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Wenn man über die Hälfte des Lebens hinter sich gelassen hat, beginnt man unwillkürlich, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen. Doch je näher man dem Tod ist, desto wertvoller erscheint das Leben. Wir möchten daran festhalten. Geschehnisse, denen wir bislang keine Bedeutung beigemessen haben, werden wichtig. Wir nehmen Dinge leichter hin, weil wir wissen, dass wir sie nicht ändern können. Aber das Wertvollste in unserem Leben sind die Menschen und die Liebe, die wir für sie empfinden. Dem hoffe ich, in meinen Gedichten Ausdruck zu verleihen. Es sind Verse aus den letzten drei Jahren, die unser Leben in vielfältiger Weise geprägt haben.
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Seitenzahl: 45
Veröffentlichungsjahr: 2016
Dieses Buch widme ich meiner
Mama,
in Liebe und in Dankbarkeit.
T
AGTRÄUME
Tagträume
Früh am Morgen
Das erste Mal
Meine Alpträume
Irgend…
Blue Monday
Coming home
Leben
Erfahrung
R
AUM UND ZEIT
Gedanken an die Zeit
Vision
Manchmal
Zeitmomente
Unendlichkeit
Intermezzo
Stadtleben
Heute
Zeitlos
Aus der Traum
Zeit
A
UGENBLICKE DES GLÜCKS
Abgehoben
Berührungen
Frag nicht
Daheim
Bei Nacht
Träume von gestern
Rückblick
Reifung
Gedanken bei Nacht
Glück auf Zeit
U
MBRUCH DER JAHRESZEITEN
Herzenswunsch
Frühlingsboten
Gedanken zum Sommeranfang
Sommertraum in Bayern
Summer of 2015
Naturgewalt
Das Ende dieses Sommers
Abschied vom Sommer
Gewitterstimmung
Jahreszeitenwechsel
Nähe
Ein Jahr geht zu Ende
Winter ade
M
ENSCHEN
Menschen
Du
Ein letzter Tanz
In Memoriam Willie Sutton
Begegnung
Für meine Mama
Wintergedanken
Endstation
Ahoj und auf Wiedersehen
W
ELTGESCHEHEN
Die Welt von heute
Weltgedanken
Unsterblich
Nach der Flut
Böses Erwachen
Flucht
Unbekannterweise
Letzte Novembergedanken
E
DELWEIß UND HERZMUSCHEL
Ankommen
Auf der Durchreise
Zuversicht
Strandspiele
Inselträume
Die Hochalm 2174 m
Abschied vom Gebirge
Unruhe
Ich werde zurück sein
L
IEBE
Liebe
Verliebt bis ans Ende der Welt
Liebe ist…
Wahre Liebe
Heimliche Liebe
Sternenhimmel-sonnenklar
Vorausblick
Romanze
Verloren
A sky full of stars
Ciao
T
ODESREIGEN
Das Licht des Lebens
Ungewissheit
Spannungen
Alltag
Illusion
Kerze im Dunkeln
Fazit
Inkognito
Schwarzer Montag
Die letzte Freiheit
So lange ich lebe
Leb wohl
Abgesang
Vita der Autorin:
Ich weiß nicht ein, ich weiß nicht aus.
Ich fühl mich nirgendwo zu
Haus.
Ich bin ständig auf der Reise.
Ich fahr auf eingefahrenem Gleise.
Ich weiß nicht, was ich will.
Ich komme nie ans Ziel.
Ich möchte immer träumen.
Ich würde nichts versäumen.
Ich weiß, das Glück ist fern.
Ich fänd es trotzdem gern.
Ich lebe jeden Tag
und weiß, dass ich ihn mag.
Ein Blick in den Spiegel.
Ich erkenne mich nicht wieder.
Ich geb dir Brief und Siegel,
mir schmerzen alle Glieder.
Was ist denn nur geschehen
in dieser letzten Nacht.
Ich kann es nicht verstehen,
bin viel zu früh erwacht.
Ich sitze vor meiner Kaffeetasse,
die Kanne ist fast leer.
Und wenn ich es auch hasse,
es schmeckt trotzdem nach mehr.
Ich hab es aufgegeben,
mehr zu scheinen als ich bin.
Ich möchte trotzdem leben,
das nur allein macht Sinn.
Und am Ende meiner Tage
find ich vielleicht mein Glück.
Und es bleibt nur die Frage:
Führt auch ein Weg zurück?
Zu meinem eignen Ich,
denn das vermiss ich sicherlich…
Den ersten Blick ins Licht,
den registrierst du nicht.
Die Wolken sind zu dicht,
und auch ein Lichtstrahl bricht.
Der erste Schritt ins Leben,
der wird dir Hoffnung geben.
Die Erde, sie wird beben.
Nicht jeder Weg ist eben.
Der erste Kuss, den vergisst du nie,
denn er bringt weiche Knie,
ist voller Poesie
und macht dich zum Genie.
Die erste Liebe,
wenn sie nur ewig bliebe.
Doch sie weckt nichts als Triebe
und verteilt auch Hiebe.
Der erste Job
ist oft ein Flop.
Du sagst bald stop,
denn du bist Top.
Die erste Niederlage
ist eine große Plage.
Doch es kommen Tage,
wo ich´s aufs Neue wage.
Das erste Blackout,
zum ersten Mal getraut.
Du hast es bald verdaut,
weil man nach vorne schaut.
Das erste Mal ein Held,
verbunden mit der Welt,
und wenn es dir gefällt,
werden die Weichen neu gestellt.
Das erste Mal allein,
das kann so schlimm nicht sein,
denkst du dir dann zum Schein.
Die Wünsche werden klein.
Das erste Mal in Atemnot,
die Ampel, die zeigt rot.
Er einmal jedem droht,
der schleierhafte Tod.
Das erste Mal vorbei,
nun ist es einerlei,
nun bist du wieder frei.
Das erste Mal ist
immer eine Qual.
Doch du hast die Wahl,
probier es noch einmal.
Heute Nacht habe ich geträumt, es hätte geschneit.
Nicht, weil ich mich auf den Schnee freue.
Mein Auto hat noch keine Winterreifen.
Gestern habe ich geträumt,
der November wäre golden.
Es war kein Traum.
Doch ich weiß, er wird sein Gesicht verändern.
Vorgestern träumte ich,
die Welt wäre irgendwann in Ord-
nung gewesen.
Sie war es nie mehr oder weniger.
Im Meer der Alpträume fand ich
keinen Schlaf.
Und doch bin ich erwacht.
Hoffend…
Irgendwann ist sie vorbei, die Zeit,
verschwunden in der Ewigkeit.
Irgendwo geht er unter, dieser Ort,
und dann ist er für immer fort.
Irgendwie liebst du sie,
doch du schaffst es nie,
ihr gerecht zu werden.
So ist es halt auf Erden.
Irgendwann kommt irgendwer
von irgendwo irgendwie daher
und sagt dir, was das Beste wär.
Doch du glaubst es ihm nicht mehr,
denn es ist viel zu lange her.
Und irgendwas
macht immer Spaß.
Und irgendwelche Leute,
die gibt es hier und heute.
Und irgendjemand ist für dich bestimmt,
