Teddy Boy - Wolf Uwek - E-Book

Teddy Boy E-Book

Wolf Uwek

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Beschreibung

Kurt, ein schüchterner Teenager aus gutem Hause sucht Anerkennung und Geborgenheit. Er glaubt, beides auf der Szene der Teddy Boys gefunden zu haben, unterwirft sich dafür den strengen Regeln dieser Subkultur und findet dort seine erste Liebe. Kurt unterschätzt die Härte der Szene und gerät an falsche Freunde. Über Alkohol, Gewalt und Drogen führt sein Weg in die Katastrophe. Anfang der fünfziger Jahre tauchten erstmals Jugendliche in England auf, die durch gewalttätiges Verhalten Schlagzeilen machten: Die Teddy Boys.

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 252

Veröffentlichungsjahr: 2011

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Kurt, ein zurückhaltender Teenager aus guten Berliner Verhältnissen, sucht Anerkennung und Zugehörigkeit. Beides glaubt er auf der Szene der Teddy Boys gefunden zu haben, unterwirft sich den strengen Regeln dieser Subkultur und findet seine erste Liebe. Kurt unterschätzt die Härte der Szene und gerät an falsche Freunde. Über Alkohol, Gewalt und Drogen führt sein Weg in die Katastrophe.Ein Roman aus dem Westberlin der 1980er Jahre, als Plattensammlung und Outfit noch ein echtes Glaubensbekenntnis war.

hendrik Bäßler verlag ⋅ berlinwww.baesslerverlag.de

ISBN 978-3-930388-61-5

Wolf Uwek ⋅ Teddy Boy

Wolf Uwek

TEDDYBOY

hendrik Bäßler verlag ⋅ berlin

Die Handlung und die handelnden Personen dieser Geschichte sind frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit toten oder lebenden Personen oder Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ist nicht beabsichtigt und wäre rein zufällig.

 

 

 

 

 

 

© 2011 by hendrik Bäßler verlag ⋅ berlin

Fon: 030.24085856

Fax: 030.2492653

E-Mail: [email protected]

Internet: www.baesslerverlag.de

 

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Fernsehen, Funk und Film, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger jeder Art, auszugsweisen Nachdruck oder Einspeicherung und Rückgewinnung in Datenverarbeitungsanlagen aller Art, sind vorbehalten.

 

Satz und Umschlaggestaltung: Hendrik Bäßler ⋅ Berlin

ISBN 978-3-930388-61-5

Kapitel 1

Kurt saß auf dem Breitcordpolster der Couch und nippte an Earl-Grey-Tee. Seine Oma verfolgte aus dem Fernsehsessel neben ihm die Nachrichten – wie jeden Montag. Am Himmel tobte ein Gewitter, und es war bereits dunkel. Das große Blumenfenster – ein finsterer Spiegel, undurchsichtig von der schwarzen Tinte der Nacht. Hin und wieder ließ ein greller Blitz den Blick nach draußen auf die sturmgepeitschten Tannen im Nachbargarten zu. Ein gemütlicher Fernsehabend mit der Familie – wie jeden Tag.

»Ach, Kurt!« Die Oma wandte sich plötzlich an ihn und strahlte ihn aus großen Augen an. Er fuhr etwas zusammen. »Kurt, das wird dich sicher interessieren.«

»Was denn?«

»Ich bringe dir am nächsten Montag das Zeit-Magazin mit.« »Und was steht drin?«

»Da gibt es so eine neue Jugendbewegung. Alles adrette junge Leute mit prachtvollen Haartollen. Jeans tragen sie, die sind oben weit und unten eng. Sieht sehr gut aus.« Sie lachte. »Na ja ... Ich dachte, weil du doch auch so wenig mit dem Gammlerlook von heute am Hut hast ... «

»Also weißt du ... « Kurts Mutter hatte zugehört und protestierte jetzt: »Das mit dem Gammlerlook ist doch längst nicht mehr in!«

»Na ja, ich bringe dir auf jeden Fall am Montag das Heft.« Die Oma widmete sich wieder dem Fernsehen.

Sie hatte schon Interesse in ihm geweckt. Seine Neugier wurde von Tag zu Tag größer und verband sich mit seiner Phantasie zu einer bestimmten Vorstellung von diesem neuen Outfit. Eine äußerliche Veränderung würde ihm gut tun. Kurt dachte aus irgendeinem Grund an die Westside Story. Ja, so ähnlich sahen diese Leute bestimmt aus.

Am nächsten Dienstag besuchte ihn sein Freund Lars.

Kurt wusste inzwischen, wie falsch seine Vorstellung gewesen war. Bei dieser ›Jugendbewegung‹, die jüngst in Hamburg entstanden war, handelte es sich nämlich um die sogenannten Popper. Arrogante und oberflächliche Jugendliche, die sich den Anschein von Klasse und Reichtum geben wollten. Kaschmirpullover (bloß kein Nylon-Rolli! Das tragen nur ›Prolos‹) und modische Karottenjeans aus namhaften Boutiquen. Die Haartolle, die Kurt sich als Brillantinefrisur nach Art der Fünfziger Jahre vorgestellt hatte, war ein penibler Seitenscheitel und ein lockerer, seidiger Vorhang, der stets ein Auge bedeckt halten musste. Der Poppernacken wurde täglich ausrasiert und der Kopf ebenso oft gewaschen. Alle vierzehn Tage ging es zum Friseur.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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