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Das Content-Management-System Drupal steht in punkto Leistung den bekannteren CMS wie Joomla! oder TYPO3 in nichts nach. Der große Vorteil: Drupal ist extrem flexibel, sowohl beim Seitenlayout als auch bei seiner Konfiguration. Dieses Buch zeigt, wie Sie die zahllosen Einstellungen und Optionen von Drupal 7 stets im Überblick behalten und optimal konfigurieren. An praktischen Beispielen erfahren Sie, wie Sie Drupal 7 installieren, Artikel und Blogs anlegen, Benutzer verwalten und das Layout Ihrer Seite nach Ihren Wünschen gestalten.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2012
Inhaltsübersicht
Vorwort
Über die Autoren
Zielgruppe des Buches
1 Einleitung
1.1 Stärken von Drupal
1.2 Neuerungen in der Version 7
1.3 Große Drupal-Installationen
1.4 Hilfe und Informationen
1.5 Begriffe aus der Drupal-Welt
2 Installation
2.1 Systemvoraussetzungen für Drupal 7
2.2 Webserver, Datenbankserver und PHP
2.3 PHP-Einstellungen bei Hosting-Providern
2.4 Die MySQL-Datenbank vorbereiten
2.5 Drupal 7 installieren
3 Die Arbeitsumgebung
3.1 Anmelden am System
3.2 Menüs und Pfade
3.3 Globale Einstellungen
3.4 Verzeichnisse am Webserver
3.5 Inhalte und Benutzer generieren
3.6 Einen WYSIWYG-Editor für Texte einbinden
3.7 Ein Dateimanager für Bilder
4 Benutzer und Berechtigungen
4.1 Rollen
4.2 Benutzer
4.3 Profilbilder
4.4 Benutzerprofile erweitern
4.5 Benachrichtigung über neue Benutzer
5 Inhalte erstellen
5.1 Inhaltstypen
5.2 Einen Artikel erstellen
5.3 Blog (blog page)
5.4 Buch (book)
5.5 Kommentare
5.6 Foren
5.7 Umfragen
6 Inhalte verwalten
6.1 Drucken, E-Mail und PDF
6.2 Zugriffsregeln für Inhalte
6.3 Inhalte publizieren
6.4 Social Bookmarks
6.5 Inhalte mit einer Taxonomie strukturieren
6.6 Inhalte durchsuchen
6.7 RSS-Feeds
7 Terminkalender
7.1 Date
7.2 Ansichten (Views)
7.3 Anzeigen
7.4 FullCalendar
8 Formulare
8.1 Ein Kontaktformular verwenden
8.2 CAPTCHA – Spam-Schutz für Formulare
8.3 Individuelle Webformulare gestalten
9 Bilder, Galerien und Videos
9.1 Bilder in Drupal
9.2 Colorbox – Slideshows mit Drupal
9.3 Bildergalerie – selbst gemacht
9.4 Das Media-Modul
9.5 Media Gallery
10 Blöcke und Menüs
10.1 Blöcke
10.2 Menüs
11 Mehrsprachige Drupal-Seiten
11.1 Auswählen der Backend-Standardsprache
11.2 Eine Sprache hinzufügen
11.3 Die Benutzeroberfläche übersetzen
11.4 Mehrsprachige Inhalte vorbereiten
11.5 Inhalte übersetzen
11.6 Länderflaggen einfügen
11.7 Mehrsprachige Blöcke und Menüs
12 Module für Suchmaschinenoptimierung
12.1 Seitentitel
12.2 Lesbare URLs
12.3 Seiten-Aliase
12.4 Weitere Module
13 Panels
13.1 Einführung
13.2 Eine neue Startseite
13.3 Aussehen von Seiten und Blöcken
13.4 Zugriffsrechte
13.5 Mini-Panels
14 Drupal-Themes einrichten
14.1 Drupal Themes
14.2 Drupal-Themes installieren
14.3 Themes – und was dahintersteckt
15 Eigene Drupal-Themes erstellen
15.1 Softwaretools für die Theme-Entwicklung
15.2 Basisthemes
15.3 Basisthemes nutzen und anpassen
15.4 Ein eigenes Theme von Grund auf
16 Administrative Tätigkeiten
16.1 Zeitgesteuerte Aktionen (Cron-Jobs)
16.2 Datensicherung
16.3 Berichte
16.4 Updates
16.5 Drupal-Installation überwachen
16.6 Umziehen einer Drupal-Installation
16.7 Installationsprofile
16.8 Multisite-Installation
Stichwortverzeichnis
Vorwort
Über die Autoren
Karl Deutsch
Seit 1995 beschäftige ich mich mit der Entwicklung von Internetseiten – ursprünglich auf Basis von HTML, mittlerweile mit CMS-Systemen. Dabei habe ich die unterschiedlichsten Softwarewerkzeuge wie phpNuke, Typo3, WordPress, Joomla! und Drupal verwendet. Inzwischen ist Drupal das System meiner Wahl für alle Webprojekte.
Bei Franzis habe ich in den vergangenen Jahren einige Bücher zu Linux-Themen veröffentlicht. Als Dozent für Linux-Seminare war ich bisher für verschiedene Auftraggeber in Spanien (Madrid und Malaga), Russland (Moskau und Nischni Nowgorod), Deutschland (München, Frankfurt, Münster ...) und der Ukraine (Kiew) tätig.
Meine Kontaktinformationen finden Sie auf www.karl-deutsch.at.
Karl Deutsch, Februar 2011
Kaspar Schweiger
Von der hardwarenahen Programmierung aller möglichen Computer bin ich über die Beschäftigung mit EDV-Systemen auf das Internet gestoßen. Die ersten erstellten Webseiten waren noch statische Konstrukte, die unheimlich schwer zu warten waren. Viele wissen heute gar nicht mehr zu schätzen, welch tolle Anwendungen CM-Systeme überhaupt erst ermöglichen. 2006 suchte ich für ein sehr datenlastiges Projekt ein geeignetes CMS und entschied mich für Drupal. Andere CMS verwendete ich zwar auch, aber im Endeffekt ist Drupal mein absoluter Liebling, dem ich nunmehr uneingeschränkt treu bin.
Außerdem beschäftige ich mich mit Windows- und Linux-basierten EDV-Systemen und hielt zahlreiche Lehrveranstaltungen zu Betriebssystemen (theoretischer und praktischer Natur) an der FH Burgenland.
Sie können mich gern über www.schweiger-it.atkontaktieren.
Kaspar Schweiger, Februar 2011
Zielgruppe des Buches
Dieses Buch wendet sich an alle ...
... die sich über die aktuelle Drupal-Version informieren möchten
... Webentwickler, die Drupal-Projekte umsetzen
... Redakteure, die strukturierte Inhalte auf Drupal-Seiten einpflegen
... Administratoren, die Drupal-Installationen betreiben
1 Einleitung
Alles begann 2001: Der gerade 23-jährige Belgier Dries Buytaert veröffentlichte Drupal 1.0 als Open-Source-Softwarelösung für ein Internetforum. Noch im selben Jahr folgten die Versionen 2 und 3. Drupal hat sich mittlerweile als CMS-Lösung neben anderen bekannten Systemen wie Typo3 oder Joomla! etabliert. Zwischen 2007 und 2010 wurde Drupal mit Preisen überschüttet: Zu den prominentesten Auszeichnungen zählen der Packt Publishing Award, der Webware 100 Award oder der Bossie Award.
Das Softwaresystem Drupal besteht aus einem Kern (engl. Core), der Grundfunktionen bereitstellt, und weit mehr als 7000 Modulen, die diese Grundfunktionen erweitern. Damit ist es möglich, mit Drupal viele Arten von Internet- und Intranetlösungen zu implementieren: vom Blog über Firmenwebseiten bis hin zu Groupware, Projektmanagement, Wiki, Onlineshop u.v.a.m.
1.1 Stärken von Drupal
Große Zahl von aktiven Entwicklern (mehr als 700) und eine sehr aktive Community weltweit
Strikte Trennung von Inhalt und Layout
Taxonomiesystem zur hierarchischen Einteilung von Inhalten
Ausgefeiltes, fein abstimmbares rollenbasiertes Rechtesystem
Versionsverwaltung für eingestellte Inhalte
Einfache Möglichkeit, eigene Inhaltstypen zu erstellen oder vorhandene Inhaltstypen zu erweitern
Jede Seite ist über eine feste URL erreichbar, diese kann in gut lesbares Format umgeschrieben werden – wichtig für die Suchmaschinenoptimierung (SEO).
Volltext-Suchfunktion
Anbindung an LDAP und OpenID zur Benutzerauthentifizierung
Unterstützung für Mehrsprachigkeit
Multisite-Installationen: Aufbau voneinander unabhängiger Webseiten auf einer Drupal-Installation
Sind Sie schon überzeugt, dass Drupal für Sie oder für Ihre Kundenprojekte geeignet ist? Nein?!? Dann informieren Sie sich auf folgenden Internetseiten über weitere Stärken von Drupal:
Lesezeichen
https://www.ibm.com/developerworks/ibm/library/i-osource1/ (Englisch)
www.cmsmatrix.org (Englisch)
www.cms-vergleich.de
Leistungsvergleiche der wichtigsten Content Management Systeme
... oder blättern Sie weiter in diesem Kapitel zu Projekten, die mit Drupal realisiert wurden.
1.2 Neuerungen in der Version 7
Die aktuelle Drupal-Ausgabe ist die im Januar 2011 erschienene Version 7. Die Vorgängerversionen 5 und 6 werden von den Entwicklern aber weiter gepflegt. Es ist zwar möglich, vorhandene Datenbestände aus den Vorgängerversionen zu übernehmen, Module und Themes (also Gestaltungsvorlagen) werden dagegen immer nur für eine bestimmte Version entwickelt. Diese »Inkompatibilität« bringt viele Vorteile: So muss sich eine neue Version nicht mit »Altlasten« herumschlagen und kann völlig neu und unabhängig konzipiert werden.
In der Version 7 hat sich gegenüber den Vorgängern vieles zum Besseren geändert.
Standard-Themes
Drupal verwendet nun zwei Standard-Themes (Gestaltungsvorlagen): eines für das Frontend und eines für den Administratorbereich. Wenn Sie Drupal frisch installiert haben, sehen Ihre Besucher das Frontend-Theme namens
Bartik
. Immer wenn Sie als Benutzer Verwaltungsaufgaben ausführen, schaltet Drupal in das Administrator-Theme
Seven
.
Bild 1.1 Bartik ... das neue Frontend-Theme
Bild 1.2 Seven ... ein neues Administrator-Theme
Administrationsbereich
Der Verwaltungsbereich wurde vollständig überarbeitet. Ein Dashboard (zu Deutsch: Armaturenbrett) sorgt dafür, dass alle Funktionen schnell erreichbar sind. Frei definierbare Kurztasten bieten raschen Zugriff auf häufig verwendete Einstellungen. Eine Werkzeugleiste am oberen Bildschirmrand fasst alle Verwaltungsfunktionen in einem kompakten Menü zusammen. Module können direkt installiert und aktualisiert werden.
Bild 1.3 Bearbeiten direkt aus dem Frontend
Sogenannte Blöcke, also Inhaltsbereiche, die auf festen Seitenpositionen (= Regionen) angezeigt werden, Inhalte und Menüs haben ein Bearbeitungsmenü erhalten.
Tipp: Kapitel 10 beschäftigt sich ausführlich mit Blöcken.
Benutzerberechtigungen
Der Zugang zur Berechtigungsverwaltung wurde ausgelagert und übersichtlicher gestaltet. Die Grundausstattung für den Administrator ist bereits sehr gut und umfassend.
Inhaltstypen
In die Standardinhaltstypen (Artikel, Seite, Blog und Buch) können Bilder hochgeladen werden. Das war bisher so nicht möglich.
Tipp: In Kapitel 5 erfahren Sie vieles über Inhaltstypen in Drupal.
Sonstiges
Die Erfassungsmaske für Inhalte wurde umstrukturiert und übersichtlicher gestaltet.
Bild 1.4 Sehr aufgeräumt ist das neue Erfassungsformular
1.3 Große Drupal-Installationen
Bild 1.5 whitehouse.gov
Bild 1.6 ubuntu.com
Bild 1.7 mattel.com
Bild 1.8 grammy.com
Bild 1.9 amnesty.com
Bild 1.10 linuxfoundation.org
Bild 1.11 playboy.de
Weitere Beispiele finden Sie hier:
Lesezeichen
www.drupal.org/cases
www.drupal.org/forum/25
www.drupalcenter.de/showroom/latest (Hier können Sie Ihre eigenen Drupal-Seiten veröffentlichen und bewerten lassen)
http://websites.usandv.com
1.4 Hilfe und Informationen
Erste Anlaufstellen für Informationen und Hilfe rund um Drupal sind u. a.:
Lesezeichen
www.drupal.org
Offizielle Webseite des Drupal-Projekts. Hier finden Sie Drupal zum Download, Module und Themes (Englisch)
www.drupalcenter.de
Deutschsprachige Seite für alles rund um Drupal mit Download der deutschsprachigen Version
http://groups.drupal.org
Zugang zur Community, zu Diskussionsgruppen, Jobs und Veranstaltungen weltweit (Englisch)
www.karl-deutsch.at
Drupal-Schulungen in Deutschland und Österreich
www.buytaert.net
Webseite des Projektgründers Dries Buytaert (Englisch)
1.5 Begriffe aus der Drupal-Welt
Zunächst ist es wichtig, einige grundlegende Begriffe zu erläutern, mit denen Drupal-Benutzer ständig konfrontiert werden. Die folgenden Termini sind zum Verständnis unerlässlich:
Core
Der Drupal-Kern mit Grundfunktionen.
Module
Bausteine, die die Grundfunktionen erweitern.
Node
Zu Deutsch: Knoten. Jeder Beitrag stellt gewissermaßen einen Knoten dar. Darunter fallen: Artikel, Seite, Blog, Buch ...
Taxonomy
Strukturierung und Gruppierung von Inhalten.
Views
Erzeugen von Datenbankabfragen.
Theme
Gestaltungsvorlage, die das Aussehen der Seite festlegt.
Multisite
Verschiedene Internetseiten nutzen eine gemeinsame Drupal-Installation.
Drush
(Abkürzung für Drupal shell) Kommandozeilen-Werkzeug und Skript-Schnittstelle.
Hinweis:
Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Buches waren viele Ergänzungsmodule zu Drupal 7 noch nicht endgültig fertiggestellt. Es empfiehlt sich daher, die Ergänzungsmodule sorgfältig zu testen, bevor Sie sie in einer Live-Umgebung verwenden. Auch Inkompatibilitäten und unerwünschte Wechselwirkungen zwischen einzelnen Modulen sind nicht auszuschließen.
2 Installation
Dieses Kapitel informiert Sie über ...
Systemvoraussetzungen für Drupal 7
die Einrichtung von Web- und Datenbankservern in Windows XP, Windows 7 und Debian GNU/Linux
die Installation von PHP
das Anlegen einer Datenbank für Drupal 7
die deutschsprachige Installation von Drupal 7
2.1 Systemvoraussetzungen für Drupal 7
Wie alle Content-Management-Systeme auf Basis der Programmiersprache PHP erfordert Drupal einen Webserver und eine Datenbank sowie einen PHP-Interpreter. Da es sich bei Drupal um eine Open-Source-Lösung handelt, verwenden die meisten Benutzer traditionell den freien Webserver Apache und die quelloffene Datenbank MySQL. Aber auch Alternativen sind möglich, so kann zum Beispiel Microsofts Internet Information Server (IIS) anstatt des Apache-Servers oder auch die freie Datenbanklösung PostgreSQL anstelle von MySQL benutzt werden.
Webserver
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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