Verlierer - Hans-Werner Wienand - E-Book

Verlierer E-Book

Hans-Werner Wienand

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Beschreibung

Hans-Werner Wienand ist auf der Suche nach Abgründigem, Skurrilem und Komischem in der Welt der Segler. Der Publizist, Satiriker und Weltumsegler findet Situationen, die sich zugetragen haben könnten, aber so sicherlich nicht zugetragen haben. Oder doch? Wer weiß das schon so genau? Möglich ist jedenfalls alles im Kosmos der Seglerszene, auf dieser Bühne für Verrückte. Die Geschichten mit dem Titel „Verlierer – Wahre Lügen aus der Seglerwelt“ sind wie ein literarisches Wimmelbild der Seglerwelt. Es ist leicht, die bunte Vielfalt oberflächlich zu genießen und dabei doch in klug verdrängte Tiefen der seglerischen Psyche einzutauchen, auch wenn das manchem nicht gefallen kann. Wo immer sich die Schauplätze auf unserem kleinen gemeinsamen Planeten auch befinden mögen – der Autor hat all diese Orte selbst besucht, hat die Menschen, die Segler dort beobachtet und schenkt authentische, wahre Lügenbilder.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 231

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Hans-Werner Wienand

Verlierer

Wahre Lügen aus der Seglerwelt

Aequator

Impressum

Bibliographische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der  Deutschen Nationalbibliographie; detaillierte bibliographische Angaben sind im Internet unter https://dnb.de abrufbar.

Aequator GmbH, München © 2016 Aequator GmbH

Grafik: Helden & Mayglöckchen GmbH & Co. KG, Karlsruhe

Titelbild: Fotolia © Sergey Nivens

Edition 1

ISBN 978-3-95737-012-9

Jenen Brüdern und Schwestern unseres gemeinsamen Planeten gewidmet, die unterwegs sind, wach ihre Träume zu leben.

Geschichten müssen gut sein, nicht wahr.

Die Geschichten in dieser Sammlung haben sich zugetragen – so oder so ähnlich – aber alle Hinweise wurden verwischt, die Kielspuren geglättet. Sollten Sie irgendwo, in irgendeinem Hafen der Welt, an irgendeinem Ankerplatz dennoch glauben, Ähnlichkeiten zu wahren Ereignissen oder Personen zu entdecken oder entdeckt zu haben, seien Sie versichert, dass diese Ereignisse oder Personen nicht gemeint sind.

Schriftsteller dürfen lügen.

Inhalt

Verlierer

Neuanfang

Nennen wir ihn Volker (1)

Opti-Eltern, kauft euch endlich Stöcke

Der große Gonzo

Macho

Begegnung

Segelpiercing

Nennen wir ihn Volker (2)

Thekenmonolog

Paradies

Ree

Robby

Nächstenliebe

Alles in Ordnung, Mausi!

Circo

Nennen wir ihn Volker (3)

Franz Kafka

Ratten an Bord

Geburtstag

Happy Independence

Wüstenregatta

Glossar

Verlierer

Sie war der Typ von Frau, die einen Mönch bewegen könnte, den ganzen Tag die Glocken zu läuten, oder den Papst dazu, die Putten von der Säule zu treten. Es gibt solche Frauen in der Fantasie und auf Bildern in Magazinen, wenn die zuständigen Redakteure FotoSoftware wirklich beherrschen. Und mit „wirklich“ meine ich, wenn sie in ihrem Job göttliche Meister sind und nebenher auch noch wissen, worauf es ankommt.

In der Wirklichkeit findet man diese Frauen nicht. Dazu ist die Evolution zu wenig kreativ gewesen. Und zu langweilig.

So war ich bei der Rückkehr auf mein Schiff schon ein wenig erstaunt, als ich die Frau in meiner Kajüte sitzen sah. Sie trug ein T-Shirt, das eigentlich mir gehörte, und eine Jeans, ebenfalls aus meinem Schrank. Sie saß da, vor sich meinen Lieblingskaffeebecher, den mit dem aufgedruckten Schweinemotiv. Der Becher war gefüllt und dampfte.

Und dann diese Stimme:

„Es ist noch Kaffee da“, sagte sie. „Ganz frisch aufgebrüht.“ Ich rede nicht mit Hologrammen. Nicht mehr, seit ich nach Beendigung meiner Drogenexperimente in frühen Jugendzeiten beschlossen habe, mich in meinem Leben mehr auf Handfestes zu verlegen.

Realität kann auch ganz schön aufregend sein, das habe ich als Segler gelernt. Also begann ich wortlos damit, die frisch eingekauften Sachen im Kühlschrank zu verstauen, ignorierte den personifizierten Flashback in meiner Sitzecke hinter mir und nahm mir vor, gelegentlich über persistierende Wahrnehmungsstörungen zu recherchieren.

„Nimmst du Milch oder Zucker oder beides?“

Ich knallte die Kühlschranktür zu. Zu heftig.

„Schwarz!“, sagte ich.

Der Arzt meines Vertrauens war 18.000 Seemeilen entfernt. Luftlinie! Es wurde klar, dass ich diese Situation allein bewältigen musste. Ein Kaffee konnte dabei nicht schaden. Ich setzte mich auf die andere Seite des Kajüttisches, nahm den angebotenen Becher, trank einen Schluck. Der Kaffee war gut, war offensichtlich mit genau der richtigen Zeremonie gefiltert, so, wie ich es selber mache.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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