Untergang des Seins: Körper - Benjamin Greulich - E-Book

Untergang des Seins: Körper E-Book

Benjamin Greulich

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Beschreibung

Untergang des Seins: Körper ist der erste Teil einer Horror-Trilogie. Die Geschichte wird von dem Protagonisten erzählt und handelt von seiner Reise in den Wahnsinn. Er und seine Freunde wurden durch einen Brief der Miskatonic-Universität in Arkham zu einer archäologischen Ausgrabung beordert, doch der Weg dorthin sollte sich als beschwerlicher erweisen, als zunächst angenommen und was mag sie dort wohl erwarten?

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EPUB
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Seitenzahl: 141

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Diese Widmung und mein tiefster Dank gebührt all’ jenen besonderen Seelen, die über die Jahre an meiner Seite standen und mich mehr, als einfach nur Mensch, sein ließen.

Benjamin Greulich

Untergang des Seins

Erster Schritt - Körper

www.tredition.de

© 2014 Benjamin Greulich

Umschlag, Illustration: Sabine Bergmann

Verlag: tredition GmbH, Hamburg

ISBN Paperback:

978-3-7323-0033-4

ISBN Hardcover:

978-3-7323-0034-1

ISBN e-Book:

978-3-7323-0035-8

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Inhaltsverzeichnis

Prolog

Kapitel 1: „Reise, Reise“

Kapitel 2: „Raue See“

Kapitel 3: „Die Insel“

Kapitel 4: „Die Rückkehr“

Epilog

Prolog

Es gibt schreckliche Dinge auf dieser Welt. Dinge, die besser im Unbekannten begraben, verborgen bleiben sollten und niemand sollte je nach ihnen suchen, geschweige denn von ihnen erfahren.

Es war reiner Zufall, dass ich eines Tages auf eine eben solche Sache aufmerksam wurde.

Gibt es überhaupt so etwas wie einen Zufall?

Es ist vollkommen irrelevant. Seit diesem einen Morgen, im Frühling 1884, hat sich mein ganzes Leben gewandelt und ich glaube an nichts mehr. Alles, was einst real schien, ist für mich nunmehr wie eine Illusion. Ich glaube an keinen Zufall mehr, nicht mehr an das Gute, nicht an den Morgen, nicht einmal mir selbst glaube ich noch.

Ich schreibe dies als eine Warnung. Ein jeder, der meine Geschichte ließt, soll meine Warnung hören und sich an diese halten. Folgt nicht meinem Pfad, forscht nicht herum, als wäret ihr ein meisterhafter Detektiv oder dergleichen. Ich tat diesen Fehler und verlor alles und nicht nur mein Leben, denke ich. Nein, viel mehr ist es, dass verloren ging.

Ich fange am besten dort an, wo alles begann…

Mein Name ist Jacob Thomson. Hobby-Archäologe, Bibliothekar und seit neuestem Wahnsinniger. Ich wurde am 23.8.1861 in einem kleinen Dorf nicht weit entfernt von Arkham geboren. Meine Eltern waren Edward und Melissa, von ihren Freunden Molly genannt. Beide waren in meiner Kindheit den ganzen Tag arbeiten, so dass ich mich selbst beschäftigen musste.

Es heißt, Bildung wird vererbt, aber bei meinem Vater, Minenarbeiter von Beruf (von ihm habe ich es anscheinend, dass ich gern in Sand, Steinen und Schutt wühle), und meiner Mutter, einer einfachen Aushilfskraft auf dem Bauernhof meiner Tante, konnte man es wohl nicht anhängen, dass ich bereits mit 5 Jahren anfing Bücher zu lesen; und damit meine ich keine Bilderbücher. Meinen Wissensdurst erlangte ich wohl durch meine Großmutter. Sie war immer wie besessen von alten Geschichtsbüchern und nie ließ sie etwas unbekanntes oder unverständliches auf sich beruhen. Sie war es auch, die mir meine Neugierde in die Wiege legte, durch welche ich nun auf der anderen Seite des Lebens stehe.

Später, zu Schulzeiten, war ich sowohl ein Außenseiter, als auch Klassenbester. Zwei Dinge, die wohl unabdingbar einher gehen, aber ich nahm es in Kauf. Ich muss zugeben, dass es auch Spaß machte, andere Schüler mit ihrer Unwissenheit bloßzustellen.

Mein Körper konnte sich durch die zahllosen Schläge und die mangelnde Bewegung in meiner Jugend nie wirklich entwickeln; zwar bin ich normal groß gewachsen, meine Kraft lässt dagegen ein wenig zu wünschen übrig und meine Augen haben sich eher zurück- als ausgebildet. Wenn es einen Preis für die größte getragene Brillenstärke geben würde, würde ich ihn sicher gewinnen. Erst mit meiner Volljährigkeit erhielt ich von meinen Eltern meine erste richtige, an meine Bedürfnisse angepasste Brille, da die entsprechenden Gläser erst aus Italien bestellt werden mussten und die Kosten hierfür immens waren.