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Ein spannender Jugendroman für Klein bis Groß. Liebe auf den ersten Blick, die Herzen spielten verrückt, doch dann passierte etwas Schreckliches.
Das E-Book TOTal EXtrem wird angeboten von tredition und wurde mit folgenden Begriffen kategorisiert:
Krimi, Liebe, Verfolgung, aufregend
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Seitenzahl: 77
Veröffentlichungsjahr: 2021
Elias Kubassa & Sebastian Thürschweller
TOTal EXtrem
Liebeskrimi
Impressum:
© 2021 Elias Kubassa, Sebastian Thürschweller
Verlag und Druck: tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg
ISBN
978-3-347-28539-2 (Paperback)
978-3-347-28540-8 (Hardcover)
978-3-347-28541-5 (e-Book)
Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.
Die Begegnung
Es war an einem stinklangweiligen Abend als sich Sarah dachte: „Immer diese faden Abende niemand in den Bars und auf den Straßen auch nichts los.“ Sie schlenderte gerade durch die Straßen und fragte sich, warum sie keinen Freund hatte. Sie war echt die Einzige, die keinen abbekommen hatte. Freundinnen? Ja, die hatte sie, aber keine wirklichen. Da waren Sophie und Mari. Sophie wollte mit ihr immer etwas machen, aber seit knapp einem Monat hing sie nur mehr mit ihrem Freund Max ab und was die sonst noch so treiben wollte sie gar nicht wissen. Mari war nie hier in London, denn seit einem Jahr ging sie in Dublin in die Berufsschule und jetzt hatte sie auch einen Freund dort, den sie sehr mochte und nun kam sie auch fast nie mehr nach London.
Sarah konnte nicht weiterdenken, denn sie sah vor sich einen Mann. Er war ca. 21 Jahre alt, hatte wunderschöne Haare, ein blaues Hemd an und als sie bei ihm vorbeiging, sprach sie ihn an. Der Junge hörte sie und sagte: „Hi, kenn ich dich oder bist du wieder so eine die mich nur wegen den Haaren anspricht?“ „Das Zweite.“, meinte sie cool. Er blickte sie an und fragte aufgeregt: „Sorry, dass ich so frage, aber wer bist du?“ Sarah meinte: „Ich bin Sarah.“ „Ok ich bin John.“, antwortete er. Sie redeten so weiter und John begann über sein Leben zu erzählen. Er meinte, dass er ein Kind namens Henry hätte und er erzählte auch davon, dass er schon eine Scheidung durchmachte und jetzt wieder Single sei. Sarah dachte sich: „Wenn das kein Schicksalsschlag ist weiß ich auch nicht mehr so recht.“
Sie gingen gerade bei einer Bar vorbei, in der endlich etwas los war. Sofort fragte sie John, ob sie in diese Bar gehen sollten. Er bejahte gleich und war einverstanden. Sie bestellte einen Wodka Martini und er einen Hugo. Er war ein Romantiker hoch 10. Sie machten es sich neben einem Klavier gemütlich und Sarah war sich ein und allemal klar, dass sie nicht mehr lang Single bleiben würde. Nun erzählte Sarah aus ihrem Leben und John hörte gespannt zu. Sie tauschten ihre Nummern aus und Sarah meinte, dass ein schweres Leben hinter ihr liegen würde. Ihre Eltern waren arm und sie war nur durch ein Stipendium auf die Universität gekommen, um nicht als Arbeitslose und Obdachlose zu enden. John hörte zu und er dachte auf einmal wieder an seine alte Freundin und ob sie sauer sein würde, wenn er eine neue Freundin hätte. Er dachte an seine Eltern, die eigentlich glücklich und zufrieden für sich selbst dahinlebten und an seine Oma, die im Sterben lag und die, die Einzige war, die wirklich für ihn da war, wenn er etwas brauchte. Sie war echt die Einzige die ihn wirklich mochte und sich für ihn einsetzte.
Er dachte was passiert, wenn sie tot wäre und ihm in schwierigen Situationen nicht mehr helfen könnte? Würden ihm seine Eltern helfen und ihm wieder nicht zuhören und ihn verachten? Diese Gedanken gingen ihm durch den Kopf und er war sehr gespannt, ob Sarah ihn auch als Freund in der Not bezeichnete oder ob sie wirklich eine Beziehung wollte.
Er brauchte jedenfalls noch eine Auszeit dachte er, aber es sollte anders kommen, denn als sie aus der Bar kamen wurde es richtig romantisch und sie gingen mit erleuchtetem Herzen Arm in Arm durch die Stadt. Auf einmal tauchte der Mond auf und der erste Kuss stand so nahe wie noch nie zu vor. Sarah war so glücklich und sie war sicher, dass sie verliebt war. John hingegen wurde es für die erste Begegnung schon langsam zu viel, aber er fühlte sich seit langer Zeit endlich wieder glücklich. Er war sich sicher, dass er Sarah liebte, aber er kannte sie erst einen Tag. Auf einmal passierte etwas, dass ihn aus seinen Gedanken riss. Seine alte Freundin Sherry erschien gerade am anderen Ende der Straße und sie durfte ihn nicht mit einer anderen Freundin sehen, dass war ihm klar. Hastig verabschiedete er sich von Sarah und schlich in die nächste Seitengasse.
Sarah fragte sich, was los war. John war so nett und er sah auch so glücklich aus. Warum verabschiedete er sich jetzt so schnell? Sarah war ganz verwundert und verärgert, denn sie hatte die Hoffnung in John einen Freund zu finden und hoffte zu den Partys nicht mehr allein kommen zu müssen. Doch jetzt musste sie wieder allein durch die Straßen ziehen und darauf warten, dass ein Junge sie anreden würde und bis das passieren würde, konnte es noch Jahre dauern. Sie ging deprimiert und verärgert heim, weil sie ihre einmalige Chance verspielt hatte, einen Freund zu finden. John war auch verärgert, denn wenn Sherry nicht aufgetaucht wäre, hätte er vielleicht seine große Liebe gefunden. Sherry war eine Freundin, die immer erwartete, dass John mit ihr etwas unternahm und John wollte das meist nicht, also hatten sie sich getrennt, aber John war sich nicht sicher, ob sie sich wirklich getrennt hatten, also wollte er, dass Sherry ihn nicht mit einer anderen Freundin sah. Er ging betrübt und lustlos zur Wohnung seines Freundes. Er wohnte eigentlich bei Sherry, aber die warf ihn aus der Wohnung als er ihr klarmachen wollte, dass es aus war. Nun wohnte er bei seinem Freund Jack. Dieses Haus war eine ziemliche Bruchbude und der Schimmel war in allen Ecken und Wänden zu riechen und auch zu sehen. John war sich sicher, dass er bald aus diesem Haus hinauswollte. Und warum nicht bei einer Freundin einziehen? Da hätte er gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Sarah kam gerade um die letzte Ecke zu ihrem Haus, als sie schon ihr Handy läuten hörte. Sie dachte es sei John und sie hob schnell ab, aber da hörte sie die Stimme ihrer Freundin Mari. „Hallo ich bin grade am Meer. Sarah wie geht`s hast du endlich einen Freund gefunden oder bist du lieber Single?“ Sarah erzählte ihr die ganze Geschichte. Am Ende des Gesprächs fragte Mari Sarah noch, ob sie nach Dublin kommen möchte, um mit ihrem Freund und ihr ein paar Tage abzuhängen, aber Sarah hatte noch Hoffnung auf John und wollte deswegen in London bleiben. Sie legte auf und ging noch immer deprimiert in ihr Haus. Doch auf einmal klingelte ihr Handy erneut. Es war diesmal nicht Mari, sondern John. Sie hob ab und fragte sofort warum er gehen musste. John meinte, dass er einen Bekannten sah und ihn grüßen wollte. Sarah war beruhigt und meinte: „Ok.“ John fragte ob sie sich vielleicht zum Abendessen treffen wollten. Sarah sagte zu und als sie auflegte jauchzte sie auf und ging befriedigt und mit gutem Gewissen schlafen. John war erleichtert, dass er es geschafft hatte Sarah klarzumachen, warum er so schnell gegangen war. Er war sehr glücklich darüber, dass Sarah mit ihm ausgehen wollte und er endlich ein lustiges und großartiges Mädchen daten könnte.
Sarah wachte auf und wollte sich gerade einen Tee holen, doch leider hatte sie keinen mehr in der Küche stehen, deshalb musste sie zum Teeladen gehen. Als sie ihr Schlafzimmer verließ, stand sie vor 120 Stufen. Sie fühlte sich kränklich und wollte nicht die ganzen Stufen hinuntergehen, doch sie hatte keine Wahl. Als sie die ganzen Stufen hinter sich hatte, ging sie los und sah wie die Stufen sich von ihr entfernten. Nun stand sie vor dem Teeladen. Sie ging hinein und nahm ihren Hustentee, doch als sie vor der Kassa stand, bemerkte sie, dass ihr Geldbeutel noch auf dem Esstisch in ihrem Zimmer lag. Nun musste sie den ganzen langen Weg zurück und die ganzen 120 Stufen wieder hinaufgehen. Doch ihr Geldbeutel war nicht dort, wo sie dachte. Sie probierte sich daranzu erinnern, wo sie ihren Geldbeutel das letzte Mal liegen ließ und ging dabei auf die Terrasse. Plötzlich griff ihr wer von hinten auf die Schulter. Bevor sie sich umdrehen konnte, warf die geisterhafte Gestalt Sarah über das Geländer auf die Seite und sie stürzte in den Tod. Mit verschwommenem Blick sah Sarah nach oben und sie sah John am Geländer stehen. Er lachte sie aus und schrie ihr hinterher: „Und du solltest mich wirklich lieben? Ein Witz!“ Sarah hatte solche Angst, dass sie laut aufschrie und als sie aufprallte wachte sie auf.
Sie hatte alles nur geträumt. Sie lag noch in ihrem Bett als ihr der Gedanke kam, dass dieser Traum irgendetwas zu bedeuten hatte. Auf einmal bekam sie schreckliche Angst und sie wollte irgendwie nicht mehr zu dem Date mit John. Sie wollte einfach daheimbleiben und den ganzen Tag in ihrem Zimmer verbringen, aber als sie da allein im Bett lag in der einsamen Wohnung, wurde ihr klar, dass sie nicht allein bleiben wollte.
Also ging sie trotz dieser Ängste und miesen Befürchtungen in die Stadt.
