Unsere drei Freunde - Günter Kornbusch - E-Book

Unsere drei Freunde E-Book

Günter Kornbusch

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Beschreibung

Unsere drei Freunde, Ferdinand, der Frosch, der Regenwurm und unser dicker Wassertropfen haben sich am See verabredet. Ferdinand kommt gerade an und ist immer noch etwas aus der Puste. Der Wassertropfen und der Regenwurm sehen ihn an. „Ferdinand, du bist schlanker geworden, das Training tut dir gut.“ „Na ja, ich war eine Stunde auf dem Laufrad, dann Seilhüpfen und zum Schluss ein paar Purzelbäume.“ „Prima“, riefen die anderen, „nur jeden Tag weiter so.“ Die Abenteuer von Ferdinand, dem Frosch, dem Regenwurm und einem dicken Wassertropfen werden in spannenden, aber absolut gewaltfreien Geschichten in kindgerechter Weise erzählt und eignen sich sowohl für Eltern und Großeltern zum Vorlesen als auch für Leseanfänger im Einschulungsalter. Illustrationen zum Ausmalen ergänzen dieses Buch.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
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Seitenzahl: 37

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Inhalt

Impressum 2

Frühjahr 3

Sommer 22

Herbst 39

Weihnachten 56

Impressum

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie­.

Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://www.d-nb.de abrufbar.

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Funk und Fern­sehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger, elektronische Datenträger und ­auszugsweisen Nachdruck, sind vorbehalten.

© 2022Vindobona Verlag

ISBN Printausgabe: 978-3-949263-57-6

ISBN e-book: 978-3-949263-58-3

Lektorat: Leon Haußmann

Umschlagfoto: Günter Kornbusch, Phochi | Dreamstime.com

Umschlaggestaltung, Layout & Satz: Vindobona Verlag

Innenabbildungen: Günter Kornbusch

www.vindobonaverlag.com

Frühjahr

Der Winter verabschiedet sich, die Sonne lacht am Himmel, die Vögel zwitschern lustig, kurz, alle freuen sich auf die nächsten Monate.

Unsere drei Freunde, Ferdinand, der Frosch, der Regenwurm und unser dicker Wassertropfen haben sich am See verabredet.

Ferdinand hüpft von Donnerspup an, gerade von der Sportstunde und immer noch etwas aus der Puste.

Der Wassertropfen und der Regenwurm sehen ihn an. „Ferdinand, du bist schlanker geworden, das Training tut dir gut.“ „Na ja, ich war eine Stunde auf dem Laufrad, dann Seilhüpfen und zum Schluss ein paar Purzelbäume.“ Der Frosch schnaufte noch ein wenig und setzte sich fröhlich ins Gras.

„Prima“, riefen die anderen, „nur jeden Tag weiter so.“

„Na ja, ich kann nicht dauernd in die Sportstunde gehen, von zu Hause bis dahin sind es immer viele Meter und sooo jung bin ich auch nicht mehr.“

„Ferdinand, jetzt red keinen Unsinn, für dich ist Gymnastik wichtig. Stell dir mal vor, du kannst nicht mehr so hoch hüpfen und fängst keine Mücke oder die Fliegen sind schneller als du. Du verhungerst“, sagte der Regenwurm.

„Ja, ja, du kannst gut reden, nur am Boden langsam kriechen“, zwitscherte der Wassertropfen.

Ferdinand der Frosch stellte sich auf seine kleinen Beinchen, sah seine Freunde lange an und meinte: „Liebe Freunde, jetzt treffen wir uns seit langer Zeit mal wieder und was machen wir? Nur meckern.“

„Bravo“, sagten die beiden anderen Freun­de, „jetzt hören wir alle auf zu meckern und erzählen, was wir heute machen wollen.“

Sie sahen sich an und lachten erst einmal lange.

„Also, was machen wir heute?“, riefen sie.

Der Regenwurm blinzelte in die Sonne, dachte lange nach und sagte endlich: „Wir laufen alle um den kleinen See herum. Wer als erster wieder hier ankommt, ist Sieger und darf sich etwas von den beiden anderen wünschen.“

„So, so und was?“, fragten die Freunde.

Sie sahen sich alle erstaunt an und dachten nach.

Okay, riefen sie, wir laufen erst mal los. „Halt“, rief der Frosch, „jemand muss Schiedsrichter sein, dass keiner mogelt.“

In dem Moment tauchte Schnaufi, das Schweinchen von Bauer Bullerjahn auf.

„Schnaufi, was machst du denn am See?“, riefen alle.

„Was mach ich hier, dumme Frage, ich will ein kleines Wasserbad nehmen, um die vielen Winterflöhe loszuwerden“, sagte Schnaufi.

„Du hast Flöhe, wo denn?“, fragten unsere Freunde erstaunt.

„Ja, habt ihr keine Augen im Kopf“, grunzte Schnaufi und sah sie beleidigt an. „Überall auf meinem Rücken und an meinen Beinchen sitzen die Flöhe. Ich kann nicht überall mit meiner kleinen Zunge rankommen und sie wegmachen.“

Regenwurm, Wassertropfen und Frosch kamen näher. Tatsächlich, jetzt sahen sie bei Schnaufi viele kleine Flöhe, die vergnügt am Fell knabberten.

„Schnaufi, du brauchst nicht ins Wasser, wir helfen dir.“

„Wie denn?“

„Ich, der tolle Frosch, habe die letzte Zeit trainiert und kann auf deinen Rücken hüpfen und viele Flöhe mit meiner langen Zunge ablecken.“

Der Regenwurm dachte auch nach. „Ich ringele mich an deinen Beinchen langsam hoch und hole mir auch ein paar Flöhe.“

Der Wassertropfen blinzelte in der Sonne. „Mich hebt der Frosch auch auf deinen Rücken, ich rolle wieder langsam runter und die Flöhe fallen ins Gras, weil ich so glitschig bin.“

„Eine tolle Idee, dann muss ich nicht ins kalte Wasser“, quiekte das Schweinchen.

Der Frosch sah auf Schnaufi, wackelte hin und her und dann, peng, saß er auf dem Rücken. „Ich bin oben“, quakte er vergnügt. „Donnerwetter, das sind aber viele Flöhe hier, ich fange gleich an und fress alle, die ich sehe.“

„Hab ich dir doch gesagt“, brummte Schnaufi.

„Los, Regenwurm, ringle die Beine hoch“, sagte der Wassertropfen.

„Immer mit der Ruhe, du bist ja auch noch nicht bei der Arbeit. Ich fange an und sage euch, wie viele Flöhe ich gegessen habe.“

Als letzter rollte der Wassertropfen blitzschnell gegen ein Beinchen von Schnaufi und hüpfte auf den Rücken.

„Schnaufi, hier oben ist ja tolle Sicht über den See“, grinste der Frosch. Der Wassertropfen nickte und sah auf das glitzernde Wasser.