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Satire der Sonderklasse - über Leute, die es zwar in der Welt gibt, aber so gar nicht geben sollte. Der Bedarf an diesen Leuten ist nämlich gar nicht zwingend vorhanden. Dennoch gibt es sie. von Merkel - bis Söder, von Obama bis Laden - alles da. Sie werden von einem Analytiker der Spitzenklasse analysiert.
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Seitenzahl: 335
Veröffentlichungsjahr: 2015
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Heute schon mal so richtig gelacht? Was? Nein? Wer hat Sie beauftragt?
Die Witzigkeit des Mitteleuropäers ist limitiert. Er ist nämlich sehr vielen Zwangssituationen unterlegen – oder sogar vorherbestimmt.
Österreicher und Deutsche sollten alle Wiederbetätigungen unterlassen. Das schränkt seine Handlungsfähigkeit ein. Alles kann falsch verstanden werden – vor allem, wenn man das wirklich will.
Was kann er dann und darf er also?
Er darf in allen Situationen übertreiben, sich selbst persiflieren, andere verhökern, wenn sie nicht in unmittelbarer Reichweite sind. Ja es ist wahr, er darf sogar gemein sein, wenn es um die politischen Gegner geht. Und das sind alle – wenn er will.
Über Politik wird daher immer am meisten gelacht. Das ist eben sehr einfach über A. Merkel herzufallen und den sogenannten, berühmtesten Hosenanzug der Welt zu kritisieren.
Bei so vieler Selbstkasteiung wird selbst dem ärgsten Komiker ganz fade.
Also begibt man sich auf die Weltbühne und da kann und darf man über Kim-Jong-un herfallen – völlig ungestraft. Die schicken keine Armee Richtung Europa – das geht nicht. Die haben keine Navigationsgeräte. US-Amerikaner würden selbst mit diesen Geräten nicht wissen – wo sich der Bayern München befindet.
Na und dann. Den Islamismus zu umschreiben und etwa den Propheten posthum zu beleidigen, ist eine Missetat, die nicht auf zwingende Zustimmung einer ganz gewissen Schicht der Intellektualität in unseren Breiten trifft, wenn man weiß, dass die Türken in den DACH – Staaten das Sagen haben. Da braucht man sich zwischenzeitlich gar nicht danach fragen, welche Dinge der Herr Prophet denn vorhergesagt hat. Bei so viel Exaktheit der Aufarbeitung würden sich gleich die Abergscheiten hierzulande einschalten und dagegenhalten, dass wir schon bessere Wahrsager hatten – den Nostradamus etwa – der den zweiten und sogar den dritten Weltkrieg vorhersagte. Herbert Hisel hat meines Wissens sogar schon den vierten Weltkrieg vorhergesagt.
Mit anderen, überwichtigen Staatseinrichtungen und heiteren Organisationen sollte man es sich ebenso nicht gänzlich verscherzen. Die staatliche Kirche – also diejenigen – die meinen, sie hätten uns die Moral beigebracht, muss schon etwas mehr erdulden. Schließlich haben wir uns schon in den sechziger und siebziger Jahren immer wieder gefragt, wie diese Herrschaften über die Qualität der Ehe reden können, wenn sie selbst keine Ahnung davon haben können. Die frohe Botschaft war, dass man ja zu den “Evangelischen“ - sprich Protestanten wechseln könne. Die machen das anders. Und wie? Der Herr ist dort der Jesus – der damals schon gesagt hat, dass er nur der Sohn sei. Einen Papst brauchen die nicht. Also irgendwie könnten sich die “Katholen“ schon ein Beispiel an den politischen Gegnern nehmen – eine glatte Vorlage für jeden Kabarettisten. Jedenfalls gibt es nicht überall einen Führer – womit ich also schon wieder bei A. Merkel wäre, beziehungsweise bei A. Hitler.
Beide kommen aus dem Osten. Nur die Frisur war bei Hitler besser. Das heißt aber nicht, dass diejenige des Adi gut war – nein – sie war eine Katastrophe. Deshalb haben die Deutschen ja den Krieg verloren.
Da schickt man den Deutschen einen Propagandaredner, der nur im Sinn hatte, den Deutschen einmal ordentlich Deutsch beizubringen und dann machen sie gleich einen Bundeskanzler aus ihm.
Was hat der bitte gesagt, was da in Österreich nicht sonst schon längst zuvor als derber “Schmäh“ qualifiziert wurde? Ist man dem Typen nicht auf die Schliche gekommen?
Wer nicht einmal zeichnen kann, darf auch nicht Landschaftsgestalter in die Geschichte eingehen. Wir als gelernter Österreicher und ich als Besonderer können nachträglich den Herrn Hitler nur als sprichwörtlichen Grabredner gut verstehen. Ich denke die Deutschen haben sich wohl mehr von diesem Mann erwartet.
Aber wer ehrlich ist, darf die Jubelszenen beim “Anschluss“ hierzulande nicht ganz übersehen. In Leonding bei Linz habe ich das noch verstanden, weil er dort seine Eltern am Grab aufsuchen wollte und es gab doch da das Realgymnasium in Linz – dort hat er als mehrfacher Repetent die letzte Klasse auch nicht mehr machen brauchen, oder dürfen – also wegen Blödheit geschlossen – trotzdem ist verständlicherweise die Nostalgie immer Sieger im Triumph bei solchen Dingen.
Dann aber in Wien – der Heldenplatz – wo dort nur Helden auftreten sollten. Die toten Hosen sind dort doch auch nie aufgetreten. Ausgerechnet der Adi hat die Leute so verzückt. Dabei hat er nur gesagt, dass alles gut wird. Es wird die Zwangsarbeit eingeführt und jeder Sozialschmarotzer muss jetzt schuften, bis er umfällt. Wenn man so die Leute verzücken kann, dann kapiere ich die A. Merkel mit ihren Weichspülfaserreden nicht so ganz.
Was war das für eine Läuterung der Piefke – welch eine Kehrtwendung – vom Paulus zum Saulus. Der Paulus war ja der Gute laut FPÖ.
Übrigens – da kommt mir irgendwie der liebe, gnädige, selige und allesüberragende, moderne Paulus – den man zu Lebzeiten auch den Robin Hood Österreichs nannte, in den Sinn, ja richtig, der Herr der politischen Dinge, der Drachentöter aus Kärnten – in Klagenfurt gibt es ja den Lindwurm – der Saubermann (non corruptio – oder so) – der Hypobank – Desaster-Mann, letztlich sogar völlig schwul geworden – hat er sich selbst in den Tod gefahren, wobei man heute nicht genau weiß, ob es Liebeskummer, oder der nahende Bankrott der Kärntner Aushängeschildbank – war, welcher den Abgang irgendwie erleichterte.
Dem heutigen politischen Gegner wäre das ja alles völlig “wurscht“ gewesen – wie wir sagen. Da dieser Staatsbankrott so tragisch nachwirkte, kann man diesen nicht einmal komisch verkaufen, oder an den Mann (bzw. Frau) bringen, weder in Österreich, noch in Deutschland. Selbst dem Söder Markus – aus dem blauweißen – Weißwurstbayern hat es diesem doch den Magen so sehr verschlagen, dass er jetzt ganz Österreich nachträglich besetzen möchte, wie einst der Adi. Da sage ich dazu, lieber MS – sei froh, dass der Haider nicht bei Euch gelandet ist – eh schon wissen – Sprachkurs und so – sonst hättet ihr ihn jetzt als Finanzminister von Bayern und bei solchen Leuten
wie dem Adi, oder dem Jörgl – wie wir ihn nannten, hat im Prinzip doch gar nix geholfen – kein Hilfsmittel – nicht einmal ein Anschlag – solche Leute können sich nur selbst umbringen.
Aber in beiden Fällen ist jedenfalls der Schaden groß – die Nachwirkungen ebenso, der Nachruf genauso, dass nur zu wünschen übrig bleibt, dass es dort in Bayern auch einen Paulus und einen Saulus gibt (to be continued – demnach). Die Deutschen sind ja lernfähig – aus Schaden wird man klug. Wenn das die Methode ist, ihnen beizukommen, dann muss man sich noch ein paar Dinge überlegen. Mich als neutralen Beobachter stellt sich nur die Frage, warum die Deutschen immer wieder auf die Faschisto-Falle so abfahren. Der Adi hat die Sonne versprochen. Arbeit macht frei. Der Jörgl hat den Himmel versprochen. Reichtum ohne Arbeit. Also mit einer Bank. Der Adi hat nur die Banker vernichten wollen. Der Jörgl gleich die ganze Bank.
Da bin ich schon beim nächsten Thema – Schwul-Sein. In den Siebzigern des vorigen Jahrtausends
als man schon elektrische Fernseher hatte – war es ganz normal den moralischen Gegner als irgendwie “schwule S..“ zu titulieren. Da war man selbst immer auf der richtigen Seite. Mein Himmel – um das Wort Gott tunlichst zu umgehen – wie hat man sich da gewandelt in der Gesellschaft. Jedenfalls in der Deutschen. Niemand mehr darf das ungestraft sagen – dabei hat das einmal zum guten Ton gehört.
Das Vokabular auf Grund und wegen damit einherhoppsenden Genderings ist geradezu explodiert
und kann auf Grund mangelnder Aktualität gar nicht mehr ausreichend beschrieben werden. Dann habe ich laut dem Fernsehethiker und Poeten, Prof. Dr. Dieter Nuhr – direkt aus dem Fernsehen erfahren – (eh schon wissen, das ganze passiert – nur im Ersten – weil das Zweite ist bereits erblindet), dass es auch dementsprechende WC´s gibt, die deshalb zwingend artgerecht zu verwenden sind. Wie die Industrie darauf reagiert und auch dementsprechend abgewandelte Klobürsten erzeugen muss, die dem Grundsatz der genderneutralen Verhaltensweisen angepasst werden müssten, wurde auch in dieser Fachsendung unterschlagen zu erklären. Bei der Vielzahl an Möglichkeiten, die seit den Siebzigern dazugekommen sind, ist jedenfalls nicht auszuschließen, dass selbst die Hände intensivst ins Spiel gebrachten werden.
Wohin kommt die Moral der Westeuropäer, wenn man die gute alte Schule der “Schwulensager“ ausmustert und die modernen Heuchler – also die Betroffenen – bereits rehabilitierten Schwulen – an die Spitze der neuen Moral stellt? Richtig, es kommen die neuen, modernen, geläuterten Schwulen hervor und sind sie in einem Reagenzglas des Schutzes eingebettet, die der modernen Gesellschaft präsentiert werden können. Ein moderner Oberschwuler sozusagen, der Kontext Hyperschwuler ist noch nicht so gängig – ich setze darauf, dass kommt noch. Heute ohne Sorgen, Verfolgung, Herabwürdigung, Entzweiung, nicht einmal ein Bindungszwang besteht – also alles was man sich so vorstellt, weil es ja niemanden wirklich stört, so lange es keinem stört. Erregung öffentlichen Ärgernisses sieht heute ganz anders aus. Da lernt man nie aus. Die Deutschen sind wieder mal ganz vorne mit dabei. Und die Conchita Knackwurst wird zur Überikone der so Beleidigten – nein nicht mehr zu Beleidigenden, der früher einmal Herabgewürdigten, oder früher einmal Verfolgten. Da ist selbst die Musik komplett Wurst, oder wurscht, weil Conchita – die beleidigte Leberwurst spielen kann und die Musik beim Euro Songcontest schon seit Jahrzehnten immer scheiße war. Daher geht’s dort nur um die rund-herum-Information – nicht aber um die tolle Musik.
Sollten Sie sich bisher noch nicht in den Männerbart der Dame verliebt haben, sind Sie entweder völlig unheilbar hetero – oder schwulenfeindlich – oder völlig ungeeignet für die moderne Gesellschaft – oder sonst wie reaktionär. Stichwort: Toleranz. Das bedeutet – und ich übersetze es für Sie – für den Wissbegierigen – für den Sucher im Schatten der Gesellschaft, dass Sie nicht tolerant sind, wenn Sie Männerbärte nicht lieben können auf Frauengesichtern. Um das ganze wirklich zu verstehen, sollte man folgendes auch noch wissen: Der Mann Wurst hat früher anders geheißen und war gar keine Frau. Er hat nicht einmal Hans Wurst geheißen, weil es ihr, oder ihm völlig wurscht war, sondern hat sich diesen grandiosen Namen erst verleihen lassen. Dann gab´s die Operation – nein nicht die Namensoperation – sondern die Geschlechtstransformation – eigentlich hat man diesen Typen nur kastriert – um es auf Deutsch zu sagen. Dann aber passierte etwas fast schon Unsägliches. Der Bart ist völlig isoliert von der Idee zur Frau zu werden, dennoch physikalisch gewachsen. Dann war die Sache komplett verbockt. Was für ein Dilemma. Frau sein, aber dann doch nicht so ganz. Noch besser. Frau sein wollen, aber so katastrophal aussehen, wie ein Mann. Um nicht alle Männer beleidigen zu wollen – inklusive meiner Person – ich bin sehr angerührt – sollten Sie das noch nicht erkannt haben, sei so nebenbei erwähnt, dass diese in der Gesellschaft eine grundsätzliche Berechtigung haben.
Sollten Sie den Faden verloren haben, kein Problem - wurscht. Der Kastrat hat also auch noch zu singen begonnen, wie ein Mann, nein wie eine Frau natürlich. Irgendwie weiß man das nach den Songs von Elton John sowieso nicht mehr rein gefühlsmäßig zu interpretieren. Während Elton John wirklich singen kann, ist dies dem Kastraten – also der Wurst – nie tatsächlich gelungen. Na wenn der einmal gesagt hätte – eigentlich ist er ein Mann – glauben Sie, dass der den Songcontest gewonnen hätte? Niemals. Zu Männern ist man einfach nicht so tolerant. Also der Kastrat als Frau – aber als männlicher Frau – oder so, ist dann beruflich durchgestartet. Es sei dem Kastraten gegönnt. Obwohl, wenn man seine, oder ihre Performance auf der Bühne sah – mein Gott was für ein Wirbelwind – hat der bei Michael Jackson tanzen gelernt? Das war doch ein “Pflock im Boden“ Tanz – das macht ihm, oder ihr keiner nach. Also die Karriere scheint gesichert mit diesem Talent.
Es gibt auch die sogenannten Ladyboys, also die Umkehrvariante. Die haben noch nie irgendetwas gerissen. Die sind immer in den Hurenlokalen gelandet. Ich frage mich, wie ist das möglich?
Aber um das Wort Toleranz und die falsch verstandene Toleranz weiter zu strapazieren, gibt es ja viel eindeutigere Beispiele der Hindernisse an Verständigung. Deshalb möchte ich gleich die höchste Eskalationsstufe ausrufen und mit dem berühmten “Negersager“ überfallsartig vorstellig werden.
Mein Himmel – was waren das noch für wunderbare Zeiten, als wir in den Sechziger und Siebziger des abgelaufenen und längst schon vergessenen Jahrtausends die Worte Hurensohn, Judenschwein, oder andere Annehmlichkeiten ungestraft sagen konnten. Auch die “Negers..“ - war eindeutig auf der Liste der unverbotenen, also moralisch verwertbaren Sager.
Eine Beleidigung begann damals erst mit dem Wort “Ars..lo..“ und endete schon wieder mit minimalen Verzweigungen danach. Deshalb gab es ja kaum Ehrenbeleidungsprozesse. Das bedeutete, dass es keine wieder zu erlangende Ehre gab, auf die man sich überhaupt hätte berufen können. Idiot – oder ähnliches, war im Rahmen, oder gar der Ausdruck Narr, oder Schwein.
Man hätte wohl keinen Richter gefunden, der das Wort Schwein nicht auch schon in deren näheren Umgebung und wegen seiner eigenen, direkten Profession im Zusammenhang gehört hätte und daher war das business as usual.
In Österreich gab es sogar einmal einen Richterbeschluss, wobei ausgesagt wurde, dass sich ein Beamter in diesem Land das Wort “Trottel“ gefallen lassen musste. Schon alleine wegen der allgemeinen Bezeichnung war das noch keine Ehrenbeleidigung. Die Beleidigung hätte tiefere Wurzeln berühren müssen. Das war also zu wenig, um sich in der Beamtenehre gekränkt zu fühlen. Leider ist das sogar die Wahrheit. Der Richter hätte nur noch fragen müssen, ob sich der Gekränkte nicht doch in seiner Rolle als Beamter bestätigt, oder gar geschmeichelt fühlte. Wenn man weiß, dass die Richter in Österreich auch Beamte sind, kann man jedenfalls behaupten, dass dieser Richter jedenfalls ein Trottel war.
Wenn das so weiter geht mit der falsch verstandenen Toleranz, dann werden wir in Zukunft alle Leute zuerst fragen müssen, ob sie sich die Frechheiten, die man vorhat an den Mann – oder Frau zu schicken, gefallen lassen möchten.
Oder besser noch eine Drohung einrichten: Bei der nächsten Intoleranz – ob ich trans, homo, oder hetero – oder sonst was bin, schicke ich dir meinen schwulen Rechtsanwalt. Die Antwort: dann werde ich die Russen, die Ägypter und die “Neger“ in Kenia losschicken – die haben die geeigneten Macheten für euch. Ja es wird wohl Kriege wegen dieser – bisher überhaupt nicht geklärten Tatsachen geben. Dann kämpft Deutschland gegen Russland im dritten Weltkrieg in der Liga der Genderisten. Da werden die Wattebäuschchen fliegen. Wie ich die Russen kenne, sind die wieder – jedenfalls vorerst einmal haushoch unterlegen.
Aber dann, am 8. Mai 2045 – nach etwa 6 Jahren Krieg oder so, wird die Gerechtigkeit siegen. Russland wird den Deutschen alles abpressen. Wenn dann noch irgendwelche Latexhöschen herumliegen, müssen sie als Strafzahlung an die übrige Welt herhalten.
Es werden wohl 52 Millionen kastrierte Männer und operierte Frauen herumliegen – also verendet sein, weil das auf dem Schlachtfeld einfach so sein wird. Der Rest steht dann bei Nostradamus.
Aber im Ernst. Toleranz ist eine sehr wichtige, qualitätsbedingte Sache für das Leben. Eigentlich erwarten wir immer vom Anderen diese Toleranz. Das ist doch viel einfacher.
Deshalb sagen wir zum Beamten einfach Trottel und ermahnen ihn gleichzeitig, dass er trotzdem tolerant zu sein hat, weil er sich das bieten lassen muss.
Aber heute haben wir das wesentlich gewichtigere Probleme der ständig geforderten Toleranz bei den Asylwerbern. Ja in ganz Europa – auf der Welt und sogar in Kambodscha. Warum Kambodscha? Einfach deshalb, weil sich Australien kürzlich für eine Überfahrt der Asylwerber
dorthin lauthals stark gemacht hat. Die sollen doch nach Kombodscha und dort ein neues Leben anfangen.
Das geht. Mann – oder Frau muss sich nur die Kultur aneignen und schon kann man gemütlich in Kambodscha Fliegen oder sonst was fangen. Denn dort gibt’s zwar nette Menschen, die sind aber selbst kurz vor dem Verenden. Die Australischen Politiker haben etwa ein ähnliches Niveau – wie die von Austria – jedenfalls die der FPÖ.
Die meisten Asylwerber sind aber tatsächlich Wirtschaftsflüchtlinge. Das bedeutet, dass sie in ihrem eigenen Land keine Existenz haben und dass sie auch bei uns keine Existenz bekommen. Das sind die Leute ohne Existenz. Ein Heer von Existenzlosen versucht sich ein Stück Existenz aufzubauen, mit den Mitteln der Verweigerung und verhinderter Voraussetzung an Existenz. Das nennt man dann Asyl bekommen, weil die existenzlosen Existenzflüchtlinge ja wieder nach Hause geschickt werden. Das ist die Logik, die Millionen Leute aus der existenzlosen Heimat antreibt, um ein Stück des Glücks, also Existenz in Europa, oder sonst wo zu erhalten.
Ob die wissen, dass sie nach einem Kurzurlaub auf Lampedusa gleich wieder in Somalia landen? Irgendwie schon, denn meistens sind solche Leute schon das zweite, dritte Mal da. Wenn die dann das große Glück haben, dass sie von einer Schwarzarbeiterfirma aufgenommen werden, weil sie dort nichts bezahlt bekommen, sondern nur gerade einmal das Essen, damit sie überhaupt überleben können, ist allen geholfen. Dem Chef der Schwarzarbeiterfirma, dem Neuankömmling in der Wüste der modernen Gesellschaft, dem Steuerzahler sowieso, dem Richter der Asylbehörde – der weiß von nichts, und natürlich der FPÖ.
So ganz nebenbei erwähnt, sollten Sie es noch nicht bemerkt haben, ist das die Politik der ganzen Welt, wenn es um Asyl geht. Wir sind im dritten Jahrtausend angekommen und die grandiosen Politiker unserer Zeit haben also kein geeignetes Konzept und geeignete Lösung in der Asylfrage gefunden, weil es keine Wirtschaftsflüchtlinge geben darf. Es gibt sie einfach nicht. Das Boot ist voll. Die Lösung ist also, dass das Boot voll ist.
Jetzt kommt es aber noch viel dicker. Wenn dann solche Leute, die bei uns in einer Schwarzarbeiterfirma tätig geworden sind und dann im selben Ort einfach einmal – ich würde sagen am Sonntag – einen sogenannten Einkaufsbummel machen – oder besser gesagt – stehlen gehen, dann ist aber das Maß voll.
Diese Schweine – nein, diese Dreckshunde – haben schon wieder die Kupferkabel der Westbahn herausgerissen. Da kommt es immer wieder zu Verzögerungen im Zugsverkehr. Wo ich doch so eilig, knapp vor Einkaufsschluss um neun Uhr abends – dringendst ein Kilo Wattebäuschchen kaufen wollte.
So auf den Plan gerufen werden ganze Völkergruppen aktiv und haben dann endlich etwas zu reden. Die FPÖ Wähler organisieren sich in den verrauchten Clubs und wettern gehörig gegen die faulen Politiker, die immer nur reden, aber nichts tun. Recht haben die – nein, nicht die faulen Politiker, oder die faulen FPÖ-Wähler, nein auch die nicht – die sind ja endlich aktiv und zeigen die Umstände richtig auf. Was sagen die? Das waren wieder die faulen Asylanten, die nur abkassieren, nichts arbeiten und am Sonntag stehlen gehen. Mein Himmel – noch einmal, was für eine Zwickmühle – schon wieder der gemeine, ordinäre, übel riechende Asylant, der sogar noch am Sonntag die Kabel der Westbahn herausreißt und ich sodann am selben Abend schwer betroffen – wie erwähnt, dann keine Einkäufe mehr machen kann, weil ich nicht rechtzeitig beim Bauhaus bin, was sowieso unmöglich ist, weil es da keine Filiale gibt, die offen hat – am Sonntag.
Aber ich meine ja nur – wenn das alles zusammenträfe, dann wäre das doch ein Riesenskandal.
Und überhaupt gehören die faulen Asylanten alle nach Hause geschickt und die Fleißigen – die brauchen wir – jedenfalls nachdem ich mir im verrauchten Club die Meinung habe deutlich sagen lassen – ja die Fleißigen gehören her und sollen in den Schwarzarbeiterfirmen arbeiten, nein nicht in den Schwarzarbeiterfirmen, sondern in den Steuerzahlfirmen – damit der Steuertopf ordentlich
gefüllt wird. Der ist nämlich immer halb leer. Das bedeutet also, dass die Schwarzarbeiterfirmen nicht geduldet werden – jetzt sind wir dort, wo wir hin wollen. Das heißt auch, dass auch die bösen Leute mit der Nichtexistenz – trotz Arbeit, trotz Fleißigkeit, trotz gutem Willen, guter Tugend – nein nicht guter Tugend – wenn die einfach am Sonntag Kabel stehlen – diese Schwerverbrecher – gehören dann doch wieder alle nach Hause geschickt. Und der Chef der Schwarzarbeiterfirma ist sowie ein aus der Existenzlosigkeit Gekommener – oder ein ganz gieriger Hund – oder ein gar kein Fleißiger. Nein – der arbeitet ja selbst nix. Der gehört sowieso weg, das Schwein, weil der hat immer die Ware am Billigsten angeboten und dort habe ich immer eingekauft, weil die Wattebäuschchen waren dort immer am Günstigsten.
Ach Himmel noch einmal, jeder weiß doch, dass diese Existenzlosen nicht gerade die Asylanten sind. Wer kann denn das verwechseln – kein einziger FPÖ–Wähler tut das – die wissen doch, was sich gehört. Da gibt es dann aber die erhöhte Eskalationsstufe von Asylanten, die dann auch noch mit Drogen handeln. Die kassieren vom Staat ab und dann haben die ein gutes Nebengeschäft. Was für ein Hammer. Was für eine Masse an Bedrohung. Ich habe übrigens in einem dieser verrauchten FPÖ Clubs zusätzlich noch diese Drogen angeboten bekommen. Das Zeugs kaufen nur die Reichen, ich habe mir das dann nicht leisten können. Dann gibt es die Drogenabhängigen – die kaufen das Zeugs dann auch noch, wenn sie schon gar kein Geld mehr haben – sondern müssen sich das irgendwo zuvor stehlen. Ein Existenzloser kommt erst gar nicht auf diese Gedanken, weil der sowieso kein Geld hat – außer er stiehlt am Sonntag Nachmittag Kabel bei der Westbahn. Ein Existenzloser kauft sich keinesfalls in einem verrauchten FPÖ Lokal Drogen – um seinen Kummer in Drogen zu erschlagen. Die wollen tatsächlich – man glaubt es kaum – sich eine neue Existenz aufbauen – ich kann es selbst gar nicht glauben – was für eine gelebte Naivität. Wenn etwas wirklich witzig ist, dann das. Denn das ist mehr oder weniger ein Ding der völligen Unmöglichkeit. Vom Tellerwäscher zum existenzlosen Tellerwäscher. Das ist der europäische Traum, den alle vor sich haben, wenn sie Somalia verlassen und dann in das glorreiche Land Deutschland – oder Österreich – oder mein Himmel noch einmal – sogar bis in die Schweiz vordringen.
Dann kann es schon vorkommen, dass ein ehemaliger Somalia Existenzloser in seinem eigenen Lokal hier in Europa 10 oder 12 Angestellte hat – natürlich alles Steuerzahler – brave, fleißige Bürger der Nation, der keinem einzigen Neuankömmling aus Somalia einen unbezahlten Job im Hinterkämmerchen anbietet und allen Angestellten ein ausreichendes Salär bietet. Jeder dieser Steuerzahler – so wie es sich in den Vorstellungen der FPÖ Wähler abspielt – kann perfekt Deutsch und tanzt auch Schuhplattler – oder sonst was, weil das die Tradition abverlangt – also die perfekte Integration darstellt. Stinken tun diese Leute ganz einfach automatisch nicht, weil sie auch die Farbe des Körpers auf weiß umgestellt haben – wie sich das gehört in einem Land mit Tradition, der Ehre, Freundschaft, Treue und in Ergebenheit dem Führer gegenüber – das ist im Übrigen heute der Steuertopf der Nation, mangels Personifikation – das wäre doch Wiederbetätigung – damit jedenfalls die Politiker profitieren in diesem System.
Damit die Integration auch sonst noch funktioniert sind die ehemals Existenzlosen zum FPÖ Wähler geworden und engagieren sich in stark verrauchten FPÖ Clubs – übernehmen diese sogar und wettern gegen die scheiß Ausländer – weil das nur Asylanten sind. Erst nach diesem reinigenden Prozess der Integration kann ein ehemals existenzloser Somalier behaupten, dass er es geschafft hat.
Das nennt man dann: Teilen der Werte. Wenn dann ein solcher Neo-Österreicher dann auch noch Heil Hitler ausrufen würde – er würde von unserem Gesetz deutlich bestraft werden – eh schon wissen – Wiederbetätigung.
Das Thema Integration ist so witzig, dass es schon aberwitzig ist. Wir Mitteleuropäer verlangen tatsächlich von den Leuten aus der Türkei und einem Status der geborenen Religion – bei uns ist das genau so – als Muslime die volle Integration in unser System. Was bedeutet denn dass bitte?
Ich nehme an, dass die Muslima in den Kölner Dom gehen, in voller Montur mit der Burka und dann dort die Sharia lesen – gleichzeitig das Ave Maria singen. Die Scharia und die Bibel widersprechen sich doch nicht. Nein.
Die Scharia – um die kleinen Unebenheiten zu glätten – hat den kleinen und den großen Dschihad, die Bibel spricht vom Auge-ausreißen und die zweite Wange hinhalten. Wer noch mitkommt, dem sei der Himmel geöffnet.
Da sieht man wieder einmal – wie gefährlich Moral eigentlich wirklich ist. Wenn diese beiden despotischen Werke nichts Gescheiteres zu bieten haben, dann ist selbstverständlich besser in die Gewerkschaft einzutreten. Da weiß man wenigstens, dass man spätestens beim nächsten Streik alles selbst machen muss, um Aufmerksamkeit zu erregen. Das ist pure Realität. Nicht die Gewerkschaft tritt ein, weil diese Idioten wieder keine geeignete Gesprächskultur zusammengebracht haben, nein man ist selbst die Front und wird sogar von der ARD Kamera verfolgt.
Diese Realität geht leider in den Religionen komplett verloren. Wie kann man sich dem einen unsichtbaren Allah und dem anderen unsichtbaren Gott nähern. Welche Tänze führen die Leute auf? Richtig, sie haben allesamt grandiose Dogmen – sollten sie nicht wissen, was das ist – es hat nichts mit dem Schmalztegerl in Bayern zu tun – aber dennoch erhebliche Auswirkungen wegen der ungleichen Ansichten.
Da werden Sätze geschoben – wie – Du bist Ungläubiger. Oder – aber Du bist ein Heide. Da hat man den Vorteil bei der Gewerkschaft, dass man auch dann - wohlgemerkt - koordiniert streiken darf, wenn man den Mitgliedsbeitrag vorübergehend nicht bezahlt hat. Die haben noch nie gefragt, hast du auch brav einbezahlt? Denn nur wer zahlt, darf auch vernünftig streiken. Jetzt bleibt aber nur noch die Frage offen, wie kann ich einen nicht zu überzeugenden Türken, der die Scharia im Kölner Dom liest, integrieren, so dass er auch versteht, dass er eigentlich in der protestantischen Bewegung des Staates eine kommunistische Gewerkschaft unterstützt, auch wenn er vorübergehend nicht bezahlt hat und trotzdem nicht zum Streik kommen braucht, wenn er nicht will?
Sollten Sie die Antwort auf die geeignete Integrationslösung haben, wäre zumindest ein geborener Muslim aus der Türkei überzeugt, sich bei uns in Europa geeignet zu integrieren. Und das ist es wert. Denn bedenken Sie doch – es gibt ja die sogenannte Bringschuld in Europa. Die Leute müssen sich integrieren. Die fremden Leute – wenn sie schon nicht wissen wie – dann müssen sie sich selbst geeignet informieren. Diese geeignete Information können Sie zwar bringen, aber der Integrationswillige muss diese auch holen. Dort entsteht daher folglich richtig, die sogenannte Holschuld. Der Integrationsbegeisterte holt sich daher von Ihnen, als wissender Europäer die geeignete Information – wie schon einmal erwähnt. Das liegt wiederum daran, weil sie sich als automatisch integrierter Europäer gut auskennen. Sie können sagen, wie das geht. Den Integrator gibt es noch nicht – also nehmen Sie das selbst in die Hand.
Demnach – ohne das jetzt schon das totale Chaos ausgebrochen ist – sind sie selbst Herrscher über die frohe Botschaft der Integration, wobei Sie sagen: Du bist ein Muslim – also werde einfach Christ. Das ist schon mal ein guter Anfang.
Wenn Du aber Muslim bleiben möchtest, dann musst Du die christlichen Werte leben. So gehört sich das hier. Am Sonntag in die Kirche gehen und dort die Scharia lesen. Wenn Du dort aber dann vom kleinen – geschweige denn vom großen Dschihad liest, dann musst du so tun, als ob dir die christliche Kirche wichtiger ist, weil es dort so schöne Christusbildchen gibt. Denk einfach an das Kreuz. Dann wird dir gleich viel besser. Eh schon wissen, der Heiland, der für uns alle gestorben wurde, damit der uns von den Sünden erlöst. Das bedeutet auch, dass wir Christen noch so viele Sünden machen können, wie es uns zum Gesicht steht, weil dafür hat der Herr Jesus schon einen Kredit aufgenommen. Die Schulden wurden bereits vor 2000 beglichen. Da sieht man wieder einmal, welche Bürgschaften die Juden schon damals eingegangen sind – um uns – ohne zu wissen, wie wir den Kredit bedienen würden, frei von Schuld zu halten. Die Griechen haben das jedenfalls bis in unsere Zeitrechnung hinein richtig kapiert.
Irgendwie wird dann der unumkehrbare Türke sagen: aber du bist Ungläubiger. Dann kommt die Stunde des Europäers. Der sagt dann ganz einfach – ja aber Du musst machen Integration. Sonst Du bist nix Europäer. Du bist Gastarbeiter und ganz schlimm. Gastarbeiter sind aber auch ganz lieb. Dann, wenn sie arbeiten und keine Streiks machen. Selbst die Gewerkschaft hat da nichts dagegen, weil dann können diese faulen Hunde, nein Vertretergesellschaft der Arbeiter und Angestellten, noch fauler sein, wie schon bisher. Die Gastarbeiter sind weniger lieb, wenn sie keine Steuer zahlen. Die Gastarbeiter sind noch viel weniger lieb, wenn ihre Kinder nicht ordentlich Deutsch können. Später wird man dann am Arbeitsmarkt sagen, dass es gut ist, wenn man so viele Sprachen kann. Der gemeine Gastarbeiter ist am wenigsten lieb, wenn er sich gegen die eigene Integration wehrt, auch wenn niemand weiß, wo und wie das ganze beginnt, oder endet.
Unter diesen Voraussetzungen also ist es für jeden neuen Europäer sehr wichtig den gemeinen Europäer zu verstehen. Der neue Europäer muss vor allem die Glaubenskriege der letzten Jahrtausende verstehen lernen – damit der überhaupt kapiert, warum sich die Protestanten und Katholiken bis in das späte letzte Jahrhundert und dort bis aufs Blut (bloody Sunday) bekämpften. Warum also die Kirche erst vor 400 Jahren das Industriezeitalter nach dem Eklat auf Grund des Galileo Galilei einläutete. Warum die Kirche in der Vergangenheit selbst Staat, Justiz, Herrscher, Besitzer, Imperialist, Unterdrücker – alles in einem war. Warum die Unterdrückung bis vor mehr als 100 Jahren so extrem in Europa war, dass alle freiwillig nach dem neuen Americo auswanderten. Dort war es damals noch schlechter, als bei uns.
Der gemeine, neue, geläuterte und integrierte Europäer muss vor allem den Wandel des neuen Paulus verstehen. Also den gemeinen Deutschen, als Heilsbringer aller Völker. Die Erleuchtung kam vorerst über den Weg des verlorenen Krieges, wirklich zwingend überhaupt erst nach der Ostöffnung – als die heilige Angelika von Deutschland inthronisierte – manche nennen sie gemeinhin Merkel – wobei dieser Merkelianismus unterstützt werde von einem Ostpfarrer, der sich da Oberhaupt der Deutschen nennt. Dieser Maximus Germanikus wiederum – also der oberste Heilsbringer der Nation aus dem Germanien liest jeden Tag die Messe für die Deutschen. Also ein kompletter Staatspfarrer. Das hat nicht einmal die Türkei, denn der dortige Diktator Erdogan war meines Wissens niemals Imam – Allah möge ihm persönlich beistehen.
Der Primus als nahezu göttlich Vorgesehener im Deutscheland stelle heute den Paulus ins Rampenlicht. Ein Gutmensch der besonderen Art. Er ist tolerant, lebensfroh und lieb zu den Transsexuellen – weil heute sehr modern. Diskriminierung ist out.
Wenn also der heilsame Gauck – so nennen ihn seine Anhänger – die Staatsmesse liest, dann ist das entweder peinlich, oder lächerlich, oder gar unwissend. Deutschland wird seiner Gründlichkeit auch im Bereich der obersten Etage gerecht, wobei der intellektuelle Abstieg schon nach Richard von Weizsäcker irgendwo eingesetzt haben mag. Bei einem Bundespräsidenten, wie dem Wulff hat man ja vorerst nur gemeint, dass es nicht noch tiefer gehen könnte. Welche Fehlprognosen.
Andererseits ist der Präsident eines Landes gar nicht so wichtig, wenn man einen geeigneten Bundeskanzler im Staat hat. Nachdem das Bekenntnis der Merkel bisher nicht durchgedrungen ist, dass sie eigentlich ein Mann ist und die Conchita Wurst jedenfalls bisher besser gefahren ist, dass sie sagte, sie sei eine Frau – ist mir die heilsbringende Verbindung und Wirkung in allen solchen Zusammenhängen selbstverständlich klar geworden. Jedenfalls sehe ich diese Finte als durchschaut an. Glauben Sie im ernst, dass der A. Merkel – wenn er sagt, dass er ein Mann ist, Bundeskanzler geworden wäre? Keinesfalls.
Was muss also ein neuer Europäer tun, damit er den Status als lieber Europäer gewinnt? Er darf kein Wirtschaftsflüchtling sein. Er darf aber auch kein Asylant sein. Wenn doch, dann darf er nicht gleichzeitig Drogen für die Glamour-Gesellschaft der Parteien handeln. Er muss in unseren Breitengraden unbedingt Deutsch können – zumindest so, dass der Intellekt der Parteimitglieder nicht gleichsam überstrapaziert werde. Er sollte die geeignete Hautfarbe haben – da er sonst gleich
zum Kartoffelschälen verdonnert wird – selbst ohne Bedarf und Gerät. Er sollte jedenfalls die geeignete Religion aufweisen. Am besten protestantisch – zugehörig zur geeigneten Partei und Farbenlehre der Parteien. Wenn nicht, dann nur Muslime – light. Also nur in der Art und Weise, wie sich das in einer christlichen Gesellschaft gehört. Das bedeutet, der Prophet Mohammed auf dem christlichen Kreuzweg.
Er darf sogar multi-trans-sexuell sein. Da ist man sogar sehr willkommen, weil da kann man sich sexuell einmal so richtig ordinär ausleben. Deshalb sind ja die Ostfrauen so extrem gefragt in den westlichen Puffs.
Sollte der so beliebte Europäer “neu“ letztlich diese kleinen Hürden geschafft haben, dann muss er selbstverständlich maximal Steuer zahlen, arbeiten was geht und alle paar Jahre wählen gehen. Der Existenzlose wird daher im Laufe seines Lebens und vor allem am Ende seines Lebens merken, dass er sein eigenes Grab zahlen kann und der Rest seines Guthabens wird er an eine wohltätige Gesellschaft vererben. Das darf man ihm aber nicht zu bald sagen, sonst pfeift der Naturdepp noch auf diese Vorteile der Integration.
Da ist schon mein nächstes Thema – nämlich das Geld an der Reihe.
Wenn man weiß, wie leicht sich die US-Amis beim Gelddrucken tun, dann befällt einem der nackte Neid – sollte es überhaupt einen angezogenen Neid geben. Das bedeutet, die Amis drucken ganz einfach das, was sie nicht verdient haben. Keine Arbeit dahinter, kein wahrer Wert als Besicherung dahinter, auch kein Verdienst als Ausgangsbasis, sondern eben rein gar nichts. Die Geldpresse wird ganz ordentlich angeworfen dort im Lande der unbegrenzten Möglichkeiten und das ist wohl hier wörtlich zu verstehen. Wozu eigentlich noch Steuern einheben, wenn man die Geldpresse hat?
Wohin kommt dieses Geld? Richtig, es kommt auf die Konten der Bedürftigen. Da sind dann aber plötzlich alle sehr bedürftig. Völlig wurscht. Es interessiert ja keinen. Hauptsache ist, dass die Konten immer gefüllt sind. Der Spekulant weiß das zu schätzen, denn die Banken sind genauso bedürftig. Alle bekommen vom Geldkuchen – tu felix Americo.
Die tatsächlich Bedürftigen – die jeden Tag ums Überleben kämpfen, bekommen ausgerechnet von diesen Mitteln rein gar nichts, weil sie ja nichts verdient haben. Sie haben keinen Wert für einen Kredit eingesetzt. Sie haben keine Arbeit geleistet. Das ist doch alles so logisch. Ich verstehe gar nicht, dass man das nicht versteht.
Das ist im harten, geradlinigen Europa ganz anders. Da gibt es nur dann neue Schulden, wenn man sich das Abzahlen auch leisten kann – oder könnte, oder irgendwie auf die lange Bank schieben besser ist, als das sofortige Abstottern.
Die Meister aller Klassen beim Schuldenmachen sind sicher die Griechen. Ja – meine lieben Leute, wenn die das nicht gemacht hätten, wären sie nicht ganz ernst zu nehmen gewesen. Das war ein Fest. Die Abstottermühle hat dann irgendwann einmal nicht mehr so gut funktioniert. Also – wissen Sie, den Griechen selbst hätte es überhaupt nichts ausgemacht, wenn sie ein hundertfaches, oder tausendfaches ihres jährlichen BIP an Kapital aufgenommen hätten. Das hätte man doch locker irgendwie umgesetzt am Papier. Die Computer sind leistungsfähig. Die Zahlen sind nur um bis zu drei Stellen anders. Und niemand hätte sich aufgeregt. Nicht einmal das noch nicht in dreihundert Jahren existente Ur-ur-sonst wie Enkerl. Glauben Sie wirklich, dass da ein sogenanntes Enkerl in dreihundert Jahren gejammert hätte wegen dieser Zahlen? Lächerlich. Die heutige Generation ist schon so cool. Die anderen werden noch viel cooler sein. Was Tradition hat, muss weitergeführt werden.
Irgendwie hat Griechenland doch nur die Tradition der Americos betrieben. Griechenland ist das neue US-Amerika Europas. Warum druckt man eigentlich bei uns nicht hemmungslos Geld? Das tut doch der Wirtschaft gut. Die Amerikaner beweisen es täglich. Und da geht es nur ums Geld.
Die reichste Firma der Welt ist momentan eine amerikanische Firma namens Apple – dessen Reichtum auf die Verkaufserfolge abzielt, ein Produkt mehrerer chinesischer Firmen zu verkaufen,
die die Chinesen selbst verkaufen könnten, aber nicht verkaufen dürfen, weil sie es nur an Apple verkaufen – weil es deren Produkt ist, welches dieses weder produzieren, noch in Amerika entwickeln. So einfach ist das. Den Faden verloren, macht nix – alles wurscht – oder Conchita.
So wird man heute reich in den Staaten. Dort spart man dann auch noch die Steuer – oder glauben Sie ernsthaft, dass die nicht schon längst wo anders hingegangen wären, wenn es nicht so schön wäre gerade die Steuern im richtigen Land zu sparen?
Steuern sparen, dass ist doch ein Thema. Eigentlich bedeutet es, Steuern zu hinterziehen, ohne wirklich dabei ertappt zu werden. Wo könnte man das meiste Geld für den Staat herausholen. Richtig, bei den Konzernen. Das Gegenteil ist der Fall, weil die eben schlauer – oder raffinierter sind. Da macht weltweit jeder Politiker Pause – warum – ja richtig, weil die am Gängelband der Konzerne angehängt sind.
Eine ganz andere Frage in diesem Zusammenhang. Wer kassiert denn überhaupt am meisten ab, wenn es um die persönliche Lebenssituation geht? Richtig – es sind die Konzernchefs. Man braucht nur die gestundete Leistung der ewigen Studenten bis hin zu ihrem ersten Einsatz in der Wirtschaft rechnen. Dann aber sind diese Leute, die erst so richtig ab ihrem 30 Lebensjahr völlig funktionsfähig geworden sind, schon ab dem 35 Lebensjahr wohlhabend, ab dem 45 Lebensjahr so saturiert, dass sie bei ihrem erster Abgang – sprich Hinauswurf – wegen Unfähigkeit, oder Verdrängungswettbewerb eine Sonderdividende und Ruhezustands- – oder sonstige Abgangsprämien kassieren, neben der zu erwartenden, überdimensionalen Pension, so dass es sich gar nicht mehr auszahlt, bei einem weiteren Konzern zu beginnen. Die Karriere dauert also volle 15 Jahre. Das ist aber nicht wirklich sehr hart übertrieben. Ja Conchita noch einmal. Glauben Sie mir nicht mehr?
Selbstverständlich sind das die Ausnahmen, weil diese Typen so gierig sind, dass sie auch noch bis 70 arbeiten, nein angestellt bleiben wollten, nein eigentlich nur kassieren wollen. Jetzt ist es endlich so halbwegs richtig beschrieben. Denn es geht diesen Superstars nur ums Geldbekommen. Nicht ums Geldverdienen. Glauben Sie denn wirklich, dass dieser Geldmagnetschreck wirklich so viel Kohle verdienen würde, wenn er sich stets jeden Tag neu der Konkurrenz stellen müsste? Keinesfalls.
Da gibt es in Deutschland diesen wunderbaren Autokonzern, der schon in Zeiten der NS Diktatur so wunderschöne Erfolge hatte. Ohne diese Gefährte hätte der Adi den Krieg erst gar nicht beginnen brauchen. Er hat aber, weil die Quetschmühle so gut funktionierte und so robust war.
Einst als Volksauto entwickelt und dann als Wagen angepriesen kutschierte die Familie Porsche und später die Familie Piech aus Salzburg die damalige Verbrecherbande über den gesamten Kontinent bis hinein in die bolschewistische Ebene. Ich glaube es war bei den ersten Donnerwägen – mein Himmel, nein Teufel nochmal – hat dieses liebe Auto so einen entzückenden Namen gehabt – hieß das Gefährt doch Käfer, hat der Führer Adi der Eroberer wohl selbst noch die ersten Stoßstangen eigenhändig montiert. Genaueres wurde nicht überliefert.
Der Erfolg schlich den Deutschen so sehr nach, dass sämtliche alten Faschisten in alle Ewigkeit dieses Auto haben wollten. Das erklärt einmal den ersten Erfolg. Später hat man sich dann von den extrem effizient arbeitenden Asiaten – jedenfalls den Japsen – die Erfolgsspur abgeschaut. Als man dann in ein zivilisierteres Zeitalter vordrang und sich immer wieder weltweit irgendwelche Weltwirtschaftskrisen, oder Ölempargos eröffneten, war das Wunderauto – oder Wunderwagen niemals wirklich von den Schwierigkeiten betroffen, die so manch andere Volkswirtschaft hinnehmen musste.
Sogar Argentinien hatte einen Totalkonkurs hingelegt. Das Ex-Jugoslawien brach zusammen. Griechenland hat nur noch die Akropolis. Selbst Syrien ist jetzt ein Schutthaufen.
Aber die wunderbarste Entwicklung im Deutschelande nahm doch die des Hitler-Autos VW. Einfach nicht umzubringen. Da mögen andere Regierungen kommen und gehen. Der Adi Nachruf hallt noch immer nach und ist so wunderbar verbunden mit der ehrwürdigen Familie Porsche und Piech aus Österreich und kann nicht einfach über den mitgelieferten Wohlstand hinwegtrösten, weil
es nun einmal die Tatsache darstellt, dass VW Hauptschuld an den 52 Mio Toten des zweiten Weltkrieges hat.
