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Im Grunde ist der Titel einfach eine Fortführung meiner bisherigen Gedichtbände, die ja alle ziemlich direkt aus den täglichen Ereignissen entstanden sind. Diesmal einfach mit einem kleinen Zusatz.
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Seitenzahl: 74
Veröffentlichungsjahr: 2026
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Weltenbummler
Farbenkunde
Wunderschön
Locker
Wiesn
Hörner
Verkauft
Schlimm
Soll ich...
Weih-Nacht
Sichtweise
Es wird schon
Öbstlich
Extreme
Varianten
Würmlich
Über-Sicht
Genuss
Laune machen
Tierisch
Extrem-itäten
Sonntagsstimmung
Wie Ferien
Alternativen
Locker vom Hocker
Abend
Es ist so einfach
Fluss-ig
Tollwood
Namensgebung
Guter Tipp
Resumee
Wie man´s nimmt
Oktoberknall
Phasen-weise
Überleben
Richtig gedacht
Richtungen
Rückschau
So einfach
Zwei Welten
Der Rabe
Wachstum
Der Übersetzer
Ein Traum
Echte Freundschaft
Winterwald
Harmonie
Jahreswechsel
Fortschritt
Hommage für Franz Beckenbauer
Genießer
Was nun?
Egal
Den Stürmen trotzen
Besser mehr
Gewusst, wie
Viva Roma
Sonntag
Möglichkeiten
„Binsenweisheit“
Vitamine
Auch ´ne Wahrheit
Narren
Heftig
Soll ich?
Ein Ziehen
Kleiner Ausflug
Abendstimmung
Schlau
Vom Glück
Antiquariat
Fan-Kultur
Tageweise
Olympia
Sorglos
Lesezeichen
Geistige Dinge
Park-Stimmung
Unterschiede
Zielstrebig...
Das Netz
Wies´n
Das Ziel
Diese Welt
Freie Wahl
Komischer Zustand
Kleine Freuden
Abends
Rückblick
Münchens Norden
Wenn du....
Draußen
Stromausfall
Vergangenheit
Sichtweise
Wenn´s schmeckt
Erfolgreich
Entspannt
Grammatik
Was jetzt?
Rückspiegel
Wihnachtswunsch
Die Holden
Olympia heute
Soll ich?
Strategien
Luftikus
Kauderwelsch?
Matschbirne
Erkenntnis
Momente
Sätze
Gute Tage
Erschaffen
Unendlichkeit?
Hoppla
Wenn`s passt
Frühjahr!
Osterzeit
Welche ...weise
Örtlich
Umzug
Weit weg
Refrain
Nichts wie weg
Ende
Von Baum zu Baum
Über den Autor
Zum Inhalt
Die Liste der bisherigen Bücher
Weltenbummler
Ich fang ein neues Leben an,
Sagte sich der junge Mann;
Ich schaue von verschied´nen Ländern,
Denn ich muss echt was verändern.
Ich werd´ ´n neuen Weg auswählen
Und den Leuten dann erzählen
Von all den Orten wo ich war –
Und tu, als ob das sonderbar.
Ich werde einfach Weltenbummler,
Aber sicherlich kein Schummler –
Ich habe das schon fest vor Augen,
Dass die Reisen etwas taugen.
Ich glaube einfach, dass die Menschen
Im Grunde sich schon sehr stark wünschen,
Dass ihnen jemand was erzählt
Von etwas, was ihm selber fehlt.
Ich gehe also dann auf Reisen,
Nicht, um etwas zu beweisen,
Sondern, dass durch Lebenskraft
Man hinkriegt, dass noch mehr man schafft.
2022 (Jul.)
Farbenkunde
Er aß Fisch und es war heiß,
Trank dazu Wein – und der war weiß,
Und, wenn dieser gut gekühlt,
Sich im Halse gut anfühlt.
Man könnte auch zu diesem Essen,
Das darf man jetzt nicht ganz vergessen,
Auch ´ne Zwischenfarbe wählen,
Würde damit nicht ganz fehlen.
Wenn jetzt einfach zu dem Fisch
Ein Rose´ käm´ auf den Tisch,
Dann könnte man das akzeptieren,
Ohne ´rumzulamentieren.
Doch isst du Fisch, wenn es ist kalt,
Dann mach vor diesen Farben halt,
Dann musst du´s Glas mit Rotwein füllen –
Selbst, wenn es wäre wider Willen.
2022 (Jul.)
Wunderschön
War heut´ in Freising, Weihenstephan und Garching
Und traf so viele Leute mit Freude am Leben,
Dass man noch mehr sieht: es wäre ein Unding,
Das nicht gutzuheißen und sein Glas zu erheben.
In Garching beim Griechen war das wunderschön,
Dass dieser war so sehr etabliert,
Dass alle Generationen, auch bei diesem Wetter – es war heute Föhn -
Einfach kamen, zu zweit, dritt und viert.
Solches zu sehen in der heutigen Zeit,
In der so vieles ist nicht echt,
Zeigt auf der ander´n Seite, es ist noch nicht so weit,
Dass in der Mehrzahl der Ziele der Mensch wäre schlecht.
2022 (Aug.)
Locker
Sitze einfach so im Garten
Bei Hunde-Gebell und Enten-Geschnatter,
Ohne auf was bestimmtes zu warten –
Und um den Garten ist kein Gatter.
Auf dem Tisch rum rollt ein Korken,
Katzen aalen sich im Sand –
Es ist ein wunderbarer Morgen
In einem sonnigen Gewand.
Schön kann da der Tag nur werden
Und wir geh´n ihn locker an –
´s gibt ein paar kleine Wolkenherden,
Doch der Sonnenschein hält an.
2022 (Aug.)
Wiesn
Ich war am Schlusstag auf der Wiesn,
Das kannst vergessen, zu genießen,
Denn, es war so übervoll
Und das Benehmen eher toll.
Toll wie bei ´nem Tollwutfuchs
Oder einem wilden Luchs –
Also, alles als normal im Denken.
Es gab halt sehr viel einzuschenken.
Trotzdem war ich positiv bewegt,
Dass so viel und gut sich regt
Bei all den Menschen, die auf Achse,
Die nicht verstecken sich wie Dachse.
Hab gesehen strahlende Gesichter,
Leuchtend hell – wie Lichter –
Da kann man letztlich sagen:
Sowas will ich wieder wagen.
2022 (Okt.)
Hörner
Schau ich auf das Matterhorn,
Ob von hinten, ob von vorn,
Dann ist das ein enormer Berg –
Als Mensch sieht man sich wie ein Zwerg.
Jetzt nehmen wir ein Nebelhorn,
Das hat ´n Klang, der ist enorm –
Und dieses hat nur jenen Zweck,
Zu orten ´s Schiff an seinem Fleck.
Nehmen wir ein Tier und schau´n nach ganz vorn,
Dann finden – na, was? – das Nashorn.
Und ´s ganze Tier ist so gebaut,
Dass das Horn auch für was taugt.
Ein Einhorn ist ein Fabelwesen
Und ist immer eins gewesen –
Welches hat auch g´nanntes Horn
Hoch am Kopfe und weit vorn.
Jetzt kommen wir zu der Musik
Und finden da zu unser´m Glück
Sogar nicht nur ein Horn, sondern mehr –
Und genau das freut uns sehr.
2022 (Nov.)
Verkauft
Es geht wieder richtig rund auf der Welt,
Denn, es wurde für sehr viel Geld
Ein weit´res mal verkauft der Sport
An einen sehr skurrilen Ort.
Im Stadion, da saßen Scheiche –
Und zwar so richtig reiche –
Doch einer nach dem andern schlief
Als das Fußballspiel im Stadion lief.
Denn ihre Welt, die ist ja Öl –
Und nicht ein Stadiongegröhl,
Ihre Welt sieht anders aus
Und ist für´n Sportler echt ein Graus.
Wenn man anfängt hier zu gaffen,
Macht man selbst sich nur zum Affen
Oder sieht aus wie ein Ochse –
Und akzeptiert die Paradoxe.
2022 (Nov.)
Schlimm
Wenn man sozusagen nicht verzagt,
Selbst, wenn Minimalismus angesagt,
Dann ist das trotzdem ein Zeichen von Willen,
Das anzeigt guten Widerwillen.
Wenn die Zeichen sehr schlecht stehen,
Wenn die Fahnen kritisch wehen,
Es aussieht, als ob ´s geht nicht weiter,
Heißt es: bleibe trotzdem heiter.
Wenn man das kann sich erhalten
Ohne sich groß aufzuhalten,
Dann hat man sich gegeben
Sehr viel Gewinn für´s Eigenleben.
Wirft man aber alles weg
Und denkt, das hat keinen Zweck,
Dann denkt man, dass es ist nicht gut
Und es raubt uns allen Mut.
2022 (Nov.)
Soll ich...
Soll ich träumen, soll ich wachen,
Soll ich weinen, soll ich lachen?
Sollen das jetzt Fragen sein
Oder einfach Teil vom Sein?
Soll ich beten, soll ich fluchen,
Soll ich finden, soll ich suchen?
Das sind jetzt zwei and´re Sätze,
Die haben in sich Gegensätze.
Soll ich speisen, soll ich hungern,
Soll ich laufen, soll ich lungern?
Fasse ich mich jetzt ans Kinn,
Sehe ich den Widersinn.
Soll ich atmen, soll ich husten,
Soll ich schlucken, soll ich pusten?
Letzten End´s läuft´s darauf raus,
Dass man sendet etwas aus.
2022 (Dez.)
Weih-Nacht
Schaut man die Welt sich heute an,
So allgemein und jedermann,
Dann sieht man, dass zur Weihnachtszeit
Sich Zuversicht macht sich recht breit.
Man schickt sehr viele Weihnachtswünsche –
Jedermann das Best´ man wünsche –
Aber, kaum ist diese Zeit vorbei,
Ist viel schon wieder einerlei.
Wenn die Weihe so kurz nur hält,
Einfach schrecklich schnell verfällt,
Dann leuchtet diese Herrlichkeit
Mit sehr viel Scheinheiligkeit.
Es ist hier dann nicht unbedacht,
Wenn hier Zweifel angebracht,
Dass, nicht weil Weihnacht ist im Winter,
Dass der Mensch steht noch dahinter.
Es sind halt nicht nur Glaubenssätze,
Die in sich haben echte Schätze,
Es ist halt, was macht der Einzelne draus
Und, was kommt am Ende dabei raus.
Im Grunde ist sie sehr willkommen
Und viele haben´s auch vernommen,
Dass Weihnachten ist sehr speziell,
Nicht nur weil die Kerzen sind so hell.
Man müsste einfach das beheben,
Dass nur so kurz man kann´s erleben,
Denn hätte diese Zeit echt Dauer,
Durchlief die Menschheit wohl ein Schauer.
Dann wär es nicht nur jene Nacht,
Die ein Wunder hat vollbracht –
Nein, dann wär es dauerhaft
Und wir hätten´s wirklich g´schafft.
2022 (Dez.)
Sichtweise
Man soll ja, auch wenn´s nicht gut läuft,
Wenn nicht so viel Gutes angehäuft,
Trotzdem positiv verbleiben,
Um Positives anzuhäufen.
Das sei besser, ließ ich mir sagen,
Als zu jammern und zu klagen,
Denn, es würd´ viel besser taugen,
Hat man diese Sicht vor Augen.
Also, lassen wir die Sorgen
Und schauen positiv auf morgen,
