Beschreibung

Bitterböse und irre witzig: „Vorsicht: Stufen!“ von Tatjana Kruse jetzt als eBook bei dotbooks. Die Stadt Schwäbisch Hall bereitet sich auf die alljährlichen Freilichtspiele vor: Auf der Großen Treppe von St. Michael soll die Produktion »DIE ZEHN GEBOTE – Das Musical« aufgeführt werden. Als die Statistin Clara Pauly den Star der Inszenierung erblickt, ist es um sie geschehen. Sie weiß, das ist der Mann ihrer Träume. Dumm nur, dass er ihre Gefühle nicht erwidert. Doch so schnell wirft eine Clara Pauly die Flinte nicht ins Korn. Stattdessen räumt sie jeden aus dem Weg, der ihr in die Quere kommt … Jetzt als eBook kaufen und genießen: „Vorsicht: Stufen!“ von Tatjana Kruse. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 188

oder

Über dieses Buch:

Clara Pauly wirkt als Statistin bei den Schwäbisch Haller Freilichtspielen mit, in der Produktion »DIE ZEHN GEBOTE – Das Musical«, die auf der Großen Treppe von St. Michael aufgeführt werden soll.

Prompt verliebt sie sich in den Hauptdarsteller, einen Tenor, der den Moses gibt. Die Liebe wird allerdings nicht erwidert, obwohl er ihr Hoffnungen zu machen scheint. Daraufhin greift Clara zu ungewöhnlich finalen Mitteln.

Über die Autorin:

Tatjana Kruse, Jahrgang 1960, ist in Schwäbisch Hall aufgewachsen, wohin sie nach 25 Jahren im außerhohenlohischen Exil auch wieder zurückgekehrt ist. Sie veröffentlicht in erster Linie Kriminalromane und -geschichten und wurde u. a. mit dem Marlowe und dem Nordfälle-Preis ausgezeichnet.

Die Website der Autorin: www.tatjanakruse.de

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Neuausgabe November 2015

Copyright © der Originalausgabe 2007 Tatjana Kruse, Schwäbisch Hall/Swiridoff Verlag, Künzelsau

Copyright © der Neuausgabe 2015 dotbooks GmbH, München

Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.

Titelbildgestaltung: Nele Schütz Design unter Verwendung von shutterstock/Svetlana Zdenchuk

E-Book-Herstellung: Open Publishing GmbH

ISBN 978-3-95824-381-1

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Tatjana Kruse

Vorsicht: Stufen!

Roman

dotbooks.

Ein Wort zum Geleit

Die Freilichtspiele Schwäbisch Hall stehen seit über achtzig Jahren für gute Sommerunterhaltung und erstklassige Theaterarbeit. Die Ereignisse in diesem Buch sind völlig frei erfunden, und obwohl Ihnen einige der Personen aus diesem Buch in den Straßen der Stadt tatsächlich begegnen könnten und alle genannten Orte real sind, dürfen Sie beim Lesen eines niemals vergessen: Alles, wirklich alles, ist pure Fantasie!

Dramatis Personae

Freilichtspiele Schwäbisch Hall

Intendant: Christoph Biermeier

Leitung Künstlerisches Betriebsbüro: Alexander Schmid

Öffentlichkeitsarbeit: Jutta Parpart

Chefdramaturg: Georg Kistner

DIE ZEHN GEBOTE – Das Musical

Regisseur: Lasker Schudrow, 32, angesagter Jungregisseur, je nach Auge des Betrachters entweder genial oder psychisch schwerst gestört

Regieassistentin: Liese von Bühlow, 28, schusselig, farblos, nicht glücklos

Ausstattung: Benno Bleibtreu, 25, nimmt seine Arbeit so ernst, wie es nur ein Schweizer kann

Choreografie: Igor Dugaschwili, 37, Ex-Tänzer, nicht schwul

Bühnenbildner: Mario Bottini, 30, Modelleisenbahnfan

DarstellerInnen

Moses: Ron Raimundo, 39, Tenor und – was auch sonst? – Frauenschwarm

Enkelin des Pharao: Mirabelle Gessner, 38, Diva von eigenen Gnaden, Tochter reicher Eltern

Aaron: Erhard Frühwirt, 41, »Ich toure auch mit Soloprogramm!«

Pharao: Gernot Haussmann, so, Bariton, ausgehaltener Ehemann

Josua: Franz Finck, 25, spielt seine Rolle nicht, lebt sie

Diverse Frauen 1: Marie Müllerschön, 23, ehemalige »Miss Mosel«, Besetzungscouchtalent

Diverse Frauen 2: Elisabeth von Wellenfels, 23, Tanzmaus

Stunt-Double für Moses: Jean Belmont, 33, Elsässer mit Film- und Fernseherfahrung

Die Rampensau: Hertha, 4½, Mutter, Nachwuchsschauspielerin, Schwäbisch-Hällisches Landschwein

Pawlow, der Hund: er selbst

Auch dabei:

Statisten und Statistinnen (namentlich Clara Pauly, 41, Spätpubertierende oder wahlweise Frühmenopausierende im Hormonrausch)

Tobias Klinghammer, 45, Theaterkritiker aus Stuttgart

Dietrich Birmer, 54, Intendant eines süddeutschen Staatstheaters

Carina Poppinga, 52, stellvertretende Tierschutzvereinsleiterin

Bürger und Bürgerinnen von Schwäbisch Hall

Angereiste Touristen und Touristinnen

Die Mumie

Recht und Ordnung:

Hauptkommissarin Gesine Bauer

Bauer zwo, Gesines Assistent

Und natürlich:

Die Große Treppe von St. Michael

Prolog

Mit einem gurgelnden Laut ging Moses zu Boden. Der jahrhundertealte Sandstein bohrte sich gnadenlos in sein Kreuz. Über sich sah er Schäfchenwolken und den kornblumenblauen Himmel. Und Pharao, der sich mit einem Wutschrei auf ihn kniete und ihm das Gewand über der Brust zerriss. Moses rächte sich, indem er sich in den Umhang des Pharao krallte.

»Du elender Furz!«, gellte der Pharao, wenig königlich. »Aus dir mach ich Hackfleisch!«

Da kam auch schon der Höllenhund, um den biblischen Propheten und den Herrscher über Ober- und Unterägypten in das Reich des Todes zu zerren. Oder der Ausruf »Hackfleisch!« hatte ihn angelockt – das war auf den ersten Blick nicht ganz klar.

Hinter dem Höllenhund näherte sich ein weiteres Monster – halb Mensch, halb Schwein – mit verzerrtem Gesicht und Schaum vor dem Mund. Moses spürte den heißen Atem des gewaltigen Tieres und hörte die gellenden Schreie des Fabelwesens. Er sah noch, wie beide sich auf den Pharao stürzten.

Dann schwanden ihm die Sinne.

1. Akt: Lehrjahre einer Spielwütigen

So musste sich Gott gefühlt haben, kurz nachdem er die Erde geschaffen und mit einem Aufseufzen erkannt hatte, dass doch nicht alles gut war und sich zwischen den Highlights wie Sonnenaufgängen und Wasserfällen Murks eingeschlichen hatte. Nämlich der Mensch.

Dachte Regisseur Lasker Schudrow und seufzte schwer. Keine Frage: als Hirte seiner Theaterschäfchen hatte er versagt.

Wenn alles gut ging, würde es »DIE ZEHN GEBOTE Das Musical« werden.

Nicht Les Dix Commandements, ein Musical aus der Feder dreier Franzosen, das im Land von Froschschenkel und Gauloise recht erfolgreich war, sondern die Neufassung von Menno Jensen und Wilfried Nägele, die alles bisher Dagewesene sprengen sollte. Aber im Moment hatte es eher den Anschein, als mache die World Wrestling Foundation Station in Schwäbisch Hall.

Auf der ausladenden Treppe von St. Michael lagen der Pharao und Moses verknotet auf den Stufen. Eigentlich handelte es sich um Gernot Haussmann, Bariton, und Ron Raimundo, Tenor.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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