Türkis - Luna Lhea - E-Book

Türkis E-Book

Luna Lhea

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Beschreibung

TÜRKIS erzählt von türkisen und verzagten Tagen, die wohl jeder einmal hat. Das ist normal und auch nicht schlimm. Doch wenn aus verzagten Tagen Wochen oder gar Jahre werden, dann ist das sehr schlimm. Ich möchte dich einladen in eine türkisfarbene und verzagte Welt, um in Dir Verständnis und Mitgefühl zu wecken oder um Dir zu zeigen, Du bist nicht allein mit einer Erkrankung, die man nicht zu sehen vermag, aber um so heftiger spürt.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 30

Veröffentlichungsjahr: 2018

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TÜRKIS erzählt von türkisfarbenen und verzagten Tagen, die wohl jeder einmal hat. Das ist normal und auch nicht schlimm. Doch wenn aus verzagten Tagen Wochen oder gar Jahre werden, dann ist das sehr schlimm. TÜRKIS möchte dir zeigen, wie sich das bipolare Auf und Ab der Emotionen anfühlt.

Kaum jemand redet über seine Erkrankung, man wird gemieden, Gespräche verstummen, wenn man den Raum betritt, kurz man ist auf einmal mit seinem Burnout und seiner Manie sehr allein, wenn man keine verständnisvolle Familie oder wahren Freunde hat. Ich möchte dich mitnehmen in eine türkisfarbene verzagte Welt, um bei dir Verständnis und Mitgefühl zu wecken oder um dir zu zeigen, du bist nicht allein, mit einer Erkrankung, die man nicht sehen, sondern nur fühlen kann.

Diese Gedichte, teilweise in höchster Not geschrieben, entstanden aus mir selbst heraus und erheben keinen Anspruch auf Makellosigkeit. Sie halfen mir in unerträglichen Stunden und Tagen, meine Situation zu verstehen und zu verarbeiten. Es sind ganz persönliche Einblicke in meine Gedankenwelt. Ich wünsche mir, du mögest sorgsam mit meinen Gefühlen umgehen.

Danke.

Inhalt

Türkis

Verzagte Tage

Tränenzeit

Zeitgeisttempo

Schwester der Stille

Zweifel

Kostbarkeit

Neben verständnisvollen Ärzten und

Therapeuten, gilt mein Dank allen lieben

und geduldigen Menschen um mich

herum, meinen Freundinnen und

Freunden, die jederzeit für mich da sind

und fest an meiner Seite stehen.

Besonders möchte ich meiner ganzen

Familie danken, insbesondere meinem

Mann und unseren Töchtern für die

verständnisvolle Liebe und

fürsorgende Unterstützung.

Euch ist die Entstehung dieses

Buches zu verdanken.

Eure Luna Lhea

Türkis

Türkis, Luna Lhea

TÜRKIS

Die Erde erstrahlt in TÜRKIS,

Und alles TÜRKISe ist mein,

Ich heute Nacht wieder nicht schlief,

Doch ich könnte nicht wacher sein.

Singe mein Lied um den Globus herum,

Und auch der ist mir noch zu klein,

Alle anderen sind hoffentlich stumm,

Und ich könnte nicht lauter sein.

Kenne jeden Text bis zum letzen Wort,

Mir fällt aber auch alles ein,

Es gibt für mich keinen fremden Ort,

Und ich könnte nicht sicherer sein.

Mein Haar glänzt TÜRKIS bis golden,

Meine Haut ist samtweich und rein,

Mir wollen allerorts alle folgen,

Und ich könnte nicht schöner sein.

Das Universum küsst meine Stirn,

Ich war niemals ängstlich und klein,

Es weitet sich mein klares Hirn,

Und ich könnte nie klüger sein.

Schmerz, Schuld, Scham lasse ich zurück,

Alles Gute heimse ich eilend ein,

Glaube mich angekommen im Glück,

Und ich könnt´ nicht glückseliger sein.

Mein Höhenflug tut mir so gut,

Doch es verblasst der irre Schein,

Ein neidisches Loch in meinem Hut,

Und ich könnte nicht erschöpfter sein.

Jetzt taumele ich und stürze ab,

Tiefer als im abgrundtiefsten Sein.

Schlage auf in meinem zynischen Grab,

Manie könnte nicht TÜRKISer sein.

Inkognito

Ich bin so voller Gefühle,

Ich will meinen übervoll,

Sie laufen aus mir heraus wie Tränen,

Tropfen auf die Bluse, na toll.

Da kleben die Gefühle nun,

Und laufen mit mir mit,

Ich werd sie einfach nicht los,

Sie halten mit mir Schritt.

Alle seh`n mir nun alles an,

Die Bluse ist voller Flecken,

Ich fühle mich fast nackend an,

Kann keine Regung verstecken.

Jetzt muss schnell ein Mantel her,

Mit Kapuze und hohem Kragen,

Grober Stoff, grau und schwer,

Nur so kann ich`s noch ertragen.

Ich fühle nun inkognito,

Keiner ahnt meine Regung.

Doch bin ich jetzt wirklich froh,

Ohne ehrliche Bewegung?

Meine Schalen

Ich habe keine Haut,

Nichts was mich hält und schützt,

Nichts was mir erlaubt,

Mich hinter einer Schale,

Wie die Schnecken,

Vor euch zu verstecken.

Ich habe kein langes Haar,

Nichts womit ich kann verbergen,

Meine kranke Gegenwart,

Und meine Schluckbeschwerden,

Die nicht sind zu erklären.

Ich habe keine Worte,

Um euch zu offenbaren,