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Von der Depression ins Licht erzählt die bewegende Geschichte eines Mannes, der durch Dunkelheit und Schmerz geht, bevor er die Wahrheit erkennt. Es ist eine Geschichte über Vergebung, Heilung und die unermessliche Kraft des Glaubens, ein Weg in den Frieden, die Freude, die Freiheit und die Liebe.
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Seitenzahl: 23
Veröffentlichungsjahr: 2025
Dieses Buch widme ich allen Menschen, die für Vergebung und Frieden einstehen!
Diese Geschichte ist keine Anleitung, kein theologisches Werk und kein Roman im klassischen Sinne. Sie ist ein Weg. Ein Weg durch Dunkelheit, Schuld und innere Leere hin zu Licht, Wahrheit und einer Liebe, die alles verändert. Vielleicht findest du dich in Mark wieder. Vielleicht auch in Anne. Oder vielleicht in beiden. Es ist meine Hoffnung, dass diese Zeilen dich berühren – nicht durch Perfektion, sondern durch Echtheit.
Kapitel 1: Ein Leben in der Illusion
Kapitel 2: Annes Verzweiflung
Kapitel 3: Marks Absturz
Kapitel 4: Der Weg der Reflexion
Kapitel 5: Die spirituelle Erfahrung am Baggersee
Kapitel 6: Der Beginn eines neuen Lebens
Kapitel 7: Der Weg der Heilung
Danksagung
Kernaussage der Geschichte
Für wen ist das Buch?
Über Moris Hanna
Mehr über den Autor Moris Hanna
Mark lehnte sich gegen die teure Motorhaube seines Autos und zündete sich eine Zigarette an. Die Nacht war lau, die Straßenlaternen warfen ihr fahles Licht auf den Parkplatz der Bar, aus der noch lautes Gelächter und Musik drangen. In seiner Hand hielt er ein Glas Whisky, halb leer, wie so oft. Um ihn herum standen seine „Freunde“ – Männer, die genauso tranken, lachten und prahlten wie er. Niemand stellte Fragen. Niemand sprach über das, was hinter der Fassade lag.
Er war 21, hatte ein solides Einkommen durch halbseidene Geschäfte und lebte, was viele als ein gutes Leben bezeichneten: teure Klamotten, schnelle Autos, Frauen, Partys. Doch tief in sich spürte er eine dumpfe Leere. Eine, die immer dann am lautesten wurde, wenn die Musik verstummte und er mit seinen eigenen Gedanken allein war. Aber daran dachte er jetzt nicht. Er nahm einen tiefen Zug von seiner Zigarette und musterte die blonde Frau, die ihn aus der Ferne ansah.
Er wusste, dass er Anne nicht treu war. Er wusste, dass er sie belog. Und er wusste, dass sie ihn liebte. Eine Liebe, die er nicht verstand, weil er selbst nicht wusste, was echte Liebe bedeutete. Sie war perfekt – grüne Augen, ein sanftes Lächeln, eine Seele, die klarer war als alles, was er kannte. Und dennoch reichte das nicht. Oder besser gesagt: Er selbst reichte nicht. Er spielte Anne immer etwas vor. Er war nicht aufrichtig und wahrhaftig.
Am nächsten Morgen wachte er in einem fremden Bett auf. Der Kopfschmerz pulsierte in seinen Schläfen, sein Magen drehte sich. Neben ihm eine Frau, an deren Namen er sich nicht erinnerte. Sein Handy vibrierte. Anne.
Ein tiefes Schuldgefühl kroch in ihm hoch, aber er schob es sofort weg. Das war sein Leben. So war er eben.
