Weihnachtserzählungen - Olaf Euler - E-Book

Weihnachtserzählungen E-Book

Olaf Euler

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Beschreibung

Weihnachten ist für viele Menschen eine besondere Zeit und löst in ihnen verschiedene Gefühle aus: Vorfreude, Enttäuschung, Erwartungsdruck oder Besinnlichkeit. Vor allem die Einsamkeit wie auch die Verbundenheit kann an jenen Tagen besonders spürbar sein. Von dieser spannungsvollen Vielfalt handeln diese Erzählungen. Sie begleiten zehn Personen mit unterschiedlichen Bezügen zu diesem Fest bei einem besonderen Erlebnis, dass sich an den Weihnachtstagen abspielt. Es stellt sich heraus, dass sie alle etwas vereint: Die Sehnsucht nach Mitmenschlichkeit. Sie zu empfangen und sie zu stiften.

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Seitenzahl: 109

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Meinen Eltern

Helga & Jürgen

sowie meinen Geschwistern

Sarina, Mona & Florin

INHALT

VORWORT

SARAHS SEHNSUCHT NACH STILLE

WOLFS WEIHNACHT

Fabian

Wolfgang

Edith

Fabian

BRUNOS BRATEN

WEIHNACHTEN IM SCHAFSTALL

Nici

Debbie

Rebekka

Christine

JOSEFS TRAUM VOM FRIEDEN

VORWORT

Seit ich denken kann, blicke ich mit gemischten Gefühlen auf Weihnachten. Ich liebe den Geruch nach Tannennadeln und das gemütliche Miteinander bei Kerzenlicht, mich nerven aber die Hektik und manche Erwartungen an diese Tage. Als Kind habe ich die Vorfreude auf die Bescherung genossen, finde heute aber den Konsumrausch eher anstrengend. Zudem irritiert mich aufgrund meiner christlichen Prägung der Widerspruch zwischen dem heutigen Volksfest der idealisierten Kleinfamilie und dem Kern der Weihnachtsbotschaft. Geht‘s nicht darum, dass Gott seine Menschwerdung in bitterster Armut begonnen hat und sich darin insbesondere den Ausgegrenzten und Einsamen zuwendet? Wie wird es diesen Menschen wohl während der Festtage gehen? Das habe ich mich bereits als Kind gefragt.

Die folgenden fünf Erzählungen spielen an Weihnachten und zeichnen Bilder davon, wie verschieden diese Tage erlebt werden können.

Während die erste Geschichte an die heutige Zeit anknüpft, sind die mittleren Erzählungen eine kleine Zeitreise in die Jahrzehnte meiner Jugend. Sie spielen Ende der 1990er und während der 2000er-Jahre. Die letzte Geschichte ist wiederum eine ungewohnte Interpretation der Weihnachtsgeschichte.1

Ich weiß nicht, ob dieses Büchlein eine geeignete Lektüre für die Weihnachtstage selbst ist. Dieses Anliegen habe ich zumindest nicht verfolgt und es kann sicher auch zu anderen Gelegenheiten gelesen werden, um einen Blick auf diese besondere Zeit des Jahres zu werfen.

Ich danke meinen Freunden Maik, für seine eindrücklichen Fotos für das Buchcover, sowie Sascha für die hilfreichen Rückmeldungen zu zwei Geschichten. Und ich danke dir, dass Du einen Blick in dieses Büchlein wirfst. Ich wünsche dir anregende Gedanken beim Lesen dieser verschiedenen Erfahrungen an den Weihnachtstagen!

Rheinfelden, November 2025 Olaf Euler

1 Für interessierte Leser:innen möchte ich kurz auf die Verbindungen zu meiner Liturgie der Taumelnden (2023, BoD) hinweisen. Sarah nimmt später ein hohes politisches Amt ein (S. 25 ff.). Das ahnt sie aber zum Zeitpunkt der ersten Geschichte noch nicht. In der zweiten Erzählung wird die bereits angedeutete Lebenskrise von Wolf ausführlicher behandelt (S. 73 ff.). In Brunos Braten spielt Paul eine entscheidende Rolle (S. 97 ff.) und in der vierten Geschichte ist Nici eine der Hauptfiguren, die später in einem jungen Start-Up als Softwareentwicklerin Karriere machen wird (S. 19 ff.).

SARAHS SEHNSUCHT NACH STILLE

Manchmal wird das Herz von einer Vielzahl an Regungen wie mit Schlingen umspannt und zu allen Seiten gezogen, so dass es aufgrund der Wucht einer erbarmungslosen Gleichzeitigkeit zu zerreißen droht.

So erging es Sarah als sie am Schreibtisch in der Gästewohnung von Noahs Eltern saß und das Läuten einer Kirchturmuhr sie aus ihren Gedanken riss. Sie hatte sich gerade nochmals hingesetzt und nun blieben ihr keine zwei Stunden mehr, bis sie mit ihrem Partner und seiner Familie die musikalische Christvesper in der Nikolaikirche besuchen und sich ganz auf den Urlaub einstimmen wollte. Bis dahin hoffte sie, zumindest ein Grundgerüst für ihre Rede beim Neujahrsempfang erstellt zu haben, so dass ihr Laptop und auch ihr Kopf während der Weihnachtstage zur Ruhe kamen.

Sie wollte die freien Tage mit Noah genießen und ihm ungeteilte Aufmerksamkeit schenken. Es war das erste Mal, dass er sie mit zu seinen Eltern nach Leipzig genommen hatte und es war auch ihr erstes gemeinsames Weihnachtsfest. Noah hatte ihr versichert, dass es neben den familiären Feierlichkeiten genügend Zeit für ausgedehnte Spaziergänge und gemütliche Stunden auf der Couch vor dem Kamin gab. Doch es war gar nicht so einfach, aus dem Hamsterrad der letzten Wochen auszusteigen.

Sarah sehnte sich nach dieser besinnlichen Stille, dem Gefühl der zutraulichen Verbundenheit nach einem turbulenten Jahr.

Während sie einen Schluck aus ihrer Teetasse nahm und sich mit einem Blick aus dem Fenster sammelte, vibrierte ihr Handy. Es kam der erste Weihnachtsgruß mit kitschigen Bildern von ihrer Schwester, der den Auftakt einer Fülle an Nachrichten im Gruppenchat ihrer Familie nach sich ziehen würde. Daher wisch Sarah über den Bildschirm und aktivierte den Fokus auf »ungestörtes Arbeiten«. Nun war sie nur noch für Noah und ihre Mutter erreichbar.

Auf ihrem Laptop blinkten neue Benachrichtigungen bei Teams auf. Luca hatte ihrer Arbeitsgruppe unzählige Links zu Beiträgen sowie Screenshots von einigen häufig geteilten Memes und Äußerungen geteilt, die den Anschlag auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt thematisierten. Auch er arbeitete also noch am Heiligabend.

Sarah überflog kurz den Verlauf und schüttelte den Kopf: als Tatsachen formulierte Spekulationen, polemische Suggestivfragen, Verlautbarungen der Betroffenheit, hinter denen sich kaum mehr als politisches Kalkül verbarg.

In ihr brodelte es und sie atmete tief durch, als sie das Fenster schloss. Auch wenn sie Luca für seinen Einsatz dankbar war, würde sie sich mit diesem Thema heute nicht rumschlagen. Ausgenommen Lea würde sich bei ihr melden.

Eine innere Schwere legte sich wie eine Decke über ihre Wut. Sarah schluckte und griff schnell nach ihrem Smartphone, um Leas Kontakt noch als Ausnahme für den Fokus hinzuzufügen. Dann wendete sie sich erneut ihrer Rede zu.

Die letzten Monate waren für Sarah sehr arbeitsintensiv. Sie hatte im Sommer ihre Dissertation eingereicht, in der sie Best Practise für die Ausgestaltung von Friedensprozessen unter Einbindung der Zivilbevölkerung entwickelt hatte. Für den Forschungsteil hatte sie zwei Jahre in mehreren Graswurzelbewegungen mitgearbeitet und dort ethnografische Untersuchungen durchgeführt. Ihre Erfahrungen und Erlebnisse teilte sie von Anfang an über Reels auf Insta und in ausführlicheren Dokumentationen auf Youtube mit, ohne dass sie damit große Aufmerksamkeit erzielte.

Doch kurz nach der Abgabe ihrer Arbeit ging ein Clip von ihr viral, in der sie spontan und relativ frei über Rückschlüsse ihrer Forschung auf die Situation der deutschen Zivilbevölkerung nachdachte. Damals waren die Massendemonstrationen anlässlich der Correctiv-Enthüllungen über das Geheimtreffen in Potsdam bereits abgeklungen und das Ergebnis der EU-Parlamentswahl verdaut. Sarah diagnostizierte eine fehlende Sprach- und Verständigungsfähigkeit zu den drängenden gesellschaftlichen und globalen Herausforderungen als ein Kernproblem und stellte vage Überlegungen zu einer Überwindung dieser an. Über Nacht war sie zu einer Art Sprachrohr der Sprachlosen geworden.

Sarah starrte auf das leere Word-Dokument. Sie fühlte sich wie in der Mitte eines Kettenkarussells, umkreist von Ideen wie kreischende Kinder. Sie verpufften in Staubwolken, sobald sie ihr Fahrgeschäft anhielt und nach ihnen zu greifen versuchte.

Dann öffnete sie die Startseite von Perplexity und meldete sich an. Sie lud die Skripte ihrer bisherigen Ausarbeitungen, ihre Artikel sowie eine Zusammenfassung ihrer Forschungsergebnisse hoch und ließ die KI darauf aufbauend einen Entwurf für eine Rede mit der geforderten Themenstellung erstellen.

Mit ihrer neuen Reichweite kamen in den letzten Monaten Anfragen hinzu, die Sarah eigentlich trotz der zusätzlichen Arbeit genoss. Während sie nach der Verteidigung ihrer Doktorarbeit die Stelle an einem Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung antrat, den Umzug von Berlin nach Wuppertal bewerkstelligte und mit Noah den Modus für ihre Fernbeziehung finden musste, wurde sie regelmäßig auf Podiumsdiskussionen sowie in Talk-Shows und Podcasts eingeladen. Als sie dachte, dass es etwas ruhiger werden könnte, gab der Bundeskanzler das Koalitionsaus der Ampelregierung bekannt und sie wurde in eine spontan gegründete Arbeitsgruppe ihres Instituts berufen. In den Folgewochen war sie neben ihren neuen Aufgaben mit diesem neuen Projekt beschäftigt, die Wechselwirkungen zwischen der medialen Inszenierung politischer Parteien und der Meinungstrends auf Social-Media-Kanälen zu analysieren .

Eigentlich hatten sie als Arbeitsgruppe während der Weihnachtstage bis ins neue Jahr pausieren und den Diskurs im Nachhinein dokumentieren wollen. Doch dann kam der Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt dazwischen und es war allen klar, dass sie zumindest die wichtigsten Beiträge während der Tage sichern mussten, da eine spätere Rekonstruktion schwierig werden würde. Zum Glück hatte Sarah so einen engagierten Kollegen wie Luca im Team, der sich dieser Aufgabe zuvorderst annahm. Denn bei ihr kam noch eine weitere unvorhergesehene Einladung hinzu, die ihr ruhiges Weihnachtsidyll ins Wanken brachte. Gestern erst erhielt sie die Anfrage des Bundespräsidenten, beim Neujahrsempfang am 10. Januar 2025 eine Rede zu halten.

»Der Bundespräsident weiß, dass diese Einladung sehr spontan an Sie gerichtet wird. Er hat diese Programmänderung aufgrund Ihrer beeindruckenden Ideen erwogen, die in weiten Teilen der Gesellschaft Anklang zu finden scheinen. Er hält einen Beitrag von Ihnen zu diesem Anlass als enorme Bereicherung und freut sich, dass Sie die Einladung angenommen haben«, hieß es in der Mail, die auf eine telefonische Anfrage aus seinem Büro folgte.

Noch während Sarah den Anruf beendet hatte, sprudelte eine Energie durch ihren Körper, die sich in Form einer Gänsehaut auf ihrem Rücken niederließ. Voller Stolz erzählte sie Noah im Beisein seiner Eltern von der Einladung und hatte aufgrund seiner verhaltenen Reaktion direkt ein schlechtes Gewissen. Wo wollte sie denn diesen Termin noch unterbekommen?

Die freien Tage wurden nach diesem Brainstorming heute nicht weiter angerührt. Das hatte sie Noah versprochen und nun, mit etwas Abstand, bereute etwas in ihr zudem, sofort zugesagt zu haben. Während gefühlt das ganze Land bereits in friedlicher Weihnachtsstimmung verharrte, sah sie sich nun vor die Herausforderung gestellt, einen Vortrag über Möglichkeiten der stärkeren Aktivierung und Einbindung der Bevölkerung in politische Entscheidungsprozesse vorzubereiten.

Ihre Recherche zur Veranstaltung ergab, dass im Publikum wichtige Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft saßen. Widersprach das nicht dem Vorgehen, dass ihr einst vorschwebte? Sie sollte den Mächtigen referieren, wie sie die Gesellschaft trotz Informationskrieg stärker einbinden konnten und dabei die Stimme der Bevölkerung repräsentieren, anstatt eine Bewegung aus der Bevölkerung heraus zu initiieren. Unabhängig davon, dass es die Stimme der Bevölkerung längst nicht mehr gab. Was sollte ihr Beitrag da überhaupt bewirken?

Zudem sollten an dem Abend auch engagierte Bürger:innen aus der Zivilgesellschaft geehrt werden, die sich durch ihr Ehrenamt für das Gemeinwohl der Gesellschaft eingesetzt hatten. Aber auch dazu konnte Sarah sich nicht zählen. Sie war die letzten Jahre vor allem mit ihrer Karriere beschäftigt gewesen.

Sie überkam ein leichtes Schwindelgefühl, als würden die Kinder auf dem Gedankenkarussell um sie herumrauschen und sie mit erhobenen Zeigefingern und bösen Blicken beschimpfen.

Entsprach das alles – die Promotion, ihre Arbeit und die öffentlichen Auftritte – noch ihren einstigen Idealen oder ging es nicht letztlich um die Vorbereitung des nächsten Karrieresprungs?

Das Karussell wuchs vor ihren Augen an, die sich kreisenden Kinder verschmolzen mit ihren Sitzen und formten sich zu einer unheimlichen Gestalt in Richterrobe und dann bemerkte Sarah, dass sie hier das Kind war und sich auf der inneren Anklagebank verteidigen musste.

Aber vielleicht ließ sich beides auch miteinander verbinden! Schließlich hatte sie ihren Weg einst aufgrund ihrer Überzeugungen und Träume angetreten und dann folgte halt ein Schritt auf dem nächsten. Mit trotzigem Blick schüttelte sie sich, bis das Bild vor ihrem inneren Auge verlosch.

Sarah sehnte sich nach dieser friedlichen Stille, die innere Gewissheit und Zuversicht, ihren Träumen und inneren Ansprüchen die Treue zu halten.

Sie begutachtete das erste Ergebnis der KI und verlangte einen erneuten Versuch mit dem Prompt, sich anders als eine übliche KI zu verhalten. Anschließend verglich sie beide Entwürfe miteinander. Das Ergebnis war ganz akzeptabel und sie fragte sich kurz, weshalb Perplexity nicht einfach den Vortrag hielt?

Sie übernahm die Grundstruktur in ihr Word-Dokument, kürzte einen Großteil der Ausführungen und ergänzte weitere Ideen in Stichworten. Der Anfang war gemacht und Sarah atmete erleichtert auf.

Da Luca zwischenzeitlich auf Teams weitere Beiträge eingestellt hatte, sendete sie ihm eine Sprachnachricht: »Hey Luca, danke für deine ganze Recherche! Du wirst es nicht glauben, aber ich habe gestern eine Einladung vom Bundespräsidenten erhalten, auf einem Neujahrsempfang im Schloss Bellevue eine Rede zu halten. Verrückt, oder? Meinst du, du kannst mal über den Entwurf schauen und mir deine Gedanken dazu mitteilen?«

Während sie das Dokument in den Chat hochlud, vibrierte ihr Handy. Es war Lea und Sarah griff sofort nach dem Smartphone und las die Nachricht, während sie mit der Maus gleichzeitig auf Senden drückte.

»Meine Mum liegt immer noch auf der Intensivstation und es ist unklar, ob sie überlebt. Ich wechsle mich grad mit meinem Vater und meinem Bruder ab, so dass immer jemand bei ihr ist. Die letzten Tage waren so unwirklich und ich bin froh, dass ich den ganzen Medienrummel nicht mitbekomme. Danke für dein Nachhören und deine Anteilnahme! LG«

Tränen schossen in Sarahs Augen und sie überlegte kurz, Lea anzurufen. Viel hatte sie mit ihrer neuen Kollegin bisher nicht zu tun, wobei sie sich sympathisch waren und einige Male gemeinsam Mittag gegessen hatten.

Gestern hatte Lea die Arbeitsgruppe kurz informiert, dass sie den Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt miterlebt hatte, ihre Mutter nun im Krankenhaus lag und sie erst einmal Abstand brauchte. Schon da wollte Sarah sie anrufen und hatte doch gezögert. Sie wusste, wie es ihr gerade mit der Ungewissheit erging, aber auch was danach noch kommen konnte. Ein alter, vertrauter Schmerz krabbelte wieder aus ihrem Unterleib hervor und eine Träne kullerte auf die Tastatur.

Sarah klickte die Apps auf ihrem Laptop weg und schaute auf das Hintergrundbild ihres Desktops. Es war eine der ersten Aufnahmen vom James-Webb-Weltraumteleskop, das ihr Vater ihr letztes Jahr zugesendet hatte. Sie schluckte. Nein, es war schon zwei Jahre her. Er hatte das Bild mit seiner letzten Nachricht verschickt, kurz vor seinem Unfall. Sie arbeitete in der Zeit bei den Combatants for Peace im Westjordanland mit. Das war noch vor dem Massaker. Wie anders die Welt damals war.