Unterwegs, ins Licht oder so - Christoph Allemann - E-Book

Unterwegs, ins Licht oder so E-Book

Christoph Allemann

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Beschreibung

Mein Versuch, ein besserer Mensch zu werden. Ich treffe dabei immer wieder auf mich selber und stehe mir im Weg. Nichts hält mich davon ab, über alle anderen »Idioten« zu fluchen und das Göttliche selbst zum Sündenbock zu erklären. Es rockt in meinem Kopf. Ich versuche, mit mir selbst zu dealen und all die Fragen, die mich plagen, selber zu beantworten. Ich lerne über Bücher eine neue Realität kennen, die meine Welt verändert. Die neue Wahrheit, das Licht, wirft ebenfalls Fragen auf und ich suche auch hier meine persönlichen Antworten. Von der geplante Auswanderung, die beim ersten Versuch zunichtegemacht wurde, bis zur leeren Wohnung und dem gekündigten Mietvertrag. In den Wohnwagen umgezogen, warten wir auf den zweiten Versuch, der ebenfalls zum Scheitern verurteilt scheint. Die Reise mit meiner Familie wird zum großen Abenteuer. Sie geht weiter, über das Schulsystem, Familie, meine Form der Spiritualität und vielen anderen Themen. Vom anfänglichen Fluchen und Nerven, führt mich die Reise mit Witz und Trauer …, eben doch nicht ins Licht. Bringt mich aber näher an den Menschen, der ich sein möchte und lässt mich innerlich ruhiger werden.

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 237

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Christoph Allemann – UNTERWEGS, ins Licht oder so …

1. Auflage, erschienen 2-2022

Umschlaggestaltung: Romeon Verlag

Text: Christoph Allemann

Layout: Romeon Verlag

ISBN (E-Book): 978-3-96229-735-0

www.romeon-verlag.de

Copyright © Romeon Verlag, Jüchen

Das Werk ist einschließlich aller seiner Teile urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung und Vervielfältigung des Werkes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Alle Rechte, auch die des auszugsweisen Nachdrucks und der Übersetzung, sind vorbehalten. Ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung des Verlages darf das Werk, auch nicht Teile daraus, weder reproduziert, übertragen noch kopiert werden. Zuwiderhandlung verpflichtet zu Schadenersatz.

Alle im Buch enthaltenen Angaben, Ergebnisse usw. wurden vom Autor nach bestem Gewissen erstellt. Sie erfolgen ohne jegliche Verpflichtung oder Garantie des Verlages. Er übernimmt deshalb keinerlei Verantwortung und Haftung für etwa vorhandene Unrichtigkeiten.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar.

Christoph Allemann

Unterwegs, ins Licht oder so …

Inhalt

EINLEITUNG

CONTACT TRACING BERN

1AUSWANDERN MACHT SPASS

2VERLORENER SOHN

3WO FÜHRT UNS DIE REISE HIN?

4SCHULE

5ER- ODER VERZOGEN?

610 000 VIEWS, 25 LIKES UND 3 NEUE FOLLOWER

7WIR, DIE FAMILIE ALLEMANN

8DAS WORT ZUM MoNTaG

9MACH DOCH EINFACH, WAS DU WILLST!

10KRIEG DER GEGENSÄTZE

11ICH WÜNSCHE MIR

12WIE GROSS WIRD DAS REICH SEIN?

13ICH GLAUBE, WAS ZU FÜHLEN

14IM LICHT, PURE LIEBE UND REINKARNATION

15BIN ICH EIN SPIRI?

16SPIRITUALITÄT UND ALLTAG

17SPIRITUALITÄT IN DER FAMILIE

18EINER MEINUNG?

19ICH UND ICH

20WIE ICH ES SEHE

21DEM LICHT NAHE ODER SO

22ZUM GLÜCK GIBT ES HILFE

23ALLES GUTE

DANKESCHÖN

EINLEITUNG

Die Sonne scheint in den Wald und ein goldener Schweif erstreckt sich über einige Birken und über den Garten bis hin zum Fenster, wo ich voller Energie kreative Eingebungen verarbeite und niederschreibe. Ein unaufhörlicher Fluss und Strom, ja man könnte von einem Sturm an genialen, fantasievollen und originellen Eingebungen sprechen, die in diesem Moment auf mich einprasseln. Aufgrund dessen im Tunnelblick –es bereitet mir sehr viel Mühe, den Schweif, die Sonne, …,

Birkenwald …

Ich finde es so toll, wie viele Begriffe sich in Sekundenschnelle googeln lassen, als Ersatz für ›kreativ‹. Als dann meine schöpferischen Eingebungen jäh unterbrochen werden durch mein Handy. Die willkommene Abwechslung lässt mich resigniert aufstöhnen: »What the Fuck! Unglaubliche Idioten! Warum schau ich Depp aufs Handy, wenn eine Nachricht kommt? Korrumpiert von einer medienverrückten und geilen Gesellschaft oder einfach aus Langeweile?«

Ich verachte mein Vorgehen und hätte doch lieber noch etwas gewartet mit dem Öffnen der SMS.

CONTACT TRACING BERN

Echt jetzt? Habe ich nicht um 10.30 Uhr circa eine Stunde mit Warteschleife-Shit-Fuck-Musik verbracht? Leg endlich auf! Musik? Krankmach-Musik und das beim BAG? Amt für Gesundheit? Die gleiche SMS – nur diesmal in Französisch, einen Tag nach der ersten? Idioten! Eine Woche nach dem Kontakt soll ich in Quarantäne. Was genau soll das bringen? Ich kann das nicht mehr ernst nehmen und nerve mich abgöttisch über die Unfähigkeit dieser Institution. Pain in di Ars! Kaum in Schweden angekommen …

Ich lege das Handy zur Seite nachdem ich nochmals meine Nachricht bezüglich des Telefongesprächs gecheckt habe: Antigen-Test neg. mit Datum und Uhrzeit. Nun möchte ich mich wieder voll und ganz meinen Inspirationen hingeben und brauche einen Moment, um in den Flow zurückzufinden.

Was wollte ich eigentlich? Ach ja, ein Buch. Wie zum Teufel schreibt man ein Buch? Ich bin Fahrlehrer und kein Autor. Über was wollte ich nur schon wieder schreiben? Meine persönlichen Auseinandersetzungen mit Gott? Über das Licht? Geschlechtsverkehr mit meiner Frau? Reisen?

Kindererziehung oder eine Bauanleitung für einen Kartoffelspionstern?

Ich probiere, mich wieder auf das Thema zu konzentrieren. Ich rede sehr oft mit mir selbst, da die allumfassende Göttin mich vergessen hat. Wahrscheinlich hat mich das Licht erst gar nicht wahrgenommen. Ich bin schlicht und einfach nicht interessant genug, um erkannt zu werden. Dieser Frust musste irgendwo abgebaut werden. Für mich war es die sogenannte pure Liebe, die ich verantwortlich gemacht habe und immer noch mache, wenn wieder mal was nicht so gelaufen ist, wie ich gerne hätte.

Ich bin doch pure Liebe! Ich bin doch Licht! So lese und höre ich das immer wieder und doch stimmt was nicht. Denn ich kann das Göttliche einfach nicht spüren und es ist gefühlt Lichtjahre entfernt von mir.

Scheiß pure Liebe! Scheiß Licht! Scheiß Gott! Wo bist du denn, wenn man dich braucht? Wo bist du, wenn ich dich brauche?

Wenn ich dich brauche, hast du Pause oder Ferien. Immer dasselbe. Bei allen anderen scheint es ja super zu laufen.

Wieso bei mir nicht? Ich bedanke mich für das Essen, das ich kriege, dafür, dass ich gesund bin und mache keinen Ärger. Ich nehme mir vor, nicht zu fluchen und anständig mit meinen Mitmenschen umzugehen. Ich habe das Gefühl, nur zu geben. Da wäre es doch angebracht, auch mal etwas zu bekommen. Oder liege ich da völlig falsch?

Und:

Wieso um Himmels willen bin ich mit der ganzen Corona-Scheiße hier konfrontiert?

Was habe ich wem angetan?!

KAPITEL 1

AUSWANDERN MACHT SPASS

Nachdem ich mit meiner Frau fast fünf Jahre in der Schweiz verbracht hatte, sind wir nach langem Hin und Her endlich zu dem Schluss gekommen, mit einer Auswanderung ernst zu machen. Da wir fast zwei Jahre in Thailand und ein Jahr in der Südtürkei gelebt hatten, war das Verlangen, wieder auszubrechen, sehr groß. Das Leben und der Lifestyle gefielen uns nicht so sehr in der Schweiz. Wir waren auch nicht überzeugt vom schweizerischen Schulsystem oder von den allgemein praktizierten Schulsystemen. Hauptsächlich war es das Fernweh, das uns getrieben hatte, wieder Neues entdecken zu wollen.

Die Frage, wo es hingehen sollte, hat uns sehr lange beschäftigt. Nach vielen Recherchen und endlosen Gespräche entschieden wir uns für Fuerteventura (Kanaren, Spanien). Mit Freude begannen wir, Vorbereitungen zu treffen. Einige, so dachten wir, nützliche Kontakte würden hergestellt werden können. Wir steckten viel Arbeit, Schweiß und Schmerz in dieses Projekt – überzeugt von der Richtigkeit dieser Entscheidung,überzeugt davon, eine gute Fee im Hintergrund zu haben, die hilfreich zur Seite stehen würde, falls es nötig sein sollte.

Die letzten Vorbereitungen liefen, viele Dinge waren verkauft, entsorgt oder verschenkt worden. Eine große Matratze und das Fernsehgerät zierten das Wohnzimmer. Ansonsten war die Wohnung leer. Der Tag der Abreise kam näher und näher. Die Corona-Zahlen stiegen und stiegen. Die Welt schrie nach Lockdown und stand aus meiner Sicht auf dem Kopf. Die Situation machte uns Angst.

Abendessen am Boden, vier Teller, Gabeln, Messer etc. (Wir hatten nur noch vier Bestecke und Teller, alles andre wurde entsorgt. Wir gingen davon aus, nichts mehr zu benötigen).

Nur noch vier Tage, dann sollte es losgehen. Die Spannung und Anspannung stiegen stündlich an.

Was sollten wir tun, wenn der Lockdown vor unserer Abreise käme? Die Wohnung war leer und zum Teil geputzt für die Übergabe. Es kam, wie es kommen musste, und ich wusste, dass alles gut gehen würde, denn alles hatte sich gut angefühlt. Wir machten das Richtige …

Verdammte Scheiße! Das durfte doch nicht wahr sein! Die Welt hatte aufgehört, sich zu drehen, der Lockdown war da. Ich fasste und raffte das nicht! Drei Tage? Der Tritt kam ohne Deckung in die Eier. Wieso konnte der Scheiß-Lockdown nicht vier Tage später kommen? Was hatte ich getan, das diese Scheiße rechtfertigte? Meine Frau war unendlich traurig und weinte. Die Kinder! Keine Ahnung, worum es ging. Wo sollten wir jetzt hin? Der Mietvertrag war gekündigt. Alles, was man für den normalen Lebensunterhalt benötigte, war weg. Wie lange ging das jetzt? Wann gingen die Grenzen wieder auf? Eine Frage nach der anderen, auf die es im Moment scheinbar keine Antwort gab.

Dafür war der Sündenbock für das Dilemma umso schneller gefunden. Warum, mein lieber Himmel, hast du zugelassen, dass wir so einen … Fuck erleben und durchstehen müssen? Ich habe keiner Seele etwas zuleide getan. Nicht einmal Fliegen und Mücken schlage ich tot. Wir ernähren uns vegan – aus ethischen Gründen und nicht, weil wir zu blöd zum Jagen wären. Trotzdem passiert uns das. Das ist nicht fair. Das Leben ist einfach nicht fair.

Wie auch immer. Lösungen mussten her und wurden gefunden. Es war zu früh, um ein neues Abreisedatum festzulegen. Das Leben im Lockdown musste organisiert und ein Minimum an Möbeln musste beschafft werden.

Dinge für den normalen Alltag mussten gekauft werden, was sich zum Teil sehr kompliziert gestaltete in dieser außergewöhnlichen Zeit. Nachdem wir nun das Leben scheinbar wieder im Griff hatten, machen sich Zweifel breit. Wir waren uns plötzlich nicht mehr sicher.

War das, was wir vorhatten, wirklich das Richtige? Sollte das ein schlechtes Omen sein?

Stand unser Vorhaben unter einem schlechten Stern und sollte neu durchdacht oder gar abgeblasen werden? Wann wird sich die Situation ändern? Wie sieht die Situation in Frankreich und Spanien aus?

Die Gedanken kehrten in ruhiges Fahrwasser zurück und das Leben mit der neu gewonnenen Zeit für die Familie war äußerst belebend und schön. Auch wenn viele Dinge nicht möglich waren, erfreuten wir uns einer angenehmen und tollen Zeit im Kreis der Familie. Es wurde viel gebastelt, gekocht und es wurden Pläne geschmiedet. Wir verbrachten viel Zeit im Wald und hatten es richtig gut. Man traf auch viele andere Familien im Wald, und das Wetter war außerordentlich gut.

Pläne wurden angepasst, das Abreisedatum neu definiert.

Anfang November 2020 sollte es losgehen! Die Welt schien für uns in Ordnung zu kommen und wir alberten rum, dass wir uns nun ein zweites Mal auf die bevorstehende Auswanderung würden freuen können. Wir waren so gut drauf wie schon lange nicht mehr, auch als wir erfuhren, dass wir nicht bis Ende Oktober in der Mietwohnung würden bleiben können. Denn wir hatten Glück, dass wir überhaupt länger in der Wohnung bleiben konnten. Wir entschieden uns, die fünf Wochen bis zum Abreisedatum in unserem Wohnwagen zu überbrücken.

Das Wetter war sehr schlecht und es regnete fast täglich, was das Leben im Wohnwagen schwierig machte. Den Kindern gefiel die Zeit im Wohnwagen, während meine Frau und ich an die Grenzen kamen. Es ist anders, ein Leben in einem Trailer zu organisieren, als Ferien machen damit. Ich wollte noch möglichst viel arbeiten um Geld zu verdienen, bevor es los gehen sollte. Deshalb hatte ich viel zu tun und vieles blieb an meiner Frau hängen. Der Tag der Abreise kam näher. Die Freude blieb verhalten. Denn leider spitzte sich die COVID-Situation erneut zu. Die letzten Tage gestalteten sich als sehr mühsam, da ich täglich mit irgendwelchen Konsulaten und Ämtern telefonierte. Ich wollte mich vergewissern, dass sowohl die Durchfahrt Frankreichs als auch die Einreise nach Spanien zur geplanten Reisezeit möglich wären. Alles blieb sehr ungewiss und konnte sich stündlich ändern. Ein Déjà-vu. Das alles kam mir so verdammt bekannt vor. Auch der zweite Versuch schien hinter einer dicken Regenwolke zu versickern. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass Covid ein zweites mal zu einem Problem werden könnte und probierte uns zu motivieren.

»Bleiben wir optimistisch«, sagte ich zu meiner Frau, »wir dürfen jetzt nicht die Fassung verlieren. Alles wird gut.« Meine Frau meinte, dass über einen Lockdown in Frankreich gesprochen wird und dass alles den Bach runter gehen werde. »Wir haben nicht mal hier ein richtiges Zuhause!? Was sollen wir tun, wenn Frankreich dichtmacht?«

Das wird auf keinen Fall passieren, nicht schon wieder! Nicht ein zweites Mal …

Endlich! Der letzte Arbeitstag war erledigt. Nun sollte alles vorbereiten werden, für die anstrengende Reise mit dem Auto nach Fuerteventura. Wohnwagen putzen, am nächsten Tag wird der eingestellt. Meine Frau kam weinend auf mich zu und meinte: »Die französischen Grenzen werden dicht gemacht! Es hat alles keinen Sinn! Wir hängen schon wieder fest …«

»Neinneinnein! Das mach ich kein zweites Mal mit! Wir fahren los! Jetzt sofort! Pack alles zusammen, ich mache den Wohnwagen klar!« What the Fuck! Was für eine verfluchte Scheiße geht hier ab! 31.10.2020 – Frankreich machte dicht. Ich konnte einfach nicht fassen, was hier los war.

Halloween 2020 wurde zum Alptraum für mich und meine Familie. Wir machten alles klar für die Abreise, ungewiss, was uns erwarten würde. Kein Proviant für die Reise, die Katze musste eingefangen und die Kinder mussten für die Reise vorbereitet werden. Koffer packen, Formulare einpacken und aufräumen. Es wurde kein Wort gesprochen, wir machten uns fertig für eine Reise ins Ungewisse. Ich dachte nach über die Reiseroute und die Ausgangssperre in Frankreich. Die Kinder waren müde und meine Frauen und ich wollten doch eigentlich mit einem Glas Wein auf die Zukunft anstoßen…

Nun musste der Wohnwagen in der Einstellhalle parkiert und alles fertig gemacht werden, für die lange Reise. Wir waren in Eile und wir waren verängstigt. Wir fuhren los ins Ungewisse. Keine Tests, Ausgangssperre, Angst. Scheiß-Zeit! Die Reise verlief ohne große Worte. Die Anspannung war groß und wir waren hasserfüllt und voller Wut! Auf Systeme, Politik und das Höhere selbst. »Euch werde ich es zeigen, ihr Arschlöcher!« Mittelfinger Richtung Himmel. Ich werde in Zukunft den Teufel anbeten und will nie mehr etwas über Spiritualität, Buddha oder sonst einen Jesus-Klugscheißer hören. Ich hasse allesamt. Belustigen sich wahrscheinlich beim Pokerspiel und Saufgelage über unser Leid! Schließen Wetten ab, ob sie – wir – es schaffen werden!

Oder eben nicht? Ob wir durchhalten oder aufgeben werden. Kurz eine Reifenpanne oder einen miesen, hinterhältigen Zöllner ins Spiel bringen und dann die Hucke voll lachen … Ich war auf alles vorbereitet. Am wenigsten jedoch darauf, dass am Zoll keine Menschenseele auszumachen war. Es herrschte Totenstille im Auto und ein leichtes Zurren, Schnärcheln meiner Tochter war auszumachen. Aber keine Menschenseele. Angespannt und in langsamer Fahrt durchstreiften wir Nebelschwade um Nebelschwade, die nur allzu gut zum Datum passten und durchfuhren den Zoll.

Halloween. Noch nie so einen Horror zu Halloween erlebt. Meine Nerven beruhigten sich zwar, vertrauten der Situation aber nicht. Was für eine perfide Scheiße würde als nächstes kommen? Oder waren unsere Ängste Entertainment genug für die Zuschauer von oben? Wir fuhren fast die ganze Nacht durch und wurden dreimal überholt. Jedes Mal die Angst im Nacken, dass es die Polizei sein könnte. Natürlich mussten Pausen eingelegt werden, denn ich war müde, gestresst und einfach ausgelaugt. Ein langer und aufregender Tag. Schlafen konnte ich jedoch nicht. Deshalb waren die Pausen kurz und ich wollte Frankreich hinter uns bringen. Die Fahrt verlief ruhig. Ich werde diese Fahrt jedoch nie im Leben vergessen.

Endlich Spanien. Die Aufregung war groß, als wir endlich auch diesen Zoll passiert hatten. Riesengroße Steine, die sich von der Seele lösten.

Endlich in Spanien!

Überraschenderweise waren auch an dieser Zollstation keine Beamten auszumachen, was mich – ohne Frage – nicht sonderlich störte, aber Fragen aufwarf.

»Wir sind soeben Hals über Kopf durch Sperrgebiet gefahren bei Ausgangssperre! WOW!« Ich konnte es nicht fassen, Mittelfinger Richtung Himmel. Meine Frau und ich unterhielten uns über die Behörden und Medien. Es wurde klar kommuniziert, dass die Grenzen geschlossen werden sollten. Doch dies war nicht der Fall?

Wir waren zwei Tage zu früh. Das hieß: Zeit totschlagen in Cádiz, bevor wir auf der Fähre Richtung Kanaren einchecken konnten. Es war schon spät und wir alle waren sehr müde von den Strapazen. Schnell eine Unterkunft für heute buchen. Über Airbnb gab es gute Angebote, die auch Haustiere erlaubten. Kurzum wurde eine Bleibe gebucht und wir waren froh. Denn wir konnten es kaum erwarten, zu duschen und uns in ein richtiges Bett zu legen.

Ein befreiendes Gefühl machte sich breit. Das Gefühl, man konnte alles erreichen. Wir hatten allem getrotzt und waren unserem Ziel sehr nahe. Wir konnten alles schaffen! Endlich in Cádiz angekommen – 23.30 Uhr. Kurz den Vermieter kontaktieren und Bescheid geben, dass wir da sind. Ich bin hinüber. Wieso nimmt der das Telefon nicht ab? Bitte nicht! Dreimal probiert und ich probier es weiter. Der Vollpfosten nimmt das Telefon nicht ab … Kotz, würg, scheiß, Fuck! Was für ein Pisser! Der lässt uns hier einfach hängen. Aaaarschloch. Hoffentlich kommst du in die Hölle! Um diese Uhrzeit in Cádiz ein Hotel zu finden, das Haustiere erlaubt, würde schwierig werden. Viele Hotels befinden sich in der Altstadt und die ist mit dem Auto kaum zu befahren.

Also doch noch: Ein kleiner linker Haken, von wo auch immer und ich hatte ja irgendwie auch damit gerechnet.

Irgendwann fiel ich in ein Bett und schlief wie noch nie. Am nächsten Morgen waren meine Gedanken bei der Katze. Der arme Kater! Musste die Nacht allein im Auto verbringen. Die Zeit verging wie im Flug in Cádiz und gute Laune machte sich breit auf dem Weg zum Fährhafen. Wir sollten Freunde auf der Fähre treffen, die gleiche Pläne hatten wie wir.

Fuerteventura! Wir sind bald da!

Auf dieser Reise, auch im Lockdown, bevor wir unterwegs waren, hatte ich sehr viel Zeit zum Nachdenken. Spannend, was einem alles durch den Kopf gehen kann und geht in extremeren Situationen. Ein gewagter Schritt mit unsicherem Ausgang. Dabei habe ich eine Familie: Eine Frau, zwei Kinder und einen Kater, den wir aus Thailand mitgenommen hatten. Existenzängste kamen auf, obwohl wir finanziell organisiert waren und sind. Das Gerede der Leute ging mir durch den Kopf. Wie könne man es wagen, in Zeiten wie diesen solche Unternehmungen zu planen und das mit Kindern?

Was wird uns erwarten, wenn wir da sind? Wird sich das Leben tatsächlich verändern? Wir hatten Erwartungen an diese neue Situation. Würden diese erfüllt werden? Waren die Erwartungen zu hoch? Fuerteventura war als Ziel ganz oben gewesen, da wir davon ausgingen, viele gleichgesinnte Menschen zu treffen. Dass wir endlich frei über unsere Einstellung in Bezug auf gewisse Dinge würden sprechen können, ohne einen Shitstorm zu ernten. Die meisten Menschen, die ich kenne, finden unseren Weg, den wir gehen möchten, scheiße. Weil sie nichts darüber wissen und dem Systeme hörig sind. Ich mag mich nicht jedes Mal dafür rechtfertigen, dass unsere Kinder nicht in eine Schule gehen. Oder dafür, dass wir uns vegan ernähren. Es soll jeder so machen, wie er oder sie es selbst für richtig hält. Ich behaupte nicht, dass unser Lifestyle der richtige und/oder der einzige ist.

Ich dachte über das Gesetz der Resonanz nach und kam zu dem Schluss, dass alles besser werden wird. Jedenfalls das, was wir persönlich als besser empfinden. Kann ja nur! Weil: Das Universum gehorcht ja und macht das, was wir uns vorstellen. Wenn ich genau darüber nachdenke, bin ich mir nicht mehr so sicher. Jedenfalls hatte ich viel Zeit zum Nachdenken und um mit mir selbst zu sprechen. Nicht laut, sondern einfach im Kopf. Ich höre mir in jedem Fall zu und gebe mir auch eine Antwort. Manchmal ist die Kommunikation sehr heftig und ich und ich können durchaus mal ausfällig werden: ‚Du verdammter Idiot! Ich habe es dir tausend Mal gesagt! Wenn du das tust wird es nicht gut gehen. Du wirst auf die Fresse fallen!

Wieso hörst du nicht auf mich? Den Schlamassel hättest du dir ersparen können. Ich habe ja gesagt, dass es klappen wird! Alles Pfeifen, die nicht an uns geglaubt haben.‘

Es ist davon auszugehen, dass ich nicht der einzige Mensch auf der Welt bin, der mit sich redet. So fragte ich mich immer und immer wieder auf der ganzen Reise: ›Wieso bin ich mit diesem Corona-Fuck-Shit Damn-Shit-Kotz-Fuck konfrontiert? Hätte das nicht einfach warten können? Musste das unbedingt jetzt sein? Um Himmels willen! Lieber Gott oder was auch immer! Was haben wir dir zuleide getan? Sicher bin ich nicht der Ober-frommste auf dieser Welt, aber gleich so? Finde ich doch etwas übertrieben und unangemessen.‹

Ich denke eben, es dreht sich immer alles nur um mich. Auch hier bin ich sicher nicht der einzige. So mache ich mich darauf aufmerksam, dass es Leute gibt, die ihre ganze Existenz verloren haben. Leute, die Freunde oder Familienmitglieder verloren haben. Leute, denen ihre Perspektiven genommen wurden und Menschen, deren Zukunft geraubt wurde.

Peinlich berührt probiere ich, irgendwelche Ausreden zu kreieren über mein Mindset. Das Arschloch bin ich. Wie immer! Denn mir fällt nichts ein, was meine Gedanken bezüglich des Allumfassenden rechtfertigen könnte. Wie immer muss ein Sündenbock her, um den ganzen Frust abzuwerfen, der sich angestaut hat.

Die Überfahrt mit der Fähre verlief sehr gut und wir hatten sogar richtig Spaß mit gleichgesinnten Menschen. Auf Lanzarote mussten wir übernachten, bevor wir die Fähre nach Fuerteventura nehmen konnten. Das Auto hatte einige Zündaussetzer und der Motor ging zwischendurch mal aus, da ich in Cádiz unbedingt noch Benzin hatte tanken wollen. Ich dachte, auf der Insel wäre der Treibstoff teurer. Benzin im Dieselmotor ist nicht das Beste (war wohl müde), aber auch nicht sonderlich schlimm, wenn nicht der ganze Tank gefüllt wird. Ich nahm es mit Humor und die Kiste läuft heute noch einwandfrei – halt einfach in Schweden.

Es war ein unbeschreiblicher Moment, als wir endlich auf Fuerte ankamen und unser Domizil beziehen durften.

Unendliche Freude, glückliche Zufriedenheit und Entspannung machten sich breit. Hurra!

Wir begannen, unseren Traum zu leben und in mir wurde es ruhiger und ruhiger.

KOPFROCK

Mein wertvollster und stolzester Besitz, den ich habe,

ist, dass ich nichts besitze.

Je weniger ich umhertragen muss, umso weiter kann ich gehen. Denn ich bin schlicht und einfach leichter und zwar nicht nur im wörtlichen Sinne.

Besitz ist sehr besitzergreifend und bindet. Denn all diese Besitztümer müssen unterhalten und gepflegt werden. Sie brauchen einen Platz. Ich muss dafür sorgen, dass das alles gewährleistet bleibt, ansonsten verlieren die Dinge an Wert. Denn für wertlose Besitztümer interessiert sich niemand. Viel Besitz bedeutet, dass man viel verlieren kann. Ergo: Je weniger man hat, umso weniger kann man verlieren. Eine sehr simple Logik. Außerdem muss ich mich mit niemanden messen, der mehr besitzt. Denn alle besitzen mehr als ich. Ich werde nicht mehr eifersüchtig über den Zaun beobachten, was andere neu haben. Denn ich brauche es nicht. Ich habe nichts und bin reich. Meine Nerven werden nicht mehr mit Belanglosem konfrontiert und strapaziert. Dadurch entsteht Raum für mehr.

Mein persönliches Hab und Gut beschränkt sich im Moment auf ein Auto und einen Wohnwagen. Was sich wahrscheinlich im Laufe des Jahres auch noch ändern wird. Bisher habe ich zweimal in meinem Leben meine ganze Habe verkauft und entsorgt, was in beiden Fällen ein enorm befreiendes Gefühl mit sich brachte. Ich werde es nicht ein drittes Mal so weit kommen lassen. All diese Dinge, die sich immer wieder angehäuft haben, waren im Grunde wertlos. Zum Teil waren Sachen dabei, die noch nie gebraucht worden waren und trotzdem hatten sie gekauft werden müssen.

Der unnötige Ballast endet immer im Keller. Es empfiehlt sich, keinen Keller zu haben.

Heute bin ich ein großer Fan des Wenig. Am besten ist es, wenn alles in einem Koffer oder Rucksack Platz hat.

Wir sind nahe dran und es macht uns glücklich.

Was ich und meine Frau bedauern, sind die Kinder. Denn sie sehen all die Dinge, die Kinder im selben Alter haben. Unsere Kinder besitzen enorm viel weniger. Ich kann nicht erwarten, dass sie in ihrem Alter verstehen, weshalb wenig zu haben eben bedeutet, viel zu haben. Irgendwann, so hoffe ich, werden sie verstehen.

Leider beginnt das Messen bezüglich Gütern sehr früh. Im Kindesalter wird schon verglichen und abgewogen:

Was hat er? Was habe ich?

Für eine Konsumgesellschaft, zu der wir uns entwickelt haben, sind solche Fights äußerst hilfreich und produktiv, denn sie führen zum Massenkonsum. Zum Kauf von Gütern und Dingen, die man nicht einmal unbedingt haben möchte, die sich aber hervorragend eignen zum Protzen und Angeben. Um einen Status zu symbolisieren, den man vielleicht nicht mal innehat. Wofür genau? Um jemandem zu gefallen? Um dazuzugehören? Jemandem zu imponieren? Ein leider ausgeprägtes ›eingeprägtes« gesellschaftliches Problem.

Auf keinen Fall möchte ich hier Klugscheißerei betreiben. Wenn aus Freude an Dingen eben diese Dinge beschafft werden, finde ich das super und toll. Wir sollten einfach nicht vergessen, dass auch kleine Dinge Spaß und Freude bereiten können. Was man mit Schnur, einem Sackmesser und einem Stück Holz alles machen kann … Ein Schuss Fantasie dazu und ich habe mein Schiff, mit dem ich die Welt besegeln kann, selbst gebaut. Vermutlich liegt in der Fantasie einer der Schlüssel. Die Fantasie wird uns, meiner Ansicht nach, zu früh weggenommen.

Wir brauchen sie auch nicht mehr, da die Industrie Spielzeuge generiert. Ich brauche mir somit kein Spiel mehr auszudenken, denn die Spiele und Spielsachen werden fix und fertig frei Haus geliefert.

Das wiederum bedeutet, dass man mehr Zeit ins Lernen investieren kann. Wobei schulische Leistungen als sehr wichtig erachtet werden, um im System etabliert funktionieren zu können. Das System lehrt uns genau das. Höher, schneller und weiter … als der andere! Sei besser … als die anderen! Dann wirst du belohnt. Sei auf keinen Fall schlechter, denn das wird bestraft mit Ablehnung. Der Grundstein für Neid und Missgunst ist gesetzt. Grundsteine, um über die Mauer zu blicken, zu vergleichen und zu werten, sind gegeben.

Ich versuche, mich von Besitztümern zu befreien, damit ich freier leben kann und werde von der Gesellschaft missbilligend betrachtet. Ehrlicherweise natürlich nicht überall.

Wieso streben wir nach Besitz?

Wir haben doch schon alles.

KAPITEL 2

VERLORENER SOHN

Wir Menschen pflegen einen äußerst denkwürdigen Umgang miteinander und untereinander im Alltag. Wir begehren, neiden hassen, schimpfen etc. – und manchmal sind wir auch nett.

Wenn es um das alltägliche Austauschen von Gefühlen geht, sind wir äußerst gut trainiert.

Die einfachsten, einfältigsten und abgedroschensten Beispiele finden wir im Straßenverkehr. Einsteigen und das Hirn abschalten. Frisch und fröhlich wird kommuniziert. Da ein Stinkefinger, dort ein Vogel, Zeichen. Mal die Faust und dort das Häle-Häle-Zeichen. Und die meisten helfen und mischen fleißig mit. Wir sind vermeintlich anonym in unseren bewegten Kisten, können deshalb alles geben und uns richtig gehenlassen. Was dann sehr oft einfach gemacht wird. Dabei vergessen wir ganz gerne, dass wir alle mit einer einzigartigen Nummer versehen sind, anhand derer man uns sehr leicht Identifizieren kann. In dem Vortrag von Frau Vera F. Birkenbihl, den ich mir auf YouTube angeschaut habe, heißt es: »Buddhismus lässt sich am einfachsten im Straßenverkehr trainieren.«

Wie wahr. Traurig ist doch eher, wie viel Buddhismus rauskommt, oder?

Ich finde es spannend mitzuerleben, wie sich Menschen auf das tiefste Niveau begeben können, wenn sie in ihre Hämorrhoidenschaukeln einsteigen – und es geht noch tiefer. Spannend zu erleben, wie ich Fehler mache und über dieselben Fehler ausraste, wenn sie jemand anders begeht.

Als Fahrlehrer werde ich täglich mit dem Verkehr konfrontiert.

Als Moderator (Neulenker Weiterbildung) kann ich das Verhalten der Menschen im Straßenverkehr studieren.

So lassen sich circa 90 % der Kursteilnehmer motivieren, zu dicht zu dem vorausfahrenden Fahrzeug aufzuschließen.

Die Gründe dafür sind immer dieselben: Das vordere Fahrzeug fährt zu langsam oder halt eben gerade nicht so schnell, wie man selbst gerne möchte. Ein Klassiker. Natürlich ist mir das noch nie passiert!

Die Leute lassen sich motivieren zum dichten Aufschließen, wenn sie im Stress sind. Davon versprechen sich die Fahrer in beiden Fällen dasselbe: Man möchte schneller vorwärtskommen. Wird das tatsächlich der Fall sein?

Eine Feststellung, die ich mache, ist, dass viele Leute zu dicht aufschließen und sich dessen gar nicht bewusst sind. Sie tun es also, ohne irgendwelche Absichten zu verfolgen. Natürlich kann man den gesammelten Frust sehr schön mit anderen teilen und ich kann diesen Vollspast vor mir so schön provozieren. Dieses Verhalten zeigen die meisten Personen, die am Straßenverkehr sowohl aktiv als auch passiv teilnehmen.

Natürlich gibt es viele andere Gründe, um den besagten Fehler zu begehen. Es ist sehr aufschlussreich, von all den Leuten zu erfahren, was sie denn über die Fahrer denken, die zu dicht aufschließen.

Die Reaktion auf diese Frage ist in 90 % der Fälle identisch und äußerst amüsant. So ist für die einen der Übeltäter ein Flachwichser, während er für andere das klassische Arschloch ist. Wieder andere nennen den Sünder Rowdy, Schafseckel (Schweizerdeutsch: Schoofsecku, bedeutet so viel wie das männliche Sexualorgan beim Schaf), aber auch Idiot, Vollpfosten, Bitch und Hurensohn sind hoch im Kurs.

Die Teilnehmer reagieren mit Unverständnis und Ärger, bevor sie sich bewusst werden, wie sie sich eben selbst betitelt haben. Da die meisten von ihnen ja selber zu dicht aufschließen.

Wir alle sind Arschlöcher und Schafseckel im Verkehr. Wir lernen, wie wir uns sehen und was wir über einander denken im Verkehr. Höchst amüsant und doch so traurig.

Die Reaktion auf zu dichtes Auffahren ist stets Mobbing!

Es wird extra langsamer gefahren, gebremst, Scheibenwaschwasser gespritzt, Handzeichen gegeben und extra zurückgeschaltet. Provokation, Aggression und Mobbing. Wie schön wir miteinander umgehen können. Ich lerne weiter, dass zu dichtes Aufschließen im Verkehr selten den gewünschten Effekt erzielt. Das Gegenteil ist sehr viel wahrscheinlicher. Das Hirn schaltet auf Ego-Modus, wenn wir Auto fahren und das nicht nur beim Einhalten, sondern eben beim Missachten des Sicherheitsabstandes.