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Erik mag sein Leben als Landei. Darum meidet er alles, was sein ruhiges Leben stört. Nur dumm, dass er nicht nein sagen kann und jetzt gleich drei Probleme am Hals hat, die ganz oben auf seiner No-Go-Liste stehen: Großstadt, Konzert und Aufpasser für den Nachbarssohn spielen. Aber dann waren da plötzlich diese blauen Augen, die seit dem ersten Blickkontakt ein Dauerkribbeln bei ihm auslösten.
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Veröffentlichungsjahr: 2024
Inhaltsverzeichnis
Urplötzlich verliebt
Einige Hinweise
Impressum
Wer ein Problem mit Liebe zwischen Männern hat, der sollte nicht weiterlesen.
Sämtliche Personen in dieser Geschichte sowie deren Handlungen sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.
Die Schauplätze sind entweder das Produkt der Fantasie des Autors oder wurden auf fiktive Weise verwendet.
Die Liedzeilen, die in dieser Geschichte verwendet werden, sind Eigentum der rechtmäßigen Inhaber.
„Fuck!“, schimpfte er lautstark und schob sofort seine üblichen drei W-Fragen hinterher: „Was mache ich überhaupt hier? Warum habe ich mich wieder bequatschen lassen? Wieso habe ich nicht nein gesagt?“ Wütend presste hervor „Weil du ein Idiot bist und nicht nein sagen kannst.“ Vergeblich versuchte er, sich auf den Straßenverkehr im viel zu großen und viel zu hektischen Köln zu konzentrieren.
Schuld daran waren nur seine nervigen Nachbarn. Ein Blick auf die Uhr sagte ihm, dass sie jetzt entspannt auf ihrer Couch saßen und sich von irgendeinem schwedischen Liebesfilm berieseln ließen. Dafür durfte er sich herzinfarktgefährdet durch die Straßen Kölns quälen. Und dass nur, weil Muttersöhnchen Tobias das Konzert in der bösen Großstadt nicht alleine besuchen durfte. Genau an der Stelle hatte er die Niete gezogen und wurde als Aufpasser eingesetzt.
„Verdammtes Muttersöhnchen, verdammtes Köln, verdammtes Konzert und überhaupt alles andere ebenfalls“, äußerte er seinen Ärger dieses Mal erheblich lauter, weil ihn diese drei Dinge nicht wirklich interessierten. Klar, Tobias ist ein ansehnlicher Neunzehnjähriger, passte nicht in sein Beuteraster und war außerdem hetero.
Sein Gedanke stockte abrupt und er überlegte: Was für ein Beuteraster? Tatsächlich hatte er mit seinen vierundzwanzig Jahren noch keine Möglichkeit, um Erfahrungen sammeln zu können. Wie auch, als typisches Landei boten sich ihm keine Möglichkeiten, und einfach mal nach Köln fahren kam für ihn bisher nicht in Frage. Aber das hatte sich geändert. Seit zwei Wochen war er Besitzer eines Führerscheins samt alten Schätzchen auf vier Rädern.
