Vanessa - In den Fängen der Sex-Mafia | Erotischer Roman - Miu Degen - E-Book

Vanessa - In den Fängen der Sex-Mafia | Erotischer Roman E-Book

Miu Degen

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Beschreibung

Dieses E-Book entspricht 256 Taschenbuchseiten ... Vanessa scheint endlich vom Glück eingeholt worden zu sein. Sie hat einen tollen Mann kennengelernt, wohnt in seinem Loft und bekommt die Chance, eine Schauspielschule zu besuchen. Doch es zeigt sich, dass sie in die Fänge von Frauenhändlern geraten ist. In der Hoffnung, dieser Falle zu entkommen, versucht sie alles, um es ihrem Geliebten recht zu machen. Als ein Sonderkommando das Gebäude stürmt, spitzt sich die Situation für alle zu. Wird es Vanessa gelingen, unbeschadet zu entkommen? Diese Ausgabe ist vollständig, unzensiert und enthält keine gekürzten erotischen Szenen.

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Seitenzahl: 352

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Impressum:

Vanessa - In den Fängen der Sex-Mafia | Erotischer Roman

von Miu Degen

 

Miu Degen ist Ende dreißig, hat zwei Kinder und ist seit einiger Zeit geschieden. Nachdem sie sich mehrere Jahre als Hausfrau und Mutter vorrangig um ihre Kinder gekümmert hat, sind diese nun so weit, dass sie sich um sich selbst kümmern können. So bleibt Miu mehr Zeit für ihre eigene Lebensplanung. Es war schon immer ihr Traum, Schriftstellerin zu werden, um ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit anderen teilen zu können.Ihre ersten sexuellen Erfahrungen hat sie selbst erst mit 19 Jahren gemacht. Von da an hat sie ihren Trieben und der Lust jedoch freien Lauf gelassen und viel experimentiert.Jetzt geht sie ihrer Leidenschaft, dem Schreiben, nach und möchte anderen – Männern wie Frauen – Freude und Unterhaltung bieten.

 

Lektorat: Ulrike Maria Berlik

 

 

Originalausgabe

© 2023 by blue panther books, Hamburg

 

All rights reserved

 

Cover: © lightfieldstudios @ 123RF.com

Umschlaggestaltung: MT Design

 

ISBN 9783750755550

www.blue-panther-books.de

1. Vorspielen

Ich war überrascht, während Thomas den schwarzen Porsche Cayenne vor dem alten Backsteingebäude zum Stoppen brachte. Die Fenster waren so grau und schwarz, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass da überhaupt noch Licht durchschien. Ganz oben gab es ein paar, da war kein Glas mehr drin. Nur schwarze Löcher zierten die schmutzige Wand.

»Also, da sind wir. Cool, was?« Thomas grinste mich an, öffnete die Fahrertür und stieg aus.

Zögernd folgte ich ihm und starrte erneut auf das alte Fabrikgebäude. Überall lagen Dreck und Müll herum. Es wirkte wie eine Kulisse aus dem 19. Jahrhundert. Aus der ersten industriellen Revolution. Oder wie man heute sagen würde: Industrie 1.0.

Mein Blick schweifte umher und landete bei Thomas. Dieser gut aussehende, athletisch gebaute Mann, den ich erst vor ein paar Tagen kennengelernt hatte. Schon am ersten Abend ging ich zu ihm und wir vögelten fast die ganze Nacht, bis wir vor Erschöpfung einschliefen.

Mein Herz schlug wieder schneller, während ich ihn betrachtete. Knapp dreißig Jahre alt, dunkle Haare, blaue Augen, braun gebrannte Haut. Ebene Gesichtszüge und spitzenmäßig gekleidet. Heute trug er einen Anzug von Boss.

Ich wusste, dass ich ihm verfallen war, und nicht nur, weil er viel Geld hatte. Auch nicht, weil er mich aus einer schlimmen Situation rettete. Mein letztes Geld war aufgebraucht, meine WG wollte die nächste Miete von mir und ich hatte alle Jobs verloren und somit kein Einkommen mehr. Ich stand kurz davor, wieder zu meinen Eltern auf den Bauernhof zurückzukehren. Aber diese schlimme Strafe wollte ich nicht auf mich nehmen. Es gab einen Grund, warum ich hier nach München geflohen war.

Und dann war er plötzlich da. Wie aus dem Nichts platzte er in mein furchtbares Leben.

Ich atmete bei diesem Gedanken tief durch. Es war wie ein Traum. Nein, die letzten Tage waren wie ein Rausch. Er hatte mich gerettet, befreit und in den siebten Himmel gehoben. Ich war sogleich in seine Penthouse-Wohnung eingezogen, wir gingen ein paar Klamotten für mich einkaufen und er versprach mir, sich für meine Karriere einzusetzen. Ich wollte Schauspielerin werden und Thomas führte ein paar Telefonate.

Und nun standen wir vor dem größten von drei mindestens drei Stockwerk hohen Gebäuden, die gemeinsam ein »U« bildeten. Die links und rechts waren kleiner, während das mittlere fünf Etagen zählte. Zum Teil waren Steine herausgebrochen und dunkle Löcher schienen mich wie Augen anzustarren. Plötzlich wurde es mir kalt, obwohl es mindestens zwanzig Grad waren.

Der ehemals geteerte Hof war an vielen Stellen aufgerissen und hier und da schossen Gräser und andere Gewächse aus den Ritzen hervor. Beim linken Gebäude standen zwei große Müllcontainer. Beide waren randvoll und ließen sich nicht mehr schließen. Vom Nebengrundstück hörten wir irgendwelche Maschinen, hier aber, in diesem trostlosen Hof, war es ruhig. Selbst Vögel hörte man nicht. Selbst diese mieden diesen unwirklichen Ort.

»Und hier ist die Schauspielschule?« Meine Stimme klang unsicher und so leise, als ob ich befürchtete, laute Worte könnten die Wände zum Einstürzen bringen. Ein aufkommender Wind spielte mit meinem Blumenkleid. Dieser bunte Fleck war genauso fehl am Platz wie eine Fliege auf einem Spiegelei.

»Ja, ich gebe zu, es sieht nicht prunkvoll aus. Die müssen mit ihren Haushaltsmitteln wirtschaften und dieses Areal war sehr günstig.« Thomas grinste mich an. Seine Augen leuchteten, während er zuversichtlich nickte. Meine Ängste schwanden etwas. Das war halt nicht Hollywood!

Mein Blick wanderte zurück zur Einfahrt. Dort war ein kleines Pförtnerhäuschen, in dem ein Mann saß, dem Thomas beim Einfahren zugewunken hatte. Eine innere Stimme schrie plötzlich auf, und zwar so sehr, dass meine Beine weich wurden.

Weg!, schrie sie in mir. Du musst hier weg!

Aber wohin? Wieder dort hinaus in diese gefühlskalte und hoffnungslose Welt? Wo doch hier meine Chance wartete?

»Komm«, sagte Thomas und riss mich aus den Gedanken, als ob er es erahnte, worüber ich nachgrübelte.

An der Hand führte er mich zu der großen Eingangstür des mittleren Gebäudes. Diese schob er knarrend auf und wir betraten einen Eingangsbereich, der ungefähr zehn auf zehn Meter maß. Links befand sich eine verstaubte Scheibe mit einem runden Loch. Dort steckte wahrscheinlich mal eine Klappe, die zu öffnen war, wenn der Besucher mit dem Pförtner oder der Empfangsdame sprechen wollte.

Geradeaus ging eine große, breite Treppe in das obere Stockwerk. Links und rechts sah ich Türen, die alle verschlossen waren. Es roch modrig und abgestanden. Überall sah ich Staub. Links neben der Treppe war ein kleiner Flur oder Durchgang, den wir nun betraten. Ehrfürchtig betrachtete ich die Wände und das alte Holz vom Treppengeländer. Am Ende des Flurs wartete eine breite Stahltür auf uns, die Thomas aufdrückte.

Ich staunte nicht schlecht, als wir uns in einer großen Fabrikhalle wiederfanden. Die Fenster unter der Decke, die mindestens vier Meter über uns hingen, ließen kaum Sonnenlicht herein. Da alle Lichter eingeschaltet waren, konnte ich die schmutzigen Wände und die noch schmutzigeren und verkratzten Böden bewundern.

Wie mein Kleid vorhin im Hof, befand sich auch hier ein unpassender Farbklecks in der Halle. Ein knallrotes Sofa stand auf einem dunkelgrünen oder olivfarbenen Teppich. Das konnte ich nicht genau erkennen. Dahinter eine grüne Leinwand. Daneben waren Stative mit Lampenschirmen und Strahlern platziert. Ein Mann hantierte gerade an einer Kamera herum, die auf einem kleineren Stativ davorstand. Links davon erkannte ich einen Fotoapparat mit großem Objektiv, das sich ebenfalls auf einem Stativ befand. Wir liefen nun geradewegs darauf zu.

»Das ist Juri«, stellte mir Thomas den großen, stämmigen Mann vor, der mich skeptisch von oben bis unten betrachtete. Mein Mut schwand von Sekunde zu Sekunde. »Er ist hier der Boss und gleichzeitig auch der Schauspiellehrer.« Thomas zwinkerte mir zu. Dann wendete er sich an Juri und schob mich gleichzeitig sanft nach vorn. »Und das hier ist Nessa. Die, von der ich dir schon erzählt habe.«

»Ach ja … Hallo, Nessa, ich bin Juri.«

Er schüttelte mir kräftig die Hand. Sehr kräftig sogar. Ich war froh, als er sie wieder losließ und der Druck langsam abklang. Juri hatte fast eine Glatze und sein Alter war schwer zu schätzen. Aber er musste mindestens schon vierzig Jahre alt sein.

»Hallo«, sagte ich etwas verunsichert, riss mich dann aber wieder zusammen. Ich wollte Schauspielerin werden, da konnte ich nicht wie ein verschüchtertes Mädchen dastehen und den Mund nicht aufbekommen.

»Tolle Location«, sagte ich mit fester Stimme und blickte mich bewusst nochmals um.

»Tja, das ist echt cool hier. Wir haben so viel Platz, dass wir zehn Sets gleichzeitig aufbauen können.« Prahlend streckte er die Hände nach links und rechts. Dabei drehte sich sein Körper um fünfundvierzig Grad in beide Richtungen. Nun wirkte er wie ein König, der sein Reich zeigte. Na ja, etwas armselig wirkte es schon, aber er hatte recht. Cool war es wirklich.

»Und du willst Schauspielerin werden?«

Was war denn das für eine doofe Frage? Natürlich, deshalb war ich hier!

»Ja«, sagte ich sittsam und lächelte freundlich.

Er musterte mich nochmals von oben bis unten, dann ergriff er mein Kinn und drehte meinen Kopf nach rechts, um mein Profil zu begutachten. Zustimmendes Brummen ertönte aus seinem Mund.

»Ja, du bist ganz hübsch. Und wie sieht es mit deiner Erfahrung aus? Schon mal gefilmt oder auf einer Bühne gestanden?«

»Ja, in der Schule war ich in der Theater-AG.«

Juri nickte mit einem Lächeln auf dem Gesicht, das alles sagte. Da hätte ich genauso gut die Klappe halten können.

»Nun gut. Ich denke, wir machen eine Probeaufnahme. Wir fangen mit Fotos an, in Ordnung?«

Ich begann vor Aufregung zu glühen und nickte hektisch. Endlich ging es los!

»Kann ich mich irgendwo schminken?« Ich schaute mich um, sah aber in der Halle nichts, was irgendwie einem Schminkbereich ähnelte.

»Das brauchst du nicht. Für die Probeaufnahmen geht das auch so ganz gut. Also …« Er schnappte sich den Fotoapparat mit Stativ und stellte ihn vor das Set mit der Couch und der grünen Leinwand dahinter. »Den Hintergrund blenden wir später ein. Das geht am Computer, das spart uns den Aufbau des Sets.«

Er grinste breit, dann drehte er den Kopf und schien etwas im hinteren Teil der Halle zu suchen.

»Sladek!«, schrie er plötzlich mit einer ganz tiefen Stimme, sodass ich zusammenfuhr. Zwei Tauben stoben unter dem Hallendach auf und flogen in den hinteren Bereich.

»Ja!«, ertönte eine Stimme. Ein Mann kam hinter einem Objekt hervor, das wohl früher ein Büro in der Fertigung war.

»Komm her!«, rief Juri und winkte ihm zu.

Ein junger Mann, Ende zwanzig, eins neunzig, dunkle, kurze Haare und athletisch gebaut, kam zu uns gelaufen. Sein Gang war geschmeidig und sein Lächeln umwerfend. Obwohl er sonst nicht mein Typ war, hatte er etwas. Sogleich stand er vor uns.

»Das hier ist Nessa. Wir wollen Probeaufnahmen machen. Hilfst du uns dabei?«

»Klar!« Sladek grinste und streckte mir die Hand hin. »Hi, ich bin Sladek. Freut mich, dich kennenzulernen.«

Ich packte seine Hand und stellte fest, dass sein Händedruck angenehm war.

»Hallo, ich bin Nessa. Ebenso. Lernst du hier auch?«, fragte ich ihn und wollte wissen, ob er ebenfalls am Schauspielunterricht teilnahm.

»Nein, ich bin schon fertig. Ich arbeite hier für Juri.«

»Okay, genug geturtelt. Fangen wir an!« Juri schnitt ihm das Wort ab.

Thomas trat etwas nach hinten und setzte sich auf einen Stuhl, der mir zuvor gar nicht aufgefallen war. Juri schaltete die Scheinwerfer an und ließ die Szenerie in einem hellen Licht erscheinen. Die Stoffbahnen vor den Leuchtmitteln machten es erträglich.

»Okay, wir fangen einfach kalt an und dazu mit einer der schwierigsten Übungen überhaupt: Gefühle zeigen!« Juri grinste mich an und sein Blick verunsicherte mich etwas. Was denn für Gefühle? »Also: Ihr zwei seid ein Paar und ihr streitet euch. Ich will so richtig die Funken fliegen sehen, verstanden?«

Ich nickte und blickte zu Sladek. Worüber sollte ich mich denn mit ihm streiten?

»Du blöde Kuh! Hast du schon wieder vergessen, meine Zigaretten zu holen?«, brüllte er mich schlagartig an. Dabei verzog er sein Gesicht, als ob er mir gleich an die Kehle gehen wollte. Ich zuckte zusammen und trat tatsächlich einen Schritt zurück. Juri klatschte in die Hand.

»Ja, nicht schlecht. Aber, Nessa, du sollst nicht Furcht spielen, sondern Wut. Oder noch besser: Hass!«

Ich schaute ihn an und konnte es nicht glauben. Von Null auf Hundert sollte ich hier explodieren? Wie sollte das denn gehen? Juris Miene veränderte sich. Schien traurig oder enttäuscht zu werden. Dann schüttelte er den Kopf.

»Tja, Nessa, ich glaube, das wird nichts mit dir …«

Jetzt keimte Angst, aber tatsächlich auch Wut in mir auf. »Ja, wie? Ich bin noch keine fünf Minuten hier und schon gibst du mich auf?« Die Temperatur stieg gefährlich hoch. Vor allem dieses dämliche Grinsen in Juris Gesicht machte mich noch rasender.

»Prima. Und jetzt zu Sladek!«

Mein Kopf fuhr herum. Tief atmete ich durch, dabei hob sich mein Kopf und meine Augen funkelten ihn böse an.

»Hol dir deine scheiß Zigaretten doch selbst!«, brüllte ich und ballte die Fäuste.

»Ja, nicht schlecht. Aber da geht bestimmt noch mehr.« Juri kam zu uns, dann gab er mir ein paar Tipps.

»Suche immer Gefühle aus deiner Vergangenheit und lasse sie einfließen. Bei Hass, was oder wen du früher gehasst hast. Bei Wut, vielleicht gab es da einen Klassenkameraden oder einen Ex-Freund. Und bei Liebe, als dein Ex-Freund kein Ex war.«

Er grinste mich an und ich nickte. Das war wohl meine erste Lektion.

»Gut, lass uns etwas anderes probieren.«

»Ja, wie? Der Streit ist schon vorbei? Das ging aber schnell.« Ich war wirklich etwas überrascht.

»Tja, im Schauspielgewerbe muss man schnell reagieren. Jetzt eine traurige, anschließend eine Liebesszene.«

Juri grinste mich an und Sladek zuckte nur mit den Achseln. Es schien so, als ob Juri einen Geistesblitz erhielt.

»Das ist eine gute Idee. Probieren wir es mit Romantik und Liebe. Ihr zwei seid ein Liebespaar und habt euch für zwei Wochen nicht gesehen. Und nun besucht er dich zu Hause. Hier ist die Couch, und er kommt herein.« Juri zeigte nach rechts. »Dort ist die Eingangstür und von dort kommst du, Sladek. Okay, alles verstanden? Ich mache auch gleich ein paar Aufnahmen.«

Nun ging es los. Sladek kam herein, rief wie in einem kitschigen Hollywoodstreifen aus den Sechzigern meinen Namen und breitete die Arme aus. So liefen wir aufeinander zu und umarmten uns. Währenddessen hörte ich das Klicken der Kamera.

»Also küssen solltet ihr euch schon«, meinte Juri, als wir uns wieder aus den Armen befreiten.

Ich blickte zuerst zu Juri, dann zu Sladek und zum Schluss zu Thomas. Wie würde er reagieren? Mein Blick zeigte mir jedoch, dass meine Bedenken unbegründet waren. Er saß ganz ruhig da, lächelte und zeigte mit beiden Daumen nach oben. Also nickte ich. Wir gingen in die Ausgangsstellung zurück.

Sladek kam tänzelnd auf mich zu, lächelte und rief meinen Namen. Auch ich rannte auf ihn zu, um kurz darauf in den Armen zu liegen und unsere Lippen aufeinanderzupressen. Seine fühlten sich fest und gut an. Jedoch der Zigarettenatem war nicht so prickelnd. Ich ließ mir aber nichts anmerken.

Juri unterbrach erneut.

»So ein Kuss nach so langer Zeit der Trennung? Ich bitte euch. Etwas mehr Leidenschaft!«

Wir probierten es erneut. Wieder flogen wir aufeinander zu, dann küssten wir uns mit Zunge. Nun schmeckte ich auch den Tabak, aber ich unterdrückte das Gefühl und küsste ihn leidenschaftlicher und presste ihn fester an mich.

»Mehr Leidenschaft bitte«, rief Juri, während er unentwegt knipste.

Unsere Münder bewegten sich fester. Die Unterkiefer mahlten und die Zungen spielten miteinander. Der schlechte Geschmack wanderte in den Hintergrund.

»Und jetzt noch mit ein bisschen Streicheleinheiten!«

Sogleich begannen Sladeks Hände über meinen Rücken und Po zu streicheln. Das ließ ich zu. Gleichzeitig fuhren meine Finger über seinen Rücken, spürten seine Muskeln und Schulterblätter. Immer inniger wurde der Kuss, und ich begann, aus der Wirklichkeit zu verschwinden. Seine Hände umklammerten meinen Hintern und massierten ihn. Das fühlte sich auf der einen Seite angenehm, sogar geil an, aber auf der anderen Seite saß mein Freund hinter mir und schaute sich das alles an. Ich versteifte langsam und löste mich von Sladek. Schwer atmend blickte ich zu Juri, um seine Reaktion zu sehen. War das gut? Sein Gesicht sagte etwas anderes.

»Ja, war ganz okay. Aber, Nessa, du musst mehr Einsatz bringen. Das wirkt von außen total gestellt.«

Er kam mit der Kamera zu mir und stellte sich neben mich hin. Dann blickten wir auf das kleine Display und er blätterte durch die Bildergalerie. Ich fand sie nicht schlecht, dennoch nickte ich.

»Alles klar. Ich gebe mehr Einsatz.«

»Ja, das will ich hören. Streichle deinen Freund, den du so lange nicht gesehen hast. Verwöhne ihn.« Er grinste breit und Sladek ging in seine Ausgangsposition zurück.

Sogleich flogen wir wieder mit offenen Armen aufeinander zu. Mein Kleid wedelte im Luftzug, kurz darauf prallten wir aufeinander und lagen uns in den Armen. Wir küssten uns leidenschaftlich. Die Zungen spielten miteinander und ich spürte tatsächlich dieses warme Gefühl im Bauch. Meine Hände glitten über seinen Rücken, über seine Arme, seinen Kopf und seinen Hintern. Der war knackig und ich packte fester zu und begann, ihn zu kneten.

Seine Hände umspielten meinen Körper und lagen ebenfalls auf meinem Hinterteil. Seine rechte Hand glitt den Schenkel abwärts und zog daran. Ich hob das Bein und drückte meinen Oberschenkel gegen seine Hüfte. Seine Hand glitt an ihm entlang und schob sich unter meinen Rock. Seine Haut berührte meine und ich presste meinen Unterleib fester gegen seinen Schenkel.

»Ja, das ist gut. Zeigt uns, was ihr drauf habt«, rief Juri.

Ich umklammerte Sladeks Genick und zog mich an ihm hoch. Meine Beine schlangen sich um sein Becken. Seine Hände rutschten unter meinem Kleid zum Hintern und hielten mich fest. Noch inniger küssten wir uns. Es wirkte wie ein Tanz oder eine Choreografie im Ballett, wie wir uns gemeinsam bewegten.

»Sehr schön«, sagte Juri und knipste weiter. »Küss ihren Hals, dann kann ich ihr Gesicht fotografieren.«

Sladeks Mund wanderte abwärts und sogleich wurde mir noch wärmer. Es fühlte sich gut an, von seinen starken Armen getragen zu werden und seine Lippen auf meiner Haut zu spüren. Ich schloss die Augen und der Genuss war nun wirklich echt. Meine Finger fuhren ihm durch das Haar und mein Becken schwang gegen seins.

»Okay, das genügt.«

Schlagartig löste sich der Mund von mir und Sladek ließ mich runter. Erwartungsvoll blickte ich Juri an, der zu dem kleinen Tischchen am Rand ging, auf dem der Laptop stand. Da schloss er die Kamera an. Sladek nahm meine Hand und führte mich zu Juri.

Wir schauten uns die Bilder an. Wow, es sah wirklich gut aus. Der grüne Hintergrund der Leinwand störte etwas, aber da konnte später ein Wohnzimmer oder eine Wiese eingeblendet werden. So hatte ich es zumindest verstanden. Nur die Couch würde dann stören. Ich grinste bei dem Gedanken, eine Couch auf einer Wiese zu sehen, vor der wir uns küssten.

»Ja, nicht schlecht für den Anfang. Aber versuchen wir es mal mit gestellten Bildern«, meinte Juri und stand wieder auf. Dabei löste er die Kamera vom Laptop und gemeinsam gingen wir zur Couch zurück. »Also, Sladek, du stellst dich hinter Nessa, umarmst sie und küsst ihren Hals. Du, Nessa, zeigst deine Gefühle, wie schön es ist und wie es dir gefällt, von deinem Liebsten geküsst zu werden, okay?«

Wir nickten und stellten uns hin. Sladek drückte sich von hinten an meinen Arsch, während er seine Arme um meinen Bauch legte. Sogleich spürte ich seinen Hauch und gleich darauf seine Lippen an meinem Hals. Ich legte meinen Kopf zur Seite und gab ihm den nötigen Platz.

Ich begann zu lächeln und genoss diese Liebkosungen. Juri fotografierte derweilen weiter.

»Gut, leg nun eine Hand auf ihre Brust.«

Sladek schob seine rechte Hand auf meine linke Brust und streichelte sanft darüber. Warum hatte ich heute auch keinen BH angezogen? Ich verfluchte mich, denn meine Warzen stellten sich nach kurzer Berührung und dem zärtlichen Streicheln auf.

»Oh, das ist klasse«, schwärmte Juri, was mich freute. So schlecht konnte ich also gar nicht sein. Ich ignorierte den Umstand, dass Sladek weiter meine Brust streichelte, obwohl wir ein statisches Bild machen wollten.

»Nessa, greifst du nach hinten und ziehst ihn näher an dich heran?«

Meine Hände griffen an Sladeks Arsch und zogen ihn an mich heran. Ich spürte seine Erregung und begann, lächelnd mit dem Hintern zu kreisen. Sanft leckte ich mir über die Oberlippe.

»Ja, das ist gut«, schwärmte Juri und machte immer mehr Fotos. Ich fand langsam Gefallen an diesem Spiel.

»Und du, Sladek. Verwöhne sie richtig. Ich sehe schon ihre Nippel. Mach weiter«, feuerte er meinen Hintermann an.

Leichte Scham blühte in mir auf, ich verdrängte das Gefühl aber sofort wieder.

Seine Rechte wanderte höher und schob sich in den V-Ausschnitt meines Kleides. Dabei streifte er meinen Spaghettiträger ab und das Kleid rutschte links nach unten. Meine Brust lag nun frei.

Klick – klick – klick machte es unentwegt und Juri bewegte sich dabei wie eine Katze um uns herum. Sladek küsste meinen Hals und massierte meine Brust. Spielte mit der Warze und knetete sie genüsslich durch. Ich ließ es zu, auch wenn ich immer wieder einen kurzen Blick zu Thomas warf. Dabei musste ich die Scham weiter unterdrücken.

»Leg jetzt beide Möpse frei«, gab Juri die nächste Anweisung und der andere Träger rutschte herunter. Nun hielt er beide Brüste in den Händen und knetete sie.

»Okay, und jetzt bleibt mal so stehen.«

Wie gebannt posten wir vor Juri. Sladeks Mund an meinem Hals und seine Hände auf meinen Brüsten. Ich hielt seinen Arsch beidseitig fest und drückte ihn an mich. Dabei sollte mein Gesichtsausdruck wahre Freude ausdrücken.

»Ja, nicht schlecht. Aber dein Lächeln ist zu fröhlich. In einer solchen Szene brauche ich mehr Lust. Geht mal auseinander.«

Sladek ließ mich los und ich stand nun oben ohne da und blickte Juri erwartungsfroh an. Zum Glück war es hier in der Halle nicht so kalt.

»Okay, wir machen etwas anderes. Nessa, stell du dich schräg vor Sladek und dreh dich zu ihm. Die rechte Hand an seinem Hintern.«

Ich stellte mich links von ihm hin und griff ihm an den Arsch. Übermütig kniff ich zu und er grinste mich an.

»Und die linke legst du auf seine Brust.«

Meine Hand lag nun auf seinem T-Shirt.

»Mmh. Sladek, zieh dein Oberteil aus.«

Er zog es kurzerhand aus und ich legte ihm die Hand auf seine Brust. Meine Finger umkreisten seine Brustwarze. Wir grinsten beide.

»Gut, und jetzt küsst ihr euch wieder.«

Sladek streckte seinen Kopf zu mir und unsere Lippen fanden sich. Gleichzeitig begannen seine Finger wieder meine Brust zu massieren. Ich musste feststellen, dass es mich anmachte, wie er sanft an meinen Warzen zog. Auch sein Arsch, den ich in der Hand hielt, war geil. Seine andere knetete meinen.

Das gefiel Juri, aber schon kamen die nächsten Anweisungen.

Sladek setzte sich auf die Couch und ich mich zu ihm gewendet auf seinen Schoß. Er küsste meine Brüste, und ich hielt seinen Kopf. Anschließend sollte ich mich umdrehen und mit weit gespreizten Beinen dasitzen.

»Da sieht man doch meinen Slip«, warf ich ein, aber Juri winkte ab.

»Vergiss es. Keine Scham. Eines meiner Talente musste erst kürzlich in einer ›Pro 7‹ Serie nur mit Unterhose bekleidet aus einem brennenden Haus rennen. Natürlich vor laufenden Kameras und dem gesamten Filmteam. Und du machst dir Gedanken, dass ich dein Höschen unter dem Rock sehe?«

Er schüttelte den Kopf und ich fühlte mich wie eine dumme Gans. Breitbeinig saß ich auf Sladek und ließ meine Brüste massieren. Nun sollte er eine Hand auf meinen Oberschenkel legen und mich streicheln. Das machte er sehr angenehm, aber irgendwie fand ich es peinlich. Und ich spürte noch stärker die Scham in mir aufsteigen.

»Nessa, spreiz deine Beine weiter, und Sladek, du legst deine Hand direkt auf ihren Schritt. Dann sehen wir deinen pinkfarbenen Slip auch nicht mehr.« Er kicherte bei diesem Satz, aber mir ging es nun zu weit und ich sprang auf.

»Ist das für ein Fotoshooting wirklich wichtig? Ich meine, das … das grenzt doch schon an Pornografie. Und das will ich nicht machen.«

Dabei zog ich meine Spaghettiträger wieder hoch und verpackte meine Brüste. Mein Vater hatte mir früher immer gesagt, ich müsse meinen Standpunkt vertreten. Und das hatte ich nun auch gemacht. Aber Juri verzog das Gesicht und schüttelte den Kopf. Thomas war auch aufgestanden und nahm ihn an der Schulter und zog ihn weg. Die zwei unterhielten sich kurz miteinander. Kurz darauf drehte sich Juri wieder zu uns.

»Okay, wir machen dreißig Minuten Pause.« Er schrie das so laut in die Halle, als ob hier eine Filmcrew mit hundert Leuten stünde und es auch jeder hören sollte.

Sladek nickte nur und setzte sich auf die Couch, zog ein Handy hervor und begann, darauf herum zu tippen. Ich ging zu Thomas und schaute ihn fragend an.

»Was habt ihr gesprochen?«

»Ich habe ihm erklärt, dass du einfach ein bisschen Zeit brauchst. Das Filmbusiness ist steinig und Juri geht den harten Weg. Er könnte dich jetzt auch irgendein Gedicht aufsagen lassen oder irgendetwas anderes Langweiliges machen lassen. Aber er sagt immer, Leidenschaft und Sex sind die Königsdisziplinen für Schauspieler. Und da trennt sich die Spreu vom Weizen.« Er griff in seine Tasche und holte eine kleine Blechdose hervor, öffnete sie und reichte mir eine blaue Tablette.

»Hier, schluck das. Das beruhigt ein wenig.« Er zog eine Flasche mit Wasser aus der Tasche heraus und reichte mir diese ebenfalls.

Ich blickte ungläubig auf die Tablette, anschließend auf ihn.

»Hey, keine Angst. Das ist kein Gift und keine Droge. Das ist etwas Homöopathisches.« Er lächelte gewinnend und ich schluckte die Tablette.

Nun sagte er, wie toll er mich fände. Wie gut ich die Rollen gespielt und wie souverän ich mit Sladek agiert hätte.

»Bist du nicht eifersüchtig?« In meiner Stimme lag etwas Schelmisches. Aber Thomas schüttelte nur lachend den Kopf.

»Nein, nicht bei dir. Ich weiß, dass das alles nur Schauspiel ist.« Er grinste mich an und küsste mich zärtlich. »Kennst du Sharon Stone?«

Ich kramte in meinem Gedächtnis und nickte vorsichtig. »Habe ich schon mal gehört.«

»Und Michael Douglas?«

»Ja, den kenne ich. Der hat in ›Ant-Man‹ mitgespielt und in dem Film ›Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil‹.« Ich grinste ihn an. Der letzte Film hatte mir sehr gut gefallen, obwohl er so alt war.

Thomas nickte bestätigend. »Ja, genau. Und auch in dem Film ›Basic Instinct‹.«

Von dem hatte ich auch schon mal gehört. Der sollte so ein Soft-Porno-Thriller gewesen sein. Fragend blickte ich ihn an.

»In diesem Film waren beide nackt. Das konnte jeder Zuschauer sehen. Michael Douglas hatte seinen Kopf zwischen den Beinen von Sharon. Man hat nicht alles gesehen, aber er hatte ganz deutlich sein Gesicht direkt vor ihrer Muschi.«

Seine Hand glitt sanft über meinen Schritt und mein Bauch begann zu kribbeln. Ich lächelte ihn an.

»Echt?«, fragte ich ungläubig und nahm mir vor, diesen Film mal anzuschauen.

»Oh ja. Und danach zeigte die Kamera die Szene aus dem Blickwinkel vom Bett. Darüber hing ein Spiegel, Sharon lag nackt auf ihm, ihr Gesicht direkt über seinem Schoß und bewegte sich auf und ab.«

Meine Augen öffneten sich vor Verwunderung immer weiter. So etwas machten Schauspieler? Am Set nackt vor allen anderen und auch ganz nah am Intimbereich des Kollegen? Meine Verwunderung wurde immer größer, während Thomas weiter bestätigend nickte.

»Anschließend saß sie nackt auf ihm. Ihr freier Arsch blitzte förmlich in die Kamera, als sie sich wie wild auf ihm bewegte. Ihre Brüste waren fast in einer Nahaufnahme zu sehen. Und noch mal. Beide nackt. Sie saß auf seinem Schoß und sein Schwanz lag nicht auf seinem Bauch herum oder so. Vor allem glaubst du nicht im Ernst, dass, egal welcher Schauspieler dagelegen hätte, er keinen Ständer gehabt hätte. Und irgendwo musste der ja hin. Bei der Kameraperspektive von hinten war er nicht zu sehen und von vorn auch nicht. Was glaubst du wohl, wo sein Schwanz war, he?« Nun grinste er mich lüstern an.

Ich brauchte ein paar Sekunden, um das Gesagte zu verdauen. Dann dämmerte es mir langsam.

»Du meinst, die haben tatsächlich gefickt?« Meine Überraschung kannte keine Grenzen.

Er hob nur vielsagend seine Augenbrauen. »Es gibt noch ein paar andere Beispiele. Mickey Rourke und Carré Otis in ›Wilde Orchidee‹. Für die Kinos mussten einige Sex-Szenen herausgeschnitten werden, sonst wäre er auf dem Index gelandet.«

Ich staunte nicht schlecht. Bisher dachte ich immer, die Schauspieler tun nur so.

»Oder nimm ›9 ½ Wochen‹. Nochmals Mickey Rourke, aber dieses Mal mit Kim Basinger. Genau das Gleiche! Hast du von diesen Schauspielern schon mal gehört?«

Ich nickte. »Klar habe ich von denen schon gehört. Die sind alle bekannt, außer vielleicht diese Otis. Aber sonst sind das alles ganz berühmte Schauspieler.«

Nun war der Gesichtsausdruck von Thomas der eines Lehrers, der nichts anderes aussagte, wie: Na siehst du? Und ich verstand langsam.

»Okay. Das heißt, vor der Kamera muss man alles geben, wenn man berühmt werden will. Auch wenn es, sagen wir mal, intim wird.«

»Du hast es erfasst.« Thomas lächelte mich freudestrahlend an, und mein Herz schlug höher. Ich lächelte zurück und er umarmte mich nochmals. Seine Hände packten meinen Hintern und kneteten ihn lüstern. Genauso wie ich es mochte. Auch ich ergriff seinen Arsch und drückte ihn zusammen.

»Ich würde dich jetzt am liebsten vögeln«, raunte er in mein Ohr und das Ziehen und Kribbeln in meinem Unterleib nahm schlagartig zu.

»Ich auch«, hauchte ich und presste mein Becken gegen seins.

Langsam löste er sich von mir, blickte tief in meine Augen und schon legten sich unsere Lippen aufeinander. Leidenschaftlich küssten wir uns. Die Zungen spielten immer schneller miteinander, bis er sich langsam wieder von mir löste.

»Und jetzt zeig dem Kerl, was du drauf hast.« Dabei streichelte er mich über die Brust und ließ die Hand bis zu meinem Schritt runtergleiten. Dort drückten und kreisten seine Finger sanft über meine Scham, was mich ganz heiß machte.

Ich nahm noch einen Schluck Wasser und ging selbstbewusst ans Filmset zurück. Aber irgendetwas war nun anders. Etwas in meinem Kopf. Die Umgebung schien einen Tick langsamer zu sein und ich war viel gelassener als zuvor. Diese blaue Tablette begann zu wirken.

2. Einzug

»Können wir wieder?«, fragte mich Juri und warf einen kurzen Blick an mir vorbei zu Thomas.

Ich nickte. »Klar, machen wir weiter!«

Ich grinste breit und zog, während ich zur Couch schritt, meine Spaghettiträger nach unten und entblößte meine Brüste. Und schon saß ich wieder breitbeinig auf Sladeks Beinen und lehnte mich an ihn.

»Prima«, rief Juri und ging vor uns in die Knie. Sogleich machte es wieder klick – klick - klick.

»Sladek. Du greifst ihr wieder an die Möpse und gleichzeitig an die Muschi. Wenn du das eine anfassen darfst, dann wohl auch das andere.«

Juri kicherte leise und genau hier wäre der Augenblick, in dem meine innere Stimme aufschreien müsste. Aber ich hörte sie nur ganz gedämpft und so lächelte ich in die Kamera und spreizte noch weiter meine Beine, während Sladeks Finger sanft gegen meine Muschi drückten. Dabei dachte ich an Kim Basinger und diese Otis. Was die konnten, konnte ich schon lange. Oder, wenn ich so erfolgreich werden wollte wie die, dann musste ich das gleiche bieten. Oder noch mehr!

Sladek küsste meinen Hals und streichelte meine Brustwarzen. Gleichzeitig massierte er sanft meinen Slip, der feucht wurde. Ganz langsam begann sich mein Becken zu bewegen. Aber schon mussten wir wieder aufstehen. Als Nächstes sollte ich mir mein Kleid ausziehen. Was solls? Meine Brüste hatten jetzt schon alle gesehen und meinen Slip auch. Ich packte es auf den Tisch neben dem Laptop.

Sladek legte sich halb aufgerichtet auf die Couch und stützte sich an der Armlehne ab. Das linke Bein auf der Couch angestellt, das rechte auf dem Boden. Ich sollte mich mit dem rechten Knie zwischen seinen Beinen aufstellen, vorgebeugt seine Brustwarzen ablecken und meine linke Hand auf seinen Schritt legen.

»Jetzt darf ich das bei dir machen«, flüsterte ich und kicherte leise.

Sladek grinste mich nur breit an. Seine Augen funkelten und wirkten gierig und ungeduldig. Sogleich spürte ich seinen Ständer und instinktiv glitt meine Hand an ihm entlang, während ich seine rechte Brustwarze küsste, daran leckte und saugte. Dabei dachte ich an Sharon Stone.

Klick – klick – klick.

»Okay. Und jetzt greifst du ihr an die Titten.«

Sladek nahm die rechte Hand hoch, aber Juri pfiff ihn sogleich zurück.

»Nein, nimm die andere Hand. Mit der verdeckst du nur die Sicht.«

Sladek nahm die linke Hand und begann, meine senkrecht nach unten hängende Brust zu massieren. Das fühlte sich alles falsch, aber zugleich gut an. Mein Gewissen und meine Scham meldeten sich nicht. Oder ich wollte sie nicht hören. Sanft küsste und streichelte ich ihn weiter. Juri schoss ein Foto nach dem anderen.

»Kommst du mit der anderen Hand an ihre Möse?«

Sladek musste sich etwas aufrichten, aber sofort glitt seine Hand über meinen Slip. Vor und zurück rieb er sie, während Juri von oben und weit unten die Fotos machte.

»Schieb deine Hand in ihren Slip hinein.«

Auch hier müsste mein Anstand sich melden und losschreien. Aber wieder war er nur ein leises, gedämpftes Hintergrundgeräusch und ich spürte, wie Sladeks Fingerspitzen in meinen Slip hineinglitten und sogleich meinen Kitzler erreichten.

Michael Douglas, dachte ich kurz und lächelte. Gleichzeitig entstand ein anderes, altbekanntes Gefühl in mir. Geilheit. Geilheit, angestachelt durch meinen Fetisch! Ich wurde zu etwas gezwungen und gleichzeitig betrachtete mich jemand, was ihn geil machte.

Ich zuckte kurz, während er sanft und zärtlich über meinen Kitzler kreiste. Das versetzte mein Becken in Schwingungen und mein Unterleib begann zu kribbeln. Mein Bauch zog sich zusammen. Meine Gedanken galten urplötzlich den vielen Männern, die diese Bilder zu sehen bekamen.

Klick – klick – klick.

Männer, die dabei eine Erektion bekamen und sich einen runterholten. Mir wurde noch heißer und mein Becken bewegte sich schneller.

Aber schon sollten wir wieder aufstehen. Schade eigentlich, das fühlte sich gut an.

»Nessa, du stellst dich hinter die Couch und lehnst dich darüber. Sladek, du stehst dahinter und packst ihre Hüften.«

Vorgebeugt stand ich nun da, ließ meine Brüste nach unten hängen und spürte die kräftigen Hände, wie sie mein Becken gepackt hielten, zusätzlich seinen Ständer durch die Hose. Irgendwie machte mich das total an. Mein Schamgefühl war komplett verflogen. Ich blickte kurz zu Thomas, aber der schaute nur in sein Handy. Er sagte doch, dass er mir vertraute und ich es Juri zeigen sollte. Also zeigte ich ihm alles!

»Okay, Nessa. Und du stellst dir vor, sein Schwanz steckt in deiner Muschi und er fickt dich richtig geil durch. Zeig mir, was du dabei empfindest! Los, Sladek, bums sie mal an!«

Mickey Rourke und Kim Basinger, dachte ich und lächelte lüstern. Dieses bekannte Gefühl in mir, das ich lange Zeit verflucht hatte, verstärkte sich. Meine exhibitionistische Lust, die ich schon früh in meinem Elternhaus verspürt hatte. Damals spürte ich auch diese unbändige, brachiale Lust, gegen die kein Mittel zu bestehen schien. Und jetzt, hier, nackt vor Juri und seiner Kamera, flammte diese Geilheit, dieser Fetisch wieder auf.

Hinter mir holte Sladek aus und knallte seinen Schoß gegen meinen Hintern. Ich schrie auf, kicherte, lachte und johlte.

Klick – klick – klick.

Immer wieder stieß Sladek gegen meinen Arsch und meine Haare, mein Kopf und meine Brüste flogen durch die Luft. Jedes Mal schrie ich noch lauter auf und machte lüsterne Töne.

»Wartet mal. Ich sehe den Bund ihres Slips. Das wirkt nicht echt. Zieh ihn bitte runter, Sladek.«

Auch hier müsste ein Aufbäumen von mir kommen. Aber ich grinste nur und irgendwie war mir das nun alles egal. Insgeheim beflügelte es meine verborgene Lust. Ohne nachzudenken, nur noch gesteuert durch meine Triebe, setzte ich sogar noch einen drauf.

»Aber mit der Jeans von Sladek sieht das auch nicht so toll aus. Klar könnte sein Schwanz aus dem Hosenstall rausschauen, aber zumindest sollte auch er im Slip dastehen, oder?« Das sagte ich, während Sladek hinter mir den Slip nach unten streifte, bis er an meinen Füßen hing.

Kurzes Schweigen in der Halle, dann winkte Juri Sladek zu.

»Du hast sie gehört! Hose runter!«

Sladek brauchte nicht lange, bis er in dunkelblauen Boxershorts dastand. Er packte erneut meine Hüften und begann mit den Stößen. Nun konnte ich seinen Ständer noch viel deutlicher spüren und das erhöhte meine Spannung und Erregung. Ich stöhnte bei jedem Stoß und verzerrte lüstern mein Gesicht.

Klick – klick – klick.

»Klasse! Echt große Klasse!«, rief Juri strahlend aus, nachdem er unzählige Fotos geschossen hatte. Und dieses lachende, strahlende Gesicht war Belohnung pur für mich.

Als Nächstes setzten wir uns wieder auf die Couch. Sladek unten, ich rittlings oben. Ich hatte mir gar nicht die Mühe gemacht, meinen Slip wieder anzuziehen, und saß somit nackt auf seinen Shorts.

Sharon Stone in Basic Instinct!

Er küsste meine Brüste, während ich mich langsam auf ihm bewegte. Dabei schob ich mein Schambein ganz bewusst über seinen Ständer hinweg, was sich wahnsinnig gut anfühlte. Am liebsten wäre ich nun zu Thomas rübergegangen, damit der mich ficken könnte. Aber noch hatte ich hier etwas zu tun.

Klick – klick – klick.

Die nächste Position ließ mich rücklings gegen die Armlehne liegen. So wie Sladek vorhin. Ein Bein angestellt auf der Couch, das andere am Boden. Somit lag meine Scham offen da. Schnell machte Juri ein paar Fotos, dann sollte sich Sladek vor mir hinknien und den Kopf ganz nahe an meine Scham bringen.

Basic Instinct, schoss es mir durch den Kopf. Ich wurde immer heißer. Allein der Umstand, dass ich mich hier nackt präsentierte, fand ich geil. Und die Vorstellung, dass andere Leute mich so sahen und vielleicht dabei wichsten, löste eine Glut in mir aus.

»Streck die Zunge raus, damit es so aussieht, als würdest du sie lecken.«

Ich starrte nach unten und sah die Zunge ganz nah an meinem Kitzler. Ich bebte vor Aufregung.

»Lehne dich etwas zurück und zeige dein genüsslichstes Gesicht«, meinte Juri, und ich lehnte meinen Kopf nach hinten.

Dabei rutschte mein Körper etwas nach unten und mein Kitzler berührte Sladeks Zunge. Ein einem Stromstoß gleichkommendes Gefühl durchzuckte mich. Mein Bauch zog sich zusammen und mein Unterleib begann, wie wild zu kribbeln. Ich öffnete meinen Mund und schloss langsam meine Augen, denn es blieb nicht bei dieser einzelnen Berührung. Sladeks Zunge begann, sanft über meinen Kitzler zu lecken. Zuerst ganz wenig, dann wurden die Bewegungen großflächiger, bis seine Zungenspitze meine Schamlippen entlang nach oben und wieder zurückglitt.

Klick – klick – klick.

Juri schoss ein Bild nach dem anderen. Sladek begann, nun auch meine rechte Brust zu massieren, während seine Zunge immer schneller meine Muschi ausleckte. Mir wurde heißer, aber nicht so, wie es normalerweise wäre. Diese blaue, homöopathische Tablette verringerte wohl auch das Lustgefühl. Dennoch war es gut.

»Wow, ihr zwei seid echt klasse. Nessa, Respekt. Richtig professionell, wie du das machst.«

Juris Lob lief runter wie Öl und ich lächelte ihn an und nickte, als ob es das Selbstverständlichste auf der Welt sei, sich vor einem Publikum lecken zu lassen. Aber vielleicht kamen mir die Erfahrungen aus der Vergangenheit zu Hilfe. Immerhin hatte ich mich da auch vor Zuschauern lecken und ficken lassen.

»Okay, jetzt was anderes.«

Sladek erhob sich sofort, und ich fand es tatsächlich etwas schade. Dennoch wollte ich wie ein Profi wirken und stand ebenfalls auf.

»Nessa, knie dich vor Sladek hin.«

Ich kniete mich sofort vor ihn und betrachtete die riesige Beule in seinen Shorts. Und vor allem den dunklen Fleck an dessen Gipfel.

»Zieh ihm die Hose runter. Ganz langsam, ich will das fotografieren. Und betrachte ihn voller Neugier, Spannung und eine Portion Vorfreude.«

Da musste ich mich gar nicht so sehr anstrengen. Langsam zog ich die Shorts runter und sogleich sprang mir sein Stab entgegen. Der war megagroß und richtig fett. Ich hatte es schon vermutet, aber jetzt dieses Teil im Original zu sehen, war etwas anderes.

»Gut, nimm ihn in die Hand.«

Ich packte ihn.

Klick – klick - klick.

»Und schau in die Kamera.«

Ich blickte freudig erregt in die Kamera. Das dicke Ding in meiner Hand fühlte sich unglaublich an. Warm, hart, mit einem weichen Mantel umgeben. Ich konnte die Adern in seinem Schaft spüren. Sanft drückte ich unterschiedlich stark, um seine Reaktion zu fühlen. Aber Sladek reagierte nicht.

»Gut, schieb die Vorhaut zurück.«

Ich konnte nicht anders. Trotz seiner Anweisung, in die Kamera zu blicken, musste ich sein Glied betrachten, dessen Vorhaut von mir nach unten geschoben wurde. Glänzend erschien die Eichel wie der Mond am Abendhimmel. Die kleine Ritze an der Spitze schien mich anzulächeln, und ich verspürte das Bedürfnis, meine Hand schnell auf- und abzuschieben und ihm einen runterzuholen. Sanft biss ich mir auf die Unterlippe.

»Streck die Zunge heraus und mach den Mund weit auf. Nähere dich ihm ganz langsam.«

Klick – klick – klick. Andauernd drückte Juri auf den Auslöser, während sich meine Zunge diesem sagenhaften Stab näherte. Ich spürte das Blut zirkulieren und konnte ihn nun riechen. Seinen Saft! Und ich fragte mich, wie er wohl schmeckte.

»Leg ihn dir auf die Zunge.«

Als ob Juri meine Gedanken gelesen hätte, streckte ich meine Zunge noch weiter heraus und bog sie nach unten. Sogleich legte sich sein Glied darauf. Es war ein betörendes Gefühl und das Klicken des Fotoapparats verschwand im Hintergrund.

»Schließe deine Lippen nun um seine Eichel.« Juris Stimme klang geschäftsmäßig und nüchtern.

Erneut keimte Widerstand in mir auf. Das ging hier zu weit. Und Ekel stieg kurz in mir auf. Was machte ich hier nur? Aber dies Gefühl war nur ein Nebel, den der Wind wegtrug. Meine Lippen schlossen sich um den Eichelkranz, jedoch zog ich meine Zunge weit zurück.

Ich blickte in die Kamera und ließ mich so fotografieren.

»Sehr gut. Geht es noch etwas tiefer?«

Mein Kopf schob sich vorwärts.

Klick – klick – klick.

»Noch tiefer.«

Sein Glied senkte sich weiter in mich hinein. Seine Spitze stieß gegen meinen Gaumen, und ich begann kurz zu würgen. Schnell zog sich Sladek zurück.

»Na, das sollte aber nicht passieren«, kam vorwurfsvoll von Juri und er blickte mich streng an.

»Entschuldige bitte, er … er ist nur so groß.« Ich keuchte und entfernte die Speichelfäden von meinem Mund, die sein Schwanz mitgezogen hatte.

»Okay, leg dich bitte noch mal so auf die Couch wie vorhin, und du leckst sie noch mal.«

Ich stützte mich wieder an die Armlehne und spreizte die Beine. Sladek beugte sich vor und begann, meine Muschi zu küssen und zu lecken. Juri schoss weiter kräftig Fotos. Auch Nahaufnahmen waren dabei, wobei ich nicht verstand, was das über meine schauspielerische Leistung aussagen sollte.

Dann sollte Sladek meinen Bauch, meine Brüste, meinen Hals und meinen Mund küssen. Oben angekommen, spielten sogleich unsere Zungen miteinander und ich schmeckte meinen eigenen Saft. Seine Hände streichelten derweil meine Brüste und meine Muschi.

»Reib deine Spitze an ihr«, sagte nun Juri und Sladek packte seinen Schwanz und drückte ihn gegen meine Schamlippen.

Reflexartig legte ich meine Hand davor und schützte den Eingang.

»Von Ficken war aber nicht die Rede!«, rief ich selbstbewusst aus. Aus den Augenwinkeln beobachtete ich Thomas, der jedoch in sein Handy vertieft war. Ihn schien das alles nicht zu stören.

»Hey, ich habe gesagt, er soll an dir reiben. Nicht ficken. Klar?« Wieder wirkte Juris Stimme böse und ungeduldig.

Langsam zog ich meine Hand zurück und Sladek begann, mit seinem Schwanz an meiner Muschi zu reiben. Zunächst ließ er die Spitze durch die Furche gleiten, bis sie am Kitzler ankam. Dort kreiste er darüber, drückte sein Becken weiter nach vorn und ließ den Schaft an meiner Ritze entlang nach unten rutschen. Auf und ab. Auf und ab.