Wegbiegungen - Judith Weintraub - E-Book

Wegbiegungen E-Book

Judith Weintraub

0,0
5,99 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Judith Weintraub ist – zusammen mit ihrem Mann, dem Maler Dan Weintraub – mit "Wegbiegungen" ein Buch gelungen, das in kurzer, nahezu aphoristischer Form ein anfänglich gescheitert erscheinendes, dann aber geglücktes Leben erzählt. Es ist ihr eigenes Leben und das ihres Mannes. Die jüdisch-schweizerische Familie hat in den seit 1972 vergangenen Jahrzehnten Höhen und Tiefen, Kriege und Versöhnungen, Tod und neues Leben erleben dürfen, stets getragen von einem ungeheuren Lebenswillen, von Freunden, der eigenen Familie und grosser Schaffenskraft. Und – je länger desto offensichtlicher – von einem, der grösser ist als sie selbst.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 35

Veröffentlichungsjahr: 2024

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



RHINESTONE PUBLISHING

Judith Weintraub

Wegbiegungen

RHINESTONE PUBLISHING

© 2024 Rhinestone Publishing & Judith Weintraub

Titel: »WEGBIEGUNGEN«

Autorin: Judith Weintraub

Verlag: Rhinestone Publishing, Thun

Fotografie: Judith Weintraub, Martin Natterer

Bilder im Original Öl und Tempera, farbig: Dan Weintraub

Umschlaggestaltung: Martin Natterer, Hintergrundbild: Dan Weintraub, „Die Jakobsleiter“ (Ausschnitt)

Lektorat: Martin Natterer; Herstellung: tredition, Hamburg

ISBN

Softcover:

978-3-907494-00-4

Hardcover:

978-3-907494-01-1

E-Book

978-3-907494-02-8

Printed in Germany

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und der Autorin unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Bibliografische Informationen können ebenso erhalten werden über „Helveticat“, den Online-Katalog der Schweizerischen Nationalbibliothek (NL). Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über www.helveticat.ch abrufbar.

Inhalt

Cover

Titelblatt

Urheberrechte

Prolog

1946

Einleitung

Teil 1. Wechselstürme

»Eierschwämme« im Krieg

Kriegsgeschehen: Oktober 1973

Hevenu shalom aleichem

Tel Aviv – Tivon

Im Beilinson-Spital

Geschichtliches

Dans Einsatz

Vom Beilinson-Spital nach Beit Key

Aufgeschobene Heirat

Zurück in Israel

Haifa

Schweiz

Teil 2. Zusammensetzspiel oder Der Kreis ist rund

12. Oktober 2008

Studiensemester in Haifa

Geschichtliches

Epilog

Danksagung

Anmerkungen und Bildnachweise

Wegbiegungen

Cover

Titelblatt

Urheberrechte

Prolog

Anmerkungen und Bildnachweise

Wegbiegungen

Cover

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

32

33

34

35

36

37

38

39

40

41

42

43

44

45

46

47

48

49

50

51

52

53

54

55

56

57

58

59

60

61

62

63

64

65

66

67

68

69

70

71

72

73

74

75

76

77

78

79

80

81

82

83

84

85

86

87

88

Meinen Kindern

und

meinen Grosskindern

gewidmet

Im Gedenken an

Dudu G. und Dudu I.

Prolog

1946

Die junge Chana, aus einer religiös jüdischen Familie aus Polen stammend, war endlich wieder auf freiem Fusse, nachdem sie viele Jahre Gefangene in einem Arbeitslager in Sibirien gewesen war.

Auch Israel, ihr enger Freund und Geliebter, mit dem zusammen sie Jahre zuvor auf der Flucht in Richtung des gelobten Landes verraten und an der rumänischen Grenze abgefangen worden war, war wieder frei.

Dies aber freilich nur für kurze Zeit. Denn, weil Israel während der Kriegsjahre zum Dienst in der russischen Armee gezwungen worden war, geriet er nach dem Ende des Krieges als feindlicher Soldat in amerikanische Gefangenschaft.

Er konnte jedoch vor Gericht beweisen, dass er Jude und Pole war und nach der misslungenen Flucht nur die Wahl hatte, ins russische Gefangenenlager oder in die russische Armee einzutreten. So wurde er unter Zwang Rotarmist. Und dort, in der Roten Armee, wurde er als Spion eingesetzt, da er mehrere den Russen dienliche Sprachen fliessend beherrschte.

Chana und Israel fanden wieder zusammen durch Informationskanäle zwischen den vielen Vertriebenen. Israel war danach in mehreren Auffanglagern damit beschäftigt, jüdische Gruppen zu bilden und sie auf die Überfahrt nach Israel vorzubereiten.

Nach sechs dramatischen, aber verlorenen Jahren ihres noch jungen Lebens, so hatte Israel diese Jahre selbst bezeichnet, waren sie nun - im Jahre 1946 - erstmals dauerhaft zusammen im Lager Landsberg bei München, wo viele sogenannte »displaced people« auf eine neu ausgerichtete Zukunft hofften.

Chana war damals mit ihrem ersten Sohn schwanger, der in diesem Lager das Licht der Welt erblickte. Erst im Mai 1947, als die Briten endlich die Einreise jüdischer Überlebender in das englische Mandatsgebiet genannt Palästina legalisierten, konnte die kleine Familie einen Platz für die Überfahrt erkämpfen.