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Als Experiment gedacht und man muss es einfach gelesen haben, damit es wirken kann und man nicht im Inhalt stecken bleibt, der für seinen Wortlaut nichts kann, aber durch die Art der Präsentation mehr preisgibt, als man gemeinhin erwarten kann.
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Veröffentlichungsjahr: 2013
Robert stand gelangweilt und das zu Recht am Büffet und hätte es beinahe übersehen, denn es stand ziemlich verloren im Raum, sowie er das normalerweise nicht tolerierte. Das fiel weder schwer noch leicht, genau wie er es gewohnt war, denn schließlich hatte sich seine Geduld in sofern gelohnt, als dass der Raum es als Spiegel seiner unvergleichlichen Aura, dem Manifest der gefährlichen Zeiten für alles und jeden, erahnen ließ. Er fand, dass Größe in jeder Hinsicht sich immer noch selbst am besten dadurch bestätigte, daß sie, ob mit oder ohne Vorbehalte, Urteile als Detail erscheinen und verschwinden lassen konnte. Ungezwungenheit konnte man schon mal gar nicht einpferchen in Dimensionen, derer sie spottete und mit 08/15 Mobiliar soweit aufhübschen ließ, bis es unerträglich wurde, sich nicht daran zu stoßen. Sein Stilbewusstsein spiegelte sich hier so deutlich wieder, dass es einem ständigen Selbsttest zum Opfer fiel, obwohl es meistens mehr als nur eine Qual oder ein billiges Vergnügen war. Er wusste ja nur zu gut, dass er sich verdientermaßen am Büffet mehr als dafür entschädigen konnte, daß es niemand jemals all zu genau genommen hat. Beide zeigten unprätentiös, was es hieß Muße im Begehr und genügend Platz im Anspruch zu haben, was auf die eine oder andere Art nie ganz ausstarb. Die alles durchflutende Leere an sich wirkte schon etwas verloren auf den rar gesäten Spiegelflächen der komatös in seinen Fokus fallenden Fenster, Spiegel, und Parkettböden und der durch sie implizierten Winkligkeit allen Maßstabes. Mittendrin zu stehen war nun mal nicht nur ein bisschen wie auf dem Silbertablett in Verrenkungen zu sitzen, welche sich selbst Beweis genug waren, dass jeder kleine Ausrutscher die Folgen hatte, welche dafür noch lange nicht gerechtfertigt gewesen sein würden. Allerdings waren seine Sahneschnittchen alle auf einen Schlag flügge geworden, um dem zu entgehen, wonach ihm immer der Sinn stand und niemand, der jemals etwas zu sagen hatte, wusste wann und wo man sie natürlich ohne Gewähr wiedertraf. Diametral in sich versunken wurde er zu einem mentalen Teil der allerflüchtigsten Stille, die sich so kurz es auch schien, vor dem eigentlich theatralisch heraufbeschworenen Beginn der hier anberaumten Versammlung in der Weitläufigkeit seines Innenlebens verfing. Schon seit einiger Zeit, welche so reichlich vorhanden war, dass nicht mehr auf sie sondern ihre Gestalter geachtet wurde, welche als Cateringkräfte mit dem üblichen Gewusel in ihr verschwunden waren, was nicht zuletzt der resoluten Gastgeberin, die ihrem Metier entsprechend Roberts Außenwirkung koordinierte, mit den klaren Prinzipien, aber nur bei der Organisation solcherart Events, zu verdanken war. Der übergangslose Zeitraum von Vorbereitung zu Beginn dessen was alle mehr oder weniger mit oder ohne Vorbehalte erwarteten, nahm vertraut ungewöhnliche Formen, aufgrund der kulturenübergreifenden Gästeliste, an. Man konnte im überpräsenten Hintergrund, der als dezenter Wirkungsbereich nicht jedem zur Verfügung stand, leises Tuscheln als Flüsterkulisse hören, welches an virtuelles Gläserklirren als latentes Reizgeräusch mit Tradition erinnerte. In dieser unfassbaren Stimmung ließ es sich gut in Erinnerungen schwelgen und von selbigen abschweifen, um sich auf das einzustimmen, was man nicht vermeiden konnte oder trotzdem zuließ, obwohl es die Ausnahme als Regel bestätigte, dem sowieso Unausweichlichen entgegenzutreten. Seltsamerweise fühlte er sich als offizieller Gastgeber außerstande zu eruieren warum die Stimmen aus dem Hintergrund unnatürlich hoch waren. Vielleicht war es Robert soweit egal, dass er sich schon aus Desinteresse an anderen Themen darum sorgte, weil vielleicht ein Zusammenhang mit der Abschirmung des Hintergrunds bestand. Seiner unmaßgeblichen Meinung nach, wähnten sie sich zu Unrecht unbelauscht und tönten deshalb so ungeniert, um ihm Kopfzerbrechen zu bereiten. Was durch die leeren Zwischenräume ungefragt zu ihm zu drängen beliebte, offenbarte zwar schlagartig keine derartigen Geheimnisse dass es ihn noch weiter verstörte, war aber indiskret genug um ein affektiertes Schmunzeln nicht verbergen zu können, welches ihm Erleichterung verschaffte. Unter ihnen war die Gastgeberin am Seufzen über das ganze Drumherum, welches Robert nur als Dreingabe sah, da er ja andere, unaufschiebbare Probleme hatte. Jesusanna hatte außerdem gerade einmal 2 von den allerbesten Kräften, denen sie blind vertraute, Zugang zu den Soireevenues dieser Veranstaltung in einer Reihe gleichwertiger Zusammenkünfte gestattet, bei denen sie sich schon durch Takt und Können hervortaten, um die kalten und warmen Speisen auf Temperatur zu halten. Somit war zu aller Zufriedenheit der auf welche Art auch immer Beteiligten die alles entscheidende Planung und die sich daran anschließende nötige Vorbereitung insofern abgeschlossen als das man beginnen konnte. Bis die wenigen bisher schon vor dem Empfang eintreffenden Gäste auf Wohlfühltemperatur gekommen waren, dauerte es wohl noch einige Zeit zumal die Hilfskräfte nicht festgenagelt waren, sondern wie ein Kochlöffel herumwirbelten. Solange man weder genau wusste, ob das Kommen sich gelohnt hatte, oder es besser gewesen wäre dezente Enthaltsamkeit vorzutäuschen, legte Robert seinen skeptischen Blick leicht verwirrt auf die präsentierten Kostbarkeiten, welche von überall her bestellt worden waren, um seinen Gästen ein passendes Hauptstadtfluidum gleich zur Ankunft bieten zu können . Ganz generell tat jeder so, als ob er oder sie oder es sich, solange es niemand sonst merkte, ja sonst nichts gönnte , welcher nicht bei Planung, Vorbereitung oder Durchführung eingeweiht wurde. Es gab nichts, was es nicht gab und das so sehr, dass selbst der Überfluss sich ein bisschen Völlerei gestattete, da er sich ja sonst nichts gönnen durfte, was nicht genehmigungspflichtiger als ein Konjunkturprogramm war. Die Palette der nicht zum Selbstzweck angebotenen Gaumenfreuden konnte der Leinwand der klassischen und modernen Geschmacksverirrungen mühelos Paroli bieten ohne bei irgendjemand Appetitverlust wegen zu komplexer Verzichts- und Anspruchsneurosen zu verursachen. Man versuchte jedermann satt zu bekommen ohne aber die Ansprüche der Gourmands und Gourmets zu verwechseln oder aber gleichzusetzen. Nur dem entsprechend geschulten Beobachter fiel auf, dass der Lachs in seinen Schnittchen- und Carpacciovariationen zu seiner Rechten noch eine Spur bernsteinfarbener war, als es sonst bei diesen Anlässen aus guten Gründen für üblich gehalten wurde. Können die nicht mal, wenn sie wollten, ... dachte er noch so bei sich.
"Ein Tor , wer den nicht probiert,...." hörte er es auf einmal ganz plötzlich kristallklar wie seit jeher aus dem Hintergrund in seine nähere Umgebung hineinsäuseln. Ertappt wie Falschgeld schaute er sich im gedimmten Dunkel der Diamantleuchter so unauffällig wie möglich um. Die Schemen der Hell-Dunkel-Übergänge schimmerten in tausend Farbschattentönen um die Wette und wenn das nicht ging, einfach durcheinander. Sonst wäre ihm unvermeidlicherweise bei diesem Tonfall nur sein ehemaliger und unvergessener Dozent Fabelgier in den Sinn gekommen, welcher seit längerer Zeit sein schlechtes Gewissen kontrollierte. In der panischen Erinnerung, welche dieser angefangene Satz hervorrief, lebte nun aber doch, entgegen allen offenen und heimlichen Erwartungen, ein kleiner Funke Vergesslichkeit diesbezüglich auf. Wer hätte das jemals zu denken gewagt, schoss durch seinen hin und hergerissenen Kopf, welche langsam in die Richtung des Ausspruchs schwenken wollte. Simultan dazu dämmerte ihm aber so einiges, erstens: dass der Ursprung nicht klar war, zweitens: daß diese Stimme weiblich gewesen ist und drittens: dass sie einen zutraulichen Akzent hatte, der viertens: so breit wie das Licht am anderen Ende des Platzes war, an dessen Beginn seine Ferienwohnung lag. So weitläufig wie sie war bot sie ihm vielfältigste Zerstreuung, fast so wie ein Themenpark, der einzelne Zimmer zu einer jederzeit speicher- und abrufbaren Gesamtwahrnehmung verschmolz. Mit diesen mit sich selbst konkurrierenden Hintergedanken blieb sein ertappter Blick am Adapthermofenster hängen, da es etwas noch viel Einzigartigeres als diese Hirnspielchen über das eben gehörte, offenbarte.
Zu ebener Erde, also unvorstellbar tief, war lose abgesperrtes Terrain. Über dem Platz verteilt gab es innerhalb und außerhalb der partiellen Umzäunungen mehrere Eisgelpac-Rennen. Die Gesamtverschalung der Strecke aus Glas, hatte mehrere Buchhalter so lange erheitert, bis man von einsetzendem Wahnsinn ausgehen konnte, der nur noch vom zugigen Fahrtwind geheilt werden konnte. Böig verteilten sich die Zuschauer um die trotz alledem gerade noch so finanzierbaren Begrenzungen und ihre unbefahrbaren toten Punkte. Nicht das jemand Angst hatte, aber Gelpacs hatten einen ziemlich kompromisslosen Ruf wenn man sie zum Spaß behinderte, was noch gar nichts im Vergleich zu den Fahrern war, die eigentlich unter sich bleiben wollten und kreischende Verrückte nur noch als eine andere Art von interaktiver Sicherheitsbarriere betrachteten, welche dem letzten und gefährlichstem Stunt gewaltig den Kitzel rauben konnte, wenn sie plötzlich in der außer Kontrolle geratenen Flugbahn auftauchten . Deshalb standen diese animierten Ticketumsatzgenerierer zwischen den paar TÜV geprüften Simultankurven, 360° Rampen und Beschleunigungsmodule, wodurch die Pacs eine atemberaubende Geschwindigkeit gewannen. Es war den Fahrern als solchen deshalb unmöglich zu sehen , gegen wen Sie eigentlich antraten, weil dass nur ausgeufert wäre. Es hatte sich aber rumgesprochen, dass es ihresgleichen waren, sonst wäre ein Teil des Pilotenstolzes, welcher nie ganz gezähmt wurde, zwischen die nicht vorhandenen Räder der Pacs geraten und hätte so für noch ein tragisches Beinaheversagen vor lauter Aufregung gesorgt. Trotzdem hätte man sich so einige pikante Details des anstehenden Wettkampfes nicht einmal dann träumen lassen, wenn niemand sich an Regeln hätte halten müssen, da ein Beispiel der Normalität anders aussah. Zwischen den designtechnisch optimierten Parabolschlitzen der Fahrermasken für Atmung und sensorische Wahrnehmung grüßten die 2 Pfosten der Galaxie alle die Teilnehmer am Start, welche es bis hierher ohne ernst zu nehmende und für Ausfall sorgende Zwischenfälle geschafft hatten und dann eventuell, wem das Glück so hold war, dass er sich scheinbar darauf verlassen konnte, wieder im Ziel. Nicht das schnellste Pac gewann, sondern die beste Entschuldigung warum man als Fahrer nicht an das durchschnittszeitgekoppelte Preisgeld dachte sondern nur welche Ehre die Teilnahme für jeden einzelnen war. Für die Pacpiloten dieses Kalibers war zwischen Funk- und Fernsehturm in soweit Nomansland , als dass sie als jeglicher Spielball multilateraler Interessen durch Spezialversicherungen von Folgeschäden, welche durch unvernünftige Wettabschlüsse eintreten konnten, geschützt waren. In diesem Kokon virtueller Unantastbarkeit wanderten auch ihre Gedanken durch den für das Rennen folgerichtigen und damit hoffentlich siegreichen Gedankenblitz. Das ließen sie sich gegenseitig ohne Vorsicht spüren, da es ja nicht mehr viele Schachzüge, in einer durch alles überwachten und verklausulierten Welt, gab. Bummeln lohnte sich nicht, da das Preisgeld von Stunde zu Stunde verfiel und nur ein Scherzkeks würde den Abschluss hinauszögern um dann von grenzenloser Fairness zu palavern. Von oben enttarnten sich die unangemeldeten Überholmanöver als riskanteste Stunts mit minimalen Bahntoleranzen, welche in keiner B-Note zusätzlich bewertet wurden, sondern als pures Risiko, der Abschreckung dienten, um Blockierer zu entlarven und sich selbst die entscheidende Zehntelsekunde zu sichern. Haarscharf in die Strecke gezirkelte Abfangnetze hingen nicht nur zum Spaß von Sicherheitsfanatikern, die alles regulieren mussten, zwischen den einzelnen Bahnelementen, sondern auch zum Schutz von Material und Leben. Mit dieser Aussicht auf die sich selbst genügende Zukunft, drehte er sich so reflexartig um, dass er das sanft näher kommende Klicken mit dem Ticken seiner Taschenuhr verwechselte, was ihm aber gleich komisch vorkam und somit im letzten Augenblick als Absatzgeräusch seiner Gefährtin erkannt wurde.
Robert: " Jesusanna, Du unter uns?! ".
Jesusanna: "Interessantes Anzugsdekor, mein Liebster, selbst ausgesucht?".
Insgeheim dachte Sie was sie immer dachte, dass Ihre erste gemeinsame Mission noch nicht begonnen hatte, und er aber schon wie Espenlaub zitterte in ihrem Wind, was sich langsam bei jedem Treffen zur fixen Idee weiterentwickelte. Kontrollieren ließ sich das nur noch auf die psychopathische Art und Weise, was aber bei einer Frau nicht so auffiel, bzw. gerade noch entschuldbar war.
Robert: "Wieder einmal...; ach, vergiss es. Hätte dich nicht zu früh zurückerwartet. Wie gestaltete sich dein Treffen mit Dr. Fabelgier?".
Niemals wieder, dachte Sie bei sich um einer verlorenen Erinnerung auf die Sprünge zu helfen und setzte einen entsprechenden Blick auf damit er das für interessant hielt, bzw. nicht weiter nachhakte.
" Wie war deine letzte Mission verlaufen?" fragte Sie eher so beiläufig wie irgend möglich, da Robert schon wieder arglos lächelte. War das nur ein Trick gewesen, Bedeutung in das Nichts eines zufällig verpassten Treffens zu legen, was sie und ihn mehr verband als dass es sie argwöhnisch werden ließ. Aber in dieser schummrigen Umgebung lief fast jede Mimik auf den Schlafzimmerblick hinaus , da man ja nicht anders konnte als sich total unverfänglich zu geben um vielleicht die kleinste aller Chancen zu mehrfachem Nutzen zu führen. Beiden lag nicht so umwerfend viel am sowieso verräterischen Smalltalk wie sie gegenseitig von sich dachten und was landläufig erst einmal erwartet wurde um später nicht unter Zugzwang Sachen zugeben zu müssen, die in Schachtelsätzen hätten versteckt bleiben können. Ihre zerstreute Aufmerksamkeit füreinander und den Rest spiegelte sich in jedem Glas, halbvoll oder halbleer als Zerrbild verschwiegener Träume so wider, dass es einer halsbrecherischen Gratwanderung zur Ehre gereicht hätte.
Langsam füllte sich seine, dermaßen beschriebene, Wohnung mit einer steigenden Anzahl von Gästen, welche ihre Astrax-Bahn-Coupons mit stolzgeschwellter Brust jedem zeigten, der nicht im ABC Einzugsgebiet wohnte oder dort Geschäfte hatte. Man bekam mit diesem Fahrausweis sofort Eintritt in das Allerheiligste, ohne zeit- und nervenraubenden Sicherheitschecks der fieseren Art und sonstige Unannehmlichkeiten wie Hausordnung und Sitzplatzanweisungen. Das sich im Entstehen befindliche Wir-Gefühl kroch so langsam durch den Strichcode der Tickets, dass es den Eindruck machte hier wären Kräfte zugange, welche Ethnien nur wegen ihrer Gegensätze in ein Raster pressten, welches untypisch für jede ihrer Ausprägungen waren, da der sie vereinende Verkehr technokratischen Richtlinien unterworfen war, welche selbst Robert nur noch so drehen konnte, als wäre es ein Vorteil diesem Einzugskreis der astraxvereinten Systeme anzugehören. Ein schnelleres Transportmittel gab es zur Zeit einfach nicht, da die herrschende Klasse in ihrem Verfügbarkeitswahn alle restriktiven Unterscheidungskriterien hinsichtlich sicherheitssuggerierender Einteilungen nur noch hypothetisch in der politischen Auswahlstruktur aufrechterhielt. Das wussten auch alle jenen Subjekte, die nicht nur heimlich davon träumten, dass dem nicht nur nicht so wäre, sondern dass ihre Sicht der Dinge mehr wert wäre als ein Fahrschein, den sie niemals lösen konnten, weder im Traum noch im realen Leben, da ihr Unterbewusstsein durch das Fehlen der raumzeitkapselgenerierten Verknüpfungen von Zustandsebenen, gewissen Blockaden unterlag.
Genauso fühlte er sich fast wie daheim, denn das hieß für ihn auf eine Art und Weise vertraut sein mit der schwerelosen Zeit des Ausweichnebels , nahe der damaligen Sonne im Heliostableau S75 die niemand erahnen, geschweige denn erreichen könnte. Für Robert war es die 3. Station auf der Anreise aus seiner jetzigen Residenz, zu welcher er von überall und nirgends Zugang bekam um in seinem Heimattableau, einer der wenigen zu sein, die noch etwas davon verstanden was Distanz in allen Dialekten jeder Sprache bedeutete. Brückenköpfe waren für ihn nicht nur ein Ausdruck feindlicher Bewegungen sondern Schwungelemente für seinen metaphernreichen Dialekt, welcher sein Heimattableau aus der Liste koordinatenerreichbarer Ziele nahm. Stationär gesehen, was ein bisschen irreführend ist, bewegte er sich auf seiner Reise nicht die vorgeschriebenen Wege entlang, sondern führte die Distanz durch Keymoves entlang der virtuell vorbeiziehenden Wege ihrer Bestimmung zu. Er sah in jedem Koordinatenpunkt welcher exemplarisch aufpoppte, wenn sein Energielevel Aufmerksamkeit oder der Fortschritt Abspeicherung verlangte, ein Übergangsvektor aus den sich beeinflussenden Raum- und Zeitdimensionen in Berlins Richtung. Die gerade aufkommende Navigationstechnik verschaffte nun endlich ihm und auch allen kritischen Technophoben wie ihm einen Grund ihre eigenen Zielrhythmen einfach zu neuralisieren, indem sich Roberts Replika dieser ABC-Sternenpunkte regelmäßig wie speziell trainierte Stahlnerven routiniert in sein fremdartig schimmernden Jadevisor senkten . Während er ihn bedächtig auf interessante Spurenmails und Merkmalsausprägungen der bevorstehenden Ebenenprüfung untersuchte und leicht gen Kuppeldimmer hielt, begrüßte Jesusanna im jetzt überfüllten Garderobenbereich alle ihr bekannten Spezies und verwies mit einer Geste auf die anderen Säle, speziell gesichert für die übrigen Gäste, mit deren Bekanntschaft es niemand so genau nahm . Diese so klangvoll wie irgend möglich Sternenkreise genannten Zuflüchte innerhalb ihres exilbietenden Refugiums gaben wieder, was sie denen vom D.O.R.T. vorenthielten. Reflexive Lichtquellen mit stimmungsabhängiger Farb- und Intensitätssteuerung und magnetarische Haltekissen für genormten Sitzkomfort waren da noch das üblichste aller weiteren Schikanen, die sich ja über die Jahrtausende hin zu einem ständigen Begleiter der Menschheit gemausert hatten. Nichts war so unmöglich, dass es Robert und Jesusanna verborgen blieb, die ständig nach Partyideen und –verwirklichungskonzepten überall und ständig Ausschau hielten. Natürlich sprach deren Tarnung für sich, so dass es niemanden außer den beiden bewusst war, welchen Zweck diese oder jene Schikane erfüllte oder was genau in der Menüfolge verschlüsselt war. Vorbehalte erübrigten sich auch hier nicht, da die Gäste ja untereinander sowieso ständig alles hinterfragten was auch nur ansatzweise zu logisch schien, da die Normalverteilung der den Zufall repräsentierenden Schlüsselzahlen mittlerweile von jedem Optofon überprüft werden konnte. Deswegen war es einfach nicht zu übersehen, selbst wenn man wollte und sich dabei wirklich Mühe gab, welcher insgeheimen Absicht manche, sich selbst Gäste nennende Individuen, schon seit jeher folgten. Es lag wie so vieles, was man nicht wahrhaben wollte, in der sprichwörtlichen Luft und ihrer vom Aussterben wegen Überbeanspruchung bedrohten Atome. Aus jeder Untiefe des Alls waren diese Stellvertreter des Unausweichlichen geschickt worden um den Platz einzunehmen, welcher schon seit langem so leer stand, das man vergessen hatte wieso und warum. Diesbezüglich, dachte Robert bei sich, sollten Worte der Trennung von Ihrer Heimat halbwegs simultan übertragen online gehen und als die Begrüßungszeremonie sich dem Ende neigte, erschien ein Nectorph in der Hauptsoireevenue. Das Glasoptofon seiner ummantelten Augen sandte jedem anwesenden Humanen einen ziemlich verbindlich erscheinenden Gruß durch das wellenartige Dunkel zu, wodurch selbst die Lampen auf ihre Schatten aufzupassen veranlasst waren.
"Wer spricht, hat das Wort zu sagen, was er denkt" schickte er durch die Schallwandler seines Optofons direkt auf das akustische Verteilerplättchen über ihren Köpfen um die grüne Phase einzuläuten, welche jedem Anwesenden das Recht zur Meinungsdarlegung nicht mehr verweigerte. Als Machtdemonstration getarnt und überdies zum Missbrauch verleitend, war dies aber nur eine Finte, denn soeben schaltete der Nectorph das Verteilerplättchen auf Gelb, um eine Entkopplung der Stützträger zu verhindern. Allerdings gab es ein Problem denn es war nicht seine Wohnung und somit gab es auch technisch einiges zu beachten, während die Protokolle Chaos simulierten. In diesen heiklen Zustand hinein sagte Robert: "Nectorph Brandenburger, Gnade für unsere Agenten. Mehr erbitte ich heute nicht.".
Brandenburger: "In Zukunft waren Sie mein, am Ende sind sie Dein. Den Umsturz konntest du nicht führen , wohl aber deinen Fall an der Sonne vorbei . Dein eigenes kleines Helixkostüm entstand aus einer anderen Dimension und zerfiel auch immer wieder auf diesem Sternknotenpunkt in seine fragmentarischen Einzelheiten.".
Affe!
Robert: " Besetzt ist alles was du lernen musst zu verstehen." Rückzug alle Mann, denen es noch etwas bedeutet, gab er seinem, dies schon erwartendem Gefolge zu verstehen.".
Hinterm Mond, also nicht davor, auf einer sehr idyllischen, wenn nicht sogar extremelysischen Satellitencoronade gelegen, tanzte die flüchtige Schwerkraft, wie nur sie es kann, einen Reigen mit der sie durch und durch prägenden Zeit, deren ständige Konkurrenz ja nicht nur physikalische Größen zu Außerordentlichem trieb. Aus dem Funk kam: „Nein, so was.“ Man konnte es nicht direkt sehen, auch wenn man wollte, denn schließlich brauchte jeder einen Grund um mal nicht das zu tun, was von denen erwartet wurde, die keinen Grund brauchten, aber die Auswirkungen waren durch und durch zu spüren, was besser so war, denn wer nichts mehr spürte, wurde auch nicht beneidet. Antwort: „ Lass mich doch mal!“ Die Spaceparkgitter, ohne die es nicht ging, umschwebten wie zufällig und als ob sie das schon immer taten und nichts anderes konnten und wollten und durften und sollten, auch ohne künstliches Magnetfeld ihren angemessen bemessenen Platz im Uhrzeigersinn der übergenauesten Atomuhr, der man extra noch ein paar Zeiger zwischen die Lasergitter dazwischen projiziert hat. Energischer: „ Wir haben wichtigeres zu tun.“ Damit setzten sie die überwiegend grafische Bewegung des Andockfilms gekonnt in so eine großartige Szene, dass man später nicht anders konnte und stolz darauf sein musste. Auffällig unauffällig kam „ Das kommt ja vom Richtigen.“ Deshalb konnte man sich mal den Spaß machen und sich so darin vergucken, dass man keine hypnotischen Anweisungen mehr brauchte um dabei eine Grazie zu vermitteln wie bei einer Montgolfiade. Ein bisschen schneidiger: „ Besprich das doch mal mit dem Landedruck...“ Ruhelosigkeit in ihrer primären Eigenschaft der fehlenden Bewegungsdarstellung sah niemals schöner aus, als es hier wirklich nur ohne Absicht ständig wiederholt wurde und von jedem unbeteiligten Beobachter absolut wertneutral als Kunst der Reibungslosigkeit wahrgenommen wurde. Kapitulierend: „Nicht schon wieder!“ Stufenweise griffen die Gitter ineinander und mehrere Etagen hoch, so dass auch sie nicht nur ins Konzept passten, sondern ihrer Funktionsweise auch noch eine Sicherheitskomponente beifügen konnten, die dafür sorgte, dass sie sich niemals verhakten. Weiter: „Ok , ich lass die Parkleute ran.“ Sie teilten sich ihre Schnittpunktgeraden, welche für flexible Stabilität sorgten. Gelangweilt bis triumphierend: „ Wir haben es ja!“ Das sah nicht nur atemberaubend aus sondern verdeutlichte eine paritätische Realitätsausprägung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses von vorhersagbaren Ausmaßen. Gleichzeitig erübrigte es sich wegen der hier geltenden Naturgesetze für die Geoshuttles auf Umkehrschub zu gehen, um ihre Bremsmanöver, wie sonst üblich, durchzuführen. Das ersparte den Crews, wenn sie es wollten, eine Menge und hielt den Kopf frei für die Wahl des am schönsten beleuchteten Parkplatzes. Dadurch kam es stellenweise zu Interferenzen zwischen den Neonfarben der Gitter und den reflektierten Schattierungen dieser wenn sie sich in der Außenhaut der Shuttles und Schiffchen spiegelten. Gerade weil sich hier von Zeit zu Zeit auch ein paar dichtende Schöngeister blicken ließen, scheute man keine Mühe , jedes noch so geringe Detail anders als geplant erscheinen zu lassen. Die Kalibrierung der benötigten Größenverhältnisse, welche aufgrund verborgener Auf- und Anbauten der im besten Sinne schiffsartig zu nennenden Fortbewegungsmittel nicht einfach zu determinieren waren, war aus guten Gründen kostenloser Service der, nur im herkömmlichen Sinne Autoritäten zu nennenden, Organisations- und Ablaufbehörden auf dieser Coronade. Entlang der Schnittpunktgeraden, welche im Kurzem und Langem nicht nur stabilisierende sondern auch schienentechnische Funktionen vereinigten, konnten einzelne Trenngitterelemente so verschoben werden, dass größer und kleiner stufenweise realisierbar wurde. Verständlicherweise konnten die parkenden Shuttles durch fernsteuerbare Zenithseile auch in jede beliebige Richtung gedreht werden. Der Ausstieg geschah aus noch besseren Gründen sowieso nicht herkömmlich, sondern über Teleportation, wenn das zu gewissen Zwecken überhaupt nötig wurde, welche vorher unterschiedlichsten Abstimmungsverfahren unterworfen waren. Normalerweise wurde nur ansatzweise kalkulierbarer Kontakt innerhalb von allerdings schwer definierbaren Usergruppen der aus den besten Gründen virtuell in Erscheinung tretenden Präsenzen ihrer Teilnehmer gepflegt. Alles was real geschah und sonstigen Ausdruck fand, hing hier am Unfassbaren der außergewöhnlichsten Umstände und trotzdem mangelte es an nichts, was irgendwie, irgendwo, irgendwann Ausschlag geben konnte etwas als nicht konform zur sanktionierten Regellosigkeit zu beurteilen. Für manches gab es schon, wie so oft keine Worte im herkömmlichen Sinne mehr, aber irgendein von einer Splittergruppe hergeleiteter und verbreiteter Index war immer so greifbar wie es in diesem Nomansland der Sprache zur Ausbalancierung sich kannibalisierender Bedeutungsvektoren des kommunizierten Inhaltes und Tones gebraucht wurde, wenn es zu neuartiger Bewusstseinsverschiebungen der Crews kommen sollte, um die Extremerscheinungen dieser auf ein Maß zu reduzieren, welches sie nicht rückwärts durch alle Lokal-, Temporal- und Kausalrahmen katapultierte. Deshalb beflügelte hier die unglaublich praktische Gesetzgebung in Form antizipierender Verantwortlichkeitsteilung jede Form von artifizieller Kreativität, welche die Balance zwischen den nie vorherzusehenden Interaktionen auf der Bühne von Schein und Sein hielt. Als Teil dessen wurden die streng geheimen Koordinaten dieses Unterschlupfes für alle in Not ständig durch Hypnosetechniken weitergegeben um die Erwartungen nicht auf ein unverträgliches Maß zu steigern, was die Errungenschaften auf dieser Satellitencoronade lächerlich erscheinen lassen würden. Der dabei verschlüsselt mitübermittelte Eingang zu diesem sich selbst durchmorphenden Zeitloch schickte Bewegung, bzw. ihre Trägermedien und Masse, bzw. ihre Kraftinstanzen auf entgegengesetzte Wege. Dazu lief im sich tendenziell langweilenden Ereignishorizont eine quantencodierte Raumsonate auf der Traumfrequenz von Einstein am Horizont der Sonne, welcher als Projektion bzw. Stream der Hypnoseeinstieg war, im Takt der Planetenschatten. Diese über alle Maßen natürliche Vakuumtonfolge warf in den angeschlossenen Medien natürlich Wellen, welche nur den Feinfühligsten zugänglich im Sinne von Transzendenzerfahrung waren, den Grobianen aber nur Grund für ihre Zerstörungswut war, durch welche das unglaublichste Wunder nur noch Stein des Anstoßes wurde. Am Ufer des einzigen revitalisierten Meeres aus der gerade verklingenden Frühzeit der Botanisierung dieses kosmischen Robinson-Crusoe-Inseläquivalents standen mehrere so herrenlose Geoshuttles voll mit einer chemischen Seltsamkeit herum, dass es wunderlich erschien, wie sie sich der Aufsicht entziehen konnten. Sie verbargen für alle Seiten gefährliches Wissen der Art wie es nur offiziell verschleiert werden konnte und unter gewissen Gesichtspunkten natürlich musste, um die Gesellschaft vor Missverständnissen zu schützen. Mehrere von ihnen, die in unregelmäßigen Gruppen neben- und übereinander standen, waren nur durch Zenithseile abgesperrt, um gegebenenfalls eine Ausrede und Anklage parat zu haben. Das Zenithseil hatte nämlich überall den Zaun abgelöst, wo seine starren Formen und Anwendungsgebiete von solchem Nachteil waren, dass selbst die Sentimentalistenpartei es auf einem Parteitag thematisierte und nach hitzigen Debatten nur widerwillig akzeptierte, um selber in den Vorteil dieser Seile zu gelangen. Diese schlängelten sich durch die Gitter in teilweiser Fraktaloptik und schafften durch ihre Flexibilität mehr Raum für ungenormte Transportvehikel, wie diese, ohne jede Allzulassung hier stehenden Pfände des Fortschritts. Mehr Sicherheit war zu diesem Zeitpunkt nur trügerische Illusion und nicht nötig, da ihr Schicksal sowieso wirrer nicht sein konnte, wie die sicher verschlossenen Logbücher enthüllt hätten. Zumindest nicht, wenn man gegen Paranoia immun war und in dieser abgelegenen hochlunaren Zwischenebene eine Zufallsausprägung sah, die durch die angewandten Weitergabetechniken kaum Passagierverkehr aufwies und noch seltener Gäste vorbeischauen ließ, welche durch Hypnose jeden Strand des Alls ungehindert erreichen konnten, bzw. dem Skigenuss in präparierten Gasriesen, je nach Lust und Laune, den Vorrang gaben. Außerdem waren die Zugänge, wie nun schon mehrfach erwähnt nur dem zuständigen Geoshuttlepersonal der Phasenhaupt bekannt, da es jeden Hypnotiseur einen Zusammenbruch erleiden ließen, nachdem er versuchte die Daten zu verkaufen und Missionsdetails Unbefugten als Logikbombe schmackhaft machte.
Dieses sogenannte Personal aber war zur Zeit auf einer etwas entspannteren Mission als üblicherweise, zwischen den Quadranten taumelnd, unterwegs, was aber nur sprichwörtlich zu verstehen war und abnormal gedeutet werden musste, um die Vielfältigkeit dessen, was sie wurden, waren und gewesen sind, verstehen zu können. Sie hielten einen offenen Lokalkopierpunkt namens Cafe Florian in ihren bionetischen Dualladeflächen und suchten Erholung von der ziemlich gekrümmten Endphase ihrer Mission, welche als Rätsel begann und als Wettlauf endete, wenn man die bizarren Zwischenfälle überhaupt verallgemeinern konnte. Was nicht alles auf Technik basierte musste von außerhalb des ABC Gebietes kommen. Wo sie sich eine virulente Aixsystense eingefangen hatten, die sich im Tank domiziliert hat, was man nur in Kauf nehmen konnte, wenn man unter Zugzwang stand und Bündnisse nur zum Schein ausschlug. Es gab zwar nur wenige Opfer zu vertuschen, aber dafür einige, welche nicht ohne Fragen auf der Erde als vermisst eingestuft werden konnten, und damit war es schwieriger als man dachte.
Solcherart Sorgen von morgen gab es also genug für später, womit ernstgemeinte Blicke, von wem auch immer, nur noch zum Lachen reizten, weshalb sie natürlich nur spaßeshalber ernstgemeint wurden. Trotzdem klang der Frust auch jetzt noch bei einigen von ihnen durch und weil sie Entspannung mehr als alles brauchten spielten sie zum Abschalten BRAVO HITS 57,was schon nicht mehr als Oldiescheibe durchging, sondern nur noch als prähistorischer Klassiker einigermaßen aufsehenslos eingelegt werden konnte.
Christyx: "Silkate, lassen Sie uns verhandeln. Mehr als diesen einen Tanz können Sie mir nicht verweigern.". Man bog sich gepflegt vor innerem Lachen, was man bei den beiden schon mehr als längst gewöhnt war, da sie den Flirt zur fruchtlosen Kunst erhoben hatten.
Silkate: "Könntest du noch einen Walzer führen, wäre ich gern bereit. So aber muss ich wohl allein auf Schneeflöckchen an der Sonne geraden Wegs vorbeischweben, denn dein Rhythmusgefühl hat auch schon leicht atypische Sendepausen und scheint nur noch den dumpfen Schritt nackter Füße am Stammesfeuer deiner Götter zu kennen. So denke ich, lassen wir es lieber. Ihre Freunde werde es Ihnen später danken.".
Besonders Langatmigkeit kam hier über die Maßen an, was ja aus total rechtschaffenen Gründen nicht zu erwarten war, besonders für Außenstehende, welche ja ständig die Messlatte hoch und runter schoben , je nachdem wie offensichtlich die Insider sie vergessen hatten.
Christyx: "Wessen Füße meinen Sie? Ich glaube langsam auch, dass wir eins zu wenig auf dem Tisch zu stehen haben?". Angriff war, ist und blieb die beste Verteidigung, gerade wenn man dabei war in einen Zustand zu wechseln, was weitgehende Konsequenzen haben konnte, sollte man sich dessen nicht frühzeitig genug bewusst werden, in dem man etwas spielerischer mit dem Risiko umging.
Brett: "Oder eine zu wenig am Tisch zu sitzen haben. Schaut mal da!".
Silkate: "Mir bitte auch ein doppeltes Lumix-Bier, Christyx. Gehe ruhig in den hinteren Bereich des Hangouts. Da soll es... Ah, Jesusanna hier entlang, zu uns, wir sind grad am Bestellen.". Schon war alles vergessen, was scheinbar nicht so wichtig war, als dass man es hätte behalten müssen, um nicht den Überblick über die sowieso nicht ernstgemeinten Bestellungen zu verlieren. Man trank eh nur Trägersubstanzen für die ganzen Stimulanzien, wobei es deren Wirkungsbeschleunigung entgegenkam, dass es zum Bersten grell war, was auch gut so war und die in Eisgel geformten Sitzkissen an der Bar passten perfekt ins allerseits akzeptierte und unter Szenegängern geschätzte Bild dieses als Aquarium getarnten Hangouts, der soviel Entspannung aller Art bot, dass man aufpassen musste, nicht herausgetragen zu werden, da ja nichts mehr übrigblieb um sich in den gebotenen Illusionen festzubeißen. Es überstrahlte in seiner ans Neonazur grenzenden Schattierung fast die übrigen Gäste, welche zu dieser Stunde nur noch nach noch mehr Licht gierten und offensichtlich von fast allem nicht genug kriegen konnten, außer ihrer eigenen Erscheinung. Daran verschluckte sich so mancher nur zu gerne und beobachtete die Vielen der hier nicht sitzenden Anwesenden, welche mit Ihren Plastevisoren immer wieder durch die noch halboffen stehenden Klimatrixtanks flogen, was dafür sorgte, dass es ihnen sowohl unter der Haut prickelte , als auch über die Hutschnur ging, weil es dort Schweiß regnete und zwischen den Netztüren Tausende Labyrinthenzyme auf ihre Käufer lauerten. „Hammer !“ wurde geschrien und Wahnsinn massierte die Nerven was exotischer nicht ging, selbst mit den gerade auf den Markt gekommenen Veneletten , einem neuartigen Spielzeug aus den hiesigen Quelllaboren, das man allerdings nicht auf Autopilot stellen konnte. Und die den Anschein weckten, dass Spasmen den einen Raum so zu beherrschen schienen, wie es in anderen vor Angst bebte, wobei „Mega!“ - Schreie voller Verzückung von den Wänden hallten und damit entpuppte sich gleichzeitig sinnlose Hektik als der Knaller hinter dem alle her waren. Alle Übergänge dazwischen waren fließend, weil das Geoshuttlepersonal noch längst nicht alle Tanks in Betrieb genommen hatte und noch weniger davon in irgendeiner Erscheinungsform und egal welchem Zustand zugänglich gemacht hatte, was zwar immer wieder Grund für Unmut war, aber durch die schiere Exzessivität der verfügbaren Features nicht ins Gewicht fiel. Aber es war noch keinem aufgefallen, denn auch der Feierabend unterlag auf solchen Missionen Regeln und diese erforderten Zugangsrechte. Fast noch wichtiger war es, dass dieser Fakt keine Aufmerksamkeit erregte, denn das war um so bedeutender, da es ein relativ alter Lokalkopierpunkt war, den sie vor sich in der Balance schwebend um seine 4 Hauptachsen kreisen ließen. Auf der 3ten Achse kam die ziemlich entrückt torkelnde Jesusanna den anderen langsam so schwachsinnig grienend näher, dass für einen Moment die Musik für alle in den Vordergrund trat und man merkte, dass Juli "Zerrissen" lief, was schon ein kleines Wunder war, da Deutsch ja nirgends mehr gelehrt wurde.
Jesusanna: "Großes Hallo, wer traut sich von euch auf ein Tänzchen? Ich jedenfalls bin durch die Mitte gleich zu euch geflogen. Hier habe ich noch eine Runde Lumix-Bier mitgebracht.".
Christyx: "Hast du Robert gesehen? Er hat die Missionsdaten noch nicht komplett überspielen können bevor wir herkamen.".
Jesusanna: " Nein... sorry er war ziemlich müde als ich los bin. Hoffe er konnte noch das Shuttle sichern, bevor er die Musik abschaltete. Geht die Runde auf euch? Oder seit ihr wieder einmal zeitweise avisorisch unterwegs?".
