Wahre Liebe - Armin Roth - E-Book

Wahre Liebe E-Book

Armin Roth

0,0

Beschreibung

Dies ist eine Geschichte aus dem realen Leben, die sich so zugetragen hat. Nach vielen Irrungen und Wirrungen in unterschiedlichen Lebensabschnitte treffen die beiden Protagonisten aufeinander und finden endlich die "Wahre Liebe".

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern
Kindle™-E-Readern
(für ausgewählte Pakete)

Veröffentlichungsjahr: 2023

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS
Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Vorwort

Waren Sie schon einmal richtig verliebt? So mit Schmetterlingen im Bauch? Hals über Kopf? Hatten Sie schon einmal oder kennen Sie das Gefühl, die eine Partnerin oder den einen Partner kennengelernt zu haben, bei dem der Deckel zum Topf passt oder umgekehrt?

Dann finden Sie sich vielleicht in dieser Geschichte wieder und Sie lesen mit wachsender Begeisterung weiter. Für die anderen Erwerber dieses Lesewerkes, die diese Glückgefühle (noch) nicht hatten oder (noch) nicht kennen, wünsche ich trotzdem viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg beim Suchen nach dem einen richtigen Lebenspartner.

Ab hier beginnt eine wahre Geschichte, die man selbst erlebt haben muss, um sie tatsächlich glauben und letztendlich niederschreiben zu können. Die Namen der hier beschriebenen Protagonisten werden teils nicht wiedergegeben, da nicht von Belang oder sind nicht die realen. Das gebietet einfach die Fairness und der Datenschutz.

1.

Es ist immer schwierig, wenn man versucht einen Teil des eigenen Lebens zu Papier zu bringen. Wo fängt man an, wie fährt man fort und wo hört man auf? Einen Anfang muss es geben, das Ende nicht unbedingt. Wie wäre es, in der Mitte anzufangen? Mal sehen, vielleicht bringt mich das zum Anfang der Geschichte, sicher nicht zu einem Ende. Das ist offen, ich will ja schließlich mit meiner Partnerin noch viel Zeit zusammen verbringen. Wie man so schön sagt „bis ans Ende aller Tage“ wenn möglich….

Ich weiß es noch wie heute, es war am 07. Juli 2017, als ich bei einer Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes in deren Wirtschaftsunternehmen den Posten eines Geschäftsführers im Ehrenamt übernommen habe.

Was an sich betrachtet schon verrückt ist, denn wer, wenn nicht enthusiastisch veranlagt, würde einen solchen Job im Ehrenamt wahrnehmen? Ich habe es getan und im Nachhinein betrachtet war es genau die richtige Entscheidung. Bis es allerdings so weit war, hatten mich zuvor mehrmals Vertreter dieser Gewerkschaft an meinen eigentlichen Arbeitsplatz aufgesucht und mich jedes Mal gefragt, ob ich es mir vorstellen könnte, diesen Posten zu übernehmen.

Sie würden händeringend nach einer Person suchen, die dieses Amt übernehmen könnte, da sie selbst nicht über das nötige Knowhow verfügen würden, das Wirtschaftsunternehmen aus der seinerzeitigen finanziellen Schieflage herauszuführen.

Dazu muss man wissen, dass ich selbst Mitglied dieser Gewerkschaft war, immer noch bin, bereits einige Posten in verschiedenen Gremien innehatte und oft bei Großveranstaltungen dieser Gewerkschaft meine Schaffenskraft zur Verfügung gestellt habe. Darüber hinaus bin ich jetzt kein Mensch, der andere in einer Notlage hängen lässt, wenn ich weiß, dass ich mit Wissen und Erfahrung dazu beitragen kann, dies möglicherweise zu ändern. Diese Gewerkschaft war mir wichtig. Die Betonung liegt auf „war“, mittlerweile haben sich viele Dinge geändert. Ich bin nicht mehr dieser Geschäftsführer dieser Gesellschaft. Die gibt es nicht mehr, wurde wegrationalisiert und mich gleich mit dazu. Diesen Punkt der Geschichte erreichen wir noch. Ich kann es aber vorwegnehmen, die Liebe, um die es hier geht, ist geblieben.

Nun gut, weiter in der Geschichte mit der Gewerkschaft. Beim ersten Treffen erklärte ich den Herren Vertretern, dass ich mir die Sache durch den Kopf gehen lassen würde, gab aber gleichzeitig zu bedenken, dass ich ja in meinem eigentlichen Job zeitlich, sowie auf Grund meines Arbeitsumfanges, sehr eingeschränkt die Tätigkeit als Geschäftsführer wahrnehmen könnte.

Diese Argumentation konnten die Herren nachvollziehen, von ihrer Seite her gesehen war man der Meinung, dass ich ihr Plan A wäre und sie mich in vollem Umfang unterstützen würden. Plan A war ein gutes Stichwort, meine anschließende Frage nach möglichen Plänen B und C hätte ich mir sparen können. Die gab es schlichtweg nicht.

Nach einigen Tagen Bedenkzeit und einem weiteren Treffen gab ich schließlich den Herren Gewerkschaftsvertretern grünes Licht und sagte zu, den Posten des Geschäftsführers anzunehmen. Die Vertragsmodalitäten waren schnell geklärt, der Tag der Vorstellung meiner Person als „Chef“ gegenüber meinen neuen Mitarbeitern rasch festgezurrt. Bei meinen Gegenübern, den Gesellschaftern des Wirtschaftsunternehmens, hörte man die Steine plumpsen.

2.

Ich hatte mir vorgenommen, meinen ersten Tag als Geschäftsführer sachlich und entspannt angehen zu lassen. Der Vorsitzende der Gewerkschaft, ich nenne ihn hier Rudi, und gleichzeitig mein Prokurist, stellte mich meinen neuen Mitarbeitern vor. Es waren nicht alle anwesend, ich wurde zunächst zwei Damen vorgestellt, von denen ich eine, die ich hier Hanna nennen möchte, schon aus zahlreichen früheren Veranstaltungen der Gewerkschaft kannte. Zu meinem Team gehörten noch zwei Herren, hier der Einfachheit Hans und Franz genannt, wurden mir zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt, die mir aber aus besagten Veranstaltungen auch schon nicht gänzlich unbekannt waren.

Mir fiel sofort die andere Dame auf, die mir namentlich als Alexandra vorgestellt wurde. Schon bei der Begrüßung stellte ich ein offenes Wesen und eine großartige Ausstrahlung bei ihr fest, zudem die Tatsache, dass sie ungemein attraktiv aussah und sehr gut gekleidet war. Blond, blaue Augen, etwas kleiner als ich, machten es mir nicht gerade einfach, mich auf den Grund meines Hierseins zu konzentrieren.

Also losreisen, denn die Vorstellungsreise ging noch durchs ganze Haus, um auch die übrigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gewerkschaft kennenzulernen. Irgendwann nach zahlreichem Händeschütteln und „Hallo“-Sagen war es geschafft, endlich!

Zurück bei meinem neuen Team, besprachen wir kurz die Vorgehensweise für die nächsten Tage, tauschten Telefonnummern und E-Mail-Adressen aus, um eine Erreichbarkeit aller herzustellen, da klar war, dass ich nicht jeden Tag vor Ort sein würde und konnte, aber immer selbstverständlich Ansprechpartner für die geschäftlichen Belange aber auch die persönlichen Anliegen meiner Mitarbeiter sein wollte.

Tag 1 eines neuen Aufgabenfeldes hatte ich hinter mich gebracht, eine gewisse Erleichterung und Zufriedenheit ruhten in mir.

3.

In den nächsten Tagen verschaffte ich mir Überblicke über die Geschäfts- und Finanzlage „meiner neuen Firma“. Es sah alles andere als rosig aus. Aber ich gebe hier keinen langweiligen Geschäftsbericht zum Besten, es geht hier schließlich um zwischenmenschliche Beziehungen, es geht um die Liebe.