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Und wieder ein Buch über die Liebe, Dabei gibt es doch schon so viele. Warum also nun dieses? Alexandra Lewald beschreibt nicht einfach nur die Arten der Liebe, sondern geht auf die einzelnen Facetten ein. Sie beschreibt die Liebe so, wie sie es selbst empfindet, jede Facette auf ihre einzigartige Weise. Lassen Sie sich entführen, mitreißen und tauchen Sie ein, in dieses Buch voller Gefühle.
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Seitenzahl: 51
Veröffentlichungsjahr: 2019
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Je mehr man liebt,
umso tätiger wird man sein.
Vincent can Gogh
Der Ozean der Gefühle
Was ist Liebe?
Voller Liebe
Welche Liebe ist die schönste?
Wie ich bin
Woher meine Liebe kommt?
Die freundschaftliche Liebe
Die Liebe zu mir selbst
Der magische Moment
Ein Augenblick in Liebe
Liebevoller Morgen
Bei mir selbst
Lass mich leben
Lass mich dir zeigen...
Nur mit mir allein.
In allem von mir bist auch du.
Die tragende Liebe
In diesem Moment
Lass mich sein
Ein goldener Moment
Lass dich anstecken
Das Buch meines Lebens
Ich bin eben ich
Umarme mich nicht
Allein
Zugvögel
Manchmal
Ich stehe hinter dir
Es ist, wie es ist
In der Nacht
Ich hab mir was versprochen
Jetzt
Wie der Wind
Halte mich
Weißglut
Was du für mich bist.
Nach all den Jahren
Mein inneres Lächeln
Perfektion
Letzte Nacht
Sitzen
Ich halte mich fest
Stiller Morgen
Einfach da sein
Plötzlich
Neues Glück
Lieben
An meine beste Freundin
Kreuzung Richtung Zukunft
Bevor ich ans Aufgeben denke
Nur ein Weilchen
Stehe hinter dir
Sandwüste
Der Schwan
Urteilen
Jeder Morgen ein neuer Anfang
Sieh es mit Humor
Echte Freunde
Mein Lebensanker
Und ich lernte von euch
Herzverwandt
Liebevoll angenommen
Nachwort
Hier stehe ich am Ufer des Flusses,
den man Leben nennt.
Er fließt vor sich her,
mal ganz ruhig und zufrieden,
mal stürmisch und in Aufruhr.
Hier stehe ich
und beobachte ihn.
Beobachte mich.
Die, die wie der Fluss ist.
Manchmal bin ich zu fordernd.
Ich will alles und ich bin bereit,
alles dafür zu tun.
Jede Geduld weicht von mir
und ich will jetzt,
was Zeit bräuchte.
Und schon gelangt der Fluss an eine Stromschnelle.
Windet sich, rotiert, befreit sich
und fließt weiter.
Dann wieder bin ich ganz ruhig.
Ich weiß, alles wird sich fügen,
alles wird sein, wie es sein soll.
Und der Fluss zieht ruhig weiter,
mit sich und der Welt im reinen.
Viel zu oft bin ich in Sorge,
die tiefe Falten in mein Gesicht und mein Herz gräbt.
Der Fluss reißt aus.
Will er doch, wie ich, den Ort der Ruhe wiederfinden.
An manchen Tagen bin ich purer Zorn,
der kaum zu bändigen ist.
Wie der Fluss an dieser Stelle.
Er fließt hier so schnell und reißend,
dass man nur noch sein rauschen hören,
Sein fließen aber nicht mehr sehen kann.
Ich bin im Frieden,
der Einkehr hält und vereinen möchte,
was vielleicht noch nicht im Frieden miteinander ist.
Ruhig, ja wirklich glücklich fließt der Fluss,
als könne die Welt ihm nichts anhaben.
Und immer,
wirklich immer,
bin ich in Liebe.
Zu den Menschen,
dem Leben,
dem Glück und Leid,
zu allem was mich umgibt
und auch zu mir.
Bin ich doch Teil des großen Ganzen.
Ich erkenne,
Es ist gut.
So, wie es ist.
Das ist Leben.
Ich habe gar nicht gemerkt,
dass ich dem Fluss gefolgt bin.
Er hat geschwiegen.
Und mich dahin geführt,
wo ich jetzt stehe:
am großen Ozean der Gefühle.
Liebe ist:
Ein Wort, das dich lächeln lässt.
Ein Blick.
Eine Berührung, die wie zufällig auf deine Haut trifft.
Eine ehrlich gesagte Meinung.
Schweigen.
Ein schöner Augenblick.
Gelebtes Gefühl.
Voller Liebe,
so bin ich.
Sie verfolgt keine Absicht,
denn das wäre nicht sie.
Will nichts erreichen,
sondern einfach nur sein.
Und wärmt so
vielleicht so manches Herz.
Und so bin auch ich.
Und wenn du zu den Menschen zählst,
die in mein Leben gehören,
so fühle auch du dich
immer von mir geliebt.
Wer kann sagen,
welche Liebe die schönste ist?
Ist es die absichtslose,
die uns zu jeder Zeit trägt?
Ist es die freundschaftliche,
die unser Herz erwärmt?
Oder die romantische,
die ewig währen soll?
Ist nicht jede Liebe,
ganz gleich welcher Art sie sein mag,
wunderschön und ganz besonders?
Hält nicht jede Liebe uns,
in guter, genauso wie in schlechter Zeit?
Ich vermag mir kein Urteil zu erlauben.
In mir ist die Liebe allgegenwärtig,
sie erfüllt mich und schenkt mir
ein Gefühl von angenommen sein,
tiefer Geborgenheit
und Glück in seiner wahrhaftigsten Form.
Willst auch du dieses schöne Gefühl erleben?
Es in die leben und gedeihen lassen?
Dann liebe!
Versuche nicht, sie zu ergründen,
denn sie geht viel zu tief.
Liebe...
...und sei glücklich.
Ich bin in Liebe.
Immer.
Gestern liebte ich wild
und ungestüm.
Wand mich, bäumte mich auf,
kam zur Ruhe.
Heute liebe ich sanft und zärtlich,
lasse mich ganz zu,
ohne erreichen zu wollen.
Morgen?
Ich weiß noch nicht,
auf welche Art ich morgen
lieben werde.
Es liegt vor mir.
Doch ich weiß,
dass ich auch morgen
voll von ihr erfüllt sein
und sie einfach leben werde.
Du fragst,
woher meine Liebe kommt?
Nun, ich wurde verletzt.
Jeder Schlag, jeder Tritt
nach meinem Herzen hinterließ
tiefe Wunden, die zu Narben verwuchsen.
Doch auch Narben tun weh.
Und so entschied ich mich dafür,
sie zu entfernen.
Langsam. Schritt für Schritt.
Ich traf mehr und mehr auf Menschen,
die mir gutes wollten.
Die mich annahmen,
trotz aller Fehler, trotz allem Schmerz,
der noch in mir wohnte.
Doch ich hatte gelernt,
Mauern zu bauen.
Mauern, die so breit waren,
dass selbst die liebsten aller Menschen
sie nicht niederreißen konnten.
Und mir wurde klar,
nur ich konnte sie zerstören.
Ich begann,
langsam zu vertrauen.
Und das Fundament fing an
zu bröckeln.
Selbst, als ich falschen Menschen vertraute,
wurde es nicht wieder stärker.
So wuchs meine Zuversicht.
Und weiter bröckelte das Fundament.
Doch ganz fiel die Mauer
noch immer nicht.
Erst als ich begann zu lieben,
fiel sie in sich zusammen,
wie ein Kartenhaus.
Und die Liebe, die ich gab,
bekam ich zurück
und so verschwanden auch die Narben,
die so geschmerzt hatten.
Du fragst,
