Weihachtsgrüße, Weihnachtskarten, Weihnachtspost - Astrid Götze-Happe - E-Book

Weihachtsgrüße, Weihnachtskarten, Weihnachtspost E-Book

Astrid Götze-Happe

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Beschreibung

Das Lieblings Kinder-Weihnachtsbuch meines Sohnes "Noch 24 Tage bis Weihnachten", was ich alle Jahre wieder in meiner "Weihnachtsdeko-Kiste" finde, hat mich zu meiner Buch-Idee inspiriert und ich habe schon immer gern viel Weihnachtspost gesendet und natürlich auch gern bekommen! So kamen diese vielen lustigen und auf wahre Begebenheiten basierenden Geschichten zustande. Außerdem regt es zum Erinnern an früher, zum Weihnachtspost-schreiben und zum Basteln an. Sicher hatte jeder schon mal Weihnachtspost geschrieben und vielleicht sogar ähnliche Situationen erlebt ?! Dieses Buch ist eine Art Adventskalender mit 24 besonderen Geschichten über geschriebene und erhaltene Weihnachtspost und vielen Drum und Dran, geschmückt mit zwei Gedichten, ergänzt mit meinem Kindheits-Lieblingskeks Rezept "Schneeflöckchen". Es sind alles Tatsachen, schöne Erinnerungen und Erlebnisse von der Kindheit bis in die heutige, moderne Zeit, mit kuriosen, lustigen, traditionellen, historischen, informativen und ganz aktuellen "Berichten" und einem ganz speziellen Hauch von Skandinavien, wo der Weihnachtsmann wohnt. Ergänzt mit dem "echten" schwedischen Glögg - Rezept und ein paar anderen, typisch nordischen Rezepten, die wohl kaum einer kennt, sowie viel Informationen über Weihnachtsmärkte. Außerdem kreative Ideen für das Kreieren der Weihnachtspost. Wer genau liest, erhält kleine Bastelanregungen, besonders toll für Kinder.

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Seitenzahl: 49

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Astrid Götze-Happe

Weihachtsgrüße, Weihnachtskarten, Weihnachtspost

Erlebnisse, Gedanken, Erinnerungen

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Weihachtsgrüße, Weihnachtskarten, Weihnachtspost

Impressum neobooks

Weihachtsgrüße, Weihnachtskarten, Weihnachtspost

Erlebnisse, Gedanken, Erinnerungen

VORWORT:

Das Lieblings Kinder-Weihnachtsbuch meines Sohnes „Noch 24 Tage bis Weihnachten“, was ich alle Jahre wieder in meiner „Weihnachtsdeko-Kiste“ finde, hat mich zu meiner Buch-Idee inspiriert und ich habe schon immer gern viel Weihnachtspost gesendet. So kamen diese vielen lustigen und auf wahre Begebenheiten basierenden Geschichten zustande. Außerdem regt es zum Basteln an und auch zum Erinnern an früher. Sicher hatte jeder schon mal Weihnachtspost geschrieben und vielleicht ähnliche Situationen erlebt. Dieses Buch ist ein Adventskalender mit 24 besonderen Geschichten über geschriebene und erhaltene Weihnachtspost und vielen Drum und Dran, geschmückt mit zwei Gedichten, ergänzt mit meinem Kindheits-Lieblingskeks Rezept „Schneeflöckchen“ und vielen schönen Dingen rund um die Weihnachtspost.

Es sind alles Tatsachen, schöne Erinnerungen und Erlebnisse von der Kindheit bis in die heutige, moderne Zeit, mit kuriosen, lustigen, traditionellen, historischen, informativen und ganz aktuellen „Berichten“ und einem ganz speziellen Hauch von Skandinavien, wo der Weihnachtsmann wohnt. Ergänzt mit dem „echten“ schwedischen Glögg - Rezept und ein paar anderen, z.T. nordischen Rezepten sowie viel Info zu Weihnachtsmärkten. Außerdem kreative Ideen für das Kreieren der Weihnachtspost. Wer genau liest, erhält kleine Bastelanregungen, besonders toll für Kinder.

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1.

Weihnachtsbriefe an Oma und Opa

Ich habe schon immer Weihnachtsbriefe geschrieben, so lange ich schreiben kann. Die allerersten habe ich an Oma und Opa gesendet. Obwohl die beiden immer mit uns Weihnachten gefeiert haben, waren sie jedes Mal erfreut über die Karte, die ich selber gemalt oder gebastelt habe. Während dieser kreativen Bastel- und Schreib-Arbeit hatte ich gedacht, dann schenken sie mir bestimmt etwas ganz besonderes. Und bei der Bescherung hatte ich mich gewundert, wieso der Weihnachtsmann auch Geschenke, die ja für Oma und Opa waren, nicht zu denen gebracht hat, sondern zu uns. Als ich einige Jahre später hinter das Geheimnis kam, habe ich mich gern als Weihnachtsmann verkleidet und keiner hat etwas gewusst oder mitbekommen. Meine Freude war es, dass Oma und Opa und auch meine Eltern sehr überrascht waren und sich natürlich auch gefreut haben – das ist alles lange, lange her - eine schöne Erinnerung – bis heute!

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2.

Früher

Früher, eigentlich bis man es via „neue Medien“ machen kann (was Zeit spart), haben meine dänische Freundin und ich uns immer zu Weihnachten geschrieben. Wir kannten uns durch eine Ferienbekanntschaft, damals waren wir beide 10 Jahre alt und sind nun schon unser ganzes Leben sozusagen unzertrennlich. Wenn ich an das Wort Weihnachtspost denke, fallen mir immer die alljährlichen Weihnachtsbriefe von ihrer Mutter ein. Sie ist vor einigen Jahren mit über 80 gestorben. Das Schreiben zu Weihnachten hat sie geliebt und sie war immer sehr früh damit begonnen. „ Dann hat man lange Freude an der Weihnachtspost“, hat sie immer gesagt. Die Briefe waren stets schön verziert mit Aufklebern und ihren Zeilen war zu entnehmen, wie sehr sie sich auf das Julfest freute, besonders, dass dann die ganze Familie beisammen ist. Ihre Familie ist mit den Jahren immer umfangreicher geworden, letztendlich war sie sogar Urgroßmutter. Sie liebte es, die Stube weihnachtlich zu schmücken, überall standen kleine Nisser (Wichtel).

Sie hatte jedes Jahr davon geschrieben, wie sie die Wichtel aus dem Sommerschlaf weckt und sie hatte stets das Gefühl, als würden die kleinen Wichtel ganz allein auf ihre zugeordneten Plätze klettern, dort verweilen und die ganze Zeit das Julfest beobachten. Wenn ich so an ihre Weihnachtsbriefe denke, stelle ich fest…. es fehlt mir, dass ich keine mehr bekomme. Aber so denke ich, mit einem Lächeln an sie und so soll es ja auch sein. Vielleicht hat sie mir die Liebe oder Vorliebe für Weihnachtspost vermittelt, denn ich habe auch schon immer gern zu Weihnachten Karten geschrieben, zwar schon als Kind, aber auch sonst jedes Jahr - und natürlich bekomme ich genauso gern Weihnachtsgrüße.

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3.

Jul

Meine Freundin und ich wurden Brieffreundinnen, als wir uns damals kennengelernt haben (gibt es den Ausdruck heute überhaupt noch?) und gerade zu Weihnachten haben wir uns immer geschrieben und etwas Gebasteltes mit in den Umschlag gelegt. Etwas Flaches musste es ja sein, also meist ein Stern (Anleitung ist am Ende im Buch). Ein paar Jahre später wurde aus der schlichten Weihnachtspost eine Päckchen-Post. Auch wenn das Porto damals schon recht teuer war, das hat nicht gestört. Wir hatten viele schöne und originelle, ausgefallene Ideen. Von Mütze, Schal und Handschuhen, Tee, Schminke und Creme bis raffinierte Unterwäsche und alles, was man in einem kleinem Päckchen versenden kann. Es ging so lange gut, bis eines Tages zur Adventszeit, mein Päckchen an sie nicht angekommen ist. Das hat mich sehr traurig, im Grunde wütend gemacht. Da habe ich mir Gedanken gemacht, was ich ihr schönes schenken kann, womit ich ihr eine Freude machen kann, habe Geld ausgegeben und hatte die Idee, ihr ein Partykleid zu schenken. Das kleine Schwarze. Sie wollte zu einem tollen Silvesterfest und dafür sollte es ein. Es ist einfach gestohlen worden, von jemanden bei der Post. Denn Pakete und auch Briefe können sich ja nicht in Luft auflösen oder auf Schiffen über Bord fallen. Gut, das könnte schon vorkommen, aber das kam ja in diesem Fall nicht in Frage. Somit hatte meine Päckchen-Aktion für alle weiteren Jahre ein jähes Ende genommen. Irgendwann habe ich dann aber mit ihr und ihrer Familie gemeinsam Weihnachten gefeiert - zelebriert muss man schon sagen. Dänische Weihnachten –das ist so ganz anders, ohne Hektik und sehr heimelig, gemütlich –> hyggelig (sprich, ohne Betonung: ['hügli] – das Wort gibt es schön ewig lange, ist nicht neu, wie man vielleicht glaubt, nur weil es plötzlich in Deutschland so „in“ ist.