Teufelspakte in der Kinder-und Jugendliteratur. Das Beispiel von "Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen" und "Krabat" - Teresa Simon - E-Book

Teufelspakte in der Kinder-und Jugendliteratur. Das Beispiel von "Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen" und "Krabat" E-Book

Teresa Simon

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  • Herausgeber: GRIN Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2022
Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Germanistik - Gattungen, Note: 2,3, Universität Koblenz-Landau, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist es, mögliche Grauzonen zwischen „Gut“ und „Böse“ zu beleuchten und aufzuzeigen, dass auch an Kinder adressierte Texte tiefgründiger sein können, als es ihnen meist zugetraut wird. Es soll gezeigt werden, dass die Anwesenheit eines Teufels nicht automatisch ein dualistisches System bedeuten und die Teufelsfigur, selbst in kinderliterarischen Texten, nicht dem personifizierten „Bösen“ entsprechen muss. Entgegen der weitverbreiteten Annahme, der Kampf des „Guten“ gegen das „Böse“ sei das zentrale Motiv kinderliterarischer Texte, soll diese Arbeit zeigen, dass auch gesellschaftskritische Aspekte zentrale Themen in Texten dieser Gattung sein können. Teufelspakte begegnen uns in der Literatur immer wieder. Den wohl berühmtesten Teufelspakt in der Literaturgeschichte stellt der zwischen Doktor Faust und dem Teufel Mephisto dar. Doch auch vor und nach der Publikation Goethes „Faust“, wurde das Motiv vielfach aufgegriffen. Längst verortet sich das Motiv auch in der Kinder- und Jugendliteratur, wo es unter anderem von den Autoren James Krüss und Otfried Preußler, deren literarische Texte mittlerweile unter den Klassiker-Status zählen, adaptiert und neu umgesetzt wurde. Die Konstruktion des „Bösen“ in phantastischen Texten der Kinder- und Jugendliteratur ist bereits populärer Untersuchungsgegenstand. Auch die Texte „Timm Thaler oder das verkaufte Lachen“ und „Krabat“ wurden aufgrund ihres Klassiker-Status’ bereits etliche Male analysiert, auch im Hinblick auf das in ihnen konstruierte „Böse“. Die Ergebnisse jener Analysen kamen jedoch stets zu dem Schluss, dass die Protagonisten es in den Texten mit dem personifizierten „Bösen“ zu tun hätten. Für Naglik steht beispielsweise fest, dass Baron Lefuet als „personifiziertes Böses“ fungiere.

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