Von Güte und Unsterblichkeit - Eugen Drewermann - E-Book

Von Güte und Unsterblichkeit E-Book

Eugen Drewermann

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Beschreibung

Die griechischen Sagen thematisieren Konflikte, die als Grundkonstellationen bis heute das Leben von Menschen durchziehen. Eugen Drewermann führte in seinem Vortrag auf dem 34. Evangelischen Kirchentag in Hamburg das Publikum mit tiefenpsychologisch geschärftem Blick durch die antiken Mythen. Er zeigte auf, weshalb sich das Leben mit seinen Konstanten von Liebe, Leid und Tod mithilfe dieser Texte besser verstehen lässt und die Beschäftigung mit ihnen lohnt. »Die einzige Antwort, die dem Leid des Lebens angemessen sein kann, ist eine verstehende Güte, das Ende all des Verurteilens … Es ist der Anfang einer Menschlichkeit, wie Jesus sie mochte, der Kerninhalt seiner Botschaft: Man muss die Verlorenen suchen, man muss auf Tragödien antworten mit Güte und Verstehen.« (Eugen Drewermann)

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Über dieses Buch

Die griechischen Sagen thematisieren Konflikte, die als Grundkonstellationen bis heute das Leben von Menschen durchziehen. Eugen Drewermann führte in seinem Vortrag auf dem 34. Evangelischen Kirchentag in Hamburg das Publikum mit tiefenpsychologisch geschärftem Blick durch die antiken Mythen. Er zeigte auf, weshalb sich das Leben mit seinen Konstanten von Liebe, Leid und Tod mithilfe dieser Texte besser verstehen lässt und die Beschäftigung mit ihnen lohnt.

»Die einzige Antwort, die dem Leid des Lebens angemessen sein kann, ist eine verstehende Güte, das Ende all des Verurteilens … Es ist der Anfang einer Menschlichkeit, wie Jesus sie mochte, der Kerninhalt seiner Botschaft: Man muss die Verlorenen suchen, man muss auf Tragödien antworten mit Güte und Verstehen.« (Eugen Drewermann)

Teil I: Vortrag

Meine sehr verehrten Damen und Herren, darf ich sagen am Evangelischen Kirchentag bei einer Veranstaltung von Publik-Forum: Meine lieben Schwestern und Brüder!

Wo, wenn nicht bei einer Veranstaltung wie dieser, böte sich Gelegenheit, darüber nachzudenken, welch ­eine Rolle und Funktion der Religion in unserem Leben zukommen sollte. Die Frage ist ernster, als sie scheint, denn die Krise der institutionalisierten Frömmigkeit in Gestalt der verfassten Kirchen ist offenkundig. Umsonst, dass die Reformkatholiken froh wären, wenn sie 500 Jahre nach der Reformation nun doch endlich die Errungenschaften der evangelischen Kirche sich zu eigen machen dürften: Pastoren könnten heiraten, eine Wiederverheiratung von Geschiedenen wäre anzudenken, ebenso Frauen als Bischöfinnen! Es wäre nicht zu sagen! Doch wenn das alles durchgeführt wäre, fänden wir heraus, dass die gemeinsamen Probleme, dass die Krise des religiösen Bewusstseins im Abendland, in Deutschland ohne jede konfessionelle Grenze, überall, in aller Heftigkeit sich unverändert zu Wort meldet. Der Gründe dafür sind viele.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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