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Die kleine Julia wächst recht kühl auf. Sie hat alles: Ein Fernseher, ein eigenes Zimmer, eine Spielekonsole, Unmengen an Puppen und mehr Taschengeld wie es für ein Kind ihres Alters nötig ist. Nur eins fehlt ihr... Liebe, Aufmerksamkeit, fürsorgliche Eltern, die nicht meinen mit Geld könne man alles regeln. So kommt es, dass Julia sich auf die Suche nach dem Christkind macht und viel erlebt. Dann trifft sie auf Kurt....
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Seitenzahl: 27
Veröffentlichungsjahr: 2014
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Sandra Hanslicek
Weihnachtswunsch der kleinen Julia
-wo die Liebe wohnt...-
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Einleitung
Julias Weihnachtswünsche
Der Brief an das Christkind
Die Suche beginnt
Die verbotene Strasse
Der alte Mann
Die Eltern
Das Wiedersehen
Impressum neobooks
Strahlende Kinderaugen zu Weihnachten? Nicht immer sind es Puppen,
Autos, Spielekonsolen, Süßigkeiten, große Weihnachtsbäume, Bücher oder gar Geld was Kinder glücklich macht.
Oft wünschen sich Kinder, die eigentlich fast alles haben, ganz andere Dinge!
Die Geschichte der kleinen Julia führt uns deutlich vor Augen das es andere Werte gibt, die wichtig für ein kleines Kind
sind.
Julia wächst finanziell behütet, aber trotzdem recht kühl auf.
Sie hat alles: Ein Fernseher, ein eigenes Zimmer, eine
Spielekonsole, Unmengen an Puppen und mehr Taschengeld wie es für ein Kind ihres Alters nötig ist.
Nur eins fehlt ihr...
Liebe, Aufmerksamkeit, fürsorgliche Eltern, die nicht meinen mit Geld könne man alles regeln.
Noch 2 Tage bis zum heiligen Abend. Julia sitzt in ihrem Zimmer auf dem Boden, inmitten ihrer unzähligen Puppen und spielt - Mutter - Vater - Kind. In der Schule war Weihnachtsfeier und es wurden selbstgebackene Kekse verschenkt, die nun auf Julias Nachttischchen stehen. Noch nie hatte die Mutter des kleinen Mädchens
Kekse selbst gebacken. Die Eltern die
6 jährigen
sind zu sehr beschäftigt, beide sind voll berufstätig und haben wenig Zeit für solche Dinge. Nicht das es Julia schlecht ginge. Sie bekommt alles
...
, alles was man kaufen kann!
Wie gut die duften
...
Julia hält zum wiederholten Male die Nase an die Tüte. Nein, essen will sie die nicht. Es ist ihr wichtiger, dass die Plätzchen einen weihnachtlichen Duft in ihrem Zimmer verbreiten.Sie verlässt ihr Zimmer und geht durch den großen Flur hinunter in die Küche um sich etwas zu Essen zu holen. Marion, die Mutter der Kleinen, telefoniert. Vermutlich organisiert sie ein Neujahrstreffen mit den Frauen der Geschäftspartner ihres Mannes. Das tut sie jedes Jahr. Die feine Gesellschaft möchte immerhin unterhalten werden.
Julia schüttelt imvorbeigehen den Kopf. Ist sie erst einmal groß, möchte sie keinen Prinzen und sie möchte auch keine Prinzessin sein. Sie möchte einen Mann der einen nicht verantwortungsvollen Beruf hat wie ihr Vater. Ja, genau! Einen Bäcker wünscht sie sich, sobald sie erwachsen ist. Er würde ihr zu Weihnachten Kekse backen und das ganze Haus würde duften. Das wäre toll!
Alex, Julias Vater ist ein renommierter Schönheitschirurg. Von klein auf hat Julia den Zeitdruck, die Verpflichtungen, den Stress und die geschäftliche Auftritte, die noch im alten Jahr erledigt werden mussten, mitbekommen. Da wird eine neue Nase verschenkt, dort ein neuer Busen usw. Einmal fragte das Mädchen ob ihr Vater auch verletzte Personen wieder schön macht. Nein, das tat Alex nicht. Das würde nicht genügend Geld einbringen. Er war inzwischen so bekannt, dass er sich seine Patienten aussuchen konnte. Julia war erschrocken über diese Antwort. Durften Menschen mit weniger Geld nicht schön gemacht werden?
