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Ein Trip zwischen Nobelhotel und Bordell Bett Immer schön brav mit dem Strom schwimmen. Kein Risiko eingehen. Leben, arbeiten und dann sterben. Genau das will Tom nicht. Eigentlich will er erst einmal erwachsen werden. Der weg führt ihn von Deutschland über die Kanaren, der Schweiz bis nach Mexiko. Mal oben mal ganz unten. Weiße Socken und Sandalen ist die Geschichte über einen der einfach nicht aufgibt.
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Seitenzahl: 134
Veröffentlichungsjahr: 2014
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Alt ist man dann, wenn man an der Vergangenheit mehr Freude hat als an der Zukunft.
(John Knittel, schw. Schriftsteller, 1891 - 1970)
Der Anfang:
Lindau am Bodensee „die Erste„:
Kurzer Blick in die Zukunft, die eigentlich Vergangenheit ist:
Lindau am Bodensee „die Zweite:
Teneriffa „die Erste„:
Der Inselkoller:
Viva Mexiko:
Der erste Morgen in Mexiko:
Schauen wir mal kurz auf heute, bin jetzt 40:...
Dominikanische Republik:
Malaga:
Teneriffa „die Zweite„:
Kurz mal nach Deutsachland:
Gran Canaria:
Karriere, ein Fehltritt und auf einmal Vater:
Der Ausflug in die Schweiz:
Wieder einmal good old Germany:
Kid's Events:
On the road:
Bäckerlein in Konstanz fein:
Prolog:
Die Geschichte von Tom Schmelzkamp habe ich während meiner Reha nach meinem Herzinfarkt im Herbst 2013 geschrieben. Sie sprudelte einfach so aus mir heraus.
Während dem schreiben dachte ich auch über die Länge des Buches nach. Das Buch ist zugegeben nicht so sehr lang, das hat aber den Grund das ich selber nie gerne gelesen habe. So kurz Romane fand ich immer toll. Schnell lesen spaß daran haben und fertig. So soll es meinen Lesern auch gehen. Der Grundgedanke der Geschichte ist wichtig.
Anpacken und sich seinen Ängsten stellen. Das Leben selber in die Hand nehmen. So wie es meine Hauptfigur Tom Schmelzkamp versucht.
Viel Spaß beim lesen.
Das Buch ist allen gewidmet die mich kennen und schätzen.
Ähnlichkeiten mit Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.
Denny Stolz
1.
Scheiße, jetzt bin ich tot.
Na ja eigentlich doch nicht so ganz. Habe mal wieder schlecht geträumt. Das kommt seit meinem Herzinfarkt letztes Jahr öfter vor. Vielleicht sollte ich mal wieder zu einem Seelenklemptner gehen.
Das habe ich eine Zeitlang öfter gemacht.
Aber irgendwie hat mich das dann doch gelangweilt. Immer der gleiche Ablauf.
Hallo Herr Schmelzkamp kommen sich doch rein. Machen sie sich es bequem. Na was haben sie denn heute auf dem Herzen.
„(Auf dem Herz hab ich nichts Du Spacken...nur im Herz hab ich Blech....einen Stand...)„ Sorry ich schweife ab.
Diesen Spruch sagt er wahrscheinlich zu jedem seiner sogenannten Psychisch kranken. Ob die wirklich alle krank sind? Ich denke die meisten bilden sich den ganzen Müll nur ein. Vielleicht brauchen die nur jemanden der ihnen einmal zuhört. Total bescheuert. Ich erzähle einem Wildfremden mein innerstes.
Er schreibt sich was auf. Gibt einen Kommentar….und bekommt dafür noch richtig Asche.
Sollte wohl meinen Job ändern.
Obwohl zuhören kann ich gar nicht. Also nicht so wirklich!?
Das war aber schon immer so.
Zuhören kann ich schon.
Ich mache einen verständnisvollen Gesichtsausdruck.
Denke aber im selben Augenblick meisten was ganz anders.
Das mit der Konzentration ist halt so eine Sache.
2.
Als ich Kind war, wurde mir auch nie zugehört! Wie auch?
Meine Mutter hatte meistens gearbeitet. Für meinen Bruder war ich nur eine kleine Nervensäge! Aufgezogen wurde ich im Großen und ganzen von meiner Schwester. Sie hatte mich angekleidet, mich in die Schule geschickt, die Haare geschnitten. (Damals hatte ich noch welche) Das war’s.
Kindheit ja…war eine wirklich komische Zeit, ich will mich nicht beklagen, nein das nicht.
Habe ja schließlich auch viel gesehen.
Angefangen mit den Frauenhäusern in ganz Deutschland.
Der zweite Mann meiner Mutter war ein beschissener Alkoholiker. Eigentlich war er Drucker.
Doch irgendwann hatte er wohl gemeint, dass saufen besser ist als Arbeiten. Es war nicht möglich Ihm den Alkoholismus anzusehen. Er war ein so genannter Nobelsäufer.
Das heißt er sah mega gut und gepflegt aus (...Er war Groß mit dunklen Haaren die er immer streng zur Seite gekämmt hatte er Trug einen Schnauzer eine Goldene leicht getönte Piloten Brille, manikürte Finger, weiße Zähne und eine sehr Tiefe schöne angenehme Stimme), auch im Suff!!
Ich weis nicht mehr genau aber er hatte sich drei- oder viermal am Tag geduscht. Immer einen Anzug getragen. Ein richtiger Blender halt.
Wo meine Mutter den aufgegabelt hat weiß ich nicht. Als ich drei wurde, war er auf einmal da.
So viel ich weiß wusste meine Mom am Anfang nicht dass er säuft.
Sie wurde wohl von verschiedenen Personen gewarnt. Hatte sich aber durch sein äußeres blenden lassen.
Zuerst war er wohl auch ganz in Ordnung. Fleißig am Arbeiten und so…
Angefangen hat der ärger erst als meine Mom das Stadttheater in Holstein eröffnet hat.
Daran, also an das Theater habe ich noch ganz gute Erinnerungen. Dort hatte sich alles was rang und Namen hatte getroffen. Otto…Götz George usw.
Im hinteren Teil des Gebäudes war also das Theater, im vorderen Teil die Bar, und das Restaurant.
Die Bar. Dort hat der „Blender„ gearbeitet. Na ja gearbeitet ist übertrieben. Er war halt einfach nur schön und sein bester Kunde. So nach dem Motto.
„Ich geb mir einen aus„
Das Geschäft muss Trotzdem gut gelaufen sein. Damals konnte sich meine Mutsch einfach ein neues Haus leisten.
Zumindest für eine kurze Zeit.
Allerdings, hatte der Ärger nicht lange auf sich warten lassen.
Das neue Eigenheim war richtig schnuckelig, echt mit allem Schnickschnack. Leider konnten wir das nur nicht richtig genießen...jaja die Sauferei.
Saufen ist ja eine Sache. Aber das schlimmste ist wenn derjenige der säuft auch noch schitzo ist.
Immer wenn der Penner mal wieder randvoll war, hatte sich alles an ihm geändert.
Da wurde kurzerhand der Anzug gegen Jeans, ein schlampiges Hemd und braune Lederstiefel in dem ein Küchenmesser steckte getauscht.
Alles habe ich nicht mit bekommen, aber meinen Geschwistern ging es wohl nicht so gut.
Meine Schwester und auch mein Bruder haben wohl viele Schläge einstecken müssen.
Des Öfteren musste auch ich mit kompletter Montur ins Bett..immer bereit sein.
Denn, im richtigen Augenblick hieß es abhauen. Frauenhaus das war die Devise. So manches Weihnachtsfest haben wir so verbracht. Durch diese ganzen Situationen mussten wir öfter umziehen.
Nein nicht nur ins nächste Haus…nein..... sondern gleich in eine andere Stadt.
Gefühlte sechzig mal zogen wir um!
So lernte ich viele Schulen und Stätte kennen.
Auch viele verrückte Leute sind mir in dieser Zeit über den Weg gelaufen.
Am wildesten war aber ein Abend in Flensburg, an dem mich meine Mutter zu unseren Nachbarn gebracht hatte.
Das Nachbarhaus war ein Schönes Fachwerkhaus mit lauter roten lichtern in den Fenstern.
Ja....., es war der Stadtpuff!
Irgendwie hatte sich meine Mutter mit den Zuhältern und Nutten angefreundet.
Dort wurde wenn es brenzlich wurde auf mich aufgepasst. So konnte ich schon in Jungen Jahren einen Puff von innen sehen.
Dort übernachten fand ich immer Cool. Im Wasserbett schlafen. Damals wusste ich ja noch nicht was ein Puff war.
Ich dachte immer, das, das so eine art Hotel war… am Tollsten fand ich die Luftballons die dort rumlagen.
Allerdings hatten die immer eine komische Form und schmeckten auch irgendwie komisch…
Zu dieser Zeit hatte meine Mutter auch einen neuen Mann kennen gelernt. Ein für meine Verhältnisse riesiger Mann (Zwei MeterZwei).
Mit Seefahrer Mütze, Vollbart, Parker und Buttons auf denen Stand „Arbeitslos aber nicht wehrlos„
Er half ihr des öfteren im Restaurant!
Das Restaurant hatte Mom einfach aus dem nichts aufgebaut, was das betrifft war und ist meine Mutter eine Kompetente Frau.
Sie war aber trotzdem noch mit dem Säufer verheiratet.
Eines abends wurde ich mal wieder still und heimlich im gegenüberliegenden Puff untergebracht.
Der Saufarsch war mal wieder voll und bedrohte wie gewohnt meine Mom.
Unsere Freunde von neben an (die Zuhälter) haben das mitbekommen und ihn in die Mangel genommen.......
Soweit ich weiß ist er dann auch gleich mit grüner Begleitung in eine Klinik eingewiesen worden.
In der gleichen Nacht......ich war noch im Puff…stand dann ein LKW vor unserem Laden.
Es wurden schnell alle Sachen verladen und ich wurde aus dem schlaf gerissen. Wir waren wieder auf der Flucht.
Diesmal ganz weit weg. Es ging in ein neues leben.
3.
Wir sind vom höchsten Norden, in den tiefsten Süden Deutschlands gezogen.
Lindau am Bodensee.
Meine Schwester wohnte schon einige Zeit dort unten.
Ich war und bin ja ein richtiges Nordlicht, und jetzt das.......„Bayern„!
Eine komische Sprache und komische Leute.
Dort ist trotzdem endlich mal ruhe eingezogen.
Keine Flucht mehr. Keine Angst vorm nächsten Morgen.
Den Mann (der Riese mit der Seefahrermütze), den meine Mutter im Norden kennen lernte, hatte sich uns angeschlossen.
Er wurde so eine art ersatz Vater für mich. So was kannte ich ja gar nicht. Jemand der immer da war und das auch noch nüchtern.
Meinen richtigen Vater hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie gesehen.
4.
Das erste Mal hatte ich meinen richtigen Vater vor gut 20 Jahren in Teneriffa kennen gelernt. Ein richtiger Poser.
Klein, leichter Bauchansatz, wenig Haare, ein Schnauzbart der wie beim Fernsehkoch Horst Lichter aussah...eigentlich sah er wenn ich so nachdenke genau aus wie der Fernsehkoch......
Im Teuersten Hotel hatte er übernachtet.
Mit Geld schmiss er nur so um sich. „Mir„ hatte er nichts davon gegeben.
Aber saufen, waren wir doch einige mal zusammen.
In einer Karaoke Bar hatte er dann auch noch im Suff meine damalige Freundin angemacht. Was für ein Vorbild.
Na ja, das war das erste treffen mit meinem Vater.
Eigentlich wollte ich überhaupt keinen Kontakt mehr zu ihm haben.
Da er niemals für mich da war, spielte er in meinem Leben so was von keine Rolle, unglaublich wie egal er mir war! Trotzdem habe ich viele Jahre später noch mal mit ihm getroffen.
Bei ihm zuhause in Kiel. Interessanterweise haben wir uns dann richtig gut verstanden. Nach unserem Beisammensein wollte ich Ihn öfter treffen.
Auch wenn die Erinnerungen nicht so prickelnd wahren.
Das übelste was er mal gebracht hat war folgendes:
Ich war Lehrling und wie es halt so ist, war Geld mangelwahre. Also hatte ich die Telefonnummer von Ihm ausfindig gemacht, und ihm um Unterstützung angebettelt.
Er hatte bis zu diesem Zeitpunkt nie etwas für mich bezahlt.
Ja, doof war er nicht, er hatte alles was er besaß auf seine Frau überschrieben. Also war er offiziell mittellos. Genau das sollte sich aber rechen. Seine Frau hatte ihm zu einem Späteren Zeitpunkt alles weggenommen…danach, war er wirklich mittellos.
Als ich ihn damals um Geld angebettelt habe, meinte er nur dass die Geschäfte sooo schlecht laufen und er könnte nicht helfen. Das dreiste kam aber noch. Einige Tage nach dem Gespräch Kahm ein Brief von seinem Anwalt. Mit dem wortlaut. Herr Schmelzkamp hat kein Geld, und ich als Sohn hätte die Pflicht ihn zu unterstützen.(Mehr dazu später)
Das hat dann dem Fass den Boden Weggehauen.
Weil ich aber bin wie ich bin suchte ich trotzdem wieder Kontakt.
Wie schon gesagt bei einem späteren Treffen haben wir und dann doch ganz gut verstanden.
So wollte ich die Verbindung festigen. Dazu sollte es aber nicht kommen.
Denn kurze zeit später hatte sich mein Vater erschossen.
Er war wirklich mittellos und traute sich nicht das zuzugeben.
Schade eigentlich……………
5.
Lindau. Dort sollte mein leben erst so richtig angefangen. War auch wirklich schön. Ok ich bin aus dem Norden und mein herz hängt immer noch da. Denke das Herz habe ich bei der flucht einfach dort oben vergessen.
So viele Erinnerungen. (nicht nur schlechte) sind im Norden. z.b Die Strand besuche.
Ich erinnere mich auch noch gerne an diese Begebenheit:
Meine Schwester kam einmal auf die tolle Idee nach Dänemark an den Strand zu fahren. Ein echt toller Strand.
Mann konnte dort direkt mit dem Auto ans Wasser fahren.
Na ja, ich war jung und voller Tatendrang. Wir haben also das Auto geparkt und ich bin gleich losmarschiert. Mir die Gegend anschauen.
Das Gelände war so groß das ich irgendwie die übersicht verloren hatte. Nicht nur die übersicht sondern auch meine Schwester. Bin also total verängstigt am Strand auf und abgelaufen. Stunde um Stunde. Die Sonne hat fürchterlich gebrannt. Das hat sich denn auch auf meiner Haut niedergeschlagen. Zuerst war ich leicht rosa, dann rot, dann knusprig.
Irgendwann wurde ich dann doch von meiner Aufsichtsperson gefunden. Kurz zusammen geschissen.
Und dann wieder nach hause gebracht. Mir war das erst gar nicht so bewusst, was es heißt Brandblasen am ganzen Körper und einen Sonnenstich zu haben. Habe dann halt die ganze Nacht vor schmerzen geschrieen. Und das ganze Zimmer voll gekotzt.
Meine Schwester hatte sich ab dann geweigert mich auch nur irgendwie wieder mit an den Strand zu nehmen. (erst in Spanien hat sie sich dann wieder getraut).
6.
Meine Schwester….ist gut 1.65 cm groß sehr schlank und hat wunderschöne Tiefschwarze Locken einen schönen Mund der meistens rotbraun angemalt ist. Leuchtende Braune Augen eine richtige Augenweide ist sie.... und sie war immer wichtig für mich.
Früher war es üblich die getragen Sachen der Geschwister aufzutragen. Bei uns war das nicht anders, ich musste die Klamotten meiner Schwester auftragen. Zum Glück hatte sie einen vortrefflichen Geschmack. Und einen Kaufwahn.
So hatte ich immer neue Sachen. Nicht alles war Männlich aber meistens war mir das auch egal.
In Lindau habe ich relativ schnell Freunde gefunden. Leute die auf meiner Wellenlinie lagen.
Party, Saufen, Kiffen!
Meine ersten Erfahrungen mit Drogen habe ich schon im zarten alter von 14 Jahren gemacht.
Es war mal wieder Wochenende und Ambross, Sepp, Sersch, Holgi (meine besten Freunde zur der Zeit) und ich.... mein Name war damals Poldi. Sind zu einem Kumpel gefahren. Es war der erste Mai. Sepp und seine Brüder hatten Austauschschüler aus Frankreich zu besuch.
Die Beiden Franzmänner wahren Söhne eines Diplomaten.
Also vollkommen seriös….dachten wir uns.
Wie üblich hatten wir einige Kästen „Weißgold„ Bier dabei und haben uns wie halt immer, übelst weggetan.
Auch die Franzosen. Aber dann auf einmal haben sie angefangen so komisches Zeug an einer Kerze zu erhitzen. Damals wusste ich nicht was das ist.
Sie bauten also einen Joint. Weil wir ja damals für alles offen Wahren, haben wir insbesondere „ich„ gleich mit geraucht.
Da war er, mein erster Lachflash. So nach dem Motto da hängen Trauben, hahahahah.
An dem Abend habe ich dann auch sehr gut geschlafen.
Eher Tot als schläfrig. Gefallen hat mir das aber schon irgendwie. Danach hat mich das Kiffen dann viele Jahre verfolg. Immer auf der suche nach Stoff. Ja gekifft habe ich gerne.
Ja ja, ist lange her mmmmh.
7.
In Lindau hatte ich auch meine Lehre als Konditor angefangen.
Meine Eltern sind na wie halt immer, wieder einmal umgezogen. Nach Ellhofen, so 40 Kilometer von Lindau entfernt. Habe also dort (in Lindau) auch meine erste eigene Wohnung bekommen. Ein Zimmer, mit dem Klo ein Stockwerk höher.
Die Zeit als Lehrling war ganz lustig.
Also nicht die Arbeit, arbeiten war nicht so mein ding.
Aber das was so nebenbei passiert ist war schon Komisch.
Die Konditorei gehörte einem Feuerwehrmann. Und mitten in der Backstube hing eine große Rote Glocke. Also wenn mal wieder Alarm war, fing die tolle rote Glocke an zu läuten. Am besten war es, wenn man dann schnell war.
Nicht um Feuer zu löschen sondern um sich zu ducken.
Denn wie gesagt immer wenn das laute läuten anfing, musste man damit rechnen das einem alles was mein Lehrmeister in der hand hielt, um die Ohren flog.
Ich versuch das mal zu schildern.
Es Läutet
Alles was der Alte in der hand hielt wurde ohne Rücksicht auf Verluste nachhinten geschmissen.
Der Alte rannte nach vorne zu seinen Roten Klapprat und fuhr zur Feuerwache.
Auch draußen war egal wer da stand, alles wurde einfach umgemäht.
Na ja, so war das halt.
Auch sehr lustig war die Frau vom Chef.
Sie war ein grandioser Alki. (Irgendwie verfolgte mich das) Man muss sich folgendes vorstellen. Die Frau war vielleicht fünfzig sah aber aus wie neunzig.
Laufen Konnte sie auch nicht mehr. Also ohne Krücken ging halt gar nichts mehr.
Unsere Backstube war folgendermaßen aufgebaut. Vorne war das Cafe hinten war die Backstube mit einer Glassscheibe. Davor ein kleiner Innenhof mit der Treppe die in den Keller führte und davor noch mal eine Mauer mit einem grossen Fenster aus Milchglas welches den Blick in den Laden verdeckte!
In dem Keller war unser Lager, und auch das Sprit versteck von der Chefin.
