Traumwelt - Ingrid Hartung - E-Book

Traumwelt E-Book

Ingrid Hartung

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Beschreibung

Wenn man über die Hälfte des Lebens hinter sich gelassen hat, beginnt man unwillkürlich, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen. Doch je näher man dem Tod ist, desto wertvoller erscheint das Leben. Wir möchten daran festhalten. Geschehnisse, denen wir bislang keine Bedeutung beigemessen haben, werden wichtig. Wir nehmen Dinge leichter hin, weil wir wissen, dass wir sie nicht ändern können. Aber das Wertvollste in unserem Leben sind die Menschen und die Liebe, die wir für sie empfinden. Dem hoffe ich, in meinen Gedichten Ausdruck zu verleihen. Es sind Verse aus den letzten drei Jahren, die unser Leben in vielfältiger Weise geprägt haben.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 45

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Dieses Buch widme ich meiner

Mama,

in Liebe und in Dankbarkeit.

Inhalt

T

AGTRÄUME

Tagträume

Früh am Morgen

Das erste Mal

Meine Alpträume

Irgend…

Blue Monday

Coming home

Leben

Erfahrung

R

AUM UND ZEIT

Gedanken an die Zeit

Vision

Manchmal

Zeitmomente

Unendlichkeit

Intermezzo

Stadtleben

Heute

Zeitlos

Aus der Traum

Zeit

A

UGENBLICKE DES GLÜCKS

Abgehoben

Berührungen

Frag nicht

Daheim

Bei Nacht

Träume von gestern

Rückblick

Reifung

Gedanken bei Nacht

Glück auf Zeit

U

MBRUCH DER JAHRESZEITEN

Herzenswunsch

Frühlingsboten

Gedanken zum Sommeranfang

Sommertraum in Bayern

Summer of 2015

Naturgewalt

Das Ende dieses Sommers

Abschied vom Sommer

Gewitterstimmung

Jahreszeitenwechsel

Nähe

Ein Jahr geht zu Ende

Winter ade

M

ENSCHEN

Menschen

Du

Ein letzter Tanz

In Memoriam Willie Sutton

Begegnung

Für meine Mama

Wintergedanken

Endstation

Ahoj und auf Wiedersehen

W

ELTGESCHEHEN

Die Welt von heute

Weltgedanken

Unsterblich

Nach der Flut

Böses Erwachen

Flucht

Unbekannterweise

Letzte Novembergedanken

E

DELWEIß UND HERZMUSCHEL

Ankommen

Auf der Durchreise

Zuversicht

Strandspiele

Inselträume

Die Hochalm 2174 m

Abschied vom Gebirge

Unruhe

Ich werde zurück sein

L

IEBE

Liebe

Verliebt bis ans Ende der Welt

Liebe ist…

Wahre Liebe

Heimliche Liebe

Sternenhimmel-sonnenklar

Vorausblick

Romanze

Verloren

A sky full of stars

Ciao

T

ODESREIGEN

Das Licht des Lebens

Ungewissheit

Spannungen

Alltag

Illusion

Kerze im Dunkeln

Fazit

Inkognito

Schwarzer Montag

Die letzte Freiheit

So lange ich lebe

Leb wohl

Abgesang

Vita der Autorin:

Tagträume

Tagträume

Ich weiß nicht ein, ich weiß nicht aus.

Ich fühl mich nirgendwo zu

Haus.

Ich bin ständig auf der Reise.

Ich fahr auf eingefahrenem Gleise.

Ich weiß nicht, was ich will.

Ich komme nie ans Ziel.

Ich möchte immer träumen.

Ich würde nichts versäumen.

Ich weiß, das Glück ist fern.

Ich fänd es trotzdem gern.

Ich lebe jeden Tag

und weiß, dass ich ihn mag.

Früh am Morgen

Ein Blick in den Spiegel.

Ich erkenne mich nicht wieder.

Ich geb dir Brief und Siegel,

mir schmerzen alle Glieder.

Was ist denn nur geschehen

in dieser letzten Nacht.

Ich kann es nicht verstehen,

bin viel zu früh erwacht.

Ich sitze vor meiner Kaffeetasse,

die Kanne ist fast leer.

Und wenn ich es auch hasse,

es schmeckt trotzdem nach mehr.

Ich hab es aufgegeben,

mehr zu scheinen als ich bin.

Ich möchte trotzdem leben,

das nur allein macht Sinn.

Und am Ende meiner Tage

find ich vielleicht mein Glück.

Und es bleibt nur die Frage:

Führt auch ein Weg zurück?

Zu meinem eignen Ich,

denn das vermiss ich sicherlich…

Das erste Mal

Den ersten Blick ins Licht,

den registrierst du nicht.

Die Wolken sind zu dicht,

und auch ein Lichtstrahl bricht.

Der erste Schritt ins Leben,

der wird dir Hoffnung geben.

Die Erde, sie wird beben.

Nicht jeder Weg ist eben.

Der erste Kuss, den vergisst du nie,

denn er bringt weiche Knie,

ist voller Poesie

und macht dich zum Genie.

Die erste Liebe,

wenn sie nur ewig bliebe.

Doch sie weckt nichts als Triebe

und verteilt auch Hiebe.

Der erste Job

ist oft ein Flop.

Du sagst bald stop,

denn du bist Top.

Die erste Niederlage

ist eine große Plage.

Doch es kommen Tage,

wo ich´s aufs Neue wage.

Das erste Blackout,

zum ersten Mal getraut.

Du hast es bald verdaut,

weil man nach vorne schaut.

Das erste Mal ein Held,

verbunden mit der Welt,

und wenn es dir gefällt,

werden die Weichen neu gestellt.

Das erste Mal allein,

das kann so schlimm nicht sein,

denkst du dir dann zum Schein.

Die Wünsche werden klein.

Das erste Mal in Atemnot,

die Ampel, die zeigt rot.

Er einmal jedem droht,

der schleierhafte Tod.

Das erste Mal vorbei,

nun ist es einerlei,

nun bist du wieder frei.

Das erste Mal ist

immer eine Qual.

Doch du hast die Wahl,

probier es noch einmal.

Meine Alpträume

Heute Nacht habe ich geträumt, es hätte geschneit.

Nicht, weil ich mich auf den Schnee freue.

Mein Auto hat noch keine Winterreifen.

Gestern habe ich geträumt,

der November wäre golden.

Es war kein Traum.

Doch ich weiß, er wird sein Gesicht verändern.

Vorgestern träumte ich,

die Welt wäre irgendwann in Ord-

nung gewesen.

Sie war es nie mehr oder weniger.

Im Meer der Alpträume fand ich

keinen Schlaf.

Und doch bin ich erwacht.

Hoffend…

Irgend…

Irgendwann ist sie vorbei, die Zeit,

verschwunden in der Ewigkeit.

Irgendwo geht er unter, dieser Ort,

und dann ist er für immer fort.

Irgendwie liebst du sie,

doch du schaffst es nie,

ihr gerecht zu werden.

So ist es halt auf Erden.

Irgendwann kommt irgendwer

von irgendwo irgendwie daher

und sagt dir, was das Beste wär.

Doch du glaubst es ihm nicht mehr,

denn es ist viel zu lange her.

Und irgendwas

macht immer Spaß.

Und irgendwelche Leute,

die gibt es hier und heute.

Und irgendjemand ist für dich bestimmt,