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Das Leben hält oft Aufgaben bereit, an denen manch einer zu scheitern droht. Aber der Mensch bekommt diese nur, weil diese Aufgaben zu lösen sind. Der Schlüssel ist Vertrauen, Liebe und Mut. Das Leben ist einfach nur schön. Es kommt nur immer auf die Sichtweise an und wie man zu sich selbst steht.
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Seitenzahl: 146
Veröffentlichungsjahr: 2017
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Der Beginn mitten im Leben
Mutter
Ein Stück Lebensstraße
Begeisterung
Das pure Leben
Die perfekte Waage
Der Brief: Meine liebe Mutti
Brief an eine Freundin - Erinnere Dich
Sinn der Ruhe
Bist du da?
Lebens-Tanz
So ist es
Ein Abend mal anders
Wunderbare Augenblicke
Irdische Termine - Himmlische Unterstützung
Für dich
Melodie der Worte
Der Sinn des Lebens
Schmetterlinge
Liebe ist manchmal nicht genug
Himmelsküsse
In diesem Moment
Land des Lichts
Leise Stille
Mit Flügeln fallen
Tief berührt
Ehrlichkeit
Meine liebe Familie
Mein Traum - Mein Zuhause
Alles zu nah beieinander
Seelenkuscheln
Dunkel wie hell
Winterliche Zeit
Dankbar für den Frieden
Für eine liebe Seele
Eine besondere Wahrnehmung
Und dann weißt du es
Tränentanz unterm Regenbogen
Zeit zu Vertrauen
Meine Entscheidung
Willkommen
Seelensprung
Groß und Klein
Was solls?
Zu stolz, um aufzugeben
Tränen der Wahrheit
Stille und Ruhe
Trauer und Glück dicht beieinander
Über die Autorin
»Schreibe mal über dich, dein Leben. Schreib mal über die alltäglichen Dinge«, sagen sie.
Witzig, nur wo soll ich da anfangen? Bin ja nimmer die Jüngste, lach. Ich habe schon das eine oder andere erlebt, wie jeder halt. Aber was soll an meinem Leben denn so anders, besonders sein?
»Schreibe doch einfach mal drauf los von deinem Alltag«, heißt es. »Schreibe so wie du sprichst.«
Klar, als ob zum Beispiel die Autofahrt von neulich die anderen auch so lustig finden wie mein Mann und ich?
Mein Mann ... klingt das schön. Noch immer geht mir mein Herz auf, wenn ich es ausspreche. Und ich sage es so oft wie möglich ... mein Mann.
In dem Jahr, als ich ihn 2003 kennenlernte, da fing ein komplett anderer, neuer Lebensabschnitt für mich an.
Zwei Ereignisse, die quasi neu geboren wurden und die langsam, immer mehr gewachsen sind, unveränderlich. Nicht nur der Liebe wegen oder dem Umzug ein Jahr später, auch nicht, das ich ein Stiefsohn dazu bekam. Obwohl auch das eine Umstellung war, von zwei auf vier Personen.
Für meinen Sohn konnte es nicht besser laufen, ein neuer großer Bruder, eine Oma, die mit im Haus lebte und der neue Papa, der heute mein Mann, auch auf dem Papier, ist. Er hat mir geholfen, mich zu der Person werden lassen, die ich heute bin.
Ohne, dass er es wusste, hat er mich verändert, in dem er mich so leben ließ, wie es für mich richtig war. Ich durfte sein, wie ich war, mit all meinen Macken. Er hat niemals versucht, aus mir eine andere Person zu machen. Nicht immer kam er mit meinem Tempo mit, konnte allzu oft nicht verstehen, was ich von mir gab, doch fanden wir uns immer wieder, er hörte mir zu und gab mir oft das Gefühl, das ich alles machen und erreichen kann, was ich möchte. Gerade in Bezug auf das zweite Thema, in das ich mehr oder weniger hineingeschubst wurde.
2003 war nicht nur das Jahr der neuen Liebe, auch des Abschiedes vom alten Leben. Und das kann man wortwörtlich nehmen. Denn, was ich niemals für möglich hielt, war ich am Ende meiner Kräfte, meine Akkus waren leer, sogar schon im Minus-Bereich. Und so ging ich, mit der neuen Liebe in meinem Herzen, in eine Klinik.
In dieser langen Zeit, ohne mein Kind und dem neuen Teil meines Lebens, öffnete sich eine Tür, von der ich noch nicht mal ahnte, das es sie geben könnte. Die Tür in die spirituelle Welt.
Klar habe ich von all den Geschöpfen gehört, den Elfen und Kobolden und anderen Wesen. Von den Engeln und all den Geschichten um diese Wesen. In vielen Märchen und Geschichten kommen sie vor und in den Filmen sehen sie wunderschön aus. Mir gefielen schon immer Engel und all die Helferlein, die für uns Menschen Gutes tun. Aber mal ehrlich, wer denkt denn im Ernst daran, mit ihnen zu sprechen, diese Geschöpfe um Hilfe zu bitten oder ihnen zu danken?
Das Mystische, das anders sein, war schon immer in mir. Nur, dass es eher eine Ahnung war, ein kleiner Funke, der sich erst entzünden musste. 2003 tankte ich neue Kraft für den Körper, den Geist und vor allem für die Seele. In der Klinik erholte ich mich vom Leben, das mir alle Kraft zu rauben schien. In dieser Klinik damals war es nun so, dass dort eine Frau mit besonderen Kräften war, die mir meine erste Gabe freisetzte, ohne das ich wusste, dass in mir so etwas Tolles verborgen ist.
Wie auch immer dies geschah, was auch immer sie genau gemacht hat, ich weiß es nicht. Ich weiß nur noch eines, das meine linke Hand wie verrückt krabbelte, das es in der Handfläche so sehr juckte, das ich dachte, ich müsse sie loswerden, diese Hand. Als ich die Frau dann fragte, was sie da angestellt und was das zu bedeuten hat, war ihre Antwort:
»Ich habe deine Kräfte rückgekoppelt, du kannst Schmerzen nehmen. Die linke Hand nimmt, die rechte Hand gibt. Wasche nach jeder Behandlung deine Hände, bis zum Ellenbogen.«
Fertig, mehr gab es nicht an Information. Später wurden mir die Antworten gegeben, auf alle Fragen in Bezug auf meine erste Fähigkeit, an die ich mich erinnern durfte.
Ja klar, weil das so einfach geht, weil ausgerechnet ich so etwas kann. Was bitte soll denn das nun genau sein?
Und dann der Gedanke in mir ... Hey, cool, dann müssen andere nimmer zum Doc.
Ich habe es dann bei einer Freundin getestet in der Klinik. Was soll ich sagen, es hat doch tatsächlich geklappt. Von da an war ich immer auf der Suche nach möglichen Testpersonen.
Auch, als ich wieder Daheim war, bin ich zum Beispiel zu Kollegen hin und habe nach deren Zustimmung die Hand auf die schmerzende Stelle gelegt, nur fünf Minuten und schon war der Schmerz nimmer da.
Ich war so hin und weg, so sehr begeistert, das ich mich am liebsten auf den Marktplatz gestellt hätte.
»Leute kommt, ich kann euch die Schmerzen nehmen.«
Dieses Wissen, dieses Gefühl war so unglaublich schön und es sollte noch besser werden. Das Wissen sollte mehr werden, das Können sich verändern.
Aber eines ist bis heute geblieben, dieses unglaubliche Staunen, was alles in mir steckt, was alles möglich - machbar ist. Denn in all den vergangenen Jahren hat sich so viel verändert.
Man kann es mir nicht wirklich ansehen, aber wer mich kennt, bemerkt den Unterschied. Ganz langsam hat sich die Gabe ›Schmerzen zu lindern‹ verändert.
Ich fand immer mehr durch Zufall heraus, was ich auch bei mir bewirken kann. Sei es der Kopfschmerz, der wegging, der Mückenstich dann nimmer juckte, was auch immer es war, ich fand es einfach nebenbei heraus.
Der Zufall wurde mein ständiger Begleiter, mein Freund. Ja, ich weiß doch, dass es keine Zufälle gibt, dass alles so kommt, wie es für jeden einzelnen richtig ist. Ob es das Wissen, das Tempo oder das Leben überhaupt ist.
Es war für mich, im Rückblick, als ob sich die Tür langsam, Stück für Stück immer mehr öffnete. Und ich somit immer mehr erkennen konnte, ich in einem riesigem Haus immer mehr Zimmer entdeckte, jedes anders eingerichtet. Je öfter man dieses schon bekannte Zimmer betrat, desto mehr Einzelheiten konnte man erkennen.
Und so ist es auch bei mir. Ich habe noch immer Lehrer, die mich an die Hand nehmen und mir die spirituelle - mediale Welt zeigen. Mir erklären, was in der irdischen Welt auch jeder weiß, nur eben anders.
Zum Beispiel weiß jeder, tust du Gutes, kommt es zu dir zurück, genauso verhält es sich natürlich mit dem Ungutem auch. Selbst wenn man es nur denkt, dann verfestigen sich diese Gedanken und treten in die eigene Welt ein. Nicht immer gleich und sofort, manchmal dauert es ein Weilchen, aber die Rechnung wird präsentiert.
Dies habe ich an mir sehr schmerzhaft spüren müssen. Ich musste lernen, meine Gedanken und Gefühle nicht unkontrolliert schießen zu lassen. Darauf zu achten, was ich damit anrichten kann, bei mir und bei anderen. Denn, wenn man ein schlechten Wunsch äußert für eine andere Person, dann kann dieser sich sehr wahrscheinlich erfüllen, zudem kommt diese Wunschenergie zu dem Ursprung zurück und das in doppelter Ausführung.
Bei mir traf diese Energie immer wieder meinen Körper. Nicht, dass ich oft jemandem etwas Schlechtes wünschte, da reichten schon negative Gedanken zu anderen oder gar sich selbst gegenüber. Und bis ich das kapiert habe, mussten viele Tränen fließen, Lehrgeldtränen.
Bei mir haben sich meine Gaben ineinander vermischt. Mein Schreiben fing mit sechzehn schon an, als ich ein Brief aus Liebeskummer schreiben wollte und immer wieder Reime - Zeilen - da standen. Ich war nicht fähig auch nur einen normalen Satz zu Papier zu bringen.
Meine Schreib-Gabe hat sich bis heute so verfeinert, das ich erspürte Gefühle - Emotionen aufschreibe, um anderen zu helfen, sich selbst zu verstehen, sich selbst so zu sehen, wie sie wirklich sind.
So, wie meine Seele die andere Seele erspürt und wahrnimmt. Die Zeilen, die ich für eine andere Seele schreibe, können befreien und trösten. Manchmal schreibe ich auch für verstorbene Seelen. Wenn mir von einer Situation berichtet wird oder mir jemand seine Lebensgeschichte schildert, dann ist eine Verbindung da, wo ich heute noch nicht weiß, wie das funktioniert. Aber ich fühle dann einfach das, was ich in Worte verpacken kann. Und das ist echt mal so unglaublich abgefahren, dass ich wohl niemals aufhören kann, mich zu wundern und zu freuen.
Dies wandelt sich dann in ein Gedicht, in einen längeren Text, in Zeilen die immer und zu jeder Zeit entstehen können. Ob es nun in der Arbeit ist oder schon beim Einschlafen, oder gar im Bad beim Zähne putzen.
Wenn die Engelchen mir etwas zuflüstern, muss ich es einfach aufschreiben.
Ja, die Engelchen ... wie kann ich denn an Engel glauben, mit ihnen reden und sie um Hilfe bitten, wenn ich nicht an Gott glaube, nicht an den einen Gott?
Ehrlich? Es ist halt so, für mich gibt es eine göttliche Quelle, die in sich alles hat und vereint, von der man sich alles erbitten und wünschen kann.
Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun, nicht für mich. Und das Tollste ist, sehr oft bekommt man eine Antwort, eine Bestätigung, dass das Beten nach oben etwas bringt.
Zum Beispiel sage ich immer: »Liebe Engel, ich brauch bitte einen Parkplatz, da wo ich immer stehe beim Einkaufen, danke.« Was soll ich sagen, klar ist da ein Platz für mein Auto. Und selbst wenn nicht, da wo immer, dann hat ein Anderer ihn dringender gebraucht, weil er es eiliger hatte oder nicht gut zu Fuß war.
Leider gehen manche Wünsche nicht in Erfüllung, wenn zum Beispiel ein Mensch sterbenskrank ist. Auch das musste ich lernen. Dann gehört es zu dessen Lebens-Seelenplan, so von der Erde zu gehen. Was ich jedoch machen kann, ist darum bitten, dass es so schmerzfrei wie möglich ist. Das sie sich ohne Leiden verabschieden dürfen von ihren Liebsten. Dann bitte ich auch die Heilengel um Hilfe, dass beide Seiten Heilung erfahren, für die gehende Seele und für die, die hier zurückbleibt. Das kann jeder für den Anderen tun. Das muss man nicht laut aussprechen, es reicht, dies zu denken. Und doch hat das gesprochene Wort immer mehr Macht. Das ist ein gutes Stichwort, Macht.
Jeder Gedanke hat die Macht in dieser Welt Gestalt anzunehmen. So unglaublich es klingt. Schon klar, dass kein Dino dann vor dir steht, da kann man sich irre wünschen und denken. Ich rede von den alltäglichen Dingen, von dem Zwischenmenschlichen, von den sogenannten Kleinigkeiten, die das Leben liebenswerter machen. Es gibt da aber auch ein paar kleine Regeln, die unbedingt eingehalten werden sollten.
Ich machte die schmerzliche Erfahrung, dass es auf die richtige Formulierung ankommt.
»Ich will keine Geldsorgen haben.«
»Was kommt oben an?«
»Ich will Geldsorgen haben.«
Denn das Universum kennt das ›Nein‹ und ›Nicht‹ so gar nicht. Und das gilt so ziemlich für alle Wünsche und Gebete. Das Beste daran ist, dass jeder, aber auch wirklich jeder in diesen großen, unendlichen Wunschtopf greifen kann. Und jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich.
Ja, ich weiß, ich rede es mir leicht und ich habe ja so gar keine Ahnung. Von wegen, aber das ist eine andere Geschichte. Ich weiß, wovon ich rede, denn sonst würde ich es nicht tun. Eine meiner Gaben ist meine Stärke, mein unsterblicher Wille, mich nicht unterkriegen zu lassen.
Da half es mir schon immer, ein Empath zu sein. Was ich früher natürlich nicht wusste. Das ist eine Gabe, die ein Segen und Fluch zugleich sein kann. Denn wenn du es nicht weißt, oder nicht damit umgehen kannst, bist du verloren. Du fühlst eins zu eins dein Gegenüber. Und das kann ganz klar nach hinten losgehen. Bei mir ist es im Heute ein Segen, denn ich hatte tolle Lehrer. Einer von ihnen sagte mir, dass ich eben ein Empath bin, das ich ein Verstärker meines Gegenübers bin. Das erklärt so einiges aus meinem Leben.
»Nun ja, mach das Beste aus dem, was du hast und höre auf zu jammern. Wenn du willst, dass sich etwas ändert, dann musst du es ändern.« Das sage ich so ziemlich jedem, manchmal durch die Blume und manchmal auch ohne Schonbezug.
Ich weiß, dass es sehr oft nicht leicht ist, Dinge oder gar sich selbst zu ändern, aber mal ehrlich, wenn ich es konnte, wenn ich es schaffte, an mir zu arbeiten, wieso sollte es dann ein anderer nicht schaffen?
Ein Wenn und Aber und Wieso und Weshalb sind für mich nur Ausreden. Denn ohne ein Versuch, sich auch nur zu bemühen, ist es eine Sicherheit am Scheitern.
Mit den Gaben ist es so, dass sie ungefragt in dein Leben kommen. Sich zeigen in einem Moment, in dem du niemals damit rechnest. Sie waren schon immer in mir und ja, auch in dir. Wenn die Zeit reif ist, werden sie sich zeigen. Denn erst musst du reif dafür sein, um mit ihnen zu arbeiten, mit ihnen umgehen zu können.
Erst musste ich lernen, für mich selbst zu sorgen und kämpfen zu können. Und so kann ich jetzt für andere da sein, mein Gegenüber sehen mit dem Herzen und von Seele zu Seele zu verstehen.
Weil ich jede Seite dieser Welt kenne und weil ich in die Anderswelt hineinsehen durfte.
Meine Gaben stärken meinen Willen und mein Wille stärkt meine Gaben.
Es ist egal, wie alt du bist, es ist egal, wo du wohnst, das Band zu deiner Mutter ist auf immer in diesem Leben spürbar. Es ist nicht egal, ob sie dich geliebt hat, noch immer liebt. Es ist nicht egal ob sie dich umsorgt oder für dich da ist in jeder Sekunde, in der du sie brauchst.
Das Band zwischen Mutter und Kind ist unzertrennbar. Die Mutter liebt dich, verzeiht dir alle Fehler. Sie begleitet jeden Schritt, den du gehst, sie ist Stütze und Fallschirm zugleich.
Die Mutter küsst dir die Schmerzen weg und pustet die Schatten in ihr Zuhause zurück. Wenn du nachts aufwachst und weinst, weil in deinen Träumen die Unwesen fangen spielen, du aber die Gejagte bist, kuschelt die Mutter solange mit dir, bis du wieder in den Schlaf findest. Deine Mutter ist Trost, wann immer du Trost brauchst. Deine Mutter ist Honig, wenn du im Zitronensaft landest. Deine Mutter ist die Bremse, wenn dein Weg abschüssig ist. Deine Mutter ist die Wolke, wenn es im Augenblick zu hart ist. Deine Mutter ist der Regenbogen am Himmel, wenn du vergessen hast, wie bunt das Leben ist.
Deine Mutter hat auch mal Ruhe verdient, du aber als Kind bemerkst es nicht. Du siehst ihre Erschöpfung nicht, du kommst gar nicht auf den Gedanken, das deine Mutter Energie und Kraft auftanken muss.
Als Kind siehst du in deiner Mutter eine Göttin, eine Kriegerin, den Engel und die einzige Königin. In deinen Augen ist die Mutter unendlich in ihrer Liebe.
Du wirst größer, du wirst erwachsener und du sieht deine Mutter anders. Deine Mutter ist nicht mehr im Nebenzimmer, du kannst sie nicht mehr immer rufen und deine Mutter kann dich nicht mehr in ihren Armen wiegen, weil du schon so groß geworden bist. Dann ist es ein Segen, wenn deine Mutter dir eine Freundin sein kann.
Sie ist und bleibt Mutter, mit all ihren Fasern, mit all ihrem Denken und Sein. Deine Mutter sieht, was aus ihrem kleinen Schatz wurde und ist stolz.
Vielleicht hat sie nicht in jede Station deines Lebens schauen können, das wollte sie auch nie, denn sie selbst war mal wie du, das Kind ihrer eigenen Mutter.
Nun bist du vielleicht selbst auch Mutter, hast das Glück und den Segen, ein Kind geboren zu haben. Du liebst dieses Kind und du würdest dein eigens Leben hergeben, ohne zu zögern. Du bringst dein Kind ins Bettchen, singst ein Schlaflied und du liest ihm Geschichten und Märchen vor.
Wenn es hinfällt, es sich nach deinem Trost sehnt, kannst du ihm das Aua wegzaubern. Die Tränchen werden von dir weggeküsst und das Fieber weggestreichelt. Du rennst mit deinem Kind barfuß über die Wiese, spielst verstecken und springst mit ihm in Pfützen, die so hoch spritzen, dass das kleine Gesichtchen ganz nass wird.
Ihr lacht und weint zusammen, Ihr streitet und verwünscht euch. Ihr findet immer wieder zueinander, weil die Liebe sich immer wieder findet.
