Wenn Frauen lieben - Sandra Olsen - E-Book

Wenn Frauen lieben E-Book

Sandra Olsen

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  • Herausgeber: BookRix
  • Kategorie: Erotik
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2022
Beschreibung

Ruth, ein streng religiös erzogenes Mädchen, hatte seit Kind auf, den gleichen Freund. Nach dem Schulabschluss zog sie in eine andere Stadt und traf dort auf Monika, die sich selbst, als böses Mädchen bezeichnete. Beide wohnten in einer WG, um sich die Miete zu teilen. Eines Tages drehte Ruth fast durch, denn ihr jahrelanger Freund, er hatte mit ihr Schluss gemacht, weil er bei einer anderen Frau das bekommen hat, was Ruth ihm aus religiösen Gründen immer verweigert hat. Sie warf alle guten Vorsätze über den Haufen, vergas ihre streng religiöse Erziehung und wollte jetzt nachholen, was sie in all den Jahren versäumt hatte. Sie erzählte, als sie mit achtzehn Jahren ihre Mutter nach der Pille gefragt habe, schlug ihr diese vor, sie sollte mit einem Blatt Papier verhüten, das ginge auch. In ihrer Firma lernte Ruth dann einen älteren Mann kennen, der mehr als doppelt so alt war, wie sie, der sie einmal zum Essen ausführen wollte. Jetzt wollte sie sich an ihrem langjährigen Freund rächen und ließ sich einladen. In dieser Nacht lernte sie das Leben von einer ganz anderen Warte aus kennen. Sie stellte fest, dass sie aufgrund ihrer Erziehung, vieles im Leben versäumt hatte, und wollte es nun nachholen. Ihre Freundin Monika unterstützte sie dabei und half ihr, eine ganz andere Seite des Lebens kennenzulernen. Aus dem einst so braven, wohlerzogenen und religiösen Mädchen, wurde eine junge Frau, die ohne Hemmungen leben wollte. Und ausgerechnet verhalf ihr dazu ein sehr alter, ebenfalls sehr religiöser Mann.
Was Ruth alles versäumt hatte, wie sie es nachholen wollte und wie ihr Monika dabei helfen sollte, und auch, wie sie mit einem einfachen Stück Papier verhüten sollte, das können sie hier selbst erlesen.

Viel Spaß beim Lesen

Sandra Olsen

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Sandra Olsen

Wenn Frauen lieben

Gutes Mädchen, böses Mädchen und ein älterer Mann

BookRix GmbH & Co. KG81371 München

Alle Rechte vorbehalten

Gutes Mädchen, böses Mädchen und ein älterer Mann

 

 

 

 

 

 

 

Ruth war traurig und wütend zugleich.

 

„Er hat mich wegen einer Französin verlassen, wegen einer billigen Französin, dieses Arschloch!“, schimpfte sie und sah von ihrem Bildschirm auf. 

 

Man sah ihr den Ärger in ihrem Gesicht an.

 

„Nachdem ich sechs Monate auf ihn gewartet habe, hat das Arschloch jetzt Schluss gemacht!“

 

Ich setzte mich neben meine schimpfende Freundin und legte meinen Arm tröstend um ihre Schultern.

 

„Es tut mir so leid, Ruth“, versuchte ich sie zu trösten, „vergiss ihn doch einfach, du kannst es doch nicht mehr ändern.“

 

„Ich wette, sie macht ein paar französische Sachen mit ihm, das hat ihm immer schon sehr gefallen!“, schimpfte sie weiter voller Zorn.

 

Und wütend schimpfte sie weiter:

 

„Wahrscheinlich lutscht sie auch seinen Schwanz und macht mit ihm alles Schweinische, ich habe sechs Monate verschwendet Monika, stell dir vor, ich habe sie einfach so verschwendet!“

 

„Sechs Monate, Monika, einfach so verschwendet, am liebsten würde ich ausgehen und mir irgendeinen Typen suchen, mit dem ich bedeutungslosen Sex haben kann, nur um mich an diesem Arschloch zu rächen!“

 

Ich lachte, aber sie nicht, ihr war es nicht zum Lachen, als sie das herausbrüllte.

 

„Vielleicht würde ich sogar seinen Schwanz lutschen“, fügte sie noch wütend hinzu.

 

„Du hattest also nie Oralsex mit deinem Freund Dieter?“, fragte ich sie erstaunt.

 

„Nein, wir waren alle auf christliche Familie aus, bumsten ja, aber nur mit Kondom, und wir hatten auch schon Heiratspläne.“

 

Ruth war die Tochter eines Predigers aus Holland, und sie war seit Monaten bereits meine Mitbewohnerin in einer Mädels-WG. 

 

Obwohl wir nur wenige Kilometer voneinander entfernt aufgewachsen waren, haben wir uns tatsächlich online hier in Heidelberg erst kennengelernt. 

 

Wir waren innerhalb einer Stunde nach unserem ersten Treffen, bereits gute Freundinnen.

 

Sie war ein aufgewecktes, hübsches, energisches Mädchen, mit großen Augen und perfekter Haut. 

 

Ruth lächelte leicht und oft, ihr Lachen war ansteckend, und ihre Grübchen hervorstechend.

 

Sie war auf eine natürliche, ungekünstelte Weise, sehr sexy, sie war groß, schlank und hatte lange dunkelbraune Haare.

 

Das Mädchen aus Holland trug seit ich sie kannte, eines dieser silbernen Keuschheitsarmbänder am Arm, und ein kleines goldenes Kreuz, an einer ebenso goldenen Kette, um den Hals. 

 

Damals fragte sie mich nach dem Weg zu einer Kirche, wo sie am nächsten Morgen zur Messe gehen wollte, aber ich wusste keinen, weil ich nie hinging.

 

Ich sagte ihr damals bereits, dass ich nicht in die Kirche gehe, einen Freund habe, und den Sex mit ihm, sehr bevorzuge und auch genießen würde. 

 

Sie sah leicht schockiert aus, akzeptierte aber mein Recht, meinen Lebensstil selbst zu wählen, und meinen, für sie sündhaften Angewohnheiten, nachzugehen.

 

In den nächsten Monaten kamen wir uns dann näher. 

 

Eigentlich war ich ein wenig heiß auf sie, immer und überall versuchte ich sie, nackt zu sehen, denn sie hatte eine knabenhafte Figur. 

 

Wenn ich sie einmal nackt sah, schaute ich immer schnell hin, ob sie doch nicht doch, ein männliches Glied vor mir versteckte.

 

Und jedes Mal, wenn mir das glückte, wurde ich innerlich aufgeregt und feucht zwischen meinen Beinen.

 

Ich konnte es nicht glauben, und es war überraschend für mich, weil ich mich noch nie zuvor, zu einer anderen Frau, hingezogen fühlte.

 

Sie war einfach gut, ein wirklich gutes und braves Mädchen. 

 

Nicht, weil sie betete und keine Affären hatte. 

 

Nein, sie leistete Freiwilligenarbeit an den Wochenenden und Abendenden, sie sammelte für wohltätige Zwecke, sie tat die Dinge, von denen die Christen sagen, dass sie diese einfach tun sollten, aber selten, sie dann auch wirklich tun, also, ihren Reden, keine Taten folgen ließen. 

 

Ruth betete vor dem Schlafengehen und bat um Gnade vor den Mahlzeiten, das hatte mich anfangs sehr genervt, aber ich habe mich bald an ihre seltsame Art gewöhnt und sie akzeptiert.

 

Ich bin ein glücklicher Sünder und möchte nicht so leben, wie meine Freundin lebte.

 

Ich habe große Titten und blonde Haare, gehe mit Männern aus und schlafe mit ihnen, wann, wo und wie oft ich es will, wenn ich Lust dazu habe, und frage keinen, um Erlaubnis dazu.

 

So war es schon immer und so sollte es auch bleiben.

 

Auch trinke ich Alkohol und gehe definitiv, nicht in die Kirche, und ich habe den Namen des Herrn, ziemlich oft missbraucht.

 

Sehr oft beim Fluchen und ficken, wenn ich mich nicht mehr zurückhalten konnte und einen Orgasmus erlebte.

 

Ruth hatte mir erzählt, dass sie bisher nur einen Liebhaber gehabt hatte, er war ihre Jugendliebe, buchstäblich, einen Chorknaben aus dem Kirchenchor.

 

Dieter wäre der hübscheste Junge unter all diesen Sängern gewesen.

 

Er war wegen einer dieser kirchlichen Wohltätigkeitsveranstaltungen nach Metz gefahren, während sie für ihren neuen Job, nach Heidelberg kam, und bei mir eingezogen war, weil sie eine Wohnung suchte.

 

Sie hatte das Inserat gelesen, das ich in der Tageszeitung aufgegeben hatte, denn meine andere Mitbewohnerin war zu ihrem Freund gezogen und ich suchte eine neue Mitbewohnerin, um sich die Miete, die in Heidelberg sehr hoch ist, zu teilen.

 

Ruth und ihr Chorknabe Dieter, sie waren so fest zusammen, dass sie auch bald heiraten wollten.

 

Ich hatte solche Dinge nicht im Kopf, ich wollte mein Leben noch recht lange als Single genießen.

 

Wenn mich jemand dumm anquatschte, sagte ich immer, es gibt so viele Männer auf der Welt, die muss ich alle noch ausprobieren, und mir dann den Besten davon aussuchen.

 

 

 

2. Kapitel

 

 

 

 

 

 

 

„Ich will einen heißen jungen Kerl mit einem großen Schwanz und viel, sehr viel Geld“, das waren jetzt die Forderungen, die Ruth an sich selbst stellte. 

 

„Und ich werde ihm sogar seinen dicken Schwanz lutschen …“

 

Sie hielt inne, schockiert über sich selbst, was sie da eben gerade laut vor sich hingesagt hatte.

 

„Gut, dass eben mein Papa nicht hier ist und es gehört hat“, sagte sie dann leise zu sich selbst.

 

„Das mit Schwanz lutschen, das streiche ich wieder, er muss nur viel Geld haben.“

 

„Geld, seit wann interessiert dich Geld?“, fragte ich Ruth erstaunt, denn so kannte ich sie gar nicht.

 

„Dein Maßstab war doch sonst immer, alles mit den Armen teilen, und dann auch noch keusch leben.“

 

 „Nun, wenn ich fantasiere, kann ich wählerischer sein, da tue ich nichts Sündhaftes“, argumentierte sie.

 

„Dieser Ort ist eine Müllhalde, wir verdienen etwas Besseres, als das, was du gerade vorgeschlagen hast, junge Typen mit großen Schwänzen und vielen Geld, sind eine Nervensäge“, meinte ich, denn ich wusste, wovon ich redete.

 

„Wirklich?“, wunderte sie sich, „hast du schon Erfahrung damit?“

 

Ich lachte heftig und sagte zu ihr:

 

„Nein, nicht wirklich, ich weiß nur, wenn sie große Schwänze haben und auch noch viel Geld, dann sind sie nicht treu und sie gehören dir nicht alleine.“

 

„Für ihr großes Geld bekommen sie an jeder Ecke der Stadt, ein geiles Weib, das sich ihnen an den Hals wirft, und genau das nutzen sie schamlos aus“, versuchte ich ihr klar zu machen.

 

Ich sprach aus meinem reichlichen Erfahrungsschatz.

 

„Was ist mit Schwarzen, ich habe einmal gehört, sie hätten so große Schwänze, sind sie wirklich größer?“, fragte Ruth eifrig.

 

Hoppla, denkt sie denn wirklich, ich hätte damit Erfahrung?

 

„Ich weiß nicht, ich war noch nie bei einem, wenn er nackt war, für eine statistische Analyse müsste ich einige von ihnen ausprobieren und genau vermessen“, lachte ich.

 

„Wirklich nicht, du hattest noch nie einen schwarzen Liebhaber?“, wollte Ruth jetzt von mir wissen.

 

„Ist das rassistisch, wenn ich dich, nach einem schwarzen Schwanz frage?“

 

„Fragst du nur oder willst du es genau wissen?“

 

„Na ja, vielleicht ist es rassistisch, na und, jeder ist irgendwo rassistisch, dann bin ich es eben auch.“

 

„Ich habe jedenfalls gehört, Schwarze schwänze, sie sind die Größten.“

 

„Wenn ich das so sagen, dann meine ich das auch so, und bin nicht rassistisch, na ja, vielleicht ein wenig, weil ich Ausländer als Fickpartner ablehne.“

 

„Es ist so aufregend, Monika, komm schon, lass uns ausgehen und zwei heiße, reiche schwarze Männer mit großen Schwänzen finden!“

 

„Wo willst du sie finden, willst du extra nach Afrika fliegen und dir dort einen suchen?“

 

„Alle, die hier sind, sind entweder Immigranten oder beim Militär, da kann man von reich nicht reden.“

 

„Na in der Disco, vielleicht lernen wir dort einen Fußballspieler kennen!“

 

„Aber wie können wir feststellen, ob er reich ist, oder, ob er einen großen Schwanz hat“, lachte ich.

 

„Du musst wissen, die Jungs versuchen alle, dich zu täuschen, um dich ins Bett zu bekommen.“

 

„Sie packen sich Dinge in die Hosentaschen und drücken sich damit gegen dich, so denkst du, er wäre gut gebaut, und hinterher, war es nur sein Schlüsselbund.“