Untermensch Lehrling - Michael Bübl - E-Book

Untermensch Lehrling E-Book

Michael Bübl

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Beschreibung

Nur Hirnis machen eine Lehre! Von der Lehrlingsentschädigung bis zur Altersarmut ist es ein linearer Weg, ohne jegliche Möglichkeit sein Leben zu verbessern. Immer weniger Jugendliche entschließen sich zu einer Lehre, und das aus gutem Grund. Die heutige Jugend erkennt die Sinnlosigkeit und die Ausbeutung, welche hinter dieser minimalsten Ausbildung stecken. Sie besuchen lieber höhere Schulen und Universitäten, anstatt in stinkenden Küchen, in dunklen öligen Werkstätten oder am Bau zu arbeiten. Großeltern und gute Eltern ermöglichen den Kindern durch finanzielle Zuwendungen ein besseres Leben als das eines Lehrlings. Niemand wird mehr gezwungen sein junges Leben wegzuschmeißen und als Lehrling irgendwo zu verrotten, um anschließend ein Leben in Not, Elend und Armut zu fristen. Die Appelle der verlogenen Demagogen zugunsten der menschenverachtenden Ausbeuterei verhallen ungehört. Die moderne Jugend ist klüger als die vor ihr, sie durchschaut das billige Geschwafel der Vorkriegspolitiker und entscheidet sich gegen eine Lehre. Die Realität ist, dass die Lehre nur mehr für die ärmste (wirtschaftlich und sozial) Unterschicht von Belang ist. Alle anderen machen einen weiten Bogen um diese endlose Sackgasse der Armut. Der Autor dieser Anklagefibel weiß, wovon er spricht. Er schreibt aus eigener Erfahrung, absolvierte er doch selbst eine Lehre als Formenbauer und Werkzeugmacher in seiner Jugend. Seine Mitschüler in der Berufsschule wählten ihn erst zum Klassensprecher, und in der Folge zum Tagessprecher. Auch aus dieser Zeit der Lehrlingsvertretung kennt er sämtliche Anliegen und Sorgen der Lehrlinge. In diesem schonungslosen Werk werden die gröbsten Missstände dieser menschenverachteten Jugendvernichtungsmaschine beim Namen genannt.

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Michael Bübl

Untermensch Lehrling

BookRix GmbH & Co. KG80331 München

Untermensch Lehrling

Michael Bübl

Impressum

 

Untermensch Lehrling

 

Jeder Lehrling hat schlechte Eltern

 

 

 

Alle Rechte vorbehalten

Das Werk ist urheberrechtlich geschützt

Copyright by Michael Bübl

EU - 2017

 

Internet: www.wunderschlosser.com

Mail: [email protected]

Inhalt

Impressum

Einleitung

Die Eltern

Das Erbe der Nazis

Tiefste Einsamkeit

Persönliche Erlebnisse von erniedrigenden Beleidigungen

Die Lehre – sinnlose Jahre

Freizeit ist Alkoholzeit

Das Handwerk

Das Kunsthandwerk

Dreimal Prostitutionsgefahr

Handel

Sonderfall Gastro

Im Hotel

Die Selbständigen Lüge

Eine Lanze für die Firmen

Auswirkung und Ende

Weitere Angebote

Einleitung

 

 

Der ergraute weise Meister mit der Lederschürze nimmt sich liebevoll dem wissbegierigen Lehrling an und weiht ihn mit Geduld in die Geheimnisse des wertvollen Handwerks ein. Langsam und über Jahre hinweg wird aus dem Jüngling ein geschickter Geselle geschmiedet....

 

Dies ist nichts weiter als verklärte gesehene historische Sozialromantik aus nie da gewesener Vergangenheit. Was auch immer wahr gewesen war, in der Neuzeit ist mit Garantie nichts mehr davon übrig.

Lehrlingsausbildung ist ein knallharter schäbiger Betrug an den schwächsten Mitgliedern im Staat, an seinen Kindern.

In diesem Büchlein wird Klartext geschrieben.

 

Moderne Eltern wollen in guten Zeiten wie diesen das Beste für ihren Nachwuchs, natürlich auch in der Bildung. Deshalb sollten verantwortungsvolle Erziehungsberechtigte Abstand von einer Lehre halten und einen weiten Bogen um diese schmutzige Ausbeute machen!

Eines Vorweg: Lehrlinge sind ein Verbrauchsgut

Dieses Buch wird Sie schockieren!

Die Eltern

Jedes Kind hat Eltern

Jeder Lehrling hat schlechte Eltern

Es kommt im Leben zu einem grossen Teil auf die Abstammung und auf die Herkunft an. Dabei ist nicht die gesellschaftliche Schicht gemeint, sondern die Einstellung der Eltern zu ihren Kindern. Hat das Kind gute Eltern, dann ist der Weg des Kindes zu einem Leben in Wohlstand und Frieden schon zu 99 Prozent geebnet. Das Kind macht eine ordentliche Schulausbildung mit oder ohne universitären Abschluss und bekleidet eine Anstellung im gehobenen Staatsdienst oder in der Führungsriege eines angesehenen Unternehmens.

Die Erziehungsberechtigten müssen lediglich dem Kind Unterstützung gewähren, um die wenigen Jahre Schule „durchzudrücken“. Das ist alles was gute und verantwortungsbewusste Eltern tun müssen. Das ist eigentlich nicht viel und dennoch die Ausnahme. Zum Glück werden diese guten Eltern in modernen Zeiten immer mehr und die schlechten werden weniger. Steckt das Kind in einer entwicklungsbedingten Krise (soll ja mit z.B. 13 Jahren mitunter vorkommen), haben zukunftsorientierte Eltern keine Hemmung teure Nachhilfestunden zu bezahlen, auch wenn dies ans finanziell „Eingemachte“ geht und ärmere Familien vor grosse Herausforderungen stellt und massive Kürzungen bei anderen Haushaltsausgaben erfordert. Die gesicherte Zukunft des Kindes geht einem neuen Fernsehers oder Jahresurlaub vor. Einige wenige Jahre zurückstecken, dafür ein Leben ohne Not, Erniedrigungen und schwerer körperlicher Arbeit ist das, was gute Eltern ihren Kindern wünschen und alles dafür geben.

Alles nur keine Lehre!

Alles ist besser als eine Lehre!

Bildungskredit kein Tabu

So denken moderne Eltern. Ein guter Bekannter, ein Mitarbeiter einer Bank, erzählte mir bei den Recherchen zu diesem Buch, dass es seit einigen Jahren eine Häufung an „Bildungskrediten“ kommt. Gemeint ist damit keinesfalls ein Darlehen für ein Auslandsstudium in Harvard oder Princeton. Es ist lediglich eine Umschreibung für einen Kleinkredit, um die anfallenden Nachhilfestunden bezahlen zu können. Sozialschwache Eltern verschulden sich sogar jahrelang, nur um ihrem Spross eine schulische (Aus)bildung bezahlen zu können. Eine Lehre, die nur ins Elend, Armut und Unglück führt soll den Kindern unter allen Umständen erspart bleiben. Das spätere höhere Gehalt bedingt durch bessere Schulbildung rechtfertigt jegliche Verschuldung und neutralisiert sie.

Das Motto aus vergangen Tagen, unser Kind soll es einmal besser haben ist dem wir machen alles, damit unser Kind nicht absteigt gewichen.

Miese Eltern – oder verantwortungslose Erzeuger

Hart ausgedrückt:

Das sind jene Menschen, die Kinder in Welt setzen und sich einen Dreck um diese scheren.

Aber wie sollte man Leute sonst benennen, die ein 15 jähriges Kind ernsthaft in „die Arbeit gehen lässt“? Nicht selten so zeitig im Morgengrauen, dass noch kein öffentliches Verkehrsmittel zur Verfügung steht. Das Kind ist auf Individualverkehr angewiesen, und das bedeutet in diesem Alter ein Moped. Volkstümlich hat dies eine unschöne Bezeichnung: Späte Abtreibung

Klingt grausam trifft jedoch ziemlich ins Schwarze. Wenn man sich im Alter von 15 oder 16 Jahren mitten in der Nacht mit einem Moped zwischen Autos und Lastwägen zum Arbeitsplatz quält, so ist fast sicher, dass man das Ende des Tages nicht erlebt. Die Unfallstatistik gibt dem Autor recht. Mopedfahren ist tödlich! Die These der gewollten Entledigung des Nachwuchses, kann nicht bewiesen werden, ist dennoch eindeutig.

Mit dem Moped in den Tod

Die Eltern wollen das ungeliebte Kind auf kommode Art entsorgen. Krieg und Front gibt es nicht mehr, daher kommt ein praktischer Verkehrsunfall nicht ungelegen.

„Kaufen wir dem Balg ein Moped, dann ist er weg!“

Rechentrick ermöglicht Unglaubliches

Manche Eltern können es gar nicht erwarten bis sie das offensichtlich ungeliebte Kindlein los sind. In Österreich kratzt das Einstiegsalter ins Berufsleben schon sehr am Alter, welches man nach Deklaration der UNO als „Kinderarbeit“ bezeichnet. Einige Kinder, und das sind nicht wenige beginnen mit 14 Jahren eine Lehre, also den Start ins Arbeitsleben. Dies ist trotz neun Pflichtschuljahre leicht möglich. Der Einfallsreichtum skrupelloser Eltern, welche die einfachsten Grundrechnungsarten beherrschen (welche es nicht können, nehmen die Finger zur Hilfe) greifen zu einem genialen Rechtrick, um das Leben des Kindes für immer zu zerstören. Sie rechnen 5 + 9 = 14! Also wird das Kind bereits mit 5 Jahren eingeschult hat mit 14 Jahren die gesetzliche Schulpflicht von 9 Jahren hinter sich. Dies bedeutet: Ab in die Lehre! Endlich ist der ungewollte Störenfried „draussen“. Lieber Leser, Sie müssen zugestehen, 14 Jahre ist wirklich zu jung um einen Beruf in einer Firma zu erlernen. Mit 14 ist man definitiv noch zu klein. Das tun in Tat nur Ehrziehungsberichtigte ohne jeden Skrupel ihren Nachwuchs an.

Fest steht: Wer ernsthaft mit 14 Jahren „zu arbeiten“ begonnen hat, dessen Leben ist garantiert zerstört, bis der Tod eintritt!

Danke Mama und Papa!

Nicht alle sind böse

Manche Erziehungsberechtigte meinen es nicht böse, sondern sind einfach nur hilflos und uninformiert. So grassiert der Ratschlag: „Mach erst mal eine Lehre, dann kannst du machen was du willst!“ Mag dieser Rat gut gemeint sein, er ist falsch. Grundsätzlich gilt: Lehre begonnen – Leben zerstört! Es gibt kein dann oder nachher mehr.

Das Erbe der Nazis

Ein kluger Mann sagt mir einst einen weisen Spruch:

„Die Antwort liegt in der Frage“

Das ist die Antwort auf sämtliche Fragen, auch die „Warum werden die Lehrlinge so schlecht behandelt“? Ganz einfach, weil sie Kinder sind und Kinder werden seit jeher schlecht behandelt, das hat sich bis jetzt noch nicht geändert.

In dieser Frage steckt allerdings noch eine tiefere Wahrheit, die mit der Historik und der Geografik zusammen hängt.

Die „Lehre“ oder Lehrlingsausbildung, wie wir sie kennen gibt es im Prinzip nur in Österreich und genau darin liegt auch das Problem. Das Deutsche und Schweizer Modell ähneln zwar dem österreichischen, dennoch sind grosse Unterschiede. In Deutschland beginnt man eine „Lehre“ (Ausbildung) meist nach dem Abitur und wird auch korrekter Weise Azubi (Auszubildender) genannt. Damit fällt schon mal der degradierende Name dieses Dienstverhältnisses weg, abgesehen vom Alter des Berufsanwärters. In der Schweiz ist sowieso alles anders und die jungen Leute haben in diesem Land Rechte und werden wie Menschen behandelt.

In Österreich werden die jungen Menschen zwar auch wie Menschen behandelt, allerdings wie Untermenschen! Und da sind wir wieder beim Eigentlichen. Falls es jemand nicht weiss, der grösste Verbrecher aller Zeiten wurde ja in Österreich geboren und dieses Land hat(te) auch den prozentualen grössten Anteil an Nazis.

Kinder wurden ins Gas geschickt

Krieg vorbei Nazis verschwunden

Erschwerend kommt dazu, dass nach dem Krieg die NS Zeit in keinster Weise aufgearbeitet wurde, ganz im Gegenteil. Viele SSler und Kriegsverbrecher fanden weitere Verwendung in gemütlichen Amts- und Lehrerposten oder sonstigen Versorgungsstellen (Krankenkasse, Gerichten, usw.), und dort blieben sie und lenkten weiter das Geschick des Landes. Als sie in Pension gingen rückten ihre Kinder nach. Den Rest, lieber Leser, den Rest können Sie sich selbst denken.

Vielleicht fällt Ihnen nun die Erkenntnis wie Schuppen von den Augen, warum in Österreich die Kinder wie Dreck behandelt werden. Weil Kinder in den Augen dieser Menschen Dreck sind!

Ein paar Jahre vor den Nazis war es der halbschwachsinnige Kaiser, der Österreich in einen unmenschlichen Krieg gestürzt hat, in dem Millionen junge Leute im Kanonenfeuer zerfetzt wurden oder durch Senfgas ein unangenehmes Ableben genossen haben.

Sie sehen also, man ging hier immer gut und anständig mit dem Nachwuchs um. Ganz nach dem Motto: „Die Kinder sind das wertvollste was wir haben!“.... Ja, ja ganz sicher. Deswegen werden sie auch so gut behandelt.