Und numol a frängisch - Maya Kandlbinder - E-Book

Und numol a frängisch E-Book

Maya Kandlbinder

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Beschreibung

Nach langer Durststrecke ist nun endlich der zweite Band fränkischer Gedichte von Frau Kandlbinder auf den Markt gekommen. Ein harter Schicksalsschlag hatte ihr ein paar Jahre der Erholung abverlangt. Näheres möchte sie nicht öffentlich machen.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 35

Veröffentlichungsjahr: 2017

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In Erinnerung an meinen lieben Sohn,

der immer in meinem Herzen bleiben wird.

Für meinen treusorgenden Mann,

meine liebe Tochter mit Schwiegersohn

und meinen Enkeln, die mir alle

immer zur Seite stehen und viel Freude bereiten.

Inhalt

Vorwort

A alds Kannabee

A boor Wünschli

A Dadderbudzn-Gschichdla

A guuder Vursadz

A Rafferds

Abreiskalenderla

Alle Johr

Anschbacher Brodwäschd

Bablig – Fjuing

Barcelona-Oma

Blädderwaadn

Boggsbeidl und Seidli

Brodwäschd und a Kuung

Der falsche Weihnachdsmann

Der Guggugg

Der Maibaam

Di Bäbbm

Di Blooch mid di Zeeh

Di Männer

Di Muggn

Di wichdiche Dauscherei

Di fünfde Jahreszeid

Es Bargbladz suung

Es Haislabaua

Es Schbeguliereisnsuung

Faschingsbrobleme

Faschingsgrabfn

Faschingsvergnieng

Fieß und Baa

Frängische Osderbrunna

Frangn - Gedangn

Frangn – Baradies

Frangngrimi

Frühlingsgfiehl

Giegerlehm

Gwidderhagl

Händysuchd

Kaffeesuchd

Kobberneggischa Kunsd

Maibaamglaua

Maibudz

„Mischsalad“

Nordig Woging

Rebellen

Rhabarberfeedn

Rußmuggn

Sale

Schdingderder Baggschdaakäs

Schliednfohrn

Schneerama

Schoofmaala

Sunnaschdrahlndredzer

Volldreffer

Vulkanausbruch

Weihnachdsbuchschdabiern

Zwaa Buchschdoom

Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

leider hat es etwas länger gedauert, bis Sie dieses Büchlein nun in den Händen halten können.

In Folge höherer Gewalt ist mir leider meine Muse ein paar Jahre abhanden gekommen.

Aber nun habe ich sie endlich wieder gefunden.

Ich bin sehr glücklich und dankbar dafür.

Jetzt hoffe ich für Sie, dass sich das Warten auch gelohnt hat.

Ich wünsche Ihnen jetzt viel Spaß beim Lesen meiner fränkischen Gedichte und verbleibe mit einem freundlichen „adee“!

Ihre Maya

A alds Kannabee

Schau des alde Kannabee

is fei wergli nemmer schee!

Des schdell mer do ins Egg,

dann is edz erschd mol weg.

Bloß des alde Kannabee

konn des gorned su verschdeh.

Obber do wor ja nu der Hund

und des wor edza sei Schdund!

Schnell hubfder aff des Kannabee

und will gornemmer rundergeh.

Edz brauchd des alde Kannabee

nemmer su allaa rumschdee!

-Is des ned schee?

A boor Wünschli

Eichendli meecherdi scho amol widder:

Einfach su aff an Baam naufgraxln

und a weng gambern mid di Haxn

und a weng ziddern deffn bo am Gwidder!

Außerdem mecherdi aanu gern:

Umananderschduddern in di Heggn,

Feddern und leera Schneggnhäusli enddeggn.

Dann wäri di Heggnkönichin mid Schdern!

Und suwos däd mer anu daung:

Mid ausbradda Arm in Wind endgeenglaafn,

affn Flohmargd arch vill scheena Sachn kaafn,

wall i konn immer alles braung!

Wenni scho beim Wünschn bin:

A grooßa wiesn mid vill bunda Bluma

und a Haufn Biena solln drin summa.

Ja, dernoch schdedd mer der Sinn!

Aweng zaubern sollerdi kenna.

Blos a ganz glaans bissla!

Manche griecherdn a rosa Kissla

und manche misserdn ganz weid renna!

A Dadderbudzn-Gschichdla

Der Dadderbudzn schdedd im Schdobblfeld,

er zidderd gscheid ba dera Käld!

Si hämmern einfach su vergessn

und des nu ganz ohne Essn!

Edz schdedder in seim Elend do

und is seines Leems ned froh.

Aff amol kumma Leid schbazierd,

si sehng glei, daßn ganz arch frierd.

Der Dadderbudzn dudna leid,

drum nemmersn mid ham, di Leid,

Underm Vurdächla schdedder edz drauß,

dud obachdgeem af Hof und Haus.

An warma Mandl hämmsn geem.

Edz freidn widder gscheid sei Leem.

Und nächsds Johr deffer affn Baam.

Ach, des wor scho lang sei Draam!

Wenn di Kärschn zeidi wern

Kommern leise lachn härn.

A guuder Vursadz

Edz is des Johr a widder vobei,

mei Bauch nu digg, mei Greiz auwei!

Also heier du i richdi donna,

des hobber mer ganz fesd vurgnumma.

Drumm binni in a Fidneßschdudio nei,

allmächd, di Leid homm all scho Musgln fei!

- Und edz ie!

Des schaff ie nie!

Sofodd is a wichdicher Dräner kumma

und had mi zu aner Folderbang midgnumma.

Also dee Geräde und iech

bedeid ka Freinschafd, sondern Griech!

Drodzdem hobbi mi bloochd und gschundn

und aff aamol wor mei Arm eibundn.

„Sehnascheidnendzündung“ had der Dogder gsochd.

Wohrscheinli hobber mi verkehrdrum bloochd!

Angebli hobber mi rechd bleed gschdelld,

obber i glaab, de homm exdra ihr Maschina verschdelld!

Aff jedn Fall geh ie do nemmer hie,

ie mach mi doch ned mid Fleiß nu hie!