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Diese Anthologie entstand durch einen Lyrik-Wettbewerb zum Thema "Tierisches". Die Autoren: Christiane Anders, Franziska Bauer, Jeannine Di Marco, Solweig Swanhild Just, Rüdiger Kentsch, Olena Kochetkova, Isabel Lichtmann, Emma Penzhorn, Nicola Piesch, Uwe Preugschas, Dr. Henrike Sänger, Mara Anna Schönfeld, Susanne Sommer, Petra Tippelt, Eva Vormann, Cleo A. Wiertz, Antonia Winter,
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Seitenzahl: 36
Veröffentlichungsjahr: 2026
Vera Klee
Tierisches
Edition Lyrik - 2026
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Vorwort und Preisträger
Beteiligte Autoren
Tortuga
Der Frosch
Quagga
Wie ein Falke
Schnurren
Das Schaflied
Trauer und Freude gehen Hand in Hand
Erwachen
Tortuga
Das Eierfest - Eine Osterfabel in Versen
Der neue Wolf
Katzenfreund
Ring aus Eisen
Ausgebüxt
Gorilladame Lou
Hommage an ...
Wenn sich die Igel küssen
Gigolo
Quagga
Pflichtbewusstsein
Wüstenschiff am Meeresstrand
Tierisches Gefühlschaos
Schnecke
Rattenparadiese
Libellengeburt
Die Spinne
Ein Fluginsekt
Tigerdrohungen
Schildkrötenweisheiten
Staub im Netz
Die Autoren
Bücher und Wettbewerbe
Anthologie Social Media
Anthologie Klima
Anthologie Dating
Anthologie Fantastische Wesen
Strand und Meer
Anthologie Der Wald - Unser Leben
Anthologie Weihnachtslyrik
Anthologie Liebe-Tod-Trauer
Anthologie Akrostichon
Dank
Das Tier vom Schnee
Impressum neobooks
Diese Anthologie entstand als eines meiner Herzensprojekte. Als Schriftstellerin, Autorenberaterin und Verlagsführung nehme ich mir nun einige Jahre Zeit, ausgewählte Lyriktexte in Anthologien zu veröffentlichen. Ich lade Autoren ein, sich an einem Wettbewerb zu beteiligen und Texte zu verschiedenen Themen in Form eines Lyrik-Wettbewerbs einzureichen. Es erfordert enormen Zeitaufwand und viel Verlagsarbeit, doch letztendlich entstehen Anthologien mit so wunderbar ausgewählten Beiträgen in Form von Gedichten, Haiku, Balladen, verschiedene lyrische Ausdrucksformen, angereichert mit Kurztexten. Ziel ist es, unterschiedliche lyrische Ausdrucksformen im Jahr 2026 und Folgejahren zusammenzutragen und in diesem und noch weiteren Büchern den Lesern zur Verfügung zu stellen. Die hier veröffentlichen Autoren erhalten Belegexemplare. Die Anthologien werden als Taschenbuch und E-Book veröffentlicht; ab und an auch eventuell noch als Hardcoverausgabe.
Die ausgewählten Texte sind es wert, gelesen zu werden. Lyrik kann so viel Gefühl vermitteln. Die wunderbaren Worte und Zeilen berühren so manche Seele. Aber lesen Sie selbst, lassen Sie die Worte auf sich wirken.
Viel Spaß beim Lesen!
Die Preisträger dieser Anthologie “Tierisches” sind:
1. Platz von Uwe Preugschas mit "Tortuga"
2. Platz von Solweig Swanhild Just mit "Der Frosch"
3. Platz von Franziska Bauer mit "Quagga"
Anders, Christiane
Bauer, Franziska
Di Marco, Jeannine
Just Solweig Swanhild
Kentsch, Rüdiger
Kochetkova, Olena
Lichtmann, Isabel
Penzhorn, Emma
Piesch, Nicola
Preugschas, Uwe
Sänger, Dr. Henrike
Schönfeld, Mara Anna
Sommer, Susanne
Tippelt, Petra
Vormann, Eva
Wiertz, Cleo A.
Winter, Antonia
Das Märchen vom Meer
© Uwe Preugschas
Zum Meer
Am Meer
Ins Meer
Im Meer
Immer im Meer
Für immer im Meer
Zurück
dahin wo alles begann
Zu aller Anfang an
An den flachen, weiten Strand
Zurück
in den warmen, weißen Sand
Zuhause
für ein paar Wochen
Mehr
zum Start
in euer junges Leben
Mehr
kann ich euch nicht geben
Gedanken bleiben mir
Dunkel, traurig, schwer
Doch deine Träume
Niemals sind vergebens
Der Wind
Kommt von Süd
und treibt dich
zum Meer
Vorwärts
Vorwärts
sieh nicht zurück
es ist der Wind
deines Lebens
Nimm mit deine Träume
hinaus aufs Meer
Denn schon bald schlägt
die letzte Stunde dir
Weine nicht mein Kind
Holt auch dich die See
Das Meer zum Glück
gibt deine Träume
als Meerschaum zurück
© Solweig Swanhild Just
Zwei Augen ragen aus dem Teich
und blicken mir entgegen.
Es ist ein Frosch, elastisch, weich,
ich komme ungelegen.
Schon taucht er elegant hinab
und ist nicht mehr zu sehen.
Dann taucht er auf, beäugt mich knapp
und wünscht, ich würde gehen.
Der Frosch hat eine Seelenruh’
und lauert meist auf Fliegen.
Er macht zum Schein die Augen zu,
wird er wohl Beute kriegen?
Stets nackt und immer sprungbereit
ist er nicht leicht zu fassen.
Und wenn er quakt, das Maul ganz breit,
will ich ihn quaken lassen.
Der Hüpfer ist mein Augenstern
und selten nur in Eile.
Ich mag ihn für mein Leben gern,
drum bleib’ ich eine Weile.
(Equus quagga quagga) ausgestorben 1883
© Franziska Bauer
Das Quagga war dem Zebra ähnlichschwarz-weiß gestreift an Hals und Kopf rotbraun zum Rücken hin gewöhnlichmit schwarzer Mähne, schwarzem Schopf.Es sollte bald zum Jagdziel werdenfür Bauern aus Südafrika:Sie meinten, für die Rinderherdensei viel zu wenig Futter da.Das letzte Quagga, das entkam,starb dann im Zoo von Amsterdam.
© Isabel Lichtmann
Der Wind beflügelt meine Seele,
wie ein Falke zu fliegen.
Ein Vogel,
der nicht mit seiner Größe punktet,
jedoch mit seinen anmutigen,
schnellen Flugkünsten.
Mit seinen muskulösen ausgestatteten
Schwingen stößt er sich kraftvoll ab.
Die Luft berührt zart
