Fristenlauf/Ablauf der Festsetzungsverjährung

     a)Beginn des Fristenlaufs/Anlaufhemmung

     b)Zu möglichen praxisrelevanten Ablaufhemmungen (§ 171 AO)

   III.Zur Kontrolle/Einhaltung der Rechtsmittelfristen im Festsetzungsverfahren am Übergang zum Rechtsbehelfsverfahren

   IV.Praxisrelevante Risikobereiche im Festsetzungsverfahren und Möglichkeiten zur Reduzierung dieser Risiken

    1.Die Bestimmung der verantwortlichen Personen betreffend eingegangener Steuerbescheide und sonstiger steuerlicher Entscheidungen des Finanzamtes

    2.Konkrete Aufgaben im Festsetzungsverfahren und mögliche Ablaufpläne für die Behandlung von Steuerbescheiden und anderen Verwaltungsentscheidungen

     a)Fristenkontrolle

     b)Berücksichtigung und Vorhaltung der notwendigen Liquidität des Unternehmens

     c)Die Entscheidung über die Einlegung eines Rechtsmittels unter Berücksichtigung taktischer Überlegungen

  D.Zur Beendigung des Besteuerungsverfahrens im engeren Sinne

 10. KapitelUnternehmensvertretung und Compliance-Risiken im Erhebungs- und Beitreibungsverfahren

  I.Einführung

  II.Einspruch

   1.Voraussetzungen und Verfahren

    a)Allgemeines

    b)Statthaftigkeit des Einspruchs

    c)Form und Inhalt des Einspruchs

    d)Einspruchsfrist

    e)Folgen verspäteter Einspruchseinlegung

    f)Wirkung des Einspruchs

    g)Entscheidung über den Einspruch

    h)Verhältnis zu anderen Vorschriften

   2.Risiken

    a)Inhaltskontrolle

    b)Fristenkontrolle

    c)Schlussfolgerungen

  III.Klage

   1.Voraussetzungen und Verfahren

    a)Allgemeines

    b)Statthaftigkeit der Klage

    c)Form der Klage

    d)Klagefrist

    e)Folgen verspäteter Klageerhebung

    f)Klagebegründung

    g)Wirkungen der Klage

    h)Verfahren

    i)Entscheidung über die Klage

    j)Revision

    k)Nichtzulassungsbeschwerde

    l)Risiken

  IV.Aussetzung der Vollziehung

   1.Allgemeines

   2.Voraussetzungen und Verfahren

    a)Antrag

    b)Form des Antrags

    c)Antragsfrist

    d)Antragsbegründung

    e)Folgen verspäteter Antragstellung

    f)Entscheidung über den Antrag

   3.Risiken

    a)Vertreterhaftung

    b)Insolvenz

    c)Verzinsung

    d)Schlussfolgerungen

  V.Stundung

   1.Tatbestand

   2.Form und Frist

   3.Stundungsinteresse

   4.Gefährdung des Steueranspruchs

   5.Hinweise und Risiken

  VI.Vollstreckungsaufschub

   1.Zulässigkeit von Vollstreckungsmaßnahmen

   2.Voraussetzungen eines Vollstreckungsaufschubs

   3.Unbilligkeit

   4.Form und Frist

   5.Hinweise und Risiken

  VII.Niederschlagung oder Erlass der Steuerschuld

   1.Niederschlagung

   2.Erlass (§ 227 AO)

    a)Erlassfähige Ansprüche

    b)Grundsätzliches

    c)Persönliche Billigkeitsgründe

    d)Sachliche Billigkeitsgründe

    e)Relevanter Zeitpunkt

    f)Form und Frist

    g)Hinweise und Risiken

  VIII.Weitere Risikobereiche bei drohender Vollstreckung

   1.Obliegenheit der Organe

   2.Strafrechtliche Risiken

   3.Ordnungswidrigkeiten

   4.Haftungsrechtliche Risiken

 11. KapitelUnternehmensvertretung- und verteidigung in Steuerstrafsachen und bei Vermögensabschöpfung

  I.Einleitung

  II.Das Unternehmen als Verfahrenssubjekt im Steuerstrafverfahren

   1.Das Unternehmen selbst

   2.Geschäftsleitung und Mitarbeiter als Täter des § 370 AO

   3.Verantwortung für das Verhalten Dritter und Zurechnung fremder Pflichten

    a)Grundsätze der Organ- und Vertreterhaftung

    b)Besonderheiten im Steuerstrafrecht

    c)Täterschaft kraft Organisationsherrschaft

   4.Exculpation durch vertikale oder horizontale Delegation

  III.Typische Gefahrenquellen

   1.Steueroptimierung und Gestaltungsmissbrauch

   2.Verwendung abweichender Rechtsansichten

   3.Betriebsausgaben und § 4 Abs. 5 Nr. 10 EStG

    a)Anwendungsbereich

    b)Zuwendungen von Vorteilen sowie damit zusammenhängende Aufwendungen

    c)Belehrungspflicht und Verwertungsverbot

    d)Behördeninterner Informationsaustausch

   4.Internationale Verrechnungspreise

    a)Rechtslage

    b)Gefahren der VWG-Verfahren 2005 für die Praxis

    c)Fazit

   5.Selbstanzeige und Berichtigung nach § 153 AO

  IV.Aufgaben des Unternehmensanwalts

   1.Die Rolle des Anwalts als „Verteidiger“ des Unternehmens

   2.Beschwerde gegen Durchsuchung und Beschlagnahme

   3.Recht auf Akteneinsicht

   4.Verhandlungen mit den Ermittlungsbehörden

    a)Allgemeines

    b)Die abschließende Besprechung

    c)Streitige oder einvernehmliche Beendigung

    d)Gespräche mit der Bustra und/oder mit der Staatsanwaltschaft

    e)Absprachen mit der Bußgeld- und Strafsachenstelle bzw. der Staatsanwaltschaft und dem Gericht

  V.Mögliche Rechtsfolgen und Verfahrensfragen

   1.Sanktionierung des Unternehmens, § 30 OWiG

    a)Erfasste Unternehmen und Leitungspersonen

    b)Anknüpfungstat

    c)Rechtsfolge

    d)Verjährung

   2.Sanktionierung der Unternehmensleitung, § 130 OWiG

    a)Anwendungsbereich

    b)Aufsichtspflichtverletzung

    c)Rechtsfolgen

   3.Verbundenes und selbstständiges Verfahren

    a)Verbundes Verfahren

    b)Selbstständiges Verfahren

   4.Einwirkungsmöglichkeiten des Unternehmensanwalts

    a)Reaktive Tätigkeit

    b)Präventive Beratung

  VI.Eventuelle Nebenfolgen für das Unternehmen

   1.Vermögensabschöpfung durch Einziehung und Arrest

    a)Einziehung (§§ 29a OWiG, 73 ff. StGB)

    b)Dinglicher Arrest gem. § 111e StPO

   2.Eintragung in ein Register (BZR, GZR, Korruptionsregister)

   3.Steuerliche Haftungsrisiken

    a)Allgemeines

    b)Voraussetzungen einer Haftungsinanspruchnahme

    c)Feststellungslast

    d)Umfang der Haftung

    e)Geltendmachung der Haftung

   4.Sonstige „Kollateralschäden“

    a)Geschäftsführereignung

    b)Gewerberecht

    c)Sonstige Konflikte z.B. im Vorstand oder Aufsichtsrat

    d)Reputationsrisiken

 12. KapitelVorsatz und Schuld bei der Steuerhinterziehung (§ 370 AO) vor dem Hintergrund von Tax Compliance-Management und Tax IKS

  I.Einführung

  II.Der bedingte Vorsatz im Strafrecht im Allgemeinen

   1.Begriff und materielle Voraussetzungen des bedingten Vorsatzes nach der Rechtsprechung des BGH

   2.Beweiswürdigung und prozessualer Nachweis des bedingten Vorsatzes

    a)Freie tatrichterliche Beweiswürdigung (§ 261 StPO) und deren rechtsmittelgerichtliche Kontrolle im Allgemeinen

    b)Beweiswürdigung und Darlegungsanforderungen beim bedingten Vorsatz

    c)Bedingter Vorsatz bei deskriptiven und normativen Tatbestandsmerkmalen

  III.Der (bedingte) Vorsatz der Steuerhinterziehung gem. § 370 AO

   1.Normative Tatbestandsmerkmale vs. Blankettstraftatbestand

   2.Steuerhinterziehungsvorsatz in der Rechtsprechung des BGH – Voraussetzungen und prozessualer Nachweis

    a)Steueranspruchstheorie und Steuerhinterziehungsvorsatz

    b)Prozessualer Nachweis des (bedingten) Steuerhinterziehungsvorsatzes auf der Grundlage der Steueranspruchstheorie

  IV.Bedingter Steuerhinterziehungsvorsatz und Tax Compliance

  V.Verbotsirrtum bei der Steuerhinterziehung?

 13. KapitelPflicht zur Abgabe von Anzeigen und Erklärung und zur Berichtigung von Erklärungen

  A.Berichtigungspflicht von Erklärungen

   I.Rechtsnatur und Abgrenzung zur Selbstanzeige

   II.Voraussetzung der Anzeige- und Berichtigungspflicht

    1.Das Vorverhalten des Steuerpflichtigen

    2.Erfolgseintritt

    3.Die subjektive Komponente des späteren Erkennens der Unrichtigkeit

     a)Fehlerhafte Erklärungen mit Eventualvorsatz abgegeben

     b)Berichtigungspflicht bei wissentlich falsch abgegebenen Erklärungen

     c)Entlastende Wirkungen von Tax Compliance Management-Systemen

   III.Die erforderlichen Handlungen

   IV.Kenntnis vor Ablauf der Festsetzungsfrist

   V.Handlungspflichtige Personen

   VI.Verwendung von Steuerzeichen und Steuerstemplern

   VII.Anzeigepflicht nach § 153 Abs. 2 AO

   VIII.Anzeigepflicht nach § 153 Abs. 3 AO

   IX.Steuerhinterziehung durch die unterlassene Berichtigung

  B.Wesentliche gesetzliche Anzeige- und Anmeldepflichten im Überblick

   I.Einkommensteuer

    1.Steuererklärungspflicht (§ 25 Abs. 3, 4 EStG)

     a)Frist

     b)Abgabepflicht

     c)Gesonderte Feststellungen (§ 181 AO/§ 18 AStG)

     d)Besondere Vorgaben und Unterlagen

    2.Steuerabzug bei beschränkt Steuerpflichtigen (§ 50a EStG)

    3.Wegzug ins Ausland und Meldepflichten (§ 6 AStG)

   II.Kapitalertragsteuer (§ 45a Abs. 1 i.V.m. § 43 EStG)

    1.Kapitalertragsteuerpflicht und -satz

    2.Abstandnahme vom Steuerabzug

    3.Anmeldung der Steuer und Haftung

   III.Lohnsteuer

   IV.Körperschaftsteuer

    1.Steuererklärungspflicht (§ 31 KStG)

    2.Feststellung des steuerlichen Einlagenkontos (§ 27 Abs. 2 KStG) bzw. der Einlagenrückgewähr von EU-Körperschaften

   V.Umsatzsteuer

    1.Voranmeldungsverfahren (§ 18 Abs. 1 UStG)

    2.Steuererklärung (§ 18 Abs. 3 UStG)

    3.Zusammenfassend Meldungen nach § 18a UStG

    4.Sonderregelungen gem. §§ 18b, 18c und 18h UStG

    5.Einfuhrumsatzsteuer (§ 21 UStG)

   VI.Grunderwerbsteuer

    1.Anzeigepflichten (§§ 18, 19 GrEStG)

    2.Inhalt der Anzeige (§ 20 GrEStG)

    3.Wichtigkeit der Vollständigkeit der Anzeige bezüglich § 16 Abs. 5 GrEStG

   VII.Erbschaft- und Schenkungsteuer

    1.Anzeigepflichtige Personen (§§ 30, 33, 34 ErbStG)

    2.Inhalt der Anzeige (§ 30 ErbStG)

    3.Steuererklärungspflicht (§ 31 ErbStG)

  C.Fazit und Handlungsempfehlung

 14. KapitelSelbstanzeige im Unternehmen

  A.Berichtigungsfähige Taten

  B.Berichtigung gem. § 371 Abs. 1 AO

   I.Berichtigende Personen

   II.Form der Berichtigung

    1.Adressat

    2.Zugang

    3.Form

    4.Inhalt

   III.Umfang der Berichtigungserklärung und das Vollständigkeitserfordernis gem. § 371 Abs. 1 AO

    1.Vollständigkeit in zeitlicher Hinsicht

    2.Vollständigkeit in sachlicher Hinsicht

    3.Abweichungen von der Vollständigkeit

     a)Wirksamkeit der Selbstanzeige bei Geringfügigkeit der Abweichung

     b)„Teilselbstanzeigen“

     c)Stufenselbstanzeigen

     d)Selbstanzeige nach der (Teil-)Selbstanzeige bzw. zweite (ergänzende) „Teilselbstanzeige“

     e)Ausnahmen vom Verbot der Teilselbstanzeige bezüglich Umsatzsteuervoranmeldungen und Lohnsteueranmeldungen

   IV.Kein Widerruf der Berichtigung

  C.Nachentrichtung von Steuern und Zinsen gem. § 371 Abs. 3 AO

   I.Nachzahlungsverpflichteter

   II.Umfang der Nachzahlung

   III.Fristsetzung

   IV.Nachzahlung

   V.Rechtsschutz

  D.Das Vorliegen von Sperrgründen und der Ausschluss der Straffreiheit gem. § 371 Abs. 2 AO

   I.Bekanntgabe einer Prüfungsanordnung, § 371 Abs. 2 S. 1 Nr. 1a AO

   II.Bekanntgabe der Einleitung eines Straf- oder Bußgeldverfahrens gem. § 371 Abs. 2 S. 1 Nr. 1b AO

    1.Verfahrenseinleitung

    2.Bekanntgabe

    3.Gegenüber Tatbeteiligten und Vertretern

    4.Persönliche Reichweite der Sperrwirkung

    5.Sachliche Reichweite der Sperrwirkung

   III.Erscheinen eines Amtsträgers zur steuerlichen Prüfung § 371 Abs. 2 S. 1 Nr. 1c AO

    1.Amtsträger der Finanzbehörde

    2.Erscheinen

    3.Steuerliche Prüfung

    4.Personelle Reichweite der Sperrwirkung

    5.Sachlicher und zeitlicher Umfang der Sperrwirkung

   IV.Erscheinen eines Amtsträgers zur Ermittlung einer Steuerstraftat oder Steuerordnungswidrigkeit gem. § 371 Abs. 2 S. 1 Nr. 1d AO

    1.Amtsträger

    2.Erscheinen

    3.Zur Ermittlung einer Steuerstraftat oder Steuerordnungswidrigkeit

    4.Personelle Reichweite der Sperrwirkung

    5.Sachliche und zeitliche Reichweite der Sperrwirkung

   V.Erscheinen eines Amtsträgers zu einer steuerlichen Nachschau gem. § 371 Abs. 2 S. 1 Nr. 1e AO

    1.Steuerliche Nachschau

    2.Erscheinen eines Amtsträgers der Finanzbehörde

    3.Ausweispflicht

    4.Reichweite

   VI.Tatentdeckung gem. § 371 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 AO

    1.Tatentdeckung

    2.Gegenstand der Entdeckung

    3.Zeitpunkt

    4.Person des Entdeckers

    5.Subjektive Komponente

     a)Kenntnis

     b)Rechnenmüssen

    6.Reichweite der Sperrwirkung

     a)Personelle Reichweite der Sperrwirkung

     b)Sachliche und zeitliche Reichweite der Sperrwirkung

    7.Wiederaufleben der Selbstanzeigemöglichkeit

   VII.Steuerverkürzung ab 25 000 EUR gem. § 371 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 AO

    1.Bemessung des Betrags

    2.Reichweite des Sperrgrunds

    3.Wiederaufleben der Selbstanzeigemöglichkeit

   VIII.Besonders schwerer Fall einer Steuerhinterziehung gem. § 371 Abs. 2 S. 1 Nr. 4 AO

  E.Das Absehen von Strafe gem. § 398a AO

   I.Sinn und Zweck

   II.Rechtsnatur der Vorschrift und Rechtsfolgen

   III.Zeitlicher Anwendungsbereich

   IV.Sachlicher Anwendungsbereich

   V.Tatbestandsvoraussetzungen des § 398a Abs. 1 AO

    1.Allgemeines

    2.Nachentrichtung von Steuern und Zinsen gem. § 398a Abs. 1 Nr. 1 AO

    3.Zahlung des Zuschlags gem. § 398a Abs. 1 Nr. 2 AO

     a)Personeller Anwendungsbereich

     b)Ausgangsgröße für die Bemessung des Zuschlags

     c)Zuschlagshöhe

   VI.Verfahren bezüglich der Zahlung

   VII.Rechtsschutz und Rechtsbehelfsverfahren

    1.Ermittlungsverfahren

    2.Gerichtliches Verfahren

    3.Rechtsschutz gegen fehlerhafte Anrechnung auf Geldstrafe

  F.Selbstanzeige bei nur leichtfertiger Steuerverkürzung

   I.Allgemeines

   II.Berichtigungserklärung

   III.Sperrgrund

   IV.Sonstiges

  G.Ähnliche Rechtsinstrumente

 15. KapitelSteuerliche Haftungsrisiken und Tax Compliance

  A.Haftungsnormen

   I.Einführung

    1.Begriff und Zweck der Haftung

    2.Akzessorietät der Haftung

   II.Vertreterhaftung, § 69 AO

    1.Das Bestehen einer Steuerschuld der vertretenen AG oder GmbH

    2.Drittwirkung der Steuerfestsetzung als Einwendungsauschluss

    3.Gesetzliche Vertreter juristischer Personen, § 34 Abs. 1 AO

    4.Verfügungsberechtigte, § 35 AO

    5.Pflichtverletzung

     a)Horizontale Pflichtendelegation durch Geschäftsverteilungsplan

     b)Vertikale Pflichtendelegation

     c)Grundsatz der anteiligen Tilgung

     d)Organhaftung in insolvenzreifer Zeit

    6.Steuerausfall

    7.Kausalität der Pflichtverletzung für den Steuerausfall

    8.Verschulden

    9.Mitverschulden des Finanzamts

   III.Steuerhinterzieherhaftung, § 71 AO

  B.Die verfahrensrechtliche Durchsetzung von Haftungsansprüchen

   I.Allgemeines

   II.Grundlegende Verfahrensfragen

   III.Bescheid über die Freistellung von der Haftung

   IV.Die Voraussetzungen einer Inanspruchnahme durch Haftungsbescheid

    1.Bestehen einer Haftungsschuld

    2.Durchbrechung der Akzessorietät bei Steuerhinterziehung

    3.Die Inanspruchnahme von steuerlichen Beratern

    4.Die Ermessensausübung

     a)Entschließungsermessen

     b)Auswahlermessen

    5.Festsetzungsfrist

 16. Kapitel„Remediation“ – (Re-)Organisation innerbetrieblicher Kontrollsysteme

  A.Einführung

   I.Begriffsbestimmung

   II.Ausgangslage

   III.Arten der Remediation

    1.Remediation im Projektbetrieb

    2.Remediation im Regelbetrieb

  B.Rechtspflichten und -grundlagen

   I.Gesellschaftsrechtliche Verpflichtungen

   II.Steuerliche Verpflichtungen und steuer(straf)rechtliche Konsequenzen

    1.Spannungsfeld Berichtigungs- und Nacherklärung

    2.Zinsrisiko

    3.Spezifische Anforderungen unterschiedlicher Steuerarten

   III.Prävention vor strafrechtlichen oder bußgeldrechtlichen Konsequenzen

    1.Verbandsgeldbuße, § 30 OWiG

    2.Aufsichtspflichtverletzung, § 130 OWiG

    3.Strafrechtliche Verantwortlichkeit

   IV.Ausländische Regelungen

  C.Investigation und Remediation

  D.Der Remediation-Prozess

   I.Einführung

   II.Phasen des Remediation-Prozesses

   III.Analyse/Vorbereitung

    1.Organisation

     a)Planung der Projektorganisation

     b)Personelle Zusammensetzung

    2.Monitoring & Reporting

    3.Unternehmensexterne Kommunikation

    4.Feststellung von Compliance-Risiken (integriertes Compliance Risk Management)

    5.Analyse und Identifizierung von Handlungsmustern

    6.Steuerliche Sofortmaßnahmen und buchhalterische Folgekorrekturen

    7.Disziplinarische Maßnahmen

    8.Identifizierung von Schwachstellen in den Prozessen

   IV.Entwicklung

   V.Implementierung

   VI.Evaluierungs-/Testphase

  E.Ausblick

 17. KapitelÜberblick über die Regelungen zur internationalen Amtshilfe in Steuersachen

  A.Einleitung

  B.Regelungen zum internationalen Informationsaustausch

   I.Rechtsgrundlagen

    1.Informationseinholung durch deutsche Finanzbehörden

    2.Informationsgewährung gegenüber ausländischen Finanzbehörden

   II.Arten des Informationsaustauschs

    1.Einzelauskunftsersuchen

    2.Spontanauskünfte

    3.Automatische Auskünfte

    4.Gruppenanfragen

    5.Koordinierte Betriebsprüfung

   III.Voraussetzungen des Informationsaustauschs

    1.Erforderlichkeit/Erheblichkeit des Informationsaustausches

    2.Subsidiarität des Informationsaustauschs

    3.Prüfungsmaßstab bei der Erheblichkeitsprüfung

   IV.Sonderregelung: Country-by-Country-Reports

   V.Sonderregelung: FATCA-Abkommen

   VI.Sonderregelung: Finanzkonten-Informationsaustauschgesetz (FKAustG)

  C.Grenzen des Informationsaustauschs

  D.Verfahren

   I.Zuständigkeiten

   II.Anhörungsrechte

   III.Rechtsschutz

 

Teil 2Besondere Themen- und Problemfelder der Tax Compliance

 18. KapitelErtragsteuerliche (Nicht)Abzugsfähigkeit von Betriebsausgaben, insbesondere Aufwand für korruptive Handlungen

  I.Grundlagen

   1.Betriebsausgaben (§ 4 Abs. 4 EStG) und Werbungskosten (§ 9 EStG)

    a)Aufwendungen

    b)Veranlassungszusammenhang

    c)Höhe der steuerliche relevanten Aufwendungen

    d)Abgrenzung zu Kosten privater Lebenshaltung

   2.Fingierte Betriebsausgaben und Domizilgesellschaften

   3.Empfängerbenennung § 160 AO

   4.Abgrenzung zu verdeckten Gewinnausschüttungen

  II.Einzelne Abzugsverbote und -beschränkungen

   1.Allgemeines

   2.Unangemessenheit von Aufwendungen

    a)Aufwendungen für Gästehäuser (§ 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 3 EStG)

    b)Aufwendungen für Jagd, Fischerei, Yachten und ähnliche Zwecke (§ 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 4 EStG)

    c)Sonstige unangemessene Aufwendungen (§ 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 7 EStG)

   3.Bewirtungsaufwendungen (§ 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 2 EStG)

   4.Geschenke (§ 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 1 EStG)

   5.Incentives, Sponsoring

   6.Vergütung für Überwachungsaufgaben (§ 10 Nr. 4 KStG)

   7.Geldstrafen, Geldbußen und vergleichbare Aufwendungen

   8.Abzugsbeschränkungen bei Schuldzinsen

   9.Aufzeichnungspflichten, § 4 Abs. 7 EStG

   10.Schmiergelder und sonstige Vorteile, § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 10 EStG

    a)Kreis der betroffenen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten

    b)wesentliche Korruptionsstraftaten im Einzelnen

    c)Tatbegehung und Zurechnung

    d)Vorteile und damit in Zusammenhang stehende Aufwendungen

  III.Compliance-Hinweise

 19. KapitelKörperschaftsteuer – insbesondere verdeckte Gewinnausschüttung

  I.Grundlagen

  II.Verdeckte Gewinnausschüttungen, § 8 Abs. 3 S. 2 KStG

   1.Grundlagen

   2.Voraussetzungen

    a)Definition

    b)Vermögensminderung oder verhinderte Vermögensmehrung

    c)Veranlassung durch das Gesellschaftsverhältnis

    d)Auswirkung auf die Höhe des Unterschiedsbetrages gem. § 4 Abs. 1 S. 1 EStG i.V.m. § 8 Abs. 1 KStG

    e)Eignung, beim Gesellschafter einen sonstigen Bezug i.S.d. § 20 Abs. 1 Nr. 1 S. 2 EStG auszulösen

   3.Bewertung

   4.Rechtsfolgen bei der Gesellschaft

   5.Rechtsfolgen beim Gesellschafter

   6.Verdeckte Gewinnausschüttungen im Konzern

   7.(Aktuelle) Problemfälle

    a)Geschäftsführergehalt

    b)Pensionsverpflichtung

    c)Verletzung von Wettbewerbsverboten/Geschäftschancenlehre

    d)Darlehen

    e)Kaufverträge

    f)Geschäfte im Zusammenhang mit Grundstücken

  III.Verdeckte Einlage, § 8 Abs. 3 S. 3 KStG

   1.Voraussetzungen

   2.Bewertung

   3.Rechtsfolgen

   4.Forderungsverzicht

  IV.Steuerliches Einlagekonto § 27 KStG

   1.Grundlagen

   2.Feststellung des Bestandes des steuerlichen Einlagekontos (§ 27 Abs. 2 KStG)

   3.(Fehlerhafte) Bescheinigung von Leistungen durch die Kapitalgesellschaft (§ 27 Abs. 3 und 5 KStG)

  V.Zinsschranke, § 4h EStG und § 8a KStG

   1.Grundlagen

   2.Ausnahmen

  VI.Beteiligungen an anderen Körperschaften, § 8b KStG

   1.Grundprinzip des § 8b KStG

   2.Teilwertabschreibungen auf Darlehen (§ 8b Abs. 3 S. 4 KStG)

  VII.Verlustabzugsbeschränkung, § 8c KStG

   1.Grundfall

   2.Nahe stehende Personen und Erwerbergruppe mit gleichgerichteten Interessen

   3.Konzernklausel

  VIII.Organschaft, §§ 14–19 KStG

   1.Allgemeines

   2.Voraussetzungen

   3.Rechtsfolgen

   4.Verunglückte Organschaft

 20. KapitelVerrechnungspreise

  I.Vorbemerkung

  II.Ermittlung der Verrechnungspreise nach dem Fremdvergleichsgrundsatz

   1.Rechtsgrundlagen der internationalen Einkünfteabgrenzung

   2.Bandbreitenbetrachtung

   3.Arten des Fremdvergleichs

    a)Tatsächlicher Fremdvergleich

    b)Hypothetischer Fremdvergleich

  III.Methoden der Verrechnungspreisermittlung

   1.Funktions- und Risikoanalyse als Ausgangspunkt

   2.Standardmethoden der Verrechnungspreisermittlung

    a)Rangfolge der Standardmethoden

    b)Preisvergleichsmethode

    c)Wiederverkaufspreismethode

    d)Kostenaufschlagsmethode

   3.Gewinnorientierte Methoden

    a)Überblick

    b)Geschäftsvorfallbezogene Nettomargenmethode (TNMM)

    c)Gewinnaufteilungsmethode (PSM)

   4.Kostenumlagen

  IV.Ausgewählte Verrechnungspreisrisiken in der Praxis

   1.Beanstandung des Gewinns ausländischer Vertriebsgesellschaften

   2.Aufteilung von Standortvorteilen bei Produktionsgesellschaften

   3.(Unerkannte) Übertragung von immateriellen Wirtschaftsgütern

   4.Beanstandung der Angemessenheit von Lizenzgebühren

   5.Ansatz von Lizenzgebühren für Markenrechte (insbesondere Dachmarkenrechte)

   6.Versagung des Betriebsausgabenabzugs für nach Deutschland verrechnete Dienstleistungsgebühren

   7.Beanstandung von Finanzierungsbeziehungen

   8.Nichtanerkennung von Teilwertabschreibungen auf Darlehensforderungen

  V.Maßnahmen zur Vermeidung steuerlicher Verrechnungspreisrisiken

   1.Vorbemerkung

   2.Erweitere Mitwirkungspflicht des Steuerpflichtigen gem. § 90 Abs. 2 AO

   3.Dokumentationspflicht gem. § 90 Abs. 3 AO

   4.Neue Dokumentationspflichten nach dem BEPS-Projekt der OECD

    a)Überblick

    b)Landesspezifische Verrechnungspreisdokumentation (Local File)

    c)Stammdokumentation (Master File)

    d)Country-by-Country-Reporting

   5.Sanktionen bei einer Verletzung der Dokumentationspflichten

    a)Sanktionen gem. § 162 Abs. 3 und 4 AO

    b)Sanktionen bei einer Verletzung der Mitteilungspflicht nach § 138a AO n.F.

    c)Verrechnungspreise und Steuerstrafrecht

   6.Weitere Maßnahmen zur Vermeidung von Verrechnungspreisrisiken

    a)Implementierung von Verrechnungspreisrichtlinien

    b)Advance Pricing Agreements (APA)

    c)DBA-Verständigungsverfahren

    d)EU-Schiedsverfahren

    e)Unilaterales Billigkeitsverfahren

    f)Joint Audits

 21. KapitelFunktionsverlagerung

  I.Überblick

  II.Phase 1: Identifizierung einer Funktionsverlagerung

   1.Definition der Funktionsverlagerung

   2.Funktion

   3.Verlagerung der Funktion

    a)Einschränkung einer Funktion im Inland

    b)Ausprägungsformen der Funktionsverlagerung

   4.Übergang von Wirtschaftsgütern und sonstigen Vorteilen

   5.Abgrenzung zur Funktionsverdopplung

   6.Funktionsverlagerung im Zeitablauf

   7.Ausnahmen zur Funktionsverlagerungsbesteuerung

    a)Funktionsverlagerung auf ein Routineunternehmen

    b)Übertragung oder Überlassung von Wirtschaftsgütern

    c)Personalentsendung im Konzern

    d)Keine Funktionsverlagerung unter Dritten

   8.Tax Compliance im Zusammenhang mit dem Vorliegen einer Funktionsverlagerung

    a)Identifizierung einer Funktionsverlagerung

    b)Beispielsfälle

  III.Phase 2: Bewertung der verlagerten Funktion

   1.Gesamtbewertung des Transferpakets

    a)Ermittlung des Einigungsbereichs

    b)Auswahl eines Verrechnungspreises

   2.Einzelbewertung der übertragenen Wirtschaftsgüter

    a)Keine Verlagerung wesentlicher immaterieller Wirtschaftsgüter oder Vorteile

    b)Summe der Einzelverrechnungspreise entspricht dem Fremdvergleichsgrundsatz

    c)Verlagerung von zumindest einem wesentlichen immateriellen Wirtschaftsgut

    d)Zivilrechtliche Schadenersatz-, Entschädigungs- und Ausgleichsansprüche

  IV.Phase 3: Dokumentation und vertragliche Gestaltung

   1.