Überlebende der Oberwelt: Von Wölfen und Zombies - Greyson Mann - E-Book

Überlebende der Oberwelt: Von Wölfen und Zombies E-Book

Greyson Mann

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Beschreibung

Ein eiskaltes abenteuer wartet. Der junge Will streift durch das schneebedeckte Taiga-Biom und will Wölfe zähmen. Als Mina plötzlich auftaucht und ihm mitteilt, dass ihr Dorf von Zombies überrannt wurde und Wills Bruder in großer Gefahr schwebt, muss sich der Junge entscheiden. Wird er sein Abenteuer abbrechen und den anderen Dörflern zu Hilfe kommen? Viel Zeit bleibt Will allerdings nicht, um die richtige Wahl zu treffen, denn wenn er zu lange zögert, wird bei seiner Rückkehr niemand mehr übrig sein, den er retten könnte … Ein dramatischer Wettlauf beginnt … Ein spannendes Abenteuer für junge Minecrafter!

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 45

Veröffentlichungsjahr: 2017

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AUSSERDEM BEI PANINI ERHÄLTLICH

Spannende Abenteuer-Romane für MINECRAFTER

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ISBN 978-3-8332-3429-3

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ISBN 978-3-8332-3430-9

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Winter Morgan: DIE SKELETTE SCHLAGEN ZURÜCK

ISBN 978–3-8332-3245-9

Winter Morgan: DER KAMPF DER CREEPER

ISBN 978–3-8332-3431-6

Nähere Infos und weitere Bände unter

www.paninicomics.de

Ein Minecraft-Roman

Von Greyson MannMit Illustrationen von Grace Sandford

Aus dem Englischen von Andreas Kasprzak

Bibliografische Information der Deutschen NationalbibliothekDie Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Englische Originalausgabe:

“Survivors of the Overworld #3: Wolves vs. Zombies” by Greyson Mann, published in the US by Sky Pony Press, New York, USA, 2017.

Copyright © 2017 by Hollan Publishing. All Rights Reserved. Minecraft is a registeded trademark of Notch Development AB. The Minecraft Game is copyright © Mojang AB.

Deutsche Ausgabe: Panini Verlags GmbH, Rotebühlstr. 87, 70178 Stuttgart. Alle Rechte vorbehalten.

Geschäftsführer: Hermann Paul

Head of Editorial: Jo Löffler

Marketing & Kooperationen: Holger Wiest (E-Mail: [email protected])

Übersetzung: Andreas Kasprzak

Lektorat: Carmen Jonas

Produktion: Gunther Heeb, Sanja Ancic

Umschlaggestaltung: tab indivisuell, Stuttgart

Cover-Illustration: Grace Sandford

Umschlag-Design: Brian Peterson

Satz und E-Book: Greiner & Reichel, Köln

YDMCCB003

ISBN 978-3-8332-3576-4

Gedruckte Ausgabe: ISBN 978-3-8332-3523-8,

1. Auflage, August 2017

Findet uns im Netz:

www.paninicomics.de

PaniniComicsDE

1. KAPITEL

Plitsch!

Irgendetwas Kaltes und Feuchtes platschte auf Wills Stirn und rann seine Wange hinab. Sein Blick maß das frostige Gebilde, das über ihm aufragte. Das Ding muss mindestens zehn Meter hoch sein!, schätzte er und schirmte seine Augen mit den Händen ab, um die Spitze erkennen zu können.

Schartige Eisskulpturen verteilten sich über die Landschaft. Als er sich seinen Weg durch ihre Mitte bahnte, fühlte sich Will, als hätte ihn eine Armee von Eisengolems umzingelt.

Er kam nur langsam voran. Außerdem war es kalt, nass und rutschig. Andererseits bestand keine andere Möglichkeit, zum Taiga-Biom zu gelangen, als die Eisebene zu durchqueren. Sein Blick schweifte über den schneebedeckten Bergkamm in einiger Entfernung. Er hatte es fast geschafft!

Schon in ein paar Stunden würde er durch den Fichtenwald auf dem Gipfel dieser Hügel wandern. Er würde mit Schneebällen werfen und endlich einen Schneegolem bauen, dachte er mit einem glückseligen Schauder.

Er sah hinter sich, zu seinem Schlitten, auf dem ein flammend orangefarbener Kürbis in einem Nest aus Decken ruhte. Sein Bruder Seth hielt ihn für töricht, weil er diesen schweren Kürbis den ganzen Weg von der Farm mitgeschleppt hatte.

Aber was wäre ein Schneegolem schon ohne einen Kürbis?, dachte Will. Wenn er einem Schneemann einen Kürbis als Kopf aufsetzte, würde er als Schneegolem zum Leben erwachen. Jedenfalls dann, wenn das, was Will gehört hatte, stimmte.

Bei diesem Gedanken grinste Will. Dann legte er seinen blauen Wollumhang enger um seine Schultern und zog behutsam an seinem Schlitten.

Er war erst ein paar Schritte weit gekommen, als ein schwarzer Hase hoppelnd seinen Weg kreuzte. Der Hase blieb stehen, um in die Luft zu schnuppern.

„Hey, kleiner Freund!“, rief Will. Seine Stimme klang merkwürdig und seltsam hohl. Wie lange war es her, seit er zuletzt mit jemandem gesprochen hatte?

Normalerweise reiste Will zusammen mit seiner Freundin Mina. Diesmal jedoch hatten sie sich darauf geeinigt, getrennte Wege zu gehen. Er war nach Norden aufgebrochen, zur Taiga. Sie hingegen hatte irgendetwas davon erzählt, nach Süden zu ziehen, in Richtung Wüste. Das ist schon okay so, dachte Will. Dann erlebe ich dieses Abenteuer eben allein. Allerdings musste er zugeben, dass er sich mittlerweile daran gewöhnt hatte, Mina an seiner Seite zu wissen.

Wenn er friedliche Geschöpfe wie diesen Hasen sah, fühlte er sich zumindest ein bisschen weniger einsam. Und nun war da noch einer! Vor dem weißen Hintergrund des Schnees stachen die schwarzen Hasen krass heraus. Wie Tintenklekse auf einem leeren Blatt Papier sahen sie aus.

Will beobachtete, wie der Hase auf ihn zuhoppelte – ziemlich schnell, fast so, als würde er verfolgt. Er war wirklich flink!

Aber, Moment …, das war überhaupt kein Hase. Während Will hinschaute, wurde der Tintenfleck größer und größer. Eigentlich hoppelte der Fleck auch nicht, sondern hetzte mit großen Sprüngen durch den Schnee. Und während das mysteriöse Etwas durch die eisige Landschaft jagte, wurde Will mit einem Mal klar, welch ein Wesen es war.

Ein Wolf.

Und er rannte geradewegs auf ihn zu.

Wölfe greifen keine Menschen an, erinnerte Will sich. Nicht, wenn wir sie nicht zuerst attackieren. Doch sein rasendes Herz glaubte seinem Verstand nicht. Er kämpfte gegen den Drang an, sich umzudrehen und zu fliehen, da er wusste, dass es ihm niemals gelingen würde, dem Tier auf diesem rutschigen Pfad davonzulaufen.

Darum schnappte er sich stattdessen Pfeil und Bogen. Nein! Der Bogen hatte sich in irgendetwas verfangen – am Riemen des Schlittens! Während der Wolf gnadenlos größer und größer wurde, riss Will voller Panik an seinem Bogen. Komm schon!, dachte er und zerrte noch fester daran. Doch der Bogen gab nicht nach.