Wahrnehmungsverdichtung - Ulrike Behringer - E-Book

Wahrnehmungsverdichtung E-Book

Ulrike Behringer

0,0
9,99 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

In feinsinnigen Zeilen zwischen Poetin und Ruhrpottschnauze sinniert Ulrike Behringer in ihrem Gedichtband über Frauen, Weiber und Schlampen, über falsche Väter, kleine Kinder und richtige Männer. Zart bis hart kommen ihre Texte daher, oft anrührend und manchmal verstörend ob der Intimität, die Behringer zulässt. Der Leser taucht tief in ihre Gedankenwelt ein. Als Künstlerin, als Frau, als Mutter sucht und findet sie ihren Platz. Eindrücke aus dem großen Ding namens "Leben". Mit Behringer ist man mittendrin.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 23

Veröffentlichungsjahr: 2017

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Ulrike Behringer

Wahrnehmungsverdichtung

Impressum

Wahrnehmungsverdichtung Erstveröffentlichung 2017

Verantwortlich für den Inhalt:

Ulrike Freytag-Behringer Messings Garten 20 45147 Essen E-Mail: [email protected]

Konvertierung und Cover: Sabine Abels / www.e-book-erstellung.de Coverbild: bruniewska (fotolia.com)

Inhalt

Vorweg

Frühlingsanfang

Frohe Ostern

Das Weib

Ich kannte 'ne Transe

Kneipenimpression

Such' dich süchtig

Fahrlässig

Nichts

Nachbesprechung

Schön wär 's

Der Narzisst

Umbauphase

Soll ich noch einmal tanzen

Geliebtes Feindbild

Kinderlied mit Refrain

Wochenende

Vater

Stutenbissigkeit

Älter

Montag bin ich Bahn gefahren

Krea-Tief eines Singer/Songwriters

Bleibt zu hoffen auf die Zeit

Ein Trump

Der Tanz ist nicht zu Ende

Nachverse

Vorweg

So manches Mal quält' ich mich fürchterlich

Ich schrieb kein einziges Wort

Die Arme schwer, die Beine noch mehr

Im Schädel alles verdorrt

Ich war weder witzig, noch geistreich, gar spritzig

Mir fiel zum Verrecken nix ein

Auf Inspiration reimte ich Hohn

Und dachte bald, lass es sein

Die Selbstzweifel fraßen mir Löcher ins Hirn

Und quäkten: Wer will von dir wissen

Die Schreibe - kläglich; der Sinn - unerträglich

Die Reime - mehr als bescheiden

Doch hätt' ich auf diese Dämonen gehört

Anstatt auf der Freunde Bestreben

Mir Mut zu machen in sprachloser Zeit

Ich hätte wohl aufgegeben

Danke

Frühlingsanfang

Gesäßeskalt und pladdernass

Das ist schon nicht mehr lustig

Der Himmel grau, die Nase blass

So langsam wird es frustig

Die Stimmung flach, die Nerven blank

Nur trübe Wetterkarten

Den Mantel wieder aus dem Schrank

Bedrückend wird das Warten

Wo bleibt die laue Frühlingsluft

Um endlich zu genießen

Der ersten Blüten sanfter Duft

Die farbenfroh ersprießen

Wo bleibt der warme Sonnenstrahl

Die Haut mir zu umschmeicheln

Der Vögel zwitschernder Choral

Die Ohren mir zu streicheln

Wo Himmelblau, das bald verheißt

Die Muskeln zu entspannen

Den Winter auf den Platz verweist

Den grausamen Tyrannen

Wo klingende Lebendigkeit

Des prallen Seins Gebaren

In froher Unverfrorenheit

Die Seele zu erfahren

Wo das Versprechen auf die Zeit

Die Nächte zu versüßen

Mit wärmender Geselligkeit

(Und endlich warmen Füßen)

Ich hab' die Nase übervoll

Von Heizungsluft und Regen

Und bete, dieser Wintertroll

Wird sich bald weg bewegen

Frohe Ostern

Da war mal was, einstmals, davor

In längst vergang'ner Zeit

Um Liebe ging 's und Lebenslust

Um pralle Fruchtbarkeit

Es war ein Fest, ein fröhliches

Berauschendes und gutes

Vorfreudiges, erneuerndes

Eines des frischen Mutes

In heller Aufregung getanzt

Erwartungsfroh und sehnend

Wurd' lachend nach dem Ei gesucht

Dem Ursprung allen Lebens

Die Auferstehung und das Ei

Mit etwas gutem Willen

Haut der Gedanke vielleicht hin

Doch lässt sich nicht verhüllen

Lustfeindlichkeit und Tanzverbot

Bestimmen nun die Feier

Zurechtgebogen, schuldbewusst