Ungehobelt (muss nicht rau sein) - Günther Butscher - E-Book

Ungehobelt (muss nicht rau sein) E-Book

Günther Butscher

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Beschreibung

Im Grunde ist der Titel einfach eine Fortführung meiner bisherigen Gedichtbände, die ja alle ziemlich direkt aus den täglichen Ereignissen entstanden sind. Diesmal einfach mit einem kleinen Zusatz.

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Seitenzahl: 74

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Inhaltsverzeichnis

Weltenbummler

Farbenkunde

Wunderschön

Locker

Wiesn

Hörner

Verkauft

Schlimm

Soll ich...

Weih-Nacht

Sichtweise

Es wird schon

Öbstlich

Extreme

Varianten

Würmlich

Über-Sicht

Genuss

Laune machen

Tierisch

Extrem-itäten

Sonntagsstimmung

Wie Ferien

Alternativen

Locker vom Hocker

Abend

Es ist so einfach

Fluss-ig

Tollwood

Namensgebung

Guter Tipp

Resumee

Wie man´s nimmt

Oktoberknall

Phasen-weise

Überleben

Richtig gedacht

Richtungen

Rückschau

So einfach

Zwei Welten

Der Rabe

Wachstum

Der Übersetzer

Ein Traum

Echte Freundschaft

Winterwald

Harmonie

Jahreswechsel

Fortschritt

Hommage für Franz Beckenbauer

Genießer

Was nun?

Egal

Den Stürmen trotzen

Besser mehr

Gewusst, wie

Viva Roma

Sonntag

Möglichkeiten

„Binsenweisheit“

Vitamine

Auch ´ne Wahrheit

Narren

Heftig

Soll ich?

Ein Ziehen

Kleiner Ausflug

Abendstimmung

Schlau

Vom Glück

Antiquariat

Fan-Kultur

Tageweise

Olympia

Sorglos

Lesezeichen

Geistige Dinge

Park-Stimmung

Unterschiede

Zielstrebig...

Das Netz

Wies´n

Das Ziel

Diese Welt

Freie Wahl

Komischer Zustand

Kleine Freuden

Abends

Rückblick

Münchens Norden

Wenn du....

Draußen

Stromausfall

Vergangenheit

Sichtweise

Wenn´s schmeckt

Erfolgreich

Entspannt

Grammatik

Was jetzt?

Rückspiegel

Wihnachtswunsch

Die Holden

Olympia heute

Soll ich?

Strategien

Luftikus

Kauderwelsch?

Matschbirne

Erkenntnis

Momente

Sätze

Gute Tage

Erschaffen

Unendlichkeit?

Hoppla

Wenn`s passt

Frühjahr!

Osterzeit

Welche ...weise

Örtlich

Umzug

Weit weg

Refrain

Nichts wie weg

Ende

Von Baum zu Baum

Über den Autor

Zum Inhalt

Die Liste der bisherigen Bücher

Weltenbummler

Ich fang ein neues Leben an,

Sagte sich der junge Mann;

Ich schaue von verschied´nen Ländern,

Denn ich muss echt was verändern.

Ich werd´ ´n neuen Weg auswählen

Und den Leuten dann erzählen

Von all den Orten wo ich war –

Und tu, als ob das sonderbar.

Ich werde einfach Weltenbummler,

Aber sicherlich kein Schummler –

Ich habe das schon fest vor Augen,

Dass die Reisen etwas taugen.

Ich glaube einfach, dass die Menschen

Im Grunde sich schon sehr stark wünschen,

Dass ihnen jemand was erzählt

Von etwas, was ihm selber fehlt.

Ich gehe also dann auf Reisen,

Nicht, um etwas zu beweisen,

Sondern, dass durch Lebenskraft

Man hinkriegt, dass noch mehr man schafft.

2022 (Jul.)

Farbenkunde

Er aß Fisch und es war heiß,

Trank dazu Wein – und der war weiß,

Und, wenn dieser gut gekühlt,

Sich im Halse gut anfühlt.

Man könnte auch zu diesem Essen,

Das darf man jetzt nicht ganz vergessen,

Auch ´ne Zwischenfarbe wählen,

Würde damit nicht ganz fehlen.

Wenn jetzt einfach zu dem Fisch

Ein Rose´ käm´ auf den Tisch,

Dann könnte man das akzeptieren,

Ohne ´rumzulamentieren.

Doch isst du Fisch, wenn es ist kalt,

Dann mach vor diesen Farben halt,

Dann musst du´s Glas mit Rotwein füllen –

Selbst, wenn es wäre wider Willen.

2022 (Jul.)

Wunderschön

War heut´ in Freising, Weihenstephan und Garching

Und traf so viele Leute mit Freude am Leben,

Dass man noch mehr sieht: es wäre ein Unding,

Das nicht gutzuheißen und sein Glas zu erheben.

In Garching beim Griechen war das wunderschön,

Dass dieser war so sehr etabliert,

Dass alle Generationen, auch bei diesem Wetter – es war heute Föhn -

Einfach kamen, zu zweit, dritt und viert.

Solches zu sehen in der heutigen Zeit,

In der so vieles ist nicht echt,

Zeigt auf der ander´n Seite, es ist noch nicht so weit,

Dass in der Mehrzahl der Ziele der Mensch wäre schlecht.

2022 (Aug.)

Locker

Sitze einfach so im Garten

Bei Hunde-Gebell und Enten-Geschnatter,

Ohne auf was bestimmtes zu warten –

Und um den Garten ist kein Gatter.

Auf dem Tisch rum rollt ein Korken,

Katzen aalen sich im Sand –

Es ist ein wunderbarer Morgen

In einem sonnigen Gewand.

Schön kann da der Tag nur werden

Und wir geh´n ihn locker an –

´s gibt ein paar kleine Wolkenherden,

Doch der Sonnenschein hält an.

2022 (Aug.)

Wiesn

Ich war am Schlusstag auf der Wiesn,

Das kannst vergessen, zu genießen,

Denn, es war so übervoll

Und das Benehmen eher toll.

Toll wie bei ´nem Tollwutfuchs

Oder einem wilden Luchs –

Also, alles als normal im Denken.

Es gab halt sehr viel einzuschenken.

Trotzdem war ich positiv bewegt,

Dass so viel und gut sich regt

Bei all den Menschen, die auf Achse,

Die nicht verstecken sich wie Dachse.

Hab gesehen strahlende Gesichter,

Leuchtend hell – wie Lichter –

Da kann man letztlich sagen:

Sowas will ich wieder wagen.

2022 (Okt.)

Hörner

Schau ich auf das Matterhorn,

Ob von hinten, ob von vorn,

Dann ist das ein enormer Berg –

Als Mensch sieht man sich wie ein Zwerg.

Jetzt nehmen wir ein Nebelhorn,

Das hat ´n Klang, der ist enorm –

Und dieses hat nur jenen Zweck,

Zu orten ´s Schiff an seinem Fleck.

Nehmen wir ein Tier und schau´n nach ganz vorn,

Dann finden – na, was? – das Nashorn.

Und ´s ganze Tier ist so gebaut,

Dass das Horn auch für was taugt.

Ein Einhorn ist ein Fabelwesen

Und ist immer eins gewesen –

Welches hat auch g´nanntes Horn

Hoch am Kopfe und weit vorn.

Jetzt kommen wir zu der Musik

Und finden da zu unser´m Glück

Sogar nicht nur ein Horn, sondern mehr –

Und genau das freut uns sehr.

2022 (Nov.)

Verkauft

Es geht wieder richtig rund auf der Welt,

Denn, es wurde für sehr viel Geld

Ein weit´res mal verkauft der Sport

An einen sehr skurrilen Ort.

Im Stadion, da saßen Scheiche –

Und zwar so richtig reiche –

Doch einer nach dem andern schlief

Als das Fußballspiel im Stadion lief.

Denn ihre Welt, die ist ja Öl –

Und nicht ein Stadiongegröhl,

Ihre Welt sieht anders aus

Und ist für´n Sportler echt ein Graus.

Wenn man anfängt hier zu gaffen,

Macht man selbst sich nur zum Affen

Oder sieht aus wie ein Ochse –

Und akzeptiert die Paradoxe.

2022 (Nov.)

Schlimm

Wenn man sozusagen nicht verzagt,

Selbst, wenn Minimalismus angesagt,

Dann ist das trotzdem ein Zeichen von Willen,

Das anzeigt guten Widerwillen.

Wenn die Zeichen sehr schlecht stehen,

Wenn die Fahnen kritisch wehen,

Es aussieht, als ob ´s geht nicht weiter,

Heißt es: bleibe trotzdem heiter.

Wenn man das kann sich erhalten

Ohne sich groß aufzuhalten,

Dann hat man sich gegeben

Sehr viel Gewinn für´s Eigenleben.

Wirft man aber alles weg

Und denkt, das hat keinen Zweck,

Dann denkt man, dass es ist nicht gut

Und es raubt uns allen Mut.

2022 (Nov.)

Soll ich...

Soll ich träumen, soll ich wachen,

Soll ich weinen, soll ich lachen?

Sollen das jetzt Fragen sein

Oder einfach Teil vom Sein?

Soll ich beten, soll ich fluchen,

Soll ich finden, soll ich suchen?

Das sind jetzt zwei and´re Sätze,

Die haben in sich Gegensätze.

Soll ich speisen, soll ich hungern,

Soll ich laufen, soll ich lungern?

Fasse ich mich jetzt ans Kinn,

Sehe ich den Widersinn.

Soll ich atmen, soll ich husten,

Soll ich schlucken, soll ich pusten?

Letzten End´s läuft´s darauf raus,

Dass man sendet etwas aus.

2022 (Dez.)

Weih-Nacht

Schaut man die Welt sich heute an,

So allgemein und jedermann,

Dann sieht man, dass zur Weihnachtszeit

Sich Zuversicht macht sich recht breit.

Man schickt sehr viele Weihnachtswünsche –

Jedermann das Best´ man wünsche –

Aber, kaum ist diese Zeit vorbei,

Ist viel schon wieder einerlei.

Wenn die Weihe so kurz nur hält,

Einfach schrecklich schnell verfällt,

Dann leuchtet diese Herrlichkeit

Mit sehr viel Scheinheiligkeit.

Es ist hier dann nicht unbedacht,

Wenn hier Zweifel angebracht,

Dass, nicht weil Weihnacht ist im Winter,

Dass der Mensch steht noch dahinter.

Es sind halt nicht nur Glaubenssätze,

Die in sich haben echte Schätze,

Es ist halt, was macht der Einzelne draus

Und, was kommt am Ende dabei raus.

Im Grunde ist sie sehr willkommen

Und viele haben´s auch vernommen,

Dass Weihnachten ist sehr speziell,

Nicht nur weil die Kerzen sind so hell.

Man müsste einfach das beheben,

Dass nur so kurz man kann´s erleben,

Denn hätte diese Zeit echt Dauer,

Durchlief die Menschheit wohl ein Schauer.

Dann wär es nicht nur jene Nacht,

Die ein Wunder hat vollbracht –

Nein, dann wär es dauerhaft

Und wir hätten´s wirklich g´schafft.

2022 (Dez.)

Sichtweise

Man soll ja, auch wenn´s nicht gut läuft,

Wenn nicht so viel Gutes angehäuft,

Trotzdem positiv verbleiben,

Um Positives anzuhäufen.

Das sei besser, ließ ich mir sagen,

Als zu jammern und zu klagen,

Denn, es würd´ viel besser taugen,

Hat man diese Sicht vor Augen.

Also, lassen wir die Sorgen

Und schauen positiv auf morgen,