Wiener Gschichteln - René Violo - E-Book

Wiener Gschichteln E-Book

René Violo

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Beschreibung

Trauriges, Fröhliches, Nachdenkenswertes und Witziges rund um das Thema WIEN. Schicksale werden beschrieben, der typisch wienerische Beigeschmack des teils morbiden, teils gelassenenen, teils grantigen und teils fröhlichen Savoir Vivre des Wieners offenbart sich in diesen Dramoletten, diesen Essais, diesen Kurzgeschichten.

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Seitenzahl: 15

Veröffentlichungsjahr: 2016

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René Violo

Wiener Gschichteln

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Widmung

Damals

Sie saß wie jeden Abend

Er ist Wiener

Der alte Joseph

Taaag

Die Sopherl

Zerscht schimpfen wir

Das Brummen der Stadt

Erinnerungen an einen Sommertag

Es sollte ihr erstes

43 Jahre

Heute war ein guter Tag

Die beiden waren

Wilder Wein

Augustin

Der Martinstag

Er kam langsam

Zögerlich begann sie ihren Weg

Es heißt

Der Schani

Waldboden

Es war wieder soweit

Schenke mir ein Lächeln

Ich sag daweil servus und baba

Impressum neobooks

Widmung

Meinen Kindern und deren Kindern

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~Sei doch getröstet, Mensch, Greis, Kind,Du wurdest nicht umsonst geboren.Weder verweht dein Werk der Wind,noch gehst Du irgendwie verloren.Erfreu Dich einfach deiner Sachen,geh ab und zu zum Wirten lachen,tu täglich, ohne Eile, was Du gerne tustund atme tief, wenn Du dann ruhst.

Damals

Damals, wie der Südbahnhof noch voller Wunder war, in olle Eck, für olle Gschmack a gschmeidige Stehbar, im Schweizergarten a poa solide Bänk aus Holz, dort konnte auch der Walter stolzieren voller Stolz.

Bis runter zum AKH, wo so mancher gelandet war, auf a Nacht im Gangbett, ausnüchtern, essen gar, da war dem Walter sein kleines Königreich, bei den Sandlerkollegen war er "der Scheich."

Das geschnorrte Geld gestapelt und dann aufgeteilt, hatte wer Läus, mit dem Walter zum Arsenal geeilt, die Schlange vor der Suppenküche wohl organisiert, wenn Walter sprach, haben die Kollegen jäh pariert.

Ein Herz aus Gold, das hatte er, auch wenn sein Leben lief verquer, früher, da hat Brücken er gebaut, bis es ihm einst eine zamgehaut.

Das war allenthalben seine Gabe, seine Kraft, selbst ganz unten soviel Gutes er geschafft ~ wer ihm begegnen durfte, war hoch geehrt, den Händedruck er niemandem verwehrt.