Vom Mädchen, das ihr Herz verschenkte - Mariel Pichmann - E-Book

Vom Mädchen, das ihr Herz verschenkte E-Book

Mariel Pichmann

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Beschreibung

Dieser Text-/Gedichtband handelt von einem Mädchen, welches ihr Herz an eine Person verschenkte, die anfangs gut darauf achtete. Jedoch muss das Mädchen feststellen, dass nur sie allein ihr Herz davor bewahren kann gebrochen zu werden.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 44

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Inhalt

Wettlauf

Millionen Gedanken

Hör auf zu denken und hör auf dein Herz

Held oder Feind

Du Heldst was fällt

Liebe Gesundheit

Und dann bist du da…

Wie die Anderen

Eigentlich ändert nichts

Du stoppst mich, wenn ich renne

Das Bild von dir

So wie ich jetzt hier stehe

Kannst du mich sehen

Wo bist du jetzt?

Nicht ohne dich

Ich komm damit klar

Dieser Tag

Die Bühne der Vergangenheit

Wo bist du?

Jede Sekunde

Zurückgewonnenes Herz

Ich warte auf dich

Wettlauf

>>Sie rennt. Rennt immer schneller und schneller, voller Panik und Unruhe, voller Verzweiflung und Unsicherheit. Sie schaut sich nicht um, rennt einfach weiter und kommt dem Abgrund immer näher. Doch sie sieht ihn nicht, springt zu spät ab und schafft es nicht hinüber. Sie fällt, fällt immer tiefer bis völlige Schwärze sie umgibt und ihr die letzte Hoffnung nimmt.

Und jetzt, spul zurück, nur ein Stück und überlege, was passiert wäre, hätte sie ihre Schritte weiser gewählt und die Panik nicht in ihr Herz gelassen. <<

>>Sie wäre zum richtigen Zeitpunkt gesprungen, hätte all ihren Mut und ihre Kraft auf dem Weg gesammelt, anstatt sie blind zu verschwenden. Aber was hat das mit mir zu tun? Warum erzählst du mir das? <<

>>Sieh und hör auf dich. Was tust du gerade? <<

Ich halte inne, denke über ihre Worte nach. Mein Herz kennt die Antwort, doch mein Kopf lässt sie nicht zu. >>Du kennst die Antwort. <<, sagt sie und ich frage mich, ob sie meine Gedanken lesen kann… Woher weiß sie das? Ist es so offensichtlich, obwohl ich doch alles dafür tue, es mir nicht anmerken zu lassen?

>>Du rennst ebenfalls. <<, beantwortet sie sich selbst ihre Frage und sieht mich dabei eindringlich an. Ich spüre, wie sich jede Faser meines Körpers gegen diese Antwort wehrt, doch ich bekomme keinen Ton heraus. Denn in Wahrheit, ganz tief in mir, weiß ich, dass sie recht hat. Diese Erkenntnis ist keine Neue für mich, doch schafft es mein Kopf von Zeit zu Zeit sich durchzusetzen und diese Erkenntnis tief in mir drin zu verschließen. So gerne würde ich dem Raum schaffen, sagen, dass das nicht stimmt, das ich sehr wohl bedacht handeln kann, doch meine Stimme gehorcht mir nicht.

>>Du läufst weg. Du läufst vor dir selber weg. Erkenne den Gegensatz, das eigentlich Unmögliche und fang an, dir selber zuzuhören, anstatt gegen deine Gedanken anzugehen. <<

Sie mag recht haben, denke ich. Doch in diesem Moment erinnert sie mich an jemanden, der meinem Leben einen neuen Sinn gab, mir einiges nahebrachte und mir sehr wichtig war. Auch sie hatte darauf bestanden, dass ich mich stelle, doch sie ließ mich mit dem Gedanken nicht alleine, sie blieb mit mir stehen. Doch ich kenne meinen Gegenüber nicht gut genug um einschätzen zu können, ob er bleibt oder geht. Und genau das ist das Problem. Ich mag sie, ich rede über all meine Gedanken mit ihr, doch ob sie bleibt ist eine Frage, auf die ich keine Antwort weiß.

>>Ja, mag sein, dass ich vor meiner eigenen Angst weglaufe, allein dazustehen und vor vielen anderen Dingen, doch wie soll das anders gehen?! Wie soll ich von jetzt auf gleich stehen bleiben und alles anders sehen, wenn die Welt um mich herum sich weiterdreht und droht im Chaos unterzugehen?! Ich weiß nicht weiter! <<, schreit mein Herz tief in mir, doch ich sage nichts. Nicke nur, denn ich traue mich nicht.

Millionen Gedanken

Millionen Gedanken

erinnern mich an dich.

Millionen Gefühle

scheinen in deinem Licht.

>>Sieh nach oben,

in diesen wunderschönen Himmel,

so strahlend bau,

so wunderbar frei. <<

So blau wie deine Augen,

deine Träume,

meine Sorgen.

>>Sieh hinauf,

er hat die Kraft,

die Menschen glücklich zu machen

und du kannst das auch.

Schenk mir dein Lachen,

schenk mir deine Freude,

deine strahlenden Augen,

ohne Kummer und Sorgen. <<

So strahlend wie deine Liebe,

deine Hoffnung,

meine Verzweiflung.

>>Sieh ruhig hin,

wie er mithilfe der Sonne

Ruhe und Geborgenheit bringt,

fast so wie du, mit deinem Blick. <<

So ruhig wie deine Stimme,

deine Seele,

meine Tränen.

Millionen Gedanken

erinnern mich an dich.

Millionen Gefühle zeigen,

wie sehr ich dich vermiss.

>>Hör auf zu denken und hör auf dein Herz<<

Was würde sie jetzt denken, sagen oder fühlen?

Keine Ahnung!

Aber ist das denn wirklich wichtig? Sie ist nicht hier bei mir und wird auch nicht mehr kommen! Sie ist nicht da! Und das muss ich akzeptieren, es hinnehmen und endlich versuchen, damit umzugehen. Aber das ist unmöglich, denn sie ist nicht da, wenn ich sie am meisten brauche.

Doch das ist okay!

Nach allem, was sie für mich war, was sie für mich getan hat, wie sie mich begleitet hat, habe ich kein Recht sie jetzt zu verurteilen! Dennoch wäre alles anders, wäre sie nun hier, denn sie würde ihn lösen, diesen Konflikt in mir. Sie würde mich unterstützen, mir sagen, dass alles gut wird und mich halten, denn gerade jetzt drohe ich zu fallen.

Ich rufe nach ihr, schreie ihren Namen in die Welt hinaus, doch kann sie mich nicht hören, denn mein Herz hat noch keine Stimme erlangt. Es ist zu spät, um es zu versuchen.